{"id":62923,"date":"2026-01-19T13:08:36","date_gmt":"2026-01-19T12:08:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=62923"},"modified":"2026-01-19T13:13:48","modified_gmt":"2026-01-19T12:13:48","slug":"ich-ich-vielleicht-ganz-ein-portraet-innerer-welten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/ich-ich-vielleicht-ganz-ein-portraet-innerer-welten\/","title":{"rendered":"Ich + Ich \u2013 Vielleicht ganz. Ein Portr\u00e4t innerer Welten"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">78 gro\u00dfformatige Fotografien von 35 Menschen, die sich offen mit ihrer psychischen Erkrankung auseinandersetzen ab 29. Januar im LenneAtelier Schmallenberg<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2026011901ICH_ICH.jpg\" target=\"_blank\" rel=\" noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"769\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2026011901ICH_ICH-1024x769.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-62924\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2026011901ICH_ICH-1024x769.jpg 1024w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2026011901ICH_ICH-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2026011901ICH_ICH-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2026011901ICH_ICH-1536x1153.jpg 1536w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2026011901ICH_ICH-1200x901.jpg 1200w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/2026011901ICH_ICH.jpg 1720w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Fotografien stehen f\u00fcr sich. Sie sollen keine Antworten liefern, sondern Wahrnehmung erm\u00f6glichen. (Bild: \u00a9 Esther Posala)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Ein Blick, ein Innehalten \u2013 und manchmal dieser Moment, in dem etwas anklingt, das man selbst kennt, ohne es benennen zu m\u00fcssen. Die Ausstellung \u201eIch + Ich \u2013 Vielleicht ganz. Ein Portr\u00e4t innerer Welten\u201c l\u00e4dt dazu ein, sich auf genau solche Begegnungen einzulassen. Vom 29. Januar bis 25. Februar 2026 ist sie im <a href=\"https:\/\/www.sauerland.com\/de\/neusta-pois\/lenne-atelier\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">LenneAtelier in Schmallenberg<\/a> zu sehen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>(Der Beitrag wurde mit Genehmigung des <a href=\"https:\/\/www.sozialwerk-st-georg.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sozialwerk St. Georg<\/a> \u00fcbernommen: <a href=\"https:\/\/www.sozialwerk-st-georg.de\/aktuelles\/ich-ich-vielleicht-ganz-ein-portraet-innerer-welten.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.sozialwerk-st-georg.de\/aktuelles\/ich-ich-vielleicht-ganz-ein-portraet-innerer-welten.html<\/a> Dort sind weitere interessante und ber\u00fchrende Portr\u00e4ts zu entdecken.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Gezeigt werden 78 gro\u00dfformatige Fotografien von 35 Menschen, die sich offen mit ihrer psychischen Erkrankung auseinandersetzen und sich bewusst haben portr\u00e4tieren lassen. Die Bilder erz\u00e4hlen von Verletzlichkeit und St\u00e4rke, von R\u00fcckzug und Pr\u00e4senz \u2013 ohne zu erkl\u00e4ren, ohne festzuschreiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Initiiert und begleitet wurde das Projekt von Anne M\u00f6x, Projektleiterin im Bildungsatelier des Sozialwerks St. Georg. F\u00fcr die fotografische Umsetzung arbeitete sie mit der externen Fotografin und K\u00fcnstlerin Esther Posala zusammen, deren Bildsprache die Ausstellung ma\u00dfgeblich pr\u00e4gt. Anne M\u00f6x beschreibt den Ausgangspunkt des Projekts als den Wunsch, \u201eR\u00e4ume zu schaffen, in denen Menschen sich zeigen k\u00f6nnen \u2013 ohne erkl\u00e4rt zu werden\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bilder statt Zuschreibungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausstellung verzichtet bewusst auf begleitende Texte, Namen oder Diagnosen. Die Fotografien stehen f\u00fcr sich. Sie sollen keine Antworten liefern, sondern Wahrnehmung erm\u00f6glichen. Anne M\u00f6x versteht die Bilder als Einladung, eigene Gef\u00fchle und Assoziationen zuzulassen. Die Emotionen, die sichtbar werden \u2013 Unsicherheit, Offenheit, Stolz oder Zur\u00fcckhaltung \u2013 seien keine besonderen, sondern zutiefst menschliche Erfahrungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bildsprache von Esther Posala arbeitet mit Spiegelungen, Unsch\u00e4rfen sowie Licht und Schatten. Sie schafft N\u00e4he, ohne zu vereinnahmen. Immer wieder, so berichtet Anne M\u00f6x, entstehe beim Betrachten der Eindruck, Menschen neu zu sehen \u2013 auch solche, die man zu kennen glaubt. Genau darin liege eine besondere Kraft der Ausstellung.