Ansgar Martins, Christian Clement, und die ‘richtige’ Kritik an Rudolf Steiner

Steiner Buchhandlung in Hamburg an der Rothenbaumchausse (fotos: zoom)
Die Rudolf Steiner Buchhandlung in Hamburg an der Rothenbaumchausse in der Vorweihnachtszeit (fotos: zoom)

Hochstapler, Überzeugungstäter, Geisteskranker – was war Rudolf Steiner? Eine unvollendet gebliebene Diskussion über die „richtige“ Kritik am Begründer der Anthroposophie und Waldorfschulen. Von Andreas Lichte

Ansgar Martins war Waldorfschüler. Heute studiert er Religionsphilosophie, Soziologie und Geschichte in Frankfurt am Main und ist studentische Hilfskraft an der Martin Buber Professur für jüdische Religionsphilosophie. Ansgar Martins ist Autor kritischer Bücher zur Anthroposophie, beispielsweise von „Hans Büchenbacher: Erinnerungen 1933-1949“, einer Studie zur Geschichte der Anthroposophie im Nationalsozialismus, hier dazu die Rezension des Historikers Peter Staudenmaier.

Zum Jahresende 2014 veröffentlichte Ansgar Martins auf seinem „Waldorfblog“ einen Artikel über die in Waldorfschulen aufgeführte antisemitische Kitsch-Orgie „Oberuferer Weihnachtsspiele“.

Dort schreibt Martins, Zitat: „Die Darstellung [i.e.: „den friedlichen Einklang zwischen mittelalterlichem Antijudaismus und hundert Jahre alter anthroposophischer Folklore“] zu kritisieren, blieb wie üblich der einzigen letztlich liberal-anthroposophischen Zeitschrift, Info3, überlassen.“ Wer die Anthroposophie und „Info3“ kennt, wundert sich über die Wortschöpfung „liberal-anthroposophisch“. Ich hakte nach – hier die Diskussion zu Ansgar Martins Artikel:

Andreas Lichte:

Jahres-End-Oxymoron:

“liberal-anthroposophisch”

– entweder man ist Anthroposoph, auf den Hochstapler Steiner hereingefallen

– oder man ist kein Anthroposoph, nicht auf den Hochstapler Steiner hereingefallen

Ansgar Martins:

Oder Steiner ist kein Hochstapler. Das ist ja das Scheitern aller Anthroposophiekritik: Steiner wird zum “Hochstapler” und “Scharlatan” stilisiert, was verschleiert, das er ein Überzeugungstäter war und seine Anhänger keineswegs “reingefallen”, sondern hoch reflektiert mit alledem umgehen. Sie sind keine “Mitläufer”, sondern haben ein Credo. Das wiederum mag sich ändern, wenn ein Anthroposoph Antisemitismus, Steiner hin oder her, blöd findet: Und wenn derlei passiert, kommen Weltanschauungs-Hybride wie die von Heisterkamp, Hau und Gronbach vor.

Andreas Lichte (noch unveröffentlicht):

Kann ja sein, dass Steiner ein “Überzeugungstäter” war …

also die Phantasmagorien, die er der Welt hinterlassen hat, selber für wahr hielt: dann haben Sie aber das Problem, dass der “psychiatrische Befund” wieder ins Bild rückt … siehe zum Beispiel:

https://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2014/12/18/rudolf-steiners-rassistischer-science-fiction-trash-aus-der-akasha-chronik/#comment-5828

Fest steht aber doch auf jeden Fall: Rudolf Steiner hat der Welt nicht eine einzige “bedeutende Erkenntnis” hinterlassen. Auch Christian Clement – “Rudolf Steiner Kritische Ausgabe” (“SKA”) – weiß auf mehrfache Nachfrage von keiner zu berichten, sondern versteckt sich hinter vielen leeren Worten:

http://waldorfblog.wordpress.com/2014/11/21/ideologische-vs-ideogenetische-steiner-deutung/#comment-5059

Natürlich geht Christian Clement “hoch reflektiert” mit Steiner um: damit verdient er seinen Lebensunterhalt. Wo ein Hochstapler ist, ist der andere nicht weit.

