{"id":60226,"date":"2025-01-27T22:41:18","date_gmt":"2025-01-27T21:41:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=60226"},"modified":"2025-01-27T22:41:18","modified_gmt":"2025-01-27T21:41:18","slug":"zum-27-januar-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/zum-27-januar-2025\/","title":{"rendered":"Zum 27. Januar 2025"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Bild-2-Die-Wurzeln-1965Klein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\" noreferrer noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"838\" height=\"673\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Bild-2-Die-Wurzeln-1965Klein.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-59612\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Bild-2-Die-Wurzeln-1965Klein.jpg 838w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Bild-2-Die-Wurzeln-1965Klein-300x241.jpg 300w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Bild-2-Die-Wurzeln-1965Klein-768x617.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Heute gedenken wir der Befreiung von Auschwitz. Als die Soldaten der Roten Armee der Sowjetunion vor 80 Jahren die Tore \u00f6ffnete, boten sich ihnen Bilder, die in ihrer Grausamkeit durch nichts zu \u00fcberbieten sind. Gott sei Dank ist der 27. Januar inzwischen ein offizieller Gedenktag f\u00fcr sechs Millionen von Nationalsozialisten auf die Eigenschaft \u201eJude\u201c reduzierte und ermordete Menschen aus ganz Europa.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber wir d\u00fcrfen auch einen anderen Gedenktag nicht vergessen, denn genau ein Jahr zuvor hatten die Soldaten der Roten Armee schon einmal eines der gr\u00f6\u00dften Verbrechen in der Weltgeschichte beendet: 872 Tage lang bem\u00fchten sich deutsche Soldaten, alle Einwohner Leningrads \u2013 die Stadt, die heute wieder (Sankt) Petersburg bzw. Petrograd hei\u00dft \u2013 verhungern zu lassen, und weit \u00fcber eine Million verhungerten in dieser Stadt. [1]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fassungslos stehen wir vor diesen Zahlen und fragen uns: \u201eWie konnte das [2] passieren?\u201c [3] Wie konnte was \u201epassieren\u201c [4]? Wir benutzen W\u00f6rter wie<br \/>\u201e<strong>Drittes Reich\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201e<strong>Drittes Reich,<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Begriff aus der Ideenwelt des ?Chiliasmus, gepr\u00e4gt von ?Joachim von Fiore [auch Joachim von Floris, um 1130 \u2013 1202, italienischer Theologe, M\u00f6nch und Ordensgr\u00fcnder, wurde selig gesprochen; eigene Anmerkung], der die Geschichte als einen Aufstieg durch drei aufeinanderfolgende Reiche oder Zeitalter interpretierte. Nach dem Reich des Vaters (des Gesetzes) und des Sohnes (des Evangeliums) folge das Reich des Geistes (der Liebe und Freiheit), in dem die Menschen als Gott preisende M\u00f6nche in mystischer Verz\u00fcckung bis zum J\u00fcngsten Gericht leben w\u00fcrden. Den Anbruch dieses Dritten Reiches erwarteten Joachim und seine J\u00fcnger in Zusammenhang mit Kaiser Friedrich II. um das Jahr 1260. Die Vorstellung der Abfolge dreier Reiche wurde zum festen Bestand europ\u00e4ischer Sozialmythologie und Geschichtsphilosophie (u.a. Lessing, Hegel, Schelling, Dostojewski, Spengler). Als Theoretiker der ?konservativen Revolution machte Arthur ?Moeller van den Bruck das Drittes Reich in seinem gleichnamigen, 1923 erschienen Hauptwerk ,Das dritte Reich\u2019 zu einem politischen Schlagwort. Er prophezeite nach dem Heiligen R\u00f6mischen Reich und dem Bismarck-Reich ein neues Drittes Reich aus dem ,Geist der Rassenseele\u2019, womit er das Eschatologisch-Chiliastische des Begriffes hervorhob. Hitler \u00fcbernahm zeitweilig den propagandistisch wirksamen Namen f\u00fcr die durch den Nationalsozialismus zu errichtende ,Neue Ordnung\u2019. Trotz sp\u00e4terer Ablehnung durch Hitler wurde der Begriff so zu einer allgemeinen Bezeichnung f\u00fcr die Jahre der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland. <em>Literatur<\/em>: L\u00f6with, K.: <em>Weltgeschichte und Heilsgeschichte. hhDeutsche \u00dcbersetzung Stuttgart <\/em><sup><em>5<\/em><\/sup><em>1967<\/em>. \u2013 Neurohr, J.: <em>Der Mythos vom Dritten Reich. Zur Geistesgeschichte des Nationalsozialismus. Stuttgart 1957<\/em>.\u201c [5]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201e<strong>Tausendj\u00e4hriges Reich<\/strong>, deutsche Entsprechung f\u00fcr den theologischen Begriff ?Chiliasmus. Der Glaube an ein Tausendj\u00e4hriges Reich als eine gemeinsame himmlische Regierungs- und Gerichtszeit Christi mit den Heiligen wird heute besonders bei den ?Adventisten gepflegt.\u201c [6]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><\/a> Dietrich Eckart: \u201eEs gibt nirgends auf Erde ein Volk, das f\u00e4higer w\u00e4re, das dritte Reich zu erf\u00fcllen, als das deutsche.\u201c [7]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eMoeller van den Bruck nennt den Gedanken des Dritten Reiches einen ,alten und gro\u00dfen deutschen Gedanken\u2018, der ,fr\u00fch mit der Erwartung eines tausendj\u00e4hrigen Reiches\u2018 verbunden gewesen: ,Aber immer lebt in ihm [dem Gedanken des Dritten Reiches] noch ein politischer Gedanke, der sich wohl auf die Zukunft, doch nicht so sehr auf das Ende der Zeiten als auf den Anbruch eines deutschen Zeitalters bezog, in dem das deutsche Volk erst seine Bestimmung auf Erden erf\u00fcllen werde.