{"id":60742,"date":"2025-03-31T14:50:37","date_gmt":"2025-03-31T12:50:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=60742"},"modified":"2025-03-31T14:50:37","modified_gmt":"2025-03-31T12:50:37","slug":"deutschlandwetter-bund-und-laender-im-maerz-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/deutschlandwetter-bund-und-laender-im-maerz-2025\/","title":{"rendered":"Deutschlandwetter &#8211; Bund und L\u00e4nder &#8211; im M\u00e4rz 2025"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zweitsonnigster, \u00e4u\u00dferst trockener und zu milder M\u00e4rz<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250331_pm_maerzKlein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\" noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"577\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250331_pm_maerzKlein.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-60743\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250331_pm_maerzKlein.jpg 1024w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250331_pm_maerzKlein-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/20250331_pm_maerzKlein-768x433.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Bl\u00fchende Forsythie &#8211; Fr\u00fchlingbote am Hamburger Hafen (Foto: \u00a9 Frank Kahl \/ DWD)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong><em>Offenbach, 31. M\u00e4rz 2025 <\/em>\u2013 Im vergangenen M\u00e4rz kamen Sonnenanbeter voll und ganz auf ihre Kosten. Das Zentralgestirn schien in einigen Regionen rekordverd\u00e4chtig lange. Des Weiteren war es verbreitet deutlich zu mild und viel zu trocken, wodurch die Waldbrandgefahr bereits fr\u00fch im Jahr deutlich anstieg. Au\u00dferdem lag die Bodenfeuchte in den oberen Schichten besonders im Norden des Landes gebietsweise bis zu 20 Prozent (%) unter den langj\u00e4hrigen Minimalwerten. Tiefere Bodenschichten waren jedoch noch gut versorgt und die Grundwasserspeicher aufgef\u00fcllt. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>(Pressemitteilung DWD)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ma\u00dfgeblich verantwortlich f\u00fcr die niederschlagsarme und sonnenscheinreiche Witterung waren ausgepr\u00e4gte Hochdruckwetterlagen. An insgesamt 20 Tagen im M\u00e4rz wurde eine hochdruckgepr\u00e4gte Wetterlage klassifiziert. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Ausgepr\u00e4gte Tagesg\u00e4nge der Temperatur samt Nachtfrost und Maxima \u00fcber 20 Grad<\/strong><br \/>Im vergangenen M\u00e4rz lag das Temperaturmittel bei 6,1 Grad Celsius (\u00b0C) und damit um 2,6 Grad \u00fcber dem Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990 (3,5 \u00b0C). Auch der Vergleich mit der aktuellen und w\u00e4rmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 (4,6 \u00b0C) ergibt immer noch einen \u00dcberschuss von 1,5 Grad. Zwar gab es verbreitet an 10 bis 20 Tagen Nachtfrost, aber durch die sehr milden Tagesh\u00f6chsttemperaturen und damit stark ausgepr\u00e4gten Tagesg\u00e4ngen, reichte es dennoch f\u00fcr einen deutlich zu mildem Monat. Besonders fr\u00fchsommerlich war es am 21. mit 24,0 \u00b0C in Rheinstetten (Oberrheingraben). Die dicke Winterjacke ben\u00f6tigte man am Morgen des 18. in Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese (Erzgebirge), als mit -11,2 \u00b0C deutschlandweit das diesj\u00e4hrige M\u00e4rzminimum gemessen wurde.