{"id":55906,"date":"2023-09-29T14:19:32","date_gmt":"2023-09-29T12:19:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=55906"},"modified":"2023-10-01T21:55:51","modified_gmt":"2023-10-01T19:55:51","slug":"deutschlandwetter-im-september-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/deutschlandwetter-im-september-2023\/","title":{"rendered":"Deutschlandwetter im September 2023"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Rekord-Monat: W\u00e4rmster und zweitsonnigster September seit Messbeginn<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/2023092901AbendrotKlein.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/2023092901AbendrotKlein-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-55907\" style=\"width:700px\" width=\"700\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/2023092901AbendrotKlein-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/2023092901AbendrotKlein-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/2023092901AbendrotKlein-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/2023092901AbendrotKlein-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/2023092901AbendrotKlein.jpg 1500w\" sizes=\"(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abendrot (Foto: DWD, Uwe Bachmann)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><br \/><strong><em>Offenbach, 29. September 2023 \u2013 <\/em>Eine Omega-Wetterlage brachte im September enorme meteorologische Anomalien in Deutschland.<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p><em>(Pressemitteilung DWD)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>So stieg die Temperatur unter st\u00e4ndigem Hochdruckeinfluss auf einen bisher in den Annalen der Wetteraufzeichnungen unerreichten Wert. Auch die Sonne schien unerm\u00fcdlich, w\u00e4hrend es gleichzeitig erheblich zu trocken war, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen meldete.<br \/><br \/><strong>Sommerfortsetzung statt Herbstbeginn: September 2023 fast 4 Grad zu warm<\/strong><br \/>Das Temperaturmittel lag im September 2023 mit 17,2 Grad Celsius (\u00b0C) um 3,9 Grad \u00fcber dem Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und w\u00e4rmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung 3,4 Grad. Damit wurden die bisherigen Rekorde aus den Septembermonaten 2006 und 2016 (jeweils 16,9 \u00b0C) deutlich \u00fcbertroffen. &#8222;Die au\u00dfergew\u00f6hnlichen Temperaturen im diesj\u00e4hrigen Rekord-September in Deutschland sind ein weiterer Beleg daf\u00fcr, dass wir uns mitten im Klimawandel befinden,&#8220; so Tobias Fuchs, Leiter des Gesch\u00e4ftsbereichs Klima und Umwelt beim DWD.<br \/><br \/>Ausschlaggebend f\u00fcr den Rekord waren viele Sommertage (gleich oder > 25 \u00b0C) und vor allem im Norddeutschen Tiefland auch eine bemerkenswert hohe Anzahl von hei\u00dfen Tagen (gleich oder > 30 \u00b0C). Am Nordrand der Mittelgebirge, wie in Barsinghausen-Hohenbostel (20 km s\u00fcdwestlich von Hannover) und in Huy-Pabstorf (ca. 45 km westlich von Magdeburg) wurde erstmals an sieben Tagen die 30-Grad-Marke gerissen. Der Oberrheingraben wartete, wie in Wagh\u00e4usel-Kirrlach, sogar mit zehn hei\u00dfen Tagen auf. Dort wurde es am 12. mit 33,3 \u00b0C auch am hei\u00dfesten. Als erfrischendes Kontrastprogramm markierten am 25. Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese (Erzgebirge) und Oberstdorf (Allg\u00e4u) mit jeweils 0,9 \u00b0C die bundesweiten Tiefpunkte.<br \/><br \/><strong>Au\u00dfergew\u00f6hnlich trockener September mit regional schweren Unwettern<\/strong><br \/>Im September fielen mit rund 32 Litern pro Quadratmeter (l\/m\u00b2) nur etwas mehr als die H\u00e4lfte des Niederschlags der Referenzperiode 1961 bis 1990 (61 l\/m\u00b2). Im Vergleich zu 1991 bis 2020 erreichte die Menge ebenfalls knapp die H\u00e4lfte des Solls von 65 l\/m\u00b2. Die st\u00e4rksten Niederschl\u00e4ge wurden im Westen und entlang der Alpen beobachtet, wobei in einigen Gebieten sogar mehr als 100 l\/m\u00b2 verzeichnet wurden. Diese heftigen Niederschl\u00e4ge gingen teilweise mit Unwettern einher. Beckum-Vellern, s\u00fcd\u00f6stliches M\u00fcnsterland, meldete am 12. mit 102,6 l\/m\u00b2 den h\u00f6chsten Tagesniederschlag.