Der 31. Dezember 2025

Vor der Party ein Spaziergang durch den Kölner Stadtteil Humboldt/Gremberg

Köln Humboldt/Gremberg: Blick in die Nassaustraße (foto: zoom)

Ich wundere mich jedes Jahr zu Silvester aufs Neue, woher ich die geheime Kraft habe, im Kölner Stadtteil Humboldt in kürzester Zeit eine Parklücke zu finden. Es ist schon verrückt, wie viele Autos die Wohngebiete unserer Städte verstopfen. Wenn wir dann ein Mal im Jahr unsere Freunde in Köln besuchen, um das Neue Jahr gemeinsam zu begrüßen, werden wir selbst zum Teil des Problems.

In diesem Jahr waren wir zwei Stunden zu früh in Köln und hatten noch etwas Zeit, durch Humboldt/Gremberg zu streifen.

Hoffnungslos optimistisch haben wir uns auf die Suche nach einem Café begeben. Schwierig. Ein Kiosk hatte geöffnet, aber ohne einen gemütlichen Sitzplatz.

Kiosk in der Rolshover Straße (foto: zoom)

Weiter ging’s. Interessante Aspekte der Kölner Abfallbeseitigung waren links und rechts am Wegesrand zu beobachten.

Volpertusstraße (foto: zoom)

Am Ende der Volpertstraße steht ein sogenannter Offener Bücherschrank.

Offener Bücherschrank am Stadtpark Humboldt-Gremberg (foto: zoom)

Die Dämmerung hatte bereits eingesetzt und die Smartphone-Bilder wurden immer pixeliger. Ich mag den Blick auf eine wild zusammengesetzte Stadtarchitektur.

Kölner Stadtarchitektur: im Vordergrund das Vereinshaus des SV Gremberg Humboldt 60/62 e. V. (foto: zoom)

Den Spielplatz kenne ich noch vom letzten Jahr Silvester. Er ist weder gemütlicher noch einladender geworden.

Park an der Lenzwiese: Spielplatz (foto: zoom)

Haben wir ein Café gefunden? Ein eingeschränktes Ja! Am Ende sind wir beim REWE To Go in der Aral-Tankstelle an der Rolshover Straße gelandet, 24/7 geöffnet.

An diesem späten Silvesternachmittag fanden wir es richtig gemütlich, dort auf den hohen Stühlen am Bistro-Tisch zu sitzen, den Geschäftsbetrieb zu beobachten und dabei unseren heißen Kaffee aus Porzellan-Tassen zu trinken.

Danach haben wir entspannt bei unseren Freunden geklingelt. Die Silvester-Party konnte beginnen.

Was dann geschah, erzähle ich ein anderes Mal.

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