\u2018\u201c [8]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201e<strong>Schicksal\u201c,<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201e<strong>Schicksal,<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">in der Religionsgeschichte Bezeichnung f\u00fcr die dem Menschen von einer h\u00f6heren Macht zugeteilten Geschicke. Diese Schicksalsmacht ist vielfach und wohl urspr\u00fcnglich ein Hochgott; bezeichnend ist, da\u00df das indoiranische Appellativ f\u00fcr Gott ,Zuteiler\u2018 (,bhaga\u2018) bedeutet. Im semitischen Bereich ist im st\u00e4rksten Ma\u00dfe Allah Schicksalsspender. Gegen\u00fcber dem Hochgott kann die Schicksalsbestimmung eine numinose Verselbst\u00e4ndigung erlangen, wie die Aufbewahrung von Schicksalstafeln beim Hochgott ansatzweise zeigt. Eine von der Gottheit im Verlauf der Religionsgeschichte in unterschiedlicher Weise abh\u00e4ngige Macht stellen numinose Ordnungsbegriffe dar, die das menschliche Leben einer \u00fcbergreifenden Weltordnung unterstellen: die \u00e4gyptischen Maar, das indische Rita und das chinesische Tao. Der Polytheismus zeigt die Tendenz, die Schicksalsbestimmung als Funktion einer dem Hochgott untergeordneten (meist weiblichen) Gootheit zu verstehen: die griechische Moira, die r\u00f6mische Fortuna, die lettische Laima und die germanischen Nornen. \u2013 Der Raum, den die Schicksalsidee menschlicher Freiheit offenl\u00e4\u00dft, ist wesentlich f\u00fcr ethisch reflektiertes Handeln und bestimmt somit die menschliche Reaktion auf das Schicksal, die zwischen dem Gef\u00fchl von Geborgenheit und Fatalismus liegen kann. \u2013 Das Bestreben, das Schicksal im voraus zu erkunden, ist Voraussetzung f\u00fcr Mantik und vor allem f\u00fcr Astrologie. \u2013 Die klassische Philosophie sieht Schicksal (gr. heimarm\u00e9n?) als ,Notwendigkeit\u2018 (Heraklit), als ,Ordnung und Verkn\u00fcpfung von Ursachen\u2018 (?Chrysippos, Cicero) und als ,Weltgesetz\u2018 oder ,Weltvernunft\u2018 (Ionier, Stoiker). Erst unter dem Einflu\u00df des Christentums, das den Schicksalsglauben ablehnt, erfolgt durch die Unterscheidung zwischen ,Naturgesetz\u2018 (notwendiger, doch verstehbarer Zusammenhang von Naturverl\u00e4ufen) und ,Sittengesetz\u2018 (Gebotenheit von Zwecken ohne notwendiges Eintreten von Ereignissen) eine Kl\u00e4rung des Schicksalsbegriffs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Literatur<\/em>: Schreckenberg, H.: <em>Ananke, M\u00fcnchen. 1964<\/em>. \u2013 Brandon, S. G. F.: <em>Man and his destiny in the great religions. Manchester; Toronto 1962<\/em>. \u2013 Onians, R. B.: <em>The origins oft he European thought about the body, the mind, the soul, the world, time, and fate. Cambridge <\/em><sup><em>2<\/em><\/sup><em>1954<\/em>. \u2013 Widengren, G.: <em>Hochgottglaube im alten Iran. Uppsala; Leipzig 1938<\/em>. \u2013 Naumann, H.: <em>Germanischer Schicksalsglaube. Jena 1934.<\/em> \u2013 Engel, W.: Die Schicksalsidee im Altertum. Erlangen 1926.\u201c [9]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201e<strong>Schicksal<\/strong> (im 16. Jahrhundert \u00fcbernommen aus \u00e4lter niederl\u00e4ndisch schiksel ,Anordnung; Fatum\u2018; heute gew\u00f6hnlich im Sinne der leidvollen F\u00fcgung gebraucht oder als Ersatz f\u00fcr \u2018g\u00f6ttliche Vorsehung\u2018)\u201c [10]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>und \u201eOpfer\u201c,<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201e<strong>Opfer<\/strong> [letztlich zu lateinisch operari = arbeiten, der Gottheit (durch Opfer) dienen],<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>religionsgeschichtlich einer der \u00e4ltesten und wichtigsten Formen des Kults, des Vollzugs einer Handlung, die der ganz oder teilweise vollzogenen Hingabe von Menschen, Tieren, Pflanzen oder irdischen G\u00fctern dient und damit einen Kontakt zu \u00fcberirdischen M\u00e4chten, verg\u00f6ttlichten Ahnen, vor allem aber Gottheiten selbst darstellt. Die Opferhandlung ist rituell festgelegt, sie findet besonders zu heiligen Zeiten und an heiligen Orten statt, und sie wird meist von einem Priester vollzogen. \u2013<br \/>Dem Opfer k\u00f6nnen sehr unterschiedliche Intentionen zugrunde liegen. Das <em>Bitt-Opfer<\/em> erstrebt die Gew\u00e4hrung menschlicher W\u00fcnsche durch die Gottheit. F\u00fcr empfangene Segnungen mit Nachkommen, reichem Viehbesitz und guten Ernten werden <em>Dank-Opfer<\/em> dargebracht. G\u00f6tterbilder, Alt\u00e4re und Grenzsteine werden durch <em>Weih-Opfer<\/em> geheiligt. <em>S\u00fchne-Opfer<\/em> sollen den Zorn der Gottheit beschwichtigen; dies gilt besonders f\u00fcr Bau-, T\u00fcr- und Br\u00fccken-Opfer, die den bef\u00fcrchteten Unwillen des \u00f6rtlichen Numens bes\u00e4nftigen sollen. <em>Divinations-Opfer<\/em>, die mit einer Opferschau verbunden sind, haben mant. Motive; sie lassen den Willen der Gottheit erforschen. \u2013<br \/>Nicht in jedem Falle wird das Opfer einer pers\u00f6nlichen Gottheit gespendet. Im magischen Bereich spricht man ihm eine Kraft der Realisation zu, die automatisch wirkt. Dies gilt oft f\u00fcr das <em>Jagd-Opfer<\/em>, aber auch f\u00fcr die Opfer, die die Lebenskraft der Gestirne, besonders der Sonne, erhalten sollen, sowie f\u00fcr Opfer, die dem Bestand der Welt dienen. Charakteristisch hierf\u00fcr sind das altindische <em>Ro\u00df-Opfer<\/em> (sankrit tl.: a?vamedgha) sowie Dramatisierungen mythischer Geschehnisse, wie sie besonders im Alten Orient weithin \u00fcblich waren. \u2013<br \/>Wie die Intentionen, so sind auch die Formen des Opfers sehr verschieden. Sehr alt ist sicher das <em>Blut-Opfer<\/em>, das druch Abzapfen des Blutes lebender Menschen, aber auch durch das ?Menschenopfer dargebracht wurde. Sonderformen des Menschen-Opfers sind das <em>Erstgeburts-Opfer<\/em>, das Kinder-, Jungfrauen- und Kriegsgefangenen-<br \/>opfer [11]. Die r\u00f6mische Religion kannte das <em>Selbst-Opfer<\/em> (lateinisch devotio). Mit der indischen Witwenverbrennung hat sich lange Zeit hindurch das <em>Totenbegleit-Opfer<\/em> erhalten. Ein <em>H\u00e4uptlings-Opfer<\/em> wurde vielfach vollzogen, wenn die Kraft des Herrschers erlahmte. \u2013<br \/>Im Verlauf einer Verinnerlichung des Opfergedankens wird das Menschen-Opfer durch <em>Ersatz-Opfer<\/em> oder durch <em>Pars-pro-toto-Opfer<\/em> abgel\u00f6st. Als Ersatz-Opfer dienen zun\u00e4chst und vornehmlich Tiere, aber auch jede andere dem Menschen wertvolle Gabe. Pars-pro-toto-Opfer sind besonders Haar- und Fingeropfer. Das <em>Keuschheits-Opfer<\/em> \u00e4u\u00dfert