<br \/><br \/><strong>Rekordverd\u00e4chtiger Septembersonnenschein \u2013 nur 1959 war sonniger<\/strong><br \/>Mit rund 246 Stunden \u00fcbertraf der Sonnenschein im September sein Soll von 150 Stunden (Periode 1961 bis 1990) um fast 65 Prozent. Im Vergleich zu 1991 bis 2020 (157 Stunden) betrug das Plus etwa 57 Prozent.<br \/>Es war nach 1959 (264 Stunden) der zweitsonnigste September. Bereits zur Monatsmitte meldeten zahlreiche Stationen das Erreichen des Klimasolls. Astronomisch bedingt gab es im S\u00fcden mit knapp 280 Stunden die gr\u00f6\u00dfte und im \u00e4u\u00dfersten Norden mit \u00f6rtlich unter 200 Stunden die vergleichsweise geringste Sonnenscheindauer. Daf\u00fcr wurden vor allem \u00fcber der Nordh\u00e4lfte in der Nacht zum 25. imposante Polarlichter beobachtet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen: <\/strong>In NRW wird sich der September 2023 mit 17,8 \u00b0C (13,6 \u00b0C) als W\u00e4rmster in den B\u00fcchern verewigen. Dieser Rekord wurde auch durch die hohe Anzahl an hei\u00dfen Tagen (? 30 \u00b0C) erreicht. Am Niederrhein gab es davon sogar sieben. In der Fl\u00e4che fielen 64 l\/m\u00b2 (67 l\/m\u00b2). Damit war NRW das Bundesland mit dem h\u00f6chsten Niederschlagsaufkommen. Beckum-Vellern, im s\u00fcd\u00f6stlichen M\u00fcnsterland, registrierte am 12. mit 102,6 l\/m\u00b2 den h\u00f6chsten Tagesniederschlag. Die Sonne zeigte sich im letzten Monat rund 230 Stunden, was ein Plus von 70 Prozent gegen\u00fcber dem Soll (135 Stunden) und den zweith\u00f6chsten Septemberwert bedeutet.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><br \/><strong>Das Wetter in den \u00fcbrigen Bundesl\u00e4ndern im September 2023<\/strong><br \/>(In Klammern finden Sie die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<br \/><br \/><strong>Baden-W\u00fcrttemberg: <\/strong>Der S\u00fcdwesten meldete 2023 mit 17,7 \u00b0C (13,3 \u00b0C) den unangefochten w\u00e4rmsten September seit Messbeginn. Im Oberrheingraben wurden bis zu 21 Sommertage beobachtet, die an bis zu zehn Tagen sogar die Schwelle von 30 \u00b0C \u00fcberschritten. Der deutschlandweite H\u00f6hepunkt der Hitze trat am 12. in Wagh\u00e4usel-Kirrlach mit 33,3 \u00b0C auf. Auf Rekordkurs befand sich auch die Sonnenscheindauer mit 255 Stunden (166 Stunden). Sonniger war nur der September 1959 mit 286 Stunden. Der Septemberniederschlag 2023 blieb hingegen mit 28 l\/m\u00b2 (70 l\/m\u00b2) erheblich hinter seinem Soll zur\u00fcck.<br \/><br \/><strong>Bayern: <\/strong>Der Freistaat Bayern verzeichnete \u2013 als vergleichsweise k\u00fchlstes Bundesland \u2013 mit 16,8 \u00b0C (12,8 \u00b0C) einen neuen Septemberrekord. U.a. in Kahl, Regensburg und M\u00fcnchen gab es neue Spitzenwerte bei den Sommertagen. Frisch wurde es am Morgen des 25. in Oberstdorf mit 0,9 \u00b0C. Mit Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese im Erzgebirge wurden dort die bundesweiten Tiefstwerte festgehalten. Auch in puncto Niederschlag und Sonnenscheindauer zeigen sich in Bayern Extreme. So war es in der Fl\u00e4che mit 27 l\/m\u00b2 (72 l\/m\u00b2) au\u00dfergew\u00f6hnlich trocken. Lediglich entlang der Alpen wurden teilweise \u00fcber 100 l\/m\u00b2 beobachtet. 255 Stunden (160 Stunden) und damit fast 60 Prozent h\u00e4ufiger zeigte sich die Sonne. Es war nach 1959 der zweitsonnigste September.<br \/><br \/><strong>Berlin: <\/strong>Die Bundeshauptstadt meldete in diesem Jahr eine rekordwarme, sonnige und trockene Septemberwitterung. So erreichte die Gebietsmitteltemperatur beachtliche 18,4 \u00b0C (14,1 \u00b0C) und damit Platz eins der L\u00e4nder. Die Sonnenscheindauer lag mit 260 Stunden fast 65 Prozent \u00fcber dem klimatologischen Mittelwert von 156 Stunden. Die Niederschlagsanomalie erreichte mit 20 l\/m\u00b2 eine negative Abweichung von rund 60 Prozent gegen\u00fcber dem Sollwert (46 l\/m\u00b2).