<br \/><br \/><strong>Fl\u00e4chendeckend viel zu trocken<\/strong><br \/>Gerade einmal 19 Liter pro Quadratmeter (l\/m\u00b2) landeten im diesj\u00e4hrigen M\u00e4rz in den Messbechern. Gegen\u00fcber den Referenzperioden 1961 bis 1990 und 1991 bis 2020 (jeweils 57 l\/m\u00b2) war es also fast 70 % trockener und damit geh\u00f6rte der vergangene M\u00e4rz zu den trockensten seit Messbeginn im Jahre 1881. Insbesondere im Norden und Nordosten des Landes fielen in der Fl\u00e4che nur um 9 l\/m\u00b2, wodurch der Oberboden besonders stark austrocknen konnte (<a href=\"https:\/\/www.dwd.de\/DE\/fachnutzer\/landwirtschaft\/appl\/bf_view\/_node.html\">weitere Informationen im Bodenfeuchteviewer des DW<\/a>D). Verantwortlich f\u00fcr die ausgepr\u00e4gte Trockenheit, die in einigen Regionen bereits seit Anfang bzw. Mitte Februar andauerte, waren Hochdruckgebiete, die sich immer wieder \u00fcber Mitteleuropa oder in der n\u00e4heren Umgebung festsetzten. Besonders zu Beginn der dritten M\u00e4rzdekade gab es in der Mitte und im S\u00fcden Deutschlands bereits die ersten Gewitter mit sommerlichem Charakter. Laut Radarauswertungen fielen lokal 20 bis 40, punktuell auch um 50 l\/m\u00b2 in wenigen Stunden. Die h\u00f6chste Tagesniederschlagssumme, die an einer Wetterstation gemessen wurde, datierte am 29. mit 44,9 l\/m\u00b2 in Anger-Stoi\u00dfberg im Berchtesgadener Land (Bayern).<br \/><br \/><strong>So viel Sonne wie sonst im Fr\u00fchsommer<\/strong><br \/>Photovoltaikanlagenbesitzer d\u00fcrfte der vergangene M\u00e4rz ein L\u00e4cheln ins Gesicht gezaubert haben, denn am Ende des Monats standen 199 Stunden Sonne in den B\u00fcchern. So viele Sonnenstunden sind statistisch normalerweise nur in den Sommermonaten zu erwarten. Bisheriger Spitzenreiter ist mit 235 Sonnenstunden der M\u00e4rz 2022. Das Soll (111 Stunden) wurde im diesj\u00e4hrigen M\u00e4rz um mehr als 75 % \u00fcberschritten (Periode 1961 bis 1990). Auch im Vergleich mit der Periode 1991 bis 2020 (127 Stunden) zeigte sich immer noch ein \u00dcberschuss von \u00fcber 50 %. Es ist allgemein zu erkennen, dass in den letzten zwei Jahrzehnten der M\u00e4rz fl\u00e4chendeckend immer sonniger wurde. Dieses Jahr waren f\u00fcr die au\u00dfergew\u00f6hnlich sonnige Witterung die Hochdruckgebiete Ingeborg, Juma, Konstantina, Liora und Manuela verantwortlich. Am geringsten fiel das \u00dcberangebot im S\u00fcden des Landes aus, da sich dort immer wieder Wolkenfelder, die zu Tiefdruckgebieten \u00fcber S\u00fcdwest- und S\u00fcdeuropa geh\u00f6rten, bemerkbar machten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen: <\/strong>Im M\u00e4rz 2025 gab es in Nordrhein-Westfalen eine Mitteltemperatur von 7,0 \u00b0C und das vielj\u00e4hrige Mittel (4,5 \u00b0C) wurde um 2,5 Grad \u00fcberboten. Besonders mild war es mit verbreitet \u00fcber 20 Grad zu Beginn der dritten Dekade. Das angenehme Fr\u00fchlingswetter paarte sich au\u00dferdem mit sehr viel Sonnenschein. Ausfl\u00fcgen ins Freie stand, abgesehen von einer zeitweise hohen Pollenkonzentration, nichts im Wege. Auf 213 Stunden (103 Stunden) addierte sich der Sonnenschein bis zum Monatsende. In der Klimastatistik belegte 2025 den zweiten Platz hinter dem M\u00e4rz 2022. Regen war hingegen absolute Mangelware und das bev\u00f6lkerungsreichste Bundesland erlebte damit seit 1929 den trockensten M\u00e4rz. Lediglich 10 l\/m\u00b2 (71 l\/m\u00b2) fielen in den letzten 31 Tagen in die Messt\u00f6pfe.