Mehr Transparenz: Agrar-Subventionen mit Namen und Betrag im Internet

Seit Dienstag hat die Bundesregierung auf Geheiß der EU Namen und Summen ins Internet gestellt, wer in Deutschland wie viel EU-Agrarsubventionen bezieht. … DerWesten

Ich finde das gut. Zwar beschweren sich laut dem oben zitierten Artikel einige Landwirte und fühlen sich ungerecht behandelt – „Ein ganzer Berufsstand wird an den Pranger gestellt”, ärgert sich Landwirt Antonius Brüggemann aus Meschede. Andere Subventionen für Industrieunternehmen dagegen würden im Netz nicht preisgegeben….” – aber es gibt keinen anderen Weg zu mehr Transparenz, Mitbestimmung und Demokratie.

Ich gebe dem Landwirt Antonius Brüggemann insofern recht als auch ich meine, dass die Subventionen für die übrigen Industriezweige ebenfalls offen gelegt werden müssen.

In Winterberg mit seinen Dörfern sind beispielsweise 103 EU Subventionsempfänger genannt. Die höchste Summe beträgt für das Jahr 2008 105.738,08 Euro , die niedrigste 82,83 Euro.

Neugierig? Klick. (Postleitzahl und Ort eintragen genüg)

Von mir aus sollten neben den Büchern der Betriebe auch die Einkommen aller Bürger für jeden einsehbar sein. Dann hörte die ganze Lügerei und Flunkerei endlich auf, und die “Neid-Diskusssionen” hätten eine nachprüfbare Faktengrundlage.

Ich denke wir Deutschen würden entspannter leben können ;-)

P. S. Es ist wie man’s vermuten könnte. Wer hat, dem wird gegeben: Spitzenreiter in Südwestfalen ist Südzucker: 34,4 Millionen Euro hat der Nahrungsmittelkonzern im vergangenen Jahr an EU-Agrarsubventionen bekommen.