<br \/><br \/><strong>Brandenburg:<\/strong> Im ersten meteorologischen Herbstmonat kletterte das Quecksilber in Brandenburg mit 17,8 \u00b0C (13,8 \u00b0C) auf einen neuen Rekordwert. Extrem waren auch die Sonnenschein- und Niederschlagsbilanz. So lag das Sonnenscheinplus mit 255 Stunden (156 Stunde) bei rund 65 Prozent. Sonniger war nur der September 1959. Der Niederschlag blieb bei ungew\u00f6hnlich mageren 18 l\/m\u00b2 (45 l\/m\u00b2). In den s\u00fcdlichen Regionen gab es \u00f6rtlich nur um 5 l\/m\u00b2. Brandenburg war das zweitsonnigste und trockenste Bundesland im letzten Monat.<br \/><br \/><strong>Bremen: <\/strong>Bremen meldete im September 2023 zehn Sommertage und bemerkenswerte f\u00fcnf hei\u00dfe Tage. Als Fazit stiegen die H\u00f6chstwerte im September h\u00e4ufiger \u00fcber 30 \u00b0C, als im vorangegangen meteorologischen Sommer (Juni, Juli, August) zusammen. Entsprechend wurde das Temperaturmittel auf sehr warme 17,9 \u00b0C (13,7 \u00b0C) gehoben. Der Septemberniederschlag erreichte hingegen mit 33 l\/m\u00b2 (61 l\/m\u00b2) nur etwa 50 Prozent des Solls. Daf\u00fcr zeigte sich die Sonne mit 215 Stunden (136 Stunden) fast 60 Prozent h\u00e4ufiger.<br \/><br \/><strong>Hamburg:<\/strong> Der mit 17,7 \u00b0C (13,7 \u00b0C) au\u00dfergew\u00f6hnlich warme September 2023 brachte f\u00fcnf hei\u00dfe Tage, die in ihrer Anzahl mit der Summe der vorangegangenen Sommermonate (Juni, Juli, August) gleichzogen. Deutlich negativ zeigte sich die Niederschlagsbilanz mit gerade einmal 36 l\/m\u00b2 (68 l\/m\u00b2). Die Sonne schien in der Hansestadt 230 Stunden (139 Stunden) \u2013 ein Plus von 65 Prozent.<br \/><br \/><strong>Hessen: <\/strong>Der September 2023 brachte bei der Lufttemperatur auch in Hessen einen neuen Rekord von 17,1 \u00b0C (13,2 \u00b0C). Frankfurt beispielsweise meldete mit 17 Sommertagen einen neuen Stationsspitzenwert f\u00fcr den neunten Monat. Begleitet wurde die sommerliche Witterung von Niederschlagsarmut, wie die Summe von 37 l\/m\u00b2 (57 l\/m\u00b2) im Fl\u00e4chenmittel zeigt. Spektakul\u00e4r war auch die Sonnenscheindauer von 245 Stunden. Das Plus betrug sagenhafte 73 Prozent gegen\u00fcber dem Klimawert von 142 Stunden. Bisher liegt nur der September 1959 an der Sonnenscheinspitze.<br \/><br \/><strong>Mecklenburg-Vorpommern: I<\/strong>m Nordosten der Republik wurde erstmals in einem September eine Gebietsmitteltemperatur von 17,6 \u00b0C (13,3 \u00b0C) erfasst. Mit der sich \u00fcberwiegend unter Hochdruckeinfluss befundenden Rekordw\u00e4rme kam auch eine ungew\u00f6hnliche Trockenheit ins Land: 29 l\/m\u00b2 (51 l\/m\u00b2) wurden bis zum Monatsende eingesammelt. Stolze 240 Stunden (154 Stunden) kam die Sonne zum Vorschein. Es war der zweith\u00f6chste Septemberwert seit 1959.<br \/><br \/><strong>Niedersachsen:<\/strong> F\u00fcr Niedersachsen hatte der September mehr hei\u00dfe Tage im Gep\u00e4ck, als die die einzelne Sommermonate Juni, Juli und August zuvor. In Barsinghausen-Hohenbostel, am H\u00f6henzug Deister, wurde an sieben Tagen die 30 \u00b0C-Marke \u00fcberschritten. Bis zum Monatsende konnte eine au\u00dfergew\u00f6hnlich warme Witterung von 17,3 \u00b0C (13,5 \u00b0C) ermittelt werden. Mit unterdurchschnittlichen 43 l\/m\u00b2 (60 l\/m\u00b2) war Niedersachsen das zweitnasseste Bundesland. Die Septembersonne zeigte sich mit 220 Stunden (135 Stunden) extrem h\u00e4ufig.<br \/><br \/><strong>Rheinland-Pfalz: <\/strong>Auch in Rheinland-Pfalz zeigte sich der September 2023 mit 17,7 \u00b0C (13,5 \u00b0C) von seiner w\u00e4rmsten Seite. Unterdurchschnittlich blieb die Niederschlagsausbeute mit 40 l\/m\u00b2 (60 l\/m\u00b2) Am 21. w\u00fctete in Nusbaum (Eifel) ein Tornado. Die Windgeschwindigkeiten lagen nach vorl\u00e4ufigen Sch\u00e4tzungen zwischen 180 und 250 km\/h (Intensit\u00e4tsstufe: F2). 250 Stunden (151 Stunden) schien die Sonne. \u00dcbertreffen konnte dies bisher nur der September 1959.<br \/><br \/><strong>Saarland:<\/strong> Mit 18,1 \u00b0C (13,7 \u00b0C) schloss der September als W\u00e4rmster seit Messbeginn sein Kapitel. Das Saarland war nach Berlin das zweitw\u00e4rmste Bundesland. Die Niederschlagsmenge blieb mit 34 l\/m\u00b2 deutlich unter dem Sollwert (70 l\/m\u00b2). Schlagzeilen machte auch die Sonnenscheindