‘Waldorfpädagogik ist gefährliche Esoterik’ – André Sebastiani im Interview mit der taz über die geplante ‘staatliche Waldorfschule’

ausgangNoch im Januar 2013 warb Christian Füller in der taz für die umstrittene erste “staatliche Waldorfschule” Deutschlands und diffamierte dabei André Sebastiani, Gastautor der Ruhrbarone, tollpatschig als “Rudolf-Steiner-Hasser”. Nun bietet die taz Sebastiani die Chance, in einem Interview die Gründe für die von ihm initiierte Petition “Gegen die geplante staatliche Waldorfschule in Hamburg” darzustellen.

(Dieser Artikel unseres Gastautoren  Andreas Lichte ist zuerst  bei den Ruhrbaronen erschienen.)

Sebastiani nutzt seine Chance, gibt der taz ein eindrucksvolles Interview, Leseempfehlung!

Ich möchte hier nur einen wichtigen Punkt herausgreifen, und ergänzen, Zitat taz:

“taz: Hamburg will in dem Schulversuch diejenigen Teile der Waldorfpädagogik übernehmen, die gut funktionieren. Viel Kunst und Musik und keine Noten. Da spricht doch nichts dagegen.

Sebastiani: Natürlich nicht. Aber für all das brauche ich keine Waldorfpädagogik. Die staatliche Schule, an der ich unterrichte, ist ebenfalls notenfrei. Meine Befürchtung ist, dass es nicht bei ein paar guten pädagogischen Elementen bleibt, sondern man sich die ganze unsinnige Weltanschauung dahinter mit in die Schule holt.

Der Bund der Freien Waldorfschulen hat in einer ersten Mitteilung zum Schulversuch “Waldorf light” ausgeschlossen. Inzwischen haben sie die Mitteilung interessanterweise von ihrer Homepage gelöscht.”

Unwidersprochen bleibt hier der Mythos, dass Waldorfschulen Kunst und Kreativität fördern. Ein Kommentar zum taz-Interview stellt das richtig (die Autorin ist mir persönlich bekannt), Zitat:

“(…) Stichwort Kunst-Unterricht:

Ich habe den Vergleich, möchte mich hier aber nur auf die Unterstufe beschränken, da ich LA [Lehramt] Primarstufe studiert habe.

Als Waldorf-Schülerin habe ich z.B. “gelernt” dass Umrisslinien nicht gut sind.

“Ein Baum ist schliesslich nicht von schwarzen Linien eingesperrt”.

Nur flächiges Malen war erlaubt (wie gesagt, es geht nur um die ersten Schuljahre).

Dass fast alle Kinder beginnen, mit Linien und nicht mit Flächen ihre Umgebung abzubilden, wird nicht berücksichtigt, das ist auch z.T. noch heute so an Waldorfschulen.

Auch die ewige Nass-in-Nass-Pinselei (die mir damals Spaß gemacht hat – das nur am Rande!) zieht sich bis heute wie Klon-Kunst durch die Waldorf-Welt. Sieht hübsch aus, ist aber nichts Eigenständlich-Kindliches, was bei aller Ästhetik sehr schade ist.

Wie gesagt, das muss keine seelischen Traumata verursachen.
Aber es ist wenig bis kein Platz für kindliche Neugier und Individualität in solch einem “Kunst-Unterricht”.

Zum Vergleich habe ich dann in den “bösen, staatlichen Schulen” (ja, uns wurde beigebracht, dass es dort ganz schlimm zugeht, das bestätigen ja auch viele Kommentare von “aufgeklärten”und “vielseitig informierten” Waldorfschülern hier im Thread…) einen sehr freien, kreativen und vor allem von den Kindern mit EIGENEN Impulsen durchzogenen Kunst-Unterricht kennen gelernt.

Und habe begonnen, mir Gedanken über die von Waldorfschulen proklamierte “Erziehung zur Freiheit” zu machen (…)”

Als ausgebildeter Waldorflehrer, der Werk- und Kunstlehrer werden wollte, bestätige ich ausdrücklich diesen Kommentar, auch wenn er mir noch viel zu milde erscheint: wenn man Rudolf Steiners “Menschenkundliche Grundlagen” für den waldorfspezifischen Kunstunterricht kennen gelernt hat, bleibt gar nichts mehr von ‘Kreativität’ und ‘Freiheit’.

Wie sollte auch? Der Bildungswissenschaftler Prof. Dr. Stefan T. Hopmann sagt im Interview mit den Ruhrbaronen:

“(…) Und welche Freiheit, welche Kreativität sind gemeint in einer Schulphilosophie, deren Erfinder weder als Demokrat, noch als Ästhet hervorgetreten ist, sondern der eine autoritäre Geisteshaltung einnahm und eine naturalistische Schrumpfästhetik bevorzugte? (…)”

Prof. Hopmann hält das von Sebastiani im taz-Interview angesprochene Konzept “Waldorf Light” für unmöglich, Zitat Hopmann:

“(…) Tatsächlich sind der Rassismus, die Entwicklungslehre, die Geschichtsphilosophie und die übrigen Bausteine des Zeitgeists des späten 19. Jahrhunderts, die Steiner zu einer eigenen Weltanschauung amalgamiert hat, so eng verbunden, dass man da nicht nur ein “bisschen” Waldorf sein kann. Allerdings machen die Waldorfschulen das schon geschickt: Sie fallen nicht mit der Tür ins Haus, sie unterrichten nicht direkt aus Steiners Werken, sondern sie lassen ihre Weltanschauung eher still und heimlich in ihre Arbeit einfließen, in ihre Kinderwahrnehmung, in ihre Auswahl der Unterrichtsinhalte usw. Ähnlich wie auch bei anderen Sekten ist das ein schleichendes Gift, dessen Wirkung man oft erst merkt, wenn es fast zu spät ist. (…)”

“Waldorf Light” wurde folgerichtig vom “Bund der Freien Waldorfschulen” ursprünglich ausgeschlossen, bis die entsprechende Mitteilung “retuschiert” wurde, wie Sebastiani im taz-Interview andeutet. Hier gibt es dazu die Geschichte: Henning Kullak-Ublick, der “Bund der Freien Waldorfschulen”, und die Glaubwürdigkeit

Kullak-Ublick, Vorstand des “Bundes der Freien Waldorfschulen”, kommentierte höchstpersönlich den Artikel, hier und hier, siehe auch André Sebastianis und meine Antwort.

Ist Kullak-Ublick glaubwürdig, oder bietet er mit seinem “Waldorfsprech” eine Mogelpackung an? So wie der “Bund der Freien Waldorfschulen” dem Hamburger Senat?

Die Ruhrbarone über die “staatliche Waldorfschule” in Hamburg:

Henning Kullak-Ublick, der “Bund der Freien Waldorfschulen”, und die Glaubwürdigkeit“ kommentiert von Henning Kullak-Ublick, Vorstand des “Bundes der Freien Waldorfschulen”

Erste deutsche staatliche Waldorfschule: Wirbt Christian Füller, taz, für die “Sekte” Anthroposophie?

Waldorfschulen Bullshit-Bingo “Waldorfsprech für Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe” von Lukas Böhnlein, ehemaliger Waldorfschüler

Esoterik an Waldorfschulen “Bildung dank “Bildekräften”: Lest Rudolf Steiner! ” Dr. Jana Husmann über die Waldorfschule als esoterische Weltanschauungsschule

Waldorfschule in staatlicher Trägerschaft “offener Brief an Senator Ties Rabe, Hamburg” Infos zum anthroposophischen Hintergrund der Waldorfpädagogik

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8 Jahre her

Die okkulten “Erkenntnisse” Rudolf Steiners sind so abwegig, dass man gar nicht glauben kann, dass der Hamburger Senator für Bildung Ties Rabe den Scharlatan Rudolf Steiner in eine “staatliche Waldorfschule” holt … ein Beispiel: – “Ichlose Dämonenkinder Falls Sie beabsichtigen, ihr Kind an eine Waldorf-/Steinerschule zu schicken, sollten Sie bedenken, dass Rudolf Steiner einigen Kindern schlicht das Menschsein abspricht und sie zu Dämonen erklärt. Ob ihr Kind ein Dämon ist, erkennen Sie an seinen Ohrläppchen. In diesem Fall sei ihm jedenfalls die staatliche Regelschule empfohlen. Ein Beispiel anthroposophischer Wahnvorstellungen, Geheimdünkelei und der bis heute anhaltenden, kritiklosen Hörigkeit seiner Jünger gegenüber… Read more »

7 Jahre her

“Eliten an die Waldorfschule – Strickzeug statt Smartphone

FAZ, 6.8.2014

(…)

Hopmann ist ein erklärter Gegner der Steinerschen Pädagogik. Er hält Anthroposophen für eine esoterische Sekte, spricht von „totalitärer Pädagogik“ und findet den Unterricht an manchen Waldorfschulen so subtil indoktrinär, dass es selbst die meisten Eltern nicht bemerkten.