<br \/><br \/><strong>Das Wetter in den anderen Bundesl\u00e4ndern im M\u00e4rz 2025<\/strong><br \/>(In Klammern finden Sie die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<br \/><br \/><strong>Baden-W\u00fcrttemberg: <\/strong>In Baden-W\u00fcrttemberg lag die Durchschnittstemperatur im M\u00e4rz 2025 bei 6,3 \u00b0C und somit war es um 2,7 Grad milder als im vielj\u00e4hrigen Mittel (3,6 \u00b0C). Besonders fr\u00fchlingshaft mild war es mit H\u00f6chstwerten \u00fcber der 20-Grad-Marke zu Beginn der dritten Dekade. Am 21. wurde mit 24,0 \u00b0C in Rheinstetten der deutschlandweite H\u00f6chstwert im abgelaufenen Monat registriert. In puncto Sonnenschein konnte das Bundesland ebenfalls mit deutlich \u00fcberdurchschnittlichen 177 Stunden (117 Stunden) aufwarten, allerdings landete der S\u00fcdwesten im Bundesl\u00e4nderranking damit auf dem letzten Platz. Viel zu trockene 25 l\/m\u00b2 landeten hingegen in den Messbechern, was gerade einmal 36 % des Solls (70 l\/m\u00b2) entsprach. Nur Bayern konnte noch mehr Niederschlag verzeichnen.<br \/><br \/><strong>Bayern: <\/strong>In Bayern fiel im M\u00e4rz mit 35 l\/m\u00b2 deutschlandweit am meisten Niederschlag. Dieser konzentrierte sich auf die Zeitr\u00e4ume um die Monatsmitte herum und zum Monatsende, wo bevorzugt s\u00fcdlich der Donau nochmals gr\u00f6\u00dfere Mengen zusammenkamen. Dennoch zeigte der Vergleich mit dem vielj\u00e4hrigen Mittel (62 l\/m\u00b2) auch hier ein bayernweites Defizit von etwa 45 %. Die h\u00f6chste deutschlandweite Tagessumme wurde mit 44,9 l\/m\u00b2 am 29. in Anger-Stoi\u00dfberg im Berchtesgadener Land gemessen. Im Mittel betrug die Temperatur 5,6 \u00b0C (2,9 \u00b0C). Zwar schien die Sonne mit 182 Stunden im S\u00fcdosten viel mehr als normalerweise (119 Stunden), im L\u00e4ndervergleich bedeutete dies jedoch den vorletzten Platz.<br \/><br \/><strong>Berlin: <\/strong>Die Bundeshauptstadt verzeichnete im M\u00e4rz eine Mitteltemperatur von 6,8 \u00b0C und die Abweichung gegen\u00fcber dem vielj\u00e4hrigen Mittel (4,0 \u00b0C) lag bei 2,8 Grad. Niederschlag fiel in Berlin im M\u00e4rz sehr wenig, was knapp 10 l\/m\u00b2 eindr\u00fccklich bewiesen. Dies war nur etwas mehr als ein Viertel dessen was normalerweise (37 l\/m\u00b2) an Niederschlag f\u00e4llt. Die Sonne lachte 204 Stunden (121 Stunden) am Himmel. Einen sehr gro\u00dfen Anteil daran hatten die Zeitr\u00e4ume vom 5. bis 10. und vom 17. bis 22., als t\u00e4glich jeweils um 10 Stunden Sonne registriert wurden.<br \/><br \/><strong>Brandenburg: <\/strong>Brandenburg verzeichnete am Monatsende ein Temperaturmittel von 5,9 \u00b0C (3,5 \u00b0C). Viel Niederschlag gab es im ersten meteorologischen Fr\u00fchlingsmonat auch im Nordosten nicht. Mit 15 l\/m\u00b2 fielen nur knapp 40 % dessen in die Messt\u00f6pfe, was normalerweise zu dieser Zeit zu erwarten w\u00e4re (36 l\/m\u00b2). W\u00e4hrend es in der S\u00fcdosth\u00e4lfte f\u00fcr 5 bis 8 Regentage reichte, waren es in der Nordwesth\u00e4lfte derer nur 1 bis 4. 205 Stunden (120 Stunden) Sonne waren zwar au\u00dfergew\u00f6hnlich viel, in der Messhistorie landete der M\u00e4rz aber nur auf Platz 2. 2022 wurde dieser Wert mit damals 240 Sonnenstunden \u00fcbertroffen.<br \/><br \/><strong>Bremen: <\/strong>In der Hansestadt Bremen fiel der M\u00e4rz wie in allen anderen Bundesl\u00e4ndern ebenfalls viel zu mild aus. Im Mittel betrug die Temperatur 6,6 \u00b0C (3,9 \u00b0C) und das, obwohl es an 17 Tagen Nachtfrost gab. Wortw\u00f6rtlich den Platz an der Sonne hatte das kleinste Bundesland inne. 223 Stunden Sonne (102 Stunden) bedeuteten zusammen mit Niedersachsen den ersten Platz im L\u00e4nderranking und nur im Jahre 2022 schien die Sonne noch l\u00e4nger. Der Niederschlag machte sich nach einem bereits sehr trockenen Februar erneut ausgesprochen rar. Lediglich 6 l\/m\u00b2 (51 l\/m\u00b2) wurden im M\u00e4rz 2025 gemessen. Damit war es in Bremen so trocken wie nie zuvor seit Messbeginn wodurch die Trockenheit mit dem Fr\u00fchlingsauftakt ihre Fortsetzung fand.<br \/><br \/><strong>Hamburg: <\/strong>Der vergangene M\u00e4rz z\u00e4hlte in der Hansestadt Hamburg zu den Trockensten seit Datenerfassung 1881. Gerade einmal 10 l\/m\u00b2 (55 l\/m\u00b2) Niederschlag wurden gemessen und damit geh\u00f6rte die Region zu den niederschlags\u00e4rmsten Bundesl\u00e4ndern. Nachdem bereits der Februar kaum Regen oder Schnee brachte, dauerte die Trockenheit nun weiter an. Mit einer Mitteltemperatur von 6,4 \u00b0C war es deutlich milder als im vielj\u00e4hrigen Mittel (3,9 \u00b0C). Die Sonne lie\u00df die Hafenmetropole an 203 Stunden in ihrem Glanz erstrahlen und damit fast doppelt so lange wie normalerweise (101 Stunden).<br \/><br \/><strong>Hessen:<\/strong> In der Landesmitte war es mit einer Mitteltemperatur von 6,3 \u00b0C um 2,5 Grad milder als im vielj\u00e4hrigen Mittel (3,8 \u00b0C) und das, obwohl es mit Ausnahme des Rhein-Main-Gebiets an verbreitet \u00fcber 20 Tagen zu Nachtfrost kam. Ausgepr\u00e4gte Tagesg\u00e4nge der Temperatur glichen diese n\u00e4chtlichen frostigen Temperaturen aber mehr als aus. Niederschlag war auch in Hessen Mangelware. 12 l\/m\u00b2 waren meilenweit vom Soll (62 l\/m\u00b2) entfernt. Die Sonne knackte mit 205 Stunden (107 Stunden) die 200-Stunden-Marke. Solch ein Wert bringt ein durchschnittlicher Juli hervor. Den bisherigen Sonnenrekord markiert der M\u00e4rz 2022 mit 239 Sonnenstunden.<br \/><br \/><strong>Mecklenburg-Vorpommern: <\/strong>\u00c4u\u00dferst trocken zeigte sich der vergangene M\u00e4rz ganz im Nordosten. Gerade einmal 8 l\/m\u00b2 (41 l\/m\u00b2) und das verteilt auf 3 bis 6 Tage kamen vom Himmel. Damit geh\u00f6rte Mecklenburg-Vorpommern zu den niederschlags\u00e4rmsten Bundesl\u00e4ndern. Nach 12 l\/m\u00b2 im vergangenen Februar war es also der zweite viel zu trockene Monat in Folge. Die Mitteltemperatur betrug 5,6 \u00b0C (2,8 \u00b0C). Die Sonnenscheindauer belief sich auf 200 Stunden (114 Stunden). Nur im M\u00e4rz 2022 schien die Sonne noch l\u00e4nger und es fiel weniger Niederschlag. Damit geh\u00f6rte der vergangene M\u00e4rz zu den sonnenscheinreichsten und trockensten seit Messreihenbeginn. Besonders in den Zeitr\u00e4umen 5. bis 10. und 17. bis 23. wurde an vielen Messstationen die nahezu maximale astronomisch m\u00f6gliche Tagessonnenscheindauer erreicht.