sich in den unterschiedlichen Formen der Askese, der Kastration und der sakralen Prostitution. \u2013<br \/>In der Haltung der Religionen zum Opfer k\u00f6nnen extreme Pole aufgezeigt werden: Buddhismus und Dschainismus lehnen das Opfer entschieden ab, w\u00e4hrend die aztekische Religion dem Blut- und Menschen-Opfer am st\u00e4rksten zugeneigt war. [12] \u2013 Die Religion des Alten Testaments kannte urspr\u00fcnglich sowohl unblutige als auch blutige Opfer, die jedoch fr\u00fch durch Ersatz-Opfer ersetzt wurden (zum Beispiel Opferung Isaaks; 1. Moses 22). Die Propheten bek\u00e4mpften den Opferkult (zum Beispiel Amos 5, 21 f.) und forderten statt dessen Bu\u00dfgesinnung und Gehorsam (1. Samuel 15, 22); im talmud. Judentum gilt auch das Schriftstudium als Opfer. F\u00fcr das Christentum ist der Tod Christi das einmalige und endg\u00fcltige Opfer zur Beseitigung der S\u00fcnden (1. Korinther 5, 7; Hebr\u00e4er 9, 28); dieses Kreuzes-Opfer findet in der katholischen Kirche seine kultische Vergegenw\u00e4rtigung im eucharist. Herrenmahl.<br \/><em>Literatur<\/em>: Heiler, F.: <em>Erscheinungsformen und Wesen der Religion. Stuttgart 1961. S. 204.<\/em> \u2013 Haag, H.: <em>Das Opfer im Alten Testament. In: Bibel und Liturgie. Einsiedeln und andere 1960<\/em>. \u2013 Neuenzeit, P.: <em>Das Herrenmahl. M\u00fcnchen 1960<\/em>. \u2013 Vorbichler, A.: <em>Das Opfer auf den uns heute noch erreichbaren \u00e4ltesten Stufen der Menschheitsgeschichte. M\u00f6dling 1956<\/em>. \u2013 Lohse, E.: <em>M\u00e4rtyrer und Gottesknecht. G\u00f6ttingen 1955<\/em>. \u2013 Rowley, H. H.: <em>The meaning of sacrifice in the Old Testament. Manchester 1950<\/em>. \u2013 Bertholet, A.: <em>Der Sinn des kultischen Opfers. Berlin 1942<\/em>. \u2013 James, E. O.: <em>Origins of sacrifice. Londeon 1933<\/em>. \u2013 Leeuw, G. von der: <em>Die Do-ut-des-Formel in der Opfertheorie. In: Archiv f\u00fcr Religionswissenschaften 20 (1921), 241<\/em>. \u2013 Loisy, A.: <em>Essai historique sur le sacrifice. Paris 1920<\/em>. \u2013 Schmitz, O.: Die Opferanschauungen des sp\u00e4teren Judentums und die Opferaussagen des Neuen Testaments. T\u00fcbingen 1910.<\/li>\n\n\n\n<li>im Schachspiel die Preisgabe einer Figur (Figuren-Opfer), insbesondere eines Offiziers (zum Beispiel der Dame: Damenopfer), zur Erlangung eines strategischen oder taktischen Vorteils. &#8211; ?auch Gambit.\u201c [13]<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">und fragen uns selten, was die Verwendung dieser religi\u00f6sen Begriffe in gesellschaftlichen bzw. politischen bzw. historischen Zusammenh\u00e4ngen bedeutet. Ich wei\u00df nicht, wie oft ich schon das \u201eDritte Reich\u201c gelesen habe. Es ist offensichtlich ein Zitat. Die G\u00e4nsef\u00fc\u00dfchen waren auch oft da, aber von wem das Zitat stammte &#8211; Dietrich Eckart (1919) und Moeller van den Bruck [14] (1931) -, diese Angabe fehlte immer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immer wieder h\u00f6re ich die Formulierung \u201eOpfer des Nationalsozialismus\u201c, und ich erinnere mich gut an eine alte J\u00fcdin, die ein Konzentrationslager \u00fcberlebte und immer wieder sagte: \u201eIch bin kein Opfer!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zun\u00e4chst habe ich nicht verstanden, was sie meinte, bis ich realisierte, da\u00df \u201eOpfer\u201c ein religi\u00f6ser Begriff ist, der im Englischen und Spanischen etwa niemals auf Personen angewendet wird; dort hei\u00dfen sie \u201evictims\u201c bzw. \u201evictimas\u201c, und in diesen W\u00f6rtern steckt deutlich, um was es eigentlich geht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eOpfer\u201c? Wenn jemand zur Polizei ginge und sagte, er sei Opfer geworden, fragte jeder Polizist sicherlich als erstes: \u201eWovon?\u201c Er w\u00fcrde wissen wollen, was passiert ist \u2013 und dann, wer der T\u00e4ter war. Beide Fragen spielen aber merkw\u00fcrdigerweise bei der Formulierung \u201eOpfer des Nationalsozialismus\u201c kaum eine Rolle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das englische Wort \u201evictory\u201c f\u00fcr \u201eSieg\u201c kennt jeder, und es ist in vielen Sprachen in vielen Varianten gebr\u00e4uchlich, bis hin zu Vornamen und \u201eHochrufen\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eVictims\u201c bzw. \u201evictimas\u201c sind Besiegte. Als Kurt Schumacher 1933 ins KZ eingeliefert wurde und ein Nazi ihn fragte \u201eWarum sind Sie hier?\u201c, antwortete der Sozialdemokrat und sp\u00e4tere Konkurrent Konrad Adenauers um das Kanzleramt: \u201eWeil ich zur besiegten Partei geh\u00f6re.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie habe ich mich erschrocken, als ein Jugendlicher von 15 Jahren einmal das Wort \u201eOpfer\u201c bezogen auf einen Mitsch\u00fcler benutzte. Es war nicht die Spur von Hilfsbereitschaft oder auch nur \u201eMitleid\u201c dabei. Er benutzte es negativ, und in der Bezeichnung schwang deutlich das Wort \u201eVerlierer\u201c mit; sp\u00e4ter sagte er auch \u201eLoser\u201c zu dem \u201eOpfer\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was bedeutet das?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><\/a> W\u00f6rter und besonders Worte tragen Inhalte, manchmal bewu\u00dft, manchmal unbewu\u00dft von den Sprechenden weitergegeben, und viele W\u00f6rter haben in anderen Sprachen ganz andere Bedeutungen, werden v\u00f6llig anders gebraucht und verstanden. Ich erinnere mich gut an ein Erlebnis, da\u00df mich vor Jahrzehnten sehr pr\u00e4gte. Viele kennen das Bild von Goya, das einen J\u00fcngling zeigt, der auf einem Stuhl sitzt; sein Oberk\u00f6rper ist \u00fcber einen Tisch gebeugt, sein Kopf liegt auf seinem Arm; er ist am Tisch eingeschlafen. Um ihn herum flattern schreckliche Wesen, und unter dem Bild steht: \u201eEl sue\u00f1o de la razon produce monstros\u201c. Meist habe ich als \u00dcbersetzung \u201eDer Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer\u201c gelesen. Aber \u201esue\u00f1o\u201c hei\u00dft im Spanischen nicht nur \u201eSchlaf\u201c, sondern auch \u201eTraum\u201c. Nicht nur der Schlaf der Vernunft, sondern auch der Traum der Vernunft schaffen Ungeheuer. Diesen Unterschied zwischen Deutsch und Spanisch erkl\u00e4rte mir damals meine spanische Freundin, die aus allen Wolken fiel, als ich vom \u201eSchlaf der Vernunft\u201c sprach; daran hatte sie noch nie gedacht, wie ich damals nicht an den \u201eTraum der Vernunft\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><\/a> \u201eAm Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.