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt hatte eine lange Vorbereitungszeit. Bereits vor anderthalb Jahren begann der offene Aufruf zur Teilnahme. Das Interesse war gro\u00df \u2013 gr\u00f6\u00dfer, als es die vorhandenen Ressourcen zulie\u00dfen. Letztlich entschieden sich 35 Menschen f\u00fcr eine Teilnahme, darunter Menschen mit Assistenzbedarf aus dem Sozialwerk St. Georg ebenso wie externe Teilnehmende.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor den Fototerminen standen intensive Gespr\u00e4che. Es ging um pers\u00f6nliche Geschichten, um Grenzen, um die Frage, wie viel Sichtbarkeit sich gut anf\u00fchlt. F\u00fcr Anne M\u00f6x ist dieser Prozess ein zentraler Bestandteil des Projekts. Viele Teilnehmende h\u00e4tten beim ersten Blick auf die fertigen Fotografien innegehalten, seien ber\u00fchrt oder \u00fcberrascht gewesen und h\u00e4tten sich selbst anders wahrgenommen als erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kunst als Br\u00fccke<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erstmals \u00f6ffentlich gezeigt wurden die Fotografien im Mai 2025 im Rahmen des Fotofestivals Schmallenberg, verbunden mit einem Gespr\u00e4chsabend zu psychischer Gesundheit, Kunst und gesellschaftlicher Teilhabe. Nach Einsch\u00e4tzung von Anne M\u00f6x nahmen rund 50 Besucher:innen an diesem Abend teil. Der Austausch sei offen und intensiv gewesen \u2013 getragen von dem Wunsch, ins Gespr\u00e4ch zu kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass die Ausstellung nun erneut in einem \u00f6ffentlichen Kunstraum gezeigt wird, ist bewusst gew\u00e4hlt. F\u00fcr Anne M\u00f6x geh\u00f6rt es zum Gedanken von Inklusion, bestehende kulturelle Orte zu nutzen und keine Sonderr\u00e4ume zu schaffen. Kunst kann Br\u00fccken bauen, weil sie nicht erkl\u00e4rt, sondern ber\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6glich wurde das Projekt durch Kooperationen und F\u00f6rderung, unter anderem durch Aktion Mensch. In Schmallenberg arbeitet das Projekt zudem mit der Stadt Schmallenberg zusammen, die im Rahmen des Programms&nbsp;<em>Dritter Ort<\/em>R\u00e4ume f\u00fcr Kunst und Begegnung er\u00f6ffnet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Begleitend zur Ausstellung finden mehrere Veranstaltungen statt, die Austausch und Vertiefung erm\u00f6glichen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ausstellungser\u00f6ffnung<br \/>Donnerstag, 29. Januar 2026, 18:00 Uhr<\/li>\n\n\n\n<li>\u201eF\u00fcr die Seele sorgen \u2013 aber wie?\u201c<br \/>Offenes Atelier und Gespr\u00e4che zur Seelsorge<br \/>Donnerstag, 5. Februar 2026, 18:00 Uhr<br \/>mit Susanne Fabri und Anne M\u00f6x<\/li>\n\n\n\n<li>Portr\u00e4tkunst \u2013 Offenes Atelier<br \/>Freitag, 20. Februar 2026, 18:00 Uhr<br \/>mit Esther Posala und Sandra Ritter<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>\u00d6ffnungszeiten der Ausstellung:<\/strong><br \/>mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ort:<\/strong><br \/>LenneAtelier<br \/>Unter der Stadtmauer 4<br \/>57392 Schmallenberg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>78 gro\u00dfformatige Fotografien von 35 Menschen, die sich offen mit ihrer psychischen Erkrankung auseinandersetzen ab 29. Januar im LenneAtelier Schmallenberg Ein Blick, ein Innehalten \u2013 und manchmal dieser Moment, in &hellip; <a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/ich-ich-vielleicht-ganz-ein-portraet-innerer-welten\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eIch + Ich \u2013 Vielleicht ganz. 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