<br \/><br \/><strong>Niedersachsen: <\/strong>Der erste meteorologische Fr\u00fchlingsmonat fiel im Nordwesten rekordverd\u00e4chtig trocken aus. Noch nie seit Aufzeichnungsbeginn regnete es weniger als im vergangenen M\u00e4rz, an dem in Niedersachsen nur 8 l\/m\u00b2 (55 l\/m\u00b2) gemessen wurden. Deutschlandweit geh\u00f6rte man damit ebenfalls zu den niederschlags\u00e4rmsten Regionen. Auch die Sonne erreichte mit 223 Stunden (102 Stunden) fast einen neuen Rekord. Nur 2022 schien sie im M\u00e4rz mit 228 Stunden noch l\u00e4nger. Im L\u00e4nderranking landete Niedersachsen im M\u00e4rz 2025 mit Bremen auf Platz 1 der sonnigsten Regionen. Im Mittel lag die Temperatur bei 6,2 \u00b0C (3,9 \u00b0C). Interessant war dabei, dass es mit Ausnahme der K\u00fcstenbereiche an 15 bis 20 Tagen Nachtfrost gab. Das entsprach etwa der H\u00e4lfte an Frosttagen, die im gesamten vergangenen Winter registriert wurden.<br \/><br \/><strong>Rheinland-Pfalz: <\/strong>In Rheinland-Pfalz war der Mandelbl\u00fctenmonat M\u00e4rz mit 7,1 \u00b0C der zweitmildeste im L\u00e4nderranking. Das vielj\u00e4hrige Mittel (4,2 \u00b0C) wurde damit um fast 3 Grad \u00fcberschritten. Diese Fr\u00fchlingsw\u00e4rme stand oftmals in Verbindung mit l\u00e4ngerem Sonnenschein, was die Ausbeute von 206 Sonnenstunden (110 Stunden) belegte. Der Niederschlag belief sich auf au\u00dfergew\u00f6hnlich trockene 13 l\/m\u00b2, was einem F\u00fcnftel dessen entsprach, was normalerweise zu dieser Jahreszeit f\u00e4llt (64 l\/m\u00b2).<br \/><br \/><strong>Saarland: <\/strong>Das Saarland war das mildeste Bundesland im vergangenen M\u00e4rz. Das Temperaturmittel erreichte 7,5 \u00b0C (4,6 \u00b0C). Zu Beginn der dritten Dekade gab es ausgepr\u00e4gte Tagesg\u00e4nge der Temperatur: w\u00e4hrend es in den klaren N\u00e4chten frostig war, wurden tags\u00fcber bei strahlendem Sonnenschein teils H\u00f6chstwerte \u00fcber 20 \u00b0C gemessen. Allgemein kam die Sonne im M\u00e4rz sehr h\u00e4ufig zum Zuge, sodass insgesamt 206 Stunden (114 Stunden) in den B\u00fcchern standen. In der Messhistorie reihte sich der M\u00e4rz 2025 sehr weit vorne ein, wobei es im M\u00e4rz 2022 noch sonniger war. Das Niederschlagssoll (79 l\/m\u00b2) wurde mit 19 l\/m\u00b2 gerade einmal zu einem Viertel erf\u00fcllt.<br \/><br \/><strong>Sachsen: <\/strong>Sachsen war im diesj\u00e4hrigen M\u00e4rz deutschlandweit zusammen mit Th\u00fcringen das Bundesland mit der niedrigsten Mitteltemperatur. Diese lag bei 5,4 \u00b0C (4,1 \u00b0C). Im Erzgebirgsumfeld trat an \u00fcber 20 Tagen Nachtfrost auf. Klirrend kalt war es in der Nacht vom 17. auf den 18. als in Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese mit -11,2 \u00b0C das bundesweit tiefste M\u00e4rzminimum gemessen wurde. Anders als in fast