{"id":64271,"date":"2026-06-25T17:05:06","date_gmt":"2026-06-25T15:05:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=64271"},"modified":"2026-06-25T17:05:06","modified_gmt":"2026-06-25T15:05:06","slug":"hitzesommer-2026-klima-klimawandel-oberrhein-suedbaden-freiburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/hitzesommer-2026-klima-klimawandel-oberrhein-suedbaden-freiburg\/","title":{"rendered":"Hitzesommer 2026 &#8211; Klima &#8211; Klimawandel Oberrhein, S\u00fcdbaden &amp; Freiburg"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nicht nur in S\u00fcddeutschland &#8211; der Oberrhein ist \u00fcberall!<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260625HitzesommerDuerre.jpg\" target=\"_blank\" rel=\" noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"837\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260625HitzesommerDuerre.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-64272\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260625HitzesommerDuerre.jpg 837w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260625HitzesommerDuerre-300x275.jpg 300w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/20260625HitzesommerDuerre-768x705.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Grafik: Axel Mayer, Mitwelt Stiftung<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Im Hitzesommer 2022 gab es in Deutschland 8.173 und in Europa 61.672 hitzebedingte Todesf\u00e4lle (Quelle: Studie Nature Medicine).<\/strong>  <strong>Das Hitze-Jahr 2026 k\u00f6nnte noch verheerender werden.<\/strong> <strong>Warum gibt es keine Debatte zu den T\u00e4tern, warum werden die Umweltverbrechen der Fossilisten, Klimawandelleugner, der Kohle-, \u00d6l- und Gasindustrie und ihrer Lobbyisten nicht bestraft? W\u00e4hrend in Deutschland Umwelt-Aktive nach Protesten im Gef\u00e4ngnis sitzen, <a href=\"https:\/\/www.mitwelt.org\/gewinne-oel-gas-kohle-atom-konzerne-uebergewinne\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">verdient die \u00d6l- und Gasindustrie Milliarden am (beendeten) Iran-Krieg<\/a>.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>(Ein Gastbeitrag von Axel Meyer, <a href=\"https:\/\/www.mitwelt.org\/hitze-hitzesommer-klima-wetter-klimawandel-oberrhein-baden-freiburg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mitwelt Stiftung Oberrhein<\/a>)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Hitzesommer und das Wetter der letzten Jahre brachten eine Vorahnung des Klimawandels am Oberrhein, in S\u00fcdbaden &amp; Freiburg und waren gepr\u00e4gt von vielen Extremwetterereignissen. Gro\u00dfe Hitze, dr\u00fcckende Schw\u00fcle, heftige Gewitter, Starkregen, <a href=\"https:\/\/www.mitwelt.org\/duerre-trockenheit-wassermangel-oberrhein-suedbaden-kaiserstuhl\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">lange Trockenphasen, trocken fallende Gew\u00e4sser,<\/a> Temperaturschwankungen &#8230; brachten Mensch und Natur in Stress und Einbu\u00dfen in der Landwirtschaft. Der Oberrhein und S\u00fcdbaden gelten als Deutschlands Hitzeregion Nummer eins. Zwischen Vogesen und Schwarzwald staut sich die W\u00e4rme, was die Region zum Hotspot f\u00fcr extreme Sommertemperaturen, zahlreiche &#8222;Hei\u00dfe Tage&#8220; und anhaltende Trockenheit macht. Gleichzeitig bek\u00e4mpfen Klimawandelleugner, Rechtspopulisten und <a href=\"https:\/\/www.mitwelt.org\/buergerinitiativen-windenergie-kohle-atom-lobby.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">industrienahe B\u00fcrgerinitiativen<\/a> auch in S\u00fcdbaden die dringend notwendige Energiewende und die zukunftsf\u00e4higen umweltfreundlichen Energien.