\u201c Das ist f\u00fcr mich nicht nur ein Zitat aus der Bibel, das ich so sch\u00f6n finde, da\u00df ich es sogar in Latein auswendig gelernt habe (\u201eIn pricipium erat verbum, et verbum erat apud Deum, et Deus erat verbum.\u201c Beginn des Johannes-Evangeliums). Es ist vielmehr eine der sch\u00f6nsten Liebeserkl\u00e4rungen an Sprache, an das Sprechen, an Kommunikation. Gott erschafft im Alten Testament die Welt durch Sprache. \u201eEs werde Licht\u201c, sagt er, und \u2013 es ward Licht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><\/a> Aber nicht nur unser aller lieber, barmherziger und g\u00fctiger Gott schafft eine Welt durch seine Sprache. Auch schreckliche Inhalte werden manchmal bewu\u00dft, manchmal unbewu\u00dft von den Sprechenden weitergegeben. Die W\u00f6rter \u201eDrittes Reich\u201c, \u201eSchicksal\u201c und \u201eOpfer\u201c geh\u00f6ren dazu \u2013 \u201eDrittes Reich\u201c sp\u00e4testens seit 1919, \u201eSchicksal\u201c seit der ersten \u201eHeils\u201c-Geschichte (mit der meist immanenten \u201eApokalypse\u201c) und \u201eOpfer\u201c sp\u00e4testens, seitdem man den ersten toten Soldaten als \u201eOpfer des Krieges\u201c benannte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eAm Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.\u201c Aber nicht nur unser aller lieber, barmherziger und g\u00fctiger Gott schafft eine Welt durch seine Sprache. Mir sind in den letzten Jahren viele Worte begegnet, in denen etwas ganz Anderes sprach:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>17.10.1940: \u201eAuf ein Ersuchendes Arbeitsamtes Tschenstochau, weitere 150 Juden einzufangen, r\u00fcckt die 3. Kompanie um 8.30 Uhr ab.\u201c [15]<\/li>\n\n\n\n<li>10.10.1941: \u201eDas wesentliche Ziel des Feldzuges gegen das j\u00fcdisch-bolschewistische System ist die v\u00f6llige Zerschlagung der Machtmittel und die Ausrottung des asiatischen Einflusses im europ\u00e4ischen Kulturkreis. Hierdurch entstehen auch f\u00fcr die Truppe Aufgaben, die \u00fcber das hergebrachte einseitige Soldatentum hinausgehen. Der Soldat ist im Ostraum nicht nur ein K\u00e4mpfer nach den Regeln der Kriegskunst, sondern auch Tr\u00e4ger einer unerbittlichen v\u00f6lkischen Idee [\u2026]\u201c [16]<\/li>\n\n\n\n<li>9.7.1942: \u201eWir besch\u00e4ftigen seit dem 6.d.M. 6o St\u00fcck Sowjetarbeiterinnen \u2026\u201c [17]<\/li>\n\n\n\n<li>4.3.1943: \u201eDen bisherigen Erfahrungen entsprechend mu\u00df damit gerechnet werden, da\u00df das Standesamt Niederhagen j\u00e4hrlich mindestens etwa 800 Sterbef\u00e4lle \u2013 im Jahre1942 = 884 F\u00e4lle \u2013 zu beurkunden hat.\u201c [18]<\/li>\n\n\n\n<li>17.3.1944: \u201eAufgegriffene Ausl\u00e4nder sind sofort festzunehmen und dem Arbeitsamt zur Verf\u00fcgung zu stellen.\u201c [19]<\/li>\n\n\n\n<li> 1944: \u201eH\u00e4ftlings-Personal-Karte \/ Fam.-Name: Levi \/ Vorname: Vida \/ Geb. am 27.5.14 in: Sarajevo \/ \u2026 \/ Grund: Polit. Jugosl.\/ J\u00fcdin \/ Eingesetzt vom 23. Nov. 1944 \u2026 bei Lippstadt 1\u201c [20]<\/li>\n\n\n\n<li>2.7.1951: \u201eAlle im K.Z.Lager in Wewelsburg verstorbenen sind im Krematorium im Feuerofen einge\u00e4schert\u201c [21]<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auschwitz ist der Inbegriff f\u00fcr industriell begangenen millionenfachen Mord von Deutschen; so viele Menschen wie m\u00f6glich zu t\u00f6ten \u2013 das war erkl\u00e4rtes Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vorher brannten Menschen schon in Deutschland, und viele rochen es: \u201eDer Bischof von Limburg schrieb im August 1941 an den Reichsminister f\u00fcr Justiz: ,Etwa 8 km von Limburg entfernt ist in dem St\u00e4dtchen Hadamar auf einer Anh\u00f6he \u00fcber der Stadt eine Anstalt &#8230; umgebaut worden bzw. eingerichtet worden als eine St\u00e4tte, in der nach allgemeiner \u00dcberzeugung obengenannte Euthanasie seit Monaten planm\u00e4\u00dfig vollzogen wird &#8230; \u00f6fter in der Woche kommen Autobusse mit einer gr\u00f6\u00dferen Anzahl solcher Opfer in Hadamar an. Schulkinder der Umgebung kennen diesen Wagen und reden: &gt;Da kommt wieder die Mordkiste&lt;. Nach der Ankunft solcher Wagen beobachten dann die Hadamarer B\u00fcrger den aus dem Schlot aufsteigenden Rauch und sind von dem st\u00e4ndigen Gedanken an die armen Opfer ersch\u00fcttert, zumal wenn sie je nach der Windrichtung durch die widerlichen D\u00fcfte bel\u00e4stigt werden. Die Wirkung der hier get\u00e4tigten Grunds\u00e4tze ist: Kinder, einander beschimpfend, tun \u00c4u\u00dferungen: &gt;Du bist nicht recht gescheit, du kommst nach Hadamar in den Backofen!