(…)”

zum Artikel der FAZ:

http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/waldorfschulen-unter-die-lupe-genommen-13075296.html

Prof. Hopmann im Interview mit Andreas Lichte:

“Man kann nicht nur ein ‘bisschen’ Waldorf sein”

7 Jahre her

“‘Töne wie aus einer undichten Gummizelle!’ (…) Bernd Durstewitz: „Haben Sie etwas dagegen, mit der Waldorfschule in Verbindung gebracht zu werden?“ Harry Rowohlt: „Alles. Wegen der ewigen Verwechselung habe ich mich mal mit den Schriften Rudolf Steiners beschäftigt. Da fand ich eine schöne Textstelle: ‘Der Blonde, Blauäugige ist dem Dunkelhaarigen, Braunäugigen intellektuell überlegen, weil bei Letzterem zuviel Geisteskraft in die Pigmentierung fließt’. Das wäre geeignet gewesen für ein Quellenverzeichnis von Hitlers ‘Mein Kampf’. Töne wie aus einer undichten Gummizelle!“ (…) In Deutschland werden Rudolf Steiners Waldorfschulen (zum größten Teil) staatlich finanziert und nach Kräften gefördert – heute mehr denn je,… Read more »

7 Jahre her

“Rudolf Steiners rassistischer Science-Fiction-Trash ‘Aus der Akasha-Chronik’ BERLIN. (hpd) Rudolf Steiner (1861–1925) behauptete, Einblick in die “Akasha-Chronik”, ein geistiges Weltengedächtnis in der “Ätherwelt”, zu haben. Über diese “Chronik”, in der alle Ereignisse der Geschichte, alle Taten, Worte und Gedanken der Menschheit enthalten seien, schreibt Rudolf Steiner sein Buch “Aus der Akasha-Chronik”. Ich versuche, einem Freund den Inhalt zu erklären: “Es ist die Geschichte der Menschheit, wie sie sich dem Eingeweihten zeigt. So eine Art ‘Evolutionsgeschichte’, nur dass der Eingeweihte auch in die Zukunft schauen kann. Die Menschheit entwickelt sich laut Steiner auf sieben Planeten. Von Planet zu Planet steigt das… Read more »

6 Jahre her

Einmal mehr werden Vorwürfe laut, ein Waldorflehrer sei “rechts”, siehe den Artikel der taz “Streit an Waldorfschule in Minden: Lehrer soll rechte Gesinnung haben”. Und einmal mehr wird im Artikel der taz nicht zum “rechten” Hintergrund der Waldorfschulen – der Anthroposophie – berichtet … ich hab mal in einem Kommentar bei der taz darauf hingewiesen, Zitat: – Es ist ja nicht das erste Mal, dass die Waldorfschulen im Zusammenhang mit “rechten” Waldorflehrern etc. auffällig werden. Erinnert sei hier nur an den Fall “Andreas Molau” … Statt sich an “Einzelfällen” abzuarbeiten, ist vielleicht aber einmal ein Blick auf die Ideologie, die… Read more »

6 Jahre her

“Ein ‘rechter’ Waldorflehrer soll gehen – Rudolf Steiner bleibt

BERLIN. (hpd) Nicht zum ersten Mal werden Waldorfschulen im Zusammenhang von “Rechtsextremismus” auffällig. Erinnert sei hier nur an den “NPD-Waldorflehrer” Andreas Molau. Nun gibt es einen neuen Fall. Und alles bleibt beim Alten.

(…)

Solange Rudolf Steiner die unangefochtene Autorität der Waldorfschulen bleibt, ist jede Distanzierung des “Bundes der Freien Waldorfschulen” von “Rechtsextremismus” oder “Rassismus” unglaubwürdig:

Wenn der Waldorflehrer Schröppe gehen muss, warum darf dann Rudolf Steiner in der Waldorfschule bleiben?”

zum vollständigen Artikel bei “Humanistischer Pressedienst”: http://hpd.de/artikel/11915