31 Comments
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Michael
6 Jahre her

betrifft: Christian Clement

Mit Christian Clement und der SKA hat die Anthroposophie ein neues Trojanisches Pferd gebaut. Das Ziel: in der Öffentlichkeit soll der Eindruck entstehen, die Anthroposophie sei weltoffen und stelle sich der wissenschaftlichen Kritik.

6 Jahre her

Helmut Zander verortet Christian Clement und seine “Rudolf Steiner Kritische Ausgabe” (“SKA”) eindeutig in der Anthroposophie, siehe insbesondere den letzten Absatz, unten: – “Auftakt einer kritischen Rudolf-Steiner-Ausgabe NZZ, Helmut Zander, 26.11.2013 Herausgeber der neuen kritischen [Rudolf Steiner-] Ausgabe ist der ehemalige Waldorfschullehrer Christian Clement, der, wie er bekennt, ein «existenzielles» Interesse an der Anthroposophie besitze. Er lehrt derzeit German Studies an der Brigham Young University der Mormonen, deren «lebendige Mysterienkultur» ihn fasziniere. (…) Christian Clement hat eine Einleitung zum zeithistorischen Kontext verfasst, mit der er sich in die wissenschaftliche Debatte begibt und sich deren Massstäben stellt. Diese Einleitung, das lässt… Read more »

6 Jahre her

Christian Clement hat bei diesem bei “Z O O M” erschienenen Artikel:

“… ein fortgeschrittener Dunghaufen ist das im Gehirn sich Ausbreitende …”

viele Kommentare geschrieben.

Christian Clement versuchte verzweifelt, seinen anthroposophischen Hintergrund abzustreiten – selber lesen!

6 Jahre her

Fortsetzung der Diskussion >>>

Ansgar Martins führt die Diskussion mit einem eigenen Artikel weiter:

“Anthroposophische Reformation. Dogmen der liberalen Anthroposophie”

Ansgar Martins’ Artikel geht ausführlich auf den Anthroposophen Christian Clement ein …

6 Jahre her

Warum erhält Andreas Lichte keine Anwort auf seine wiederholt gestellte Frage? Die, nach einer einzigen bedeutenden Erkenntnis, die Rudolf Steiner der Welt hinterlassen hat?

zoom(@zoom)
6 Jahre her

Wundert mich diese Nähe? Nein!

Der Bund der Freien Waldorfschulen warnt seine Schulen vor den Reichsbürgern: Esoterik und Rechtsradikalismus gingen bei der Gruppe “Hand in Hand”, heißt es nach SPIEGEL-Informationen in einer Broschüre, die im Unterricht verwendet werden soll.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/reichsbuerger-waldorfschulen-fuerchten-unterwanderung-durch-rechte-a-1014740.html

zoom(@zoom)
6 Jahre her

@Christoph Betz

Steiner hat zwar eine Menge hinterlassen, aber keine bedeutende Erkenntnis, daher ist eine vernünftige imho Antwort nicht möglich.

6 Jahre her

@ zoom & Christoph Betz & alle “… Steiner hat keine bedeutende Erkenntnis hinterlassen …” und deshalb schreibt Christian Clement ihm einfach eine Bedeutung zu: http://egoistenblog.blogspot.de/2015/01/rudolf-steiners-weg-in-die-philosophie_24.html “Rudolf Steiners Weg in die Philosophie: zentrale Stationen einer intellektuellen Biographie (Teil 2) (…) In Anbetracht dieser Selbstzeugnisse darf Kant wohl mit Recht als der erste philosophische Lehrmeister Steiners bezeichnet werden. Auch wenn Steiner sich später Fichte und Goethe, Eduard von Hartmann, Friedrich Nietzsche, Max Stirner und andern als maßgeblichen Leitfiguren zuwandte und sich in seinen Veröffentlichungen dezidiert im Gegensatz zu Kant positioniert, ja zum Kampf gegen den »ungesunden Kant-Glauben« seiner Zeit aufrief, so… Read more »

Harald
6 Jahre her

@ Lichte Wie kommen Sie darauf, dass Steiner der Welt keine bedeutende Erkenntnis hinterlassen hat? Welche bedeutende Erkenntnis hat denn Kant der Welt hinterlassen und vor allen Dingen, wo hätten denn diese bedeutende Erkenntnis, wenn es sie denn gäbe, einen positiven Einfluss auf das heutige Leben? Was ist an positiven Dingen für den ” kleinen Mann” dabei rumgekommen und nicht für den Philosophiestudenten als interessante Denkhypothese? Welche Aussagen, Herr Lichte finden Sie denn schwammig, unsauber und nichtssagend z.B. in der Philosophie der Freiheit? Besteht nicht zumindest die Möglichkeit, dass evtl. ihr geistiger Horizont nicht weit genug ist, um die Aussagen… Read more »

6 Jahre her

@ Harald

als Anthroposoph erklären Sie den Lesern doch sicher gern, welche “bedeutende Erkenntnis” Rudolf Steiner Ihnen ganz persönlich geschenkt hat.

6 Jahre her

@Harald

Schon witzig, wie Sie der einfachen Frage ausweichen und eine einfache Beantwortung umgehen. Zuerst stellen Sie die Gegenfrage, welche bedeutende Erkenntnis hat denn Kant der Welt hinterlassen habe (was hier nicht die Frage war), und dann stellen Sie Herrn Lichtes Denkvermögen in Frage. Respekt!

Nur eine Antwort haben Sie vergessen. Auch ich stelle mir die folgende Frage und bin gespannt, wie lange wir auf eine einfache Antwort warten dürfen. Also nochmal die Frage:

Warum erhält Andreas Lichte keine Anwort auf seine wiederholt gestellte Frage? Die, nach einer einzigen bedeutenden Erkenntnis, die Rudolf Steiner der Welt hinterlassen hat?

6 Jahre her

zu: David Marc Hoffmann, “Die Freiheit des Erkenntniswegs”

http://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/die-freiheit-des-erkenntniswegs-1.18499258

.

– ein Anthroposoph, Christian Clement, schreibt eine “kritische” Steiner Ausgabe

– ein Anthroposoph, David Marc Hoffmann, rezensiert sie …

.

was ist das ?

wissenschaftliche Unabhängigkeit ?

oder eine großangelegte PR-Kampagne ?

Des Steiners neue Kleider
6 Jahre her

Christian Clement, Hochstapler und Anthroposoph (was natürlich eine Tautologie ist) erzählt ein neues Kapitel aus “Des Steiners neue Kleider”: – http://egoistenblog.blogspot.de/2015/03/wie-kann-rudolf-steiners-theosophie.html “Wie kann Rudolf Steiners “Theosophie” heute kritisch verstanden werden? Entwurf für einen Ankündigungstext von SKA 6: In seiner Theosophie unternahm Rudolf Steiner den Versuch, die in der theosophischen Literatur seiner Zeit vorgefundenen Anschauungen von den Wesensgliedern des Menschen, von Reinkarnation und Karma, von den nachtodlichen Erlebnissen der Seele und von den Entwicklungsmöglichkeiten des menschlichen Bewusstseins in einer solchen Weise darzustellen und genetisch neu zu entwickeln, dass sie sich einerseits als bildlich-imaginative Darstellung und Fortführung jener idealistischen Anschauungen verstehen ließen,… Read more »

zoom(@zoom)
6 Jahre her

@Kleidermann

Realsatire

6 Jahre her

Prof. Peter Staudenmaier verreißt Christian Clement, ein kurzer Auszug: – Peter Staudenmaiers Kritik an Christian Clements SKA 7 (…) But this is also where Clement’s own interpretive preferences get in the way of a straightforward and accurate reading of Steiner. Throughout the volume, Clement stumbles over the emphatically concrete and substantive — and often strikingly detailed — descriptions that Steiner provided of the various phenomena of the Higher Worlds, what Clement aptly calls the “bildhafte Konkretheit” and the “mythischen Gestus” in Steiner’s depiction of entities like the Guardian of the Threshold (xxviii), or the color and shape of the etheric… Read more »