&lt; &#8230; Bei alten Leuten h\u00f6rt man die Worte: &gt;Ja in kein staatliches Krankenhaus! Nach den Schwachsinnigen kommen die Alten als unn\u00fctze Esser an die Reihe&lt;. (Mitscherlich-Mileke, S. 195)\u201c [22]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leningrad steht auch f\u00fcr millionenfachen Mord von Deutschen. So viele Einwohner der Stadt wie m\u00f6glich verhungern zu lassen \u2013 das war erkl\u00e4rtes Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der 27. Januar ist der Inbegriff f\u00fcr diese gigantischen Verbrechen, die nur eine \u201eKulturnation\u201c wie die deutsche in die Tat umsetzen konnte \u2013 mit all den Mitteln, die ihr zur Verf\u00fcgung standen. Viele Millionen Menschen waren an Auschwitz und Leningrad beteiligt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Polizeibeamte (um H\u00e4user zu r\u00e4umen),<\/li>\n\n\n\n<li>Staatsanw\u00e4lte (um Anklagen zu vertreten),<\/li>\n\n\n\n<li>Richter (um entsprechende Urteile zu verk\u00fcnden),<\/li>\n\n\n\n<li>Gef\u00e4ngnisw\u00e4rter (um diese Urteile zu vollstrecken),<\/li>\n\n\n\n<li>\u201eKonzentrationslager\u201c (um Menschen zu t\u00f6ten),<\/li>\n\n\n\n<li>Journalisten (um Meinungen zu verbreiten und Tatsachen so oder so darzustellen bzw. zu verschweigen),<\/li>\n\n\n\n<li>Lokomotivf\u00fchrer (um Menschen wie Vieh in G\u00fcterwaggons zu transportieren),<\/li>\n\n\n\n<li>Beamte in Einwohnermelde\u00e4mtern (um Menschen durch ein \u201eZ\u201c oder ein \u201eJ\u201c im wahrsten Sinne des Wortes abzustempeln),<\/li>\n\n\n\n<li>Grundbuchbeamte (um Grundst\u00fccke zu \u201earisieren\u201c),<\/li>\n\n\n\n<li>Lehrer (um Kindern das \u201eAussondern\u201c zu lehren bzw. zu erm\u00f6glichen),<\/li>\n\n\n\n<li>\u00c4rzte (um Menschen \u201ekriegstauglich\u201c zu schreiben, wieder gesund zu flicken und andere Menschen gar nicht oder schlecht zu behandeln),<\/li>\n\n\n\n<li>Pfarrer (um Waffen zu segnen),<\/li>\n\n\n\n<li>Schuster (um Soldatenstiefel zu machen),<\/li>\n\n\n\n<li>Fabrikarbeiter (um Bomben und Granaten herzustellen),<\/li>\n\n\n\n<li>Soldaten (zum Schlu\u00df standen 17 Millionen Deutsche unter Waffen; das nannte man \u201eVolkssturm\u201c),<\/li>\n\n\n\n<li>Schneider (um Uniformen zu n\u00e4hen), Krankenschwestern (um Verletzte zu versorgen),<\/li>\n\n\n\n<li>Photographen (f\u00fcr geforderte \u201eLichtbilder\u201c)<\/li>\n\n\n\n<li>und und und.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nationalsozialisten brauchten viel, um so viele Menschen zu t\u00f6ten:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie brauchten Z\u00fcge mit genauen Abfahrts- und Ankunftszeiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und Lastkraftwagen und Menschen, die sie warten und reparieren konnten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und Gas und Industrien, die es herstellen und liefern konnten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und Stacheldraht, viel Stacheldraht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und \u00d6fen, Industrie\u00f6fen, um Menschen zu verbrennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und sie brauchten eine Ideologie, die ihnen all das erlaubte. Hitlers \u201eMein Kampf\u201c war bis 2015 in Deutschland verboten. Inzwischen kann jeder in der kritischen Editon, herausgegeben von Christian Hartmann, Thomas Vordermayer, Othmar Pl\u00fcckinger und Roman T\u00f6ppel, seine entsetzlichen Gedanken nachlesen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDa ich mich nun aber \u00fcberwand und diese Art von marxistischen Presseerzeugnissen zu lesen versuchte, die Abneigung aber in diesem Ma\u00dfe ins Unendliche wuchs, suchte ich nun auch die Fabrikanten dieser zusammengefassten Schurkerei n\u00e4her kennenzulernen. Es waren, vom Herausgeber angefangen, lauter Juden.\u201c [23]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und man erkennt sie wieder, den Sprache von Wilhelm Marr, der in \u201eDer Sieg des Judenthums \u00fcber das Germanenthum. Vom nicht confessionellen Standpunkt aus betrachtet\u201c von 1879 den Begriff \u201eSemitismus\u201c erfand und seine \u201eAntisemitenliga\u201c gr\u00fcndete. 1879. \u201eJudentum\u201c gegen \u201eGermanentum\u201c. \u201eVom nicht-konfessionellen Standpunkt aus betrachtet\u201c, vom nicht konfessionellen. \u201eGermanentum\u201c. 1879:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eIm Lande der Denker und Philosophen datirt die Judenemanzipation seit 1848.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von jener Zeit datirt zugleich der dreissigj\u00e4hrige Krieg, den das Judenthum mit gleichen Waffen offen gegen uns f\u00fchrte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass wir ihm diese Waffen gaben, konnte, nachdem wir im Laufe der Jahrhunderte von der j\u00fcdischen Intelligenz schon mehr als halb besiegt waren, in jener Sturm- und Drangperiode kaum vermieden werden. Bei den Wahlen trat das Judenthum sofort zu uns in ein statistisches Vertragsverh\u00e4ltnis. Jude sein ward beziehungsweise ein Mandat. Um die j\u00fcdischen Stimmen zu gewinnen, mussten die Parteien dem Judenthum bei Aufstellung von Candidaten Concessionen machen und mehr oder minder ist dies bis auf den heutigen Tag so geblieben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis zum Jahre 1848 war der Jude in Deutschland vorwiegend \u00ab&nbsp;demokratisch&nbsp;\u00bb gesinnt, oder that doch so. Sp\u00e4ter zersplitterte sich das Judenthum allerdings in parlamentarische Parteien, wesentlich aber in den \u00ab&nbsp;Nationalliberalismus&nbsp;\u00bb, weil hier der Geist der Verjudung, die N\u00fctzlichkeits- und M\u00f6glichkeitstheorie, die Prinzipienlosigkeit am weitesten vorgeschritten war. Rein erhalten von der Verjudung hat sich bis jetzt nur die ultramontane Partei. Die conservative Regierungspartei dagegen wimmelt von semitischen Elementen, denn zwei Drittel unserer offici\u00f6sen Literatur sind durch Juden vertreten. Das gleiche Ziel, die Zersetzung des germanischen Staates zu Gunsten der j\u00fcdischen Interessen wird \u00fcberall consequent verfolgt.\u201c [24]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese widerliche Schrift kann ich nur jedem w\u00e4rmstens \u2013 besser: k\u00e4ltestens \u2013 empfehlen. Man erkennt so vieles wieder, was uns auch heute wieder um die Ohren gehauen wird! Der \u201eDrei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg\u201c [25] hat es ja vielen angetan:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eHierin liegt auch meine grunds\u00e4tzliche Zuversicht und Gelassenheit, die \u00fcber alle Schreckensszenarien hinausreichen. Ich bin sicher, da\u00df \u2013 egal wie schlimm die Verh\u00e4ltnisse sich auch entwickeln m\u00f6gen \u2013 am Ende noch genug Angeh\u00f6rige unseres Volkes vorhanden sein werden, mit denen wir ein neues Kapitel unserer Geschichte aufschlagen k\u00f6nnen. Auch wenn wir leider ein paar Volksteile verlieren werden, die zu schwach oder nicht willens sind, sich der fortschreitenden Afrikanisierung, Orientalisierung und Islamisierung zu widersetzen. Aber abgesehen von diesem m\u00f6glichen Aderla\u00df haben wir Deutschen in der Geschichte nach dramatischen Niederg\u00e4ngen eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Renovationskraft gezeigt. Denken Sie an den Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg oder den Zusammenbruch 1945. Ob wir es noch einmal schaffen werden, ist nicht sicher, aber es gibt berechtigte Hoffnung auf eine Erneuerung.\u201c [26]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eVogelschi\u00df?\u201c \u201eAm Anfang war das Wort. Nie wieder ist jetzt!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber so will ich nicht enden. \u201eWas die Leute nicht h\u00f6ren wollen, ist, da\u00df eine Grenze gibt, wo wir nicht mehr mitmachen d\u00fcrfen\u201c, sagte der \u201egr\u00f6\u00dfte Botschafter, den die Bundesrepublik hatte\u201c [27]. Der mehrfach international preisgekr\u00f6nte Film \u201eFritz Bauer. Tod auf Raten\u201c von Ilona Ziok [28] zeigt, welchen Anfeindungen der hessische Generalstaatsanwalt ausgesetzt war. Er erschien 2010, ein Jahr nach der Biographie \u201e<em>Fritz Bauer (1903-1968)\u201c von Irmtrud Wojak [29].<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und mit ihm will ich schlie\u00dfen \u2013 mit dem letzten Absatz aus seinem kleinen, aber feinen B\u00fcchlein \u201eDie Wurzeln faschistischen und nationalsozialistischen Handelns\u201c von 1965:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie Angelsachsen haben ein Menschen- und B\u00fcrgerrecht: das Recht eines jeden auf Gl\u00fcck, das wir leider noch immer nicht in unserem Katalog der unver\u00e4u\u00dferlichen Rechte aufgenommen haben, nachdem jahrhundertelang die deutschen Staatsphilosophen und Staatsm\u00e4nner umgekehrt Opfergeist und den Verzicht auf Gl\u00fcck wie selbstverst\u00e4ndlich von den B\u00fcrgern gefordert haben. ,Gl\u00fcck\u2019 mag ein schillernder Begriff sein; der eine mag darunter ein Auto verstehen, der andere Liebe und Freundschaft und wieder ein anderer wird diese oder jene Kunst oder Wissenschaft meinen. Gleichviel! \u2013 Au\u00dfen- und Innenpolitik, Sozial- und Wirtschafts-, Kultur- und Erziehungspolitik sollen dem einzelnen und seinem Gl\u00fcck dienen. Eine Politik im Dienste des Rechts eines jeden auf Gl\u00fcck wird aber nicht nur in politischen Zirkeln, durch Diskussionen und Wahlen getrieben. Jede Stunde des Alltags gibt allen Gelegenheit dazu, zu Hause, bei der Arbeit, auf der Stra\u00dfe, im Umgang und in Zusammenarbeit mit den Menschen aller St\u00e4nde, Rassen und Weltanschauungen. Goethe hat einmal gesagt: ,Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.\u2019 Leben meint Leben und Lebenlassen, hei\u00dft das Leben und alle Menschen lieben. Das ist, gerade weil es mitunter recht schwerf\u00e4llt, jedenfalls heroischer, als die Menschen zu qu\u00e4len, zu plagen und totzuschlagen.\u201c [30]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anmerkungen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[1] \u201eZum 27. Januar: Zwei Jahrestage und zwei Tageb\u00fccher. F\u00fcr Anne Frank, Tanja Sawitschewa und all die Anderen\u201c (\u201eEn 27 de enero &#8211; Dos a\u00f1os y dos diarios Para Ana Frank, Tanya Savicheva y todos los dem\u00e1s\u201c) auf <a href=\"http:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/ZweiJata-Gedenken-La%20misma%20lingua.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/ZweiJata-Gedenken-La%20misma%20lingua.pdf<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[2] \u201eZu bl\u00f6d f\u00fcr diese Welt? ,\u00c4quidistanz\u2019? ,Hufeisentheorie\u2019?\u201c (\u201eWie konnte das passieren?\u201c) auf <a href=\"http:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/NTK-Zu-bloed-f-d-Welt-2018.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/NTK-Zu-bloed-f-d-Welt-2018.pdf<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[3] \u201e1965. Fritz Bauer und das Standesamt Niederhagen in Wewelsburg bei Paderborn\u201c auf <a href=\"https:\/\/weltexpresso.de\/index.php\/zeitgesehen\/32979-wie-konnte-das-passieren\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/weltexpresso.de\/index.php\/zeitgesehen\/32979-wie-konnte-das-passieren<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[4] \u201ePassieren\u201c hat laut Duden die Bedeutungen \u201e1. ,vor\u00fcbergehen, vor\u00fcberfahren, vor\u00fcberziehen; durchreisen, durchqueren\u2018 (16. Jah.); 2. ,geschehen, sich ereignen; zusto\u00dfen\u2018 (17. Jh. \u2026); 3. ,durchlaufen lassen, durchseihen\u2018 (20. Jh.)\u2026\u201c (\u201eHerkunftsw\u00f6rterbuch\u201c, Mannheim 1989), und es ist gewi\u00df kein Zufall, da\u00df dieses Wort h\u00e4ufig in Verbindung mit nationalsozialistischem Handeln gebraucht wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[5] Meyers Enzyklop\u00e4disches Lexikon, Bd. 7, Mannheim 1973 (Abk\u00fcrzungen ausgeschrieben).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[6] Meyers Enzyklop\u00e4disches Lexikon, Bd. 23, Mannheim 1978 (Abk\u00fcrzungen ausgeschrieben).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><\/a> [7] \u201eAuf gut Deutsch\u201c, 5. Juli1919. Zitat und Quellenangabe in \u201eDer Aufstieg der NSDAP in Augenzeugenberichten\u201c, herausgegeben und eingeleitet von Ernst Deuerlein, M\u00fcnchen <sup>3<\/sup>1978, S. 175 f.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><\/a> [8] Arthur Moeller van den Bruck: \u201eDas Dritte Reich\u201c, Hamburg 1931, S. 6; zitiert nach \u201eDer Aufstieg der NSDAP in Augenzeugenberichten\u201c, herausgegeben und eingeleitet von Ernst Deuerlein, M\u00fcnchen <sup>3<\/sup>1978, S. 175 f.