allen anderen Bundesl\u00e4ndern erreichte die Niederschlagsmenge mit 25 l\/m\u00b2 immerhin knapp \u00fcber die H\u00e4lfte ihres Solls (47 l\/m\u00b2). Zusammen mit Baden-W\u00fcrttemberg landete der Freistaat auf Platz 2 im L\u00e4nderranking. Bedeutende Niederschlagsereignisse zum Monatsende trugen dazu bei, dass die Trockenheit nicht ganz so extrem ausfiel wie in vielen anderen Regionen Deutschlands. Die Sonne kam im M\u00e4rz jedoch auch nicht zu kurz und schien 197 Stunden (110 Stunden), was einen Platz unter den Top vier der vergangenen Jahrzehnte brachte.<br \/><br \/><strong>Sachsen-Anhalt: <\/strong>Rekordverd\u00e4chtig trocken pr\u00e4sentierte sich der M\u00e4rz in Sachsen-Anhalt. Mit knapp 9 l\/m\u00b2 (40 l\/m\u00b2) Niederschlag bewegte man sich in etwa auf dem Niveau des bisher in der Messreihe trockensten M\u00e4rz 2022. Die seit Februar andauernde sehr niederschlagsarme Witterung fand somit ihren Fortgang und dadurch stieg die Waldbrandgefahr zeitweise deutlich an. Doch nicht nur der geringe Niederschlag war rekordverd\u00e4chtig, sondern auch die Sonnenscheindauer. 219 Stunden (109 Stunden) waren das Doppelte, was in einem durchschnittlichen M\u00e4rz zu erwarten gewesen w\u00e4re. Im L\u00e4ndervergleich wurde mit diesem Wert die Vizemeisterschaft gefeiert. Das Temperaturmittel betrug 5,8 \u00b0C (3,7 \u00b0C).<br \/><br \/><strong>Schleswig-Holstein: <\/strong>Der \u00e4u\u00dferste Norden der Bundesrepublik konnte im M\u00e4rz mit einer Mitteltemperatur von 5,6 \u00b0C aufwarten, womit Schleswig-Holstein zu den k\u00fchlsten Bundesl\u00e4ndern geh\u00f6rte. Dennoch war die positive Abweichung von 2,5 Grad gegen\u00fcber dem vielj\u00e4hrigen Mittel (3,1 \u00b0C) recht ordentlich. Wie knochentrocken sich der vergangene Monat pr\u00e4sentierte, zeigte die Niederschlagsmenge von lediglich 9 l\/m\u00b2 sehr deutlich. Damit war es der niederschlags\u00e4rmste M\u00e4rz seit Messbeginn und das, nachdem bereits der Februar schon ungew\u00f6hnlich trocken ausfiel. Die Sonne hingegen schwang sich in ungeahnte H\u00f6hen und bescherte den Schleswig-Holsteinern ganze 201 Sonnenstunden (105 Stunden). Getoppt wurde dieser Wert einzig und allein im M\u00e4rz 2022.<br \/><br \/><strong>Th\u00fcringen: <\/strong>Im Freistaat Th\u00fcringen wurde im M\u00e4rz eine Mitteltemperatur von 5,4 \u00b0C (2,8 \u00b0C) registriert. Zusammen mit Sachsen war man damit im L\u00e4ndervergleich das k\u00fchlste Bundesland. 18 l\/m\u00b2 Niederschlag entsprachen auch lediglich einem Drittel dessen, was klimatologisch gesehen ein durchschnittlicher M\u00e4rz an Niederschlag hervorbringt (52 l\/m\u00b2). Die Sonne schien auch in der \u00f6stlichen Mitte ungew\u00f6hnlich lange. Insgesamt 201 Stunden (106 Stunden) zeigte sich das Zentralgestirn am Firmament. Nur im M\u00e4rz 2022 und im M\u00e4rz 1953 wurde dieser Wert mit 222 bzw. 205 Stunden \u00fcberboten.<br \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zweitsonnigster, \u00e4u\u00dferst trockener und zu milder M\u00e4rz Offenbach, 31. M\u00e4rz 2025 \u2013 Im vergangenen M\u00e4rz kamen Sonnenanbeter voll und ganz auf ihre Kosten. 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