6 Jahre her

Prof. Peter Staudenmaier findet Christian Clements Position “sehr merkwürdig” (“very odd stance”), wenn Clement leugnet, dass Rudolf Steiner bei Edward Bulwer-Lytton abgeschrieben hat. Hier ein Beispiel für den Plagiator Rudolf Steiner: – “Rudolf Steiners rassistischer Science-Fiction-Trash: ‘Aus der Akasha-Chronik’ Rudolf Steiner (1861–1925) behauptete, Einblick in die „Akasha-Chronik“, ein geistiges Weltengedächtnis in der „Ätherwelt“, zu haben. Über diese „Chronik“, in der alle Ereignisse der Geschichte, alle Taten, Worte und Gedanken der Menschheit enthalten seien, schreibt Rudolf Steiner sein Buch ‘Aus der Akasha-Chronik’ (1). (…) „Unsere atlantischen Vorfahren“ Im Kapitel „Unsere atlantischen Vorfahren“ berichtet Rudolf Steiner im Detail über die „Atlantier“, beispielsweise… Read more »

6 Jahre her

Im folgenden Artikel habe ich – unter anderem – die vernichtende Kritik von Prof. Peter Staudenmaier an Christian Clement aus dem englischen Original (siehe oben) ins Deutsche übersetzt: – “Christian Clements ‘kritische Ausgabe der Schriften Rudolf Steiners (SKA)’: ‘Des Steiners neue Kleider’ (…) Was Clement nun als ‘kritische Ausgabe der Schriften Rudolf Steiners (SKA)’ abliefert, ist der Versuch, der Öffentlichkeit eine rein anthroposophische Sicht auf Rudolf Steiner als unabhängige Wissenschaft zu verkaufen. Wie weit Clement in seiner anthroposophischen Heiligsprechung Rudolf Steiners geht, mit welchen letzten Mitteln er versucht, Steiner als „eigenständig“ darzustellen, überrascht dann aber doch, Peter Staudenmaier: „Ein besonders… Read more »

6 Jahre her

Christian Clements ‘kritische Ausgabe der Schriften Rudolf Steiners‘ (SKA)

Des Steiners neue Kleider

BERLIN. (hpd) Die Anthroposophie versucht seit Jahren, Rudolf Steiner ein neues, positives und neutrales Image zu geben: weg vom “verstörenden” Esoteriker Steiner, hin zum bedeutenden Philosophen Steiner. Dass sich ein nach aussen hin renommierter Verlag, der “Frommann-Holzboog Verlag”, an dem anthroposophischen Betrug beteiligt, überrascht.

(…)”

weiter bei hpd, “Humanistischer Pressedienst”: http://hpd.de/artikel/11618

6 Jahre her

Kann es sein, dass Andreas Lichte immer noch keine Anwort auf seine wiederholt gestellte Frage erhalten hat? Die, nach einer einzigen bedeutenden Erkenntnis, die Rudolf Steiner der Welt hinterlassen hat?

zoom(@zoom)
6 Jahre her
Reply to  Christoph Betz

Ich warte auch schon seit langem.

Hier im Blog jedenfalls nicht :-(

6 Jahre her

@ Christoph Betz

Christian Clement ist viel beschäftigt …

damit beschäftigt, sich selbst unter wechselnden Pseudonymen Bestnoten auszustellen …

Christian Clements “Sockenpuppen”-Auftritt

Kommentar der Administratorin des “Ratgeber-News-Blog”:

„Elke Mai 3, 2015 um 5:47 nachmittags

Hallo Herr Clement, alias G. Friedemann, alias P. Althaus,

Sie müssen die Sockenpuppen aber bitter nötig haben … Gegen EIN Pseudonym ist nichts einzuwenden, aber was Sie treiben, ist die Vortäuschung falscher Tatsachen und damit ein Missbrauch der Diskussionskultur! Zu Ihrem angeblichen wissenschaftlichen Anliegen passt Ihr Vorgehen jedenfalls auch gar nicht.“

6 Jahre her

Anthroposophischer Antiamerikanismus – Rudolf Steiner macht weiße Amerikaner schwarz In seinem Artikel „Ein kosmisches Komplott“ deutet Ansgar Martins die aktuellen, rechtsextremen Vorkommnisse an Waldorfschulen als Fortführung der rechten Weltanschauung „Anthroposophie“, die Rudolf Steiner (1861–1925) zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte. „Deutscher ist man nicht, Deutscher wird man“, wußte Rudolf Steiner und sah eine Weltmission des „deutschen Volksgeistes“. Durch ein kosmisches Komplott – den Ersten Weltkrieg – wurde diese deutsche Weltmission vom nach Weltherrschaft strebenden „Angloamerikanertum“ verhindert … In einem auf dem „Waldorfblog“ veröffentlichten e-mail-Austausch mit Ansgar Martins vermutete ich dafür als tiefere Ursache: Amerikaner „sind ‘spirituell’ schwarz.“ Rudolf Steiner führt… Read more »

5 Jahre her

Wenn zwei nichts zu sagen haben … dann beruft man sich einfach auf einen Dritten, der Ansehen genießt. Nichts zu sagen haben Rudolf Steiner und sein Hagiograph Christian Clement, mit seiner “kritischen Ausgabe der Schriften Rudolf Steiners (SKA)”. In seinem “Ersten Entwurf des Anfangs einer Einleitung in Rudolf Steiners Schriften zur Kosmogonie und Anthropogenese. SKA 8: Fragment einer theosophischen Kosmogonie (1904) – Aus der Akasha-Chronik (1905-1908) – Die Geheimwissenschaft im Umriss (1910)” zitiert Christian Clement den bekannten Autor “phantastischer Erzählungen” Jose Luis Borges, der so Clement, von Steiners Kosmogonie besonders fasziniert gewesen sei, Zitat Borges (übersetzt von Clement): “Der Visionär… Read more »

5 Jahre her

In schärfstem Widerspruch zur “Großartigkeit” von Christian Clements Selbstbeschreibung steht die Tatsache, dass Clement Texte seiner “Rudolf Steiner kritische Ausgabe (SKA)” beim Blog “Egoisten – die bloggenden Anthropotanten” vorab veröffentlicht.

Welcher “seriöse Wissenschaftler” würde denn bei den “Egoisten” – einer Spielwiese für durchgeknallte Esoteriker – Kommentare schreiben, geschweige denn Artikel publizieren?

5 Jahre her

Wer es noch nicht wußte: Anthroposophie macht frei Jetzt nicht frei von Schmuddelkindern. Frei frei. So wie “Die Freiheit nehm ich mir …”: – (…) Reinkarnation macht frei Beim Werber Jost Schieren, Professor für Waldorfpädagogik an der anthroposophischen “Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft”, ist “Reinkarnation” normal, wird zu einer weiteren “Sichtweise auf den Menschen”, die – Verkaufsargument! – von “Fremdbestimmung” befreit: Der Gedanke der Reinkarnation erlaube es, so Jost Schieren, “den Menschen nicht als irgendwie allein fremdbestimmtes Wesen (Gene, Sozialisation, Gehirnprägungen usw.) zu denken.” Das Kind sei nicht das alleinige Resultat von Vererbung und Umgebung, sondern trage in sich… Read more »

5 Jahre her

Wer es noch nicht wußte: Rudolf Steiner steht für “wissenschaftlich-philosophisches Denken” – bei Hartmut Traub. Damit hebt Traub die Propaganda der Anthroposophie auf ein ganz neues Niveau, da können sogar Christian Clement und Jost Schieren, siehe oben, noch etwas dazulernen …: – Hartmut Traub, Alanus Hochschule und Rudolf Steiner: “Jeder Mensch ein Wissenschaftler! Die anthroposophische “Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft” kämpft um eine Anerkennung der “Waldorfpädagogik” als Erziehungs-“Wissenschaft”. Dazu muß zunächst für Rudolf Steiner, Begründer der “Anthroposophie” und Waldorfschulen, ein neues, positives und neutrales Image erschaffen werden: weg vom “verstörenden” Esoteriker Steiner, hin zum bedeutenden Philosophen Steiner. Hartmut Traub,… Read more »