5 Jahre her

“‘Ich würde mein Kind nie an einer Waldorfschule anmelden’ Heidrun G. war ein Jahr lang Lehrerin an einer Waldorfschule im Ruhrgebiet. Heute unterrichtet sie an einer staatliche Schule und blickt kritisch auf ihre Zeit als Waldorfschullehrerin zurück. Es war die Größe, die G. an ihrer Waldorfschule als erstes auffiel: Die Größe der Klassen. „Ich hatte Klassen mit fast 40 Kindern, da ist ein vernünftiger Unterricht kaum möglich. Man kann in so einer großen Gruppe nicht auf die Probleme einzelner Kinder eingehen.“ Vor allem im Sprachunterricht sei die Klassengröße ein Problem. Internationale Studien, erklärt mir G., hätten erwiesen, dass 22 Kinder… Read more »

zoom(@zoom)
5 Jahre her
Reply to  Andreas Lichte

@Andreas Lichte Aus welchen Gründen schreitet denn der Staat nicht ein? Oder ist der Bezug auf das Grundgesetz zu naiv? Grundgesetz Artikel 7 [Schulwesen] (1) Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des Staates. (2) Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, über die Teilnahme des Kindes am Religionsunterricht zu bestimmen. (3) Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach. Unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes wird der Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt. Kein Lehrer darf gegen seinen Willen verpflichtet werden, Religionsunterricht zu erteilen. (4) Das Recht zur Errichtung von privaten Schulen wird gewährleistet.… Read more »

5 Jahre her

… zum Artikel “Ich würde mein Kind nie an einer Waldorfschule anmelden” – siehe oben – wurden zahlreiche Kommentare mit Horror-Erfahrungen aus der Waldorfschule geschrieben – nur ein Beispiel:

aus dem Kommentar #98 von – “Aufgewacht, 26. Dezember 2015 um 11:46” –, Zitat:

“(…) Ich suche hier nach Foren und Selbsthilfegruppen.

Nach dem ich mich informiert hatte und sich das sektenartige, demokratie und wissenschaftsfeindliche Verhalten dieser Organisation nur all zu deutlich gezeigt hat muss ich mich zur Wehr setzen. Mein Kind erhält z.B. seine vom Jugenamt bestätigten LRS Förderung nicht und wird statt dessen in nordischer Mythologie unterrichtet. (…)”

5 Jahre her

@ zoom “Aus welchen Gründen schreitet denn der Staat nicht ein? Oder ist der Bezug auf das Grundgesetz zu naiv?” Das ist überhaupt nicht “naiv”, sondern einfach richtig. Dieselbe Frage habe ich mir auch gestellt, nachdem wir in einem Schreiben an die Berliner Schulaufsicht das “Berliner Schulgesetz” anführten, und Landesschulrat Hans-Jürgen Pokall AUSGERECHNET das Grundgesetz entstellte: – “Rudolf Steiner in Berlin (…) Im „Seminar für Waldorfpädagogik Berlin“ maßen sich die Dozenten Steiners Rolle an. Wir berichteten der Berliner Schulaufsicht über die dortige Steiner-Heiligenverehrung, über die dort vorgenommene ideologische Schulung, über eine durch und durch esoterische „Ausbildung“, die dem Berliner Schulgesetz… Read more »

5 Jahre her

… danach war für mich klar, dass die Waldorfschulen gegen das Grundgesetz, Artikel 7, Absatz 4, verstossen: “Das Recht zur Errichtung von privaten Schulen wird gewährleistet. Private Schulen als Ersatz für öffentliche Schulen bedürfen der Genehmigung des Staates und unterstehen den Landesgesetzen. Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn die privaten Schulen in ihren Lehrzielen und Einrichtungen sowie in der wissenschaftlichen Ausbildung ihrer Lehrkräfte nicht hinter den öffentlichen Schulen zurückstehen und eine Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern nicht gefördert wird. Die Genehmigung ist zu versagen, wenn die wirtschaftliche und rechtliche Stellung der Lehrkräfte nicht genügend gesichert ist.” Und… Read more »

5 Jahre her

… alles weiter erklärt die Redensart: wo kein Kläger, da kein Richter wenn es niemanden gibt, der Klage erhebt, dann gibt es keine Ermittlung und somit auch keine Gerichtsverhandlung. Der Staat, bzw. die Länder, werden nicht von sich aus aktiv. Da gibt es Interessen, die Waldorfschule am Leben zu erhalten …: – “‘Töne wie aus einer undichten Gummizelle!’ (…) In Deutschland werden Rudolf Steiners Waldorfschulen (zum größten Teil) staatlich finanziert und nach Kräften gefördert – heute mehr denn je, mehr als 1984, als Fritz Beckmannshagen schrieb: “Heute sind die Kultusministerien einiger Länder bezüglich der Waldorfschulen total unkritisch und unangemessem großzügig… Read more »