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/2026062501Hitzewarner.jpg\" target=\"_blank\" rel=\" noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/2026062501Hitzewarner-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-64273\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/2026062501Hitzewarner-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/2026062501Hitzewarner-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/2026062501Hitzewarner-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/2026062501Hitzewarner-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/2026062501Hitzewarner-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/2026062501Hitzewarner.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Nicht nur am Oberrhein: schon am fr\u00fchen Morgen schaltete der Hitzewarner an unserem Briefkasten im Schatten auf Rot. Siehe auch meinen <a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/hitzepunkte-gegen-die-klimakrise\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bericht vom 18. Juli 2025 hier im Blog<\/a>. (foto: zoom)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus S\u00fcdbaden, der ehemals w\u00e4rmsten Region Deutschlands, wird die hei\u00dfeste Region und ein Klima-Krisengebiet. Es ist ein massiver Unterschied ob man in der &#8222;w\u00e4rmsten&#8220; oder in der &#8222;hei\u00dfesten&#8220; Region Deutschlands lebt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der bundesweite, langfristige, lineare Temperaturanstieg im Sommer entspricht f\u00fcr den Zeitraum 1881-2023 mit 1,8 \u00b0C in etwa dem j\u00e4hrlichen linearen Trend. W\u00e4hrend der Temperaturanstieg f\u00fcr den deutschen Fr\u00fchling bei 1,6 \u00b0C liegt, erreicht der Temperaturanstieg im Herbst 1,7 \u00b0C. Die Temperaturen im Winter sind um 1,9 \u00b0C gestiegen. Am Oberrhein ist die Durchschnittstemperatur wesentlich st\u00e4rker gestiegen.<br \/><br \/>Ein Drittel der Menschheit k\u00f6nnte in 50 Jahren in Regionen leben, die dann so hei\u00df sind, wie heute die hei\u00dfesten Teile der Sahara. Das geht aus einer Analyse von europ\u00e4ischen, amerikanischen und chinesischen Wissenschaftlern hervor, die im Mai 2020 im Fachblatt der amerikanischen Akademie der Wissenschaften ver\u00f6ffentlicht wurde. Darin hei\u00dft es: Wenn global immer mehr Treibhausgase erzeugt werden, m\u00fcssten 2070 dreieinhalb Milliarden Menschen mit Temperaturen leben, die nur schwer auszuhalten sind.<br \/><br \/>Das Zwei-Grad-Ziel ist der verzweifelte Versuch, die globale Erw\u00e4rmung auf weniger als zwei Grad Celsius gegen\u00fcber dem Niveau vor Beginn der Industrialisierung zu begrenzen. Am Oberrhein wurde diese Zwei-Grad-Marke schon \u00fcberschritten.<br \/><br \/><strong>Es besteht also durchaus die M\u00f6glichkeit, dass aus zuk\u00fcnftigen globalen zwei Grad mehr, vier Grad zus\u00e4tzlich am Oberrhein werden.<\/strong> Die Hoffnung auf ein Erreichen des gew\u00fcnschten globalen Zwei-Grad-Ziels ist in einer Welt die auf &#8222;unbegrenztes Wachstum&#8220; setzt und in der selbst in der &#8222;\u00d6koregion Oberrhein&#8220; die Autobahn sechsspurig ausgebaut werden soll, \u00e4u\u00dferst unwahrscheinlich.<br \/><br \/>In der schw\u00fcl-hei\u00dfen Rheinebene hat sich die Anzahl der Sommertage, also der Tage mit \u00fcber 25 Grad, etwa in Karlsruhe von rund 30 auf heute 60 verdoppelt und wird weiter ansteigen.<br \/><br \/>&#8222;Zusammenfassend ist festzustellen, dass das Oberrheingebiet in bioklimatischer Hinsicht (schon jetzt!) eines der ausgepr\u00e4gtesten Belastungsklimate Deutschlands und Mitteleuropas aufweist. Bestimmend ist hierbei vor allem die hohe sommerliche W\u00e4rmebelastung sowie die gro\u00dfe H\u00e4ufigkeit austauscharmer und damit lufthygienisch kritischer Wetterlagen. Diese bioklimatischen Belastungsfaktoren sind in besonderem Ma\u00dfe in den Tieflagen ausgebildet, d. h. in der Oberrheinniederung und in den gro\u00dfen Schwarzwaldt\u00e4lern. Dabei handelt es sich gerade um jene R\u00e4ume, in denen die Mehrzahl der Menschen in unserer Region leben und arbeiten&#8220;, steht in der <a href=\"http:\/\/www.region-suedlicher-oberrhein.de\/de\/veroeffentlichungen\/veroeffentlichungen\/REKLISO_Daten\/pdf\/texte\/Klimaanalyse_Suedlicher_Oberrhein.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Klimaanalyse S\u00fcdlicher Oberrhein<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wissenschaftler wie Eberhard Parlow, Klimaexperte der Universit\u00e4t Basel, gehen davon aus, dass in den n\u00e4chsten 80 Jahren die Jahresdurchschnittstemperatur im Oberrheingraben im Vergleich zu heute noch mal um 3,5 bis vier, in den St\u00e4dten sogar um bis zu f\u00fcnf Grad Celsius steigen wird.<\/strong><br \/><br \/>Es gab auch fr\u00fcher hei\u00dfe und trockene Phasen am Oberrhein. Und selbstverst\u00e4ndlich wird es auch in der Zukunft wieder nasse, kalte und verregnete Jahre geben. Ein einzelner Regensommer, ein einzelner Hitzesommer ist Wetter. Doch der langfristige Trend geht Richtung Erw\u00e4rmung und Trockenheit. &#8222;Klima&#8220; beschreibt, wie das Wetter \u00fcber einen langen Zeitraum aussieht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der jetzt schon hei\u00dfe Oberrhein, die Stadt Freiburg und die Landkreise Emmendingen und Ortenau werden zum Klima-Krisengebiet!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 13. August 2003 wurden in Freiburg, Mannheim, Karlsruhe sowie in der March laut Wikipedia 40,2 Grad gemessen. Damit war der Jahrhundertsommer 2003 eine der verheerendsten Naturkatastrophen in der Geschichte Europas und in Deutschland war der Brutofen Oberrhein am st\u00e4rksten betroffen.<br \/><br \/><strong>Der Klimawandel wird nach Mitwelt-Ansicht in der zunehmend &#8222;tropischen&#8220; Hitzeregion Oberrhein massive Ver\u00e4nderungen bringen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Lebensqualit\u00e4t f\u00fcr die hier lebenden Menschen wird sich verschlechtern<\/li>\n\n\n\n<li>Die negativen Auswirkungen auf die Landwirtschaft, Forstwirtschaft und den Tourismus (Wintersport) werden sich versch\u00e4rfen<\/li>\n\n\n\n<li>Die Zunahme von Extremereignissen (Hochwasser, St\u00fcrme, Hitzewellen) wird zu einer verst\u00e4rkten unmittelbaren Gef\u00e4hrdung von Leben und Gesundheit der Bev\u00f6lkerung f\u00fchren<\/li>\n\n\n\n<li>Das regionale Artensterben wird sich durch den Temperaturanstieg verst\u00e4rken<\/li>\n\n\n\n<li>Aus bisherigen Standortvorteilen (Toskana Deutschlands&#8230;) werden Standortnachteile<\/li>\n\n\n\n<li>Der Zuzug an den Oberrhein und nach Freiburg k\u00f6nnte enden oder sich umdrehen mit vielf\u00e4ltigen Folgen<\/li>\n\n\n\n<li>Ein &#8222;Rentnerparadies&#8220; ist der Oberrhein in Zeiten der Erw\u00e4rmung auf jeden Fall nicht mehr<\/li>\n\n\n\n<li>Dies k\u00f6nnte durchaus auch zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt und beim Fl\u00e4chenverbrauch, aber auch zu sinkenden Immobilienpreisen f\u00fchren<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><a href=\"https:\/\/www.mitwelt.org\/waldsterben.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Klimawandel und Waldsterben<\/a> in S\u00fcdbaden und im Schwarzwald<\/strong><br \/>Hitze und Trockenheit machen nicht nur der Landwirtschaft, sondern auch dem Wald in S\u00fcdbaden und im Schwarzwald massiv zu schaffen. Je nach Standort sind manche B\u00e4ume extrem gesch\u00e4digt. Viele B\u00e4ume sterben ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Klimawandel muss global angegangen werden<\/strong><br \/>und daf\u00fcr braucht es auch Druck und Initiativen aus S\u00fcdbaden. In der &#8222;\u00d6ko-Region&#8220; am Oberrhein gibt es noch viel zu tun und es gibt auch eine Vielzahl von erfreulichen Entwicklungen und Initiativen. Doch auch in S\u00fcdbaden wird der Ausbau der alternativen Energien massiv ausgebremst und s\u00fcdbadische PolitikerInnen fordern den klimasch\u00e4dlichen Autobahnausbau. Da wird von den Menschen individuelles, klimafreundliches Verhalten gefordert (was von wenigen Ausnahmen abgesehen noch nie funktioniert hat) und gleichzeitig werden klimafeindliche Strukturen geschaffen. Die Menschen bauen energiefressende Klimaanlagen in ihre H\u00e4user, kaufen vermehrt SUVs, die <a href=\"https:\/\/www.mitwelt.org\/bitcoin-kritik-energie-verbrauch-umwelt-zerstoerun.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bitcoin-Gier<\/a> frisst unglaubliche Energiemengen und der badische Bauernverband will die Hitzefolgen mit mehr Gifteinsatz bek\u00e4mpfen. Dazu kommt das energiefressende hitzerzeugende Rechenzentrum in Petit-Landau.<br \/><br \/>Der zentrale Wissenssatz im <a href=\"http:\/\/www.bund-rvso.de\/anthropozaen-umwelt-zerstoerung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zeitalter des Anthropoz\u00e4n<\/a> hat sich immer noch nicht herumgesprochen:<br \/>Unbegrenztes Wachstum zerst\u00f6rt begrenzte Systeme und auch das Klima.<br \/>Die n\u00e4chsten Jahrzehnte in S\u00fcdbaden, Freiburg und Oberrhein werden spannend und hei\u00df.<br \/><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.mitwelt.org\/temp\/die-grosse-beschleunigung-wachstum-wachstumskritik-anthropozaen-gier_source.jpeg\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><strong>Weitere Ursachen der Klimakatastrophe<\/strong><br \/>Die Welt erlebt und erleidet den menschengemachten Klimawandel. D\u00fcrren, W\u00fcstenbildung, Extremwetterereignisse und extreme Hitze sind noch schneller gekommen, als es die Umweltbewegung und die Wissenschaft prognostiziert haben. Die zentrale Ursache unserer Krisen ist das Ph\u00e4nomen, das als <a href=\"https:\/\/www.mitwelt.org\/die-grosse-beschleunigung-wachstum-wachstumskritik-anthropozaen\">&#8222;Gro\u00dfe Beschleunigung&#8220;<\/a> beschrieben wird. \u00d6l-, Gas-, Kohle- und Energiekonzerne haben auf eine verbrecherische Art und Weise das Thema heruntergespielt und mit <a href=\"https:\/\/www.mitwelt.org\/atomar-fossile-seilschaften\">atomar-fossilen Seilschaften<\/a> die Klimawandelleugner und die Energiewendegegner finanziert. Jetzt werden die T\u00e4ter nicht etwa bestraft, sondern mit Milliardenprofiten belohnt. Alle gro\u00dfen Energiekonzerne treiben die \u00d6l- und Gaspreise infolge des Ukraine-Krieges und f\u00f6rdern mit ihren unglaublichen Profiten <a href=\"https:\/\/www.mitwelt.org\/inflation-ursache-gier\">die Inflation<\/a>. Und die liberalen Schutzheiligen der Konzerne in der Regierung verhindern eine \u00dcbergewinnsteuer. Die neoliberale Umverteilung von unten nach oben beschleunigt sich parallel zur Klimakatastrophe und untergr\u00e4bt die Demokratie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht nur in S\u00fcddeutschland &#8211; der Oberrhein ist \u00fcberall! Im Hitzesommer 2022 gab es in Deutschland 8.173 und in Europa 61.672 hitzebedingte Todesf\u00e4lle (Quelle: Studie Nature Medicine). 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