4 Jahre her

„Christian Clement“ hat jetzt auch einen eigenen Eintrag bei „wikipedia“, unten im Wortlaut wiedergegeben – als „Sicherungskopie“ – bevor Christian Clement einen weiteren Sockenpuppen-Auftritt zur Korrektur seines Images hat …: – https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Clement Christian Clement Christian Clement (* 1968) arbeitete mehrere Jahre als Lehrer an einer Waldorfschule. Dann wurde er Lehrer für die Fächer Deutsch und Deutsche Literatur an der von Mormonen betriebenen Brigham Young University in Provo (Utah). Er studierte an der Spandauer Kirchenmusikschule und an der Universität Hamburg Philosophie, Musik und Pädagogik. Seine Forschungsschwerpunkte sind Apokalyptik und ästhetische Theorie, das Theater als Mysterienort, Rudolf Steiner und die Anthroposophie. Zur… Read more »

4 Jahre her

In seiner Rezension “R. Steiner: Schriften zur Erkenntnisschulung” zu Christian Clements “Rudolf Steiner kritische Ausgabe” (“SKA”) zieht Professor Helmut Zander dieses Fazit: “(…) Angesichts der handwerklichen Mängel, namentlich in der partiell großen Forschungsdistanz, und der tief anthroposophiefrommen Einleitung ist man über eine solche Publikation im Verlag Fromann-Holzboog mit seinen hochrenommierten Editionen – sagen wir – irritiert. Ich finde es angebracht, diese Edition grundsätzlich zu überdenken und sie in die scientific community einzubinden.” Dazu schreibt Christian Clement in einem Kommentar auf diesem Blog: „Helmut Zander und seine ‘Anthroposophie in Deutschland’ ist nicht der Maßstab, den ich an meine Arbeit anlege. Die… Read more »

4 Jahre her

… in zwei Worten ( in bold / fett ), was Christian Clements „Steiner kritische Ausgabe“ („SKA“) ist:

“Christian Clements “kritische Ausgabe der Schriften Rudolf Steiners” (SKA)

Des Steiners neue Kleider

BERLIN. (hpd) Die Anthroposophie versucht seit Jahren, Rudolf Steiner ein neues, positives und neutrales Image zu geben: weg vom “verstörenden” Esoteriker Steiner, hin zum bedeutenden Philosophen Steiner. Dass sich ein nach aussen hin renommierter Verlag, der “Frommann-Holzboog Verlag”, an dem anthroposophischen Betrug beteiligt, überrascht

(…)”

weiter bei “Humanistischer Pressedienst”, “hpd”: https://hpd.de/artikel/11618

4 Jahre her

“Neue Zürcher Zeitung: „Werbung“ oder „Rezension“? Der Anthroposoph David Marc Hoffmann schreibt über Christian Clements „Rudolf Steiner kritische Ausgabe“ Im Februar 2017 erscheint in der Neuen Zürcher Zeitung die dritte Rezension von David Marc Hoffmann, Leiter des „Rudolf-Steiner-Archivs“ in Dornach, zur „Rudolf Steiner kritische Ausgabe“ des Anthroposophen Christian Clement. Hat die NZZ ein neues Ressort „Anthroposophie“? Nein. Aber „Werbung“ für die Anthroposophie im „Feuilleton“? Was ist das? Ich frage die NZZ, schreibe eine E-mail … Rückblende, Prof. Helmut Zander, Experte für Rudolf Steiner und Autor des Standardwerkes „Anthroposophie in Deutschland“, schreibt 2013 in der Neuen Zürcher Zeitung: „Den politischen Höhepunkt… Read more »

11 Monate her

Ein aktuelles Interview mit Ansgar Martins, hpd, 4. Dezember 2020:

Anthroposophie und Antisemitismus

Auf den Querdenker-Demonstrationen der vergangenen Monate traten Anthroposophen Seite an Seite mit Rechten auf. Tipps gegen den hierdurch entstandenen Imageschaden holte sich die „Anthroposophische Gesellschaft in Deutschland“ beim Antisemitismus-Beauftragten der baden-württembergischen Landesregierung Dr. Michael Blume. Und das obwohl Anthroposophie-Begründer Rudolf Steiner selbst als Antisemit gilt. hpd-Autor Andreas Lichte sprach hierüber mit dem Religionsphilosophen und Anthroposophie-Experten Ansgar Martins (…)“

weiter: https://hpd.de/artikel/anthroposophie-und-antisemitismus-18761