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[9] Meyers Enzyklop\u00e4disches Lexikon, Bd. 21, Mannheim 1977 (Abk\u00fcrzungen ausgeschrieben)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[10] Der Duden in 10 B\u00e4nden; das Standardwerk zur deutschen Sprache, hrsg. vom Wiss. Rat d. Dudenred.: G\u00fcnther Drosdowski &#8230;, Mannheim 1989; Band 7: \u201eHerkunftsw\u00f6rterbuch\u201c (Abk\u00fcrzungen ausgeschrieben)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[11] Bisher wurden alle Komposita durch einen Bindestrich getrennt und \u201eOpfer\u201c gro\u00dfgeschrieben angeh\u00e4ngt. An dieser Stelle wird Opfer kleingeschrieben, so da\u00df es \u201eKinderopfer\u201c, \u201eJungfrauenopfer\u201c und \u201eKriegsgefangenenopfer\u201c hei\u00dft. Da aber mitten im Wort eine neue Seite beginnt, k\u00f6nnte es sich auch um eine Unachtsamkeit handeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[12] Sagt bzw. schreibt wer?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[13] Meyers Enzyklop\u00e4disches Lexikon, Band 17, Mannheim 1976 (Abk\u00fcrzungen ausgeschrieben)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[14] Siehe Volker Wei\u00df: \u201eDie autorit\u00e4re Revolte. Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes\u201c, Stuttgart 2017.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[15] Verfolgungsma\u00dfnahmen, 1.2.7.6 \/ 82175493, ITS Digital Archive, Bad Arolsen; weitere Abschrift in Datei 253: \u201e60 von 208 Namen. 17. Nikolai Semzew, ermordet in Suttrop\u201c auf <a href=\"http:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/NTK-253Art-Nikolai-Semzew-ermordet-in-Suttrop.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/NTK-253Art-Nikolai-Semzew-ermordet-in-Suttrop.pdf<\/a>. Dort auch W\u00f6rter wie \u201eS\u00fchne\u201c und \u201eVers\u00f6hnung\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"> [16] Befehl des Oberbefehlshabers der 6. Armee, Generalfeldmarschall v. Reichenau, zitiert nach Wolfgang Wette: \u201eDie Wehrmacht. Feindbilder, Vernichtungskrieg, Legenden\u201c, Frankfurt am Main 2005), S. 114 f.; l\u00e4ngere Abschrift auf S. 21 f. in Datei 296: \u201e8.3.1944, Arbeitsamt Arnsberg: ,Arbeitskr\u00e4fte, besonders Polen, weigern sich in vielen F\u00e4llen das >Ost&lt; zu tragen\u201c auf <a href=\"https:\/\/lisa.gerda-henkel-stiftung.de\/binaries\/content\/14858\/296._arbeitsamt_arnsberg__8.3.1944.pdf?t=1652345837\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/lisa.gerda-henkel-stiftung.de\/binaries\/content\/14858\/296._arbeitsamt_arnsberg__8.3.1944.pdf?t=1652345837<\/a>. Zu den 33771 in Babij Jar am 29. und 30. September 1941 Erschossenen (\u201e33771 Menschen in achtundvierzig Stunden, ein Gipfel des Nazihorrors, ein absoluter Rekord, den selbst die Todesfabriken in Treblinka und Auschwitz zur Zeit ihrer gr\u00f6\u00dften Leistungsf\u00e4higkeit niemals erreichten. Ludwig Kainz hat mit angesehen, worauf sich Jewtuschenko zwanzig Jahre sp\u00e4ter in seinem Gedicht bezieht: \u2026\u201c) siehe auch Gilles Perrault: \u201eAuf den Spuren der Roten Kapelle\u201c, Wien\/ Z\u00fcrich 1990 (Europaverlag). Erstausgabe Librairie Arth\u00e8me Fayard 1967. Aus dem Franz\u00f6sischen \u00fcbertragen von E. und R. Thompsen, Reinbekl bei Hamburg 1969, S. 190.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"> [17] \u201eDeutsche Gold- u. Silber-Scheideanstalt (DEGUSSA), Hiagwerk Brilon-Wald\u201c an das B\u00fcrgermeisteramt Brilon am 9.7.1942, 2.2.0.2 \/ 82483341, ITS Digital Archive, Bad Arolsen auf <a href=\"https:\/\/collections.arolsen-archives.org\/de\/document\/82483341\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/collections.arolsen-archives.org\/de\/document\/82483341<\/a>; vollst\u00e4ndige Abschrift in Datei 336: \u201eDer Getreidewirtschaftsverband Westfalen an die DEGUSSA: ,1,5 Tonnen Stroh, zum F\u00fcllen von Strohs\u00e4cken, zur geflg. Bedienung. Heil Hitler!\u2018\u201c auf <a href=\"https:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/NTK-Art-336.Strohsaecke-f-DEGUSSA.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/NTK-Art-336.Strohsaecke-f-DEGUSSA.pdf<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[18] Der B\u00fcrgermeister in B\u00fcren in Westfalen an den Herrn Regierungspr\u00e4sidenten in Minden,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"> 1.1.31.1 \/ 3664219 auf <a href=\"https:\/\/collections.arolsen-archives.org\/de\/document\/3664219\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/collections.arolsen-archives.org\/de\/document\/3664219<\/a>. Vollst\u00e4ndige Abschrift in \u201e ,Wie konnte das <em>passieren<\/em>?\u2018 <em>Eine<\/em> <em>wesen<\/em>tliche Antwort. Eine <em>deutsche<\/em> Korrespondenz. ,die auf die Lagerhaltung zur\u00fcckzuf\u00fchrende Mehrarbeit\u2018 \u201c auf <a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/371.-Standesamt.-So-konnte-das-passieren.pdf\">https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/371.-Standesamt.-So-konnte-das-passieren.pdf<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[19] \u201eDer Amtsb\u00fcrgermeister als Ortspolizeibeh\u00f6rde in Warstein\u201c; siehe Datei 345: \u201e ,Das Massaker im Arnsberger Wald\u2018. Fragen zum Film von Marco Irrgang und Max Neidlinger in der ARD-Mediathek. Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten: Polizeimeister Kutz\u201c auf <a href=\"https:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/NTK-Art-345.Fragen-z-Film.3.PolizeimstrKutz.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/NTK-Art-345.Fragen-z-Film.3.PolizeimstrKutz.pdf<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[20] Siehe Datei 359: \u201eTage im November III. F\u00fcr Vida Levi, geb. 27.5.1914 in Sarajevo, ihre Familie und all die anderen\u201c auf <a href=\"https:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/NTK-359.Tage-im-November-III.F-Vida-Levi-Familie.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/NTK-359.Tage-im-November-III.F-Vida-Levi-Familie.pdf<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"> [21] Der B\u00fcrgermeister von Wewelsburg, zitiert im Schreiben des Ordnungsamtes der Kreisverwaltung B\u00fcren in Westfalen zur Suche nach der Grabbezeichnung f\u00fcr den Zigeuner Todorowitsch, Lazar, 1.1.31.2 \/ 3676659, ITS Digital Archive, Bad Arolsen; siehe Datei 303: \u201eDer Feuerofen. Aktenzeichen 317\/R\/20. ,Betrifft: Suchaktion nach nichtdeutschen Staatsangeh\u00f6rigen\u2018. F\u00fcr Lazar Todorowitsch\u201c auf <a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/303.-Der-Feuerofen.-Aktenzeichen-317_R_20.-Fuer-Lazar-Todorowitsch.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/303.-Der-Feuerofen.-Aktenzeichen-317_R_20.-Fuer-Lazar-Todorowitsch.pdf<\/a>.<br \/>Siehe auch Dateien 319 (\u201eDer Eine nach Wewelsburg, der Andere nach Auschwitz? F\u00fcr Lazar Todorowitsch und Stojan Lassisch aus Sitnitz, T\u00fcrkei, bei Vereinigte Glaswerke, Werk Stolberg Rheinland\u201c auf <a href=\"https:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/NTK-Art-319.F-Lazar-Todorowitsch-u-Stojan-Lassisch-VG-Stlbrg.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/NTK-Art-319.F-Lazar-Todorowitsch-u-Stojan-Lassisch-VG-Stlbrg.pdf<\/a>), 321 und 332 (\u201eF\u00fcnf Eintr\u00e4ge bei ,Lassisch\u2018 und kein ,Thema\u2018? F\u00fcr Lazar Todorowitsch, Staniel, Stojan und Johann Lassisch und all die anderen\u201c auf <a href=\"https:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/NTK-Art-332.Fuenf-Eintraege-bei-Lassisch-u-kein-Thema.pdf\">https:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/NTK-Art-332.Fuenf-Eintraege-bei-Lassisch-u-kein-Thema.pdf<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[22] Westf\u00e4lische Klinik f\u00fcr Psychiatrie Warstein (Hrsg.): \u201eEuthanasie. Dokumentation einer Fortbildungsreihe in der Westf\u00e4lischen Klinik f\u00fcr Psychiatrie Warstein. Landschaftsverband Westfalen-Lippe\u201c, Warstein 1992, S. 36. L\u00e4ngere Zitate in Datei 131 (\u201e ,Euthanasie\u2019 in Warstein. Der erste Transport: 21 Juden nach Wunstorf\u201c auf <a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/131.-Euthanasie-in-Warstein.pdf\"><u>https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/131.-Euthanasie-in-Warstein.pdf<\/u><\/a>) und 138 (\u201e ,Unterbringung in den Landesheilanstalten Warstein, Weilm\u00fcnster und Hadamar\u2019. Ernst Putzki, Natalia Tarutina, Pelaneja Babjuk und Anna Ilkiw\u201c auf <a href=\"https:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/NTK-Art-138.E.Putzki-N.Tarutina-P.Babjuk-u-A.Ilkiw.pdf\"><u>https:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/NTK-Art-138.E.Putzki-N.Tarutina-P.Babjuk-u-A.Ilkiw.pdf<\/u><\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a><\/a><a><\/a> [23] Adolf Hitler: \u201eMein Kampf. Eine kritische Edition\u201c, hrsg. von Christian Hartmann, Thomas Vordermayer, Othmar Pl\u00fcckinger und Roman T\u00f6ppel im Auftrag des Instituts f\u00fcr Zeitgeschichte, M\u00fcnchen \u2013 Berlin 2016, Band I, S. 223.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[24] Wilhelm Marr: \u201eDer Sieg des Judenthums \u00fcber das Germanenthum. Vom nicht confessionellen Standpunkt aus betrachtet\u201c, Bern <sup><u>6<\/u><\/sup>1879.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[25] Bei Marr der Streit f\u00fcr Emanzipation, Gleichberechtigung, Menschenrechte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[26] \u201eSebastian Hennig\/ Bj\u00f6rn H\u00f6cke: \u201eNie zweimal in denselben Flu\u00df\u201c, L\u00fcdinghausen und Berlin 2018\u201c, S. 257. Zitiert nach Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz: \u201eGutachten zu tats\u00e4chlichen Anhaltspunkten f\u00fcr Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung in der ,Alternative f\u00fcr Deutschland\u2018 (AfD) und ihren Teilorganisationen\u201c, Stand: 15. Januar 2019 auf <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2019\/wir-veroeffentlichen-das-verfassungsschutz-gutachten-zur-afd\/\">https:\/\/netzpolitik.org\/2019\/wir-veroeffentlichen-das-verfassungsschutz-gutachten-zur-afd\/<\/a> (Fu\u00dfnote 881); vgl. S. 7 in Datei 306: \u201eKatholizismus und Nationalsozialismus. Unsere Heimat\u201c auf <a href=\"https:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/NTK-Art-306.Nationalsozialismus-u-Katholizismus.Heimatgeschichte.pdf\">https:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/NTK-Art-306.Nationalsozialismus-u-Katholizismus.Heimatgeschichte.pdf<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[27] Robert Kempner, stellvertretender Hauptankl\u00e4ger der USA beim N\u00fcrnberger Proze\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[28] Ilona Ziok: \u201eFritz Bauer. Tod auf Raten\u201c, D 2010, 97 Min, <a href=\"http:\/\/www.fritz-bauer-film.de\/\">www.fritz-bauer-film.de<\/a>, zu bestellen \u00fcber <a href=\"mailto:cvfilmsberlin@aol.com\">cvfilmsberlin@aol.com<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[29] Irmtrud Wojak \u201eFritz Bauer 1903\u20131968. Eine Biographie\u201c, M\u00fcnchen, 2., durchgesehene Auflage 2009, vgl. <a href=\"https:\/\/shop.fritz-bauer-forum.de\/produkt\/fritz-bauer-biografie\/\">https:\/\/shop.fritz-bauer-forum.de\/produkt\/fritz-bauer-biografie\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[30] Fritz Bauer: \u201eDie Wurzeln faschistischen und nationalsozialistischen Handelns\u201c, Frankfurt am Main 1965 (Europ\u00e4ische Verlagsanstalt). Abschrift, weil damals seit einem halben Jahrhundert nicht im Buchhandel und nicht \u00fcber das Fritz-Bauer-Institut erh\u00e4ltlich, auf <a href=\"http:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Vera-ab2019\/NTK-AbschriftFB-Wurzelnfasch-u-natsozHdlns.pdf\">http:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Vera-ab2019\/NTK-AbschriftFB-Wurzelnfasch-u-natsozHdlns.pdf<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;- Heute gedenken wir der Befreiung von Auschwitz. 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