5 Jahre her

… und dann habe ich einen möglichen “Kläger” kontaktiert:

den Verantwortlichen einer sehr großen Lehrerorganisation

und habe ihn gefragt, ob er eine Verfassungsklage gegen die Waldorfschulen einreichen möchte, und er hat abgelehnt:

“zu heiß …”

hier – hier! – wäre wirklich mal eine sehr ernsthafte Unterstützung nötig …

5 Jahre her

Die webadresse des von mir oben zitierten Artikels “Rudolf Steiner in Berlin” hat sich geändert. Hier auch gleich noch der Anfang, mit der Quizfrage: Wer hat’s gesagt? Im Original …: “Rudolf Steiner in Berlin Rudolf Steiner, der Jesus Christus des kleinen Mannes, ist in Berlin und hält hier Vorträge. Das „Seminar für Waldorfpädagogik Berlin“ hat ihm dazu die Räume und die Stimmen gegeben: Mit tausend Zungen verkünden die Dozenten des Waldorf-Seminars die Botschaften ihres „Menschheitsführers“, die sie aus der geistigen Welt empfangen, bzw. aus der 370-bändigen Steiner-Gesamtausgabe. Das Publikum besteht aus angehenden Waldorf-Lehrern, in der Hauptsache verbogenen Menschen, die ihr… Read more »

5 Jahre her

“Aus für Waldorf-Crossover in Hamburg: Versuch geplatzt

Waldorf-Initiative beendet ihre Mitarbeit an der Grundschule Fährstraße in Wilhelmsburg (…)”

Wie sagt der Bildungswissenschaftler Prof. Hopmann:

“Man kann nicht nur ein ‘bisschen’ Waldorf sein”

entweder man ist Sekte, oder nicht …

5 Jahre her

Die Wochenzeitung “Die Zeit” als Propagandaplattform für Hennig Kullak-Ublick, Vorstandsmitglied des Bundes der Freien Waldorfschulen (nicht eine einzige kritische Nachfrage der “Zeit”): – “‘Künstlerischer Unterricht ist kein beliebiges Add-on’ Eine staatliche Schule, die ein bisschen Waldorf lehrt – zwei Jahre lang wurde das im armen Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg versucht. Jetzt ist das Modell gescheitert (…) Kullak-Ublick: Es gab leider von Anfang an einen großen internen Widerstand. Auf der einen Seite wollte man sich gewisser Elemente bedienen, auf der anderen hat man sich von ihnen distanziert. Das ging schon bei der ersten Pressekonferenz los, als der Schulsenator Ties Rabe sich ohne… Read more »

5 Jahre her

“Das Image-Problem des Esoterikers Rudolf Steiner

Die anthroposophische “Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft” kämpft um eine Anerkennung der “Waldorfpädagogik” als Erziehungs-“Wissenschaft”. Dazu muß zunächst für Rudolf Steiner, Begründer der “Anthroposophie” und Waldorfschulen, ein neues, positives und neutrales Image erschaffen werden: weg vom “verstörenden” Esoteriker Steiner, hin zum bedeutenden Philosophen Steiner. Hartmut Traub, Lehrbeauftragter der Alanus Hochschule, hielt dazu im Mai 2016 einen Vortrag, in dem er Steiner wie gewünscht “wissenschaftlich-philosophisches Denken” bescheinigt

(…)”

weiter: https://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2016/08/22/das-image-problem-des-esoterikers-rudolf-steiner/

2 Jahre her

Im Artikel, oben, wird der Waldorf-Kunstunterricht der Unterstufe beschrieben, im Folgenden die oberen Klassen:

“100 Jahre Kunst in der Waldorfschule

Die Golems – und wie sie in die Welt kommen

Waldorfschulen erzählen den Mythos einer “Erziehung zur Freiheit”. Aber “auch in den musischen und künstlerischen Bereichen besteht nicht wirklich kreative Freiheit, wie ständig propagiert wird”, schreibt Volker Kirsch in seinem offenen Brief an Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Eine Begegnung mit der “Kunst” der Waldorfschule von Andreas Lichte (…)”

weiter: https://hpd.de/artikel/golems-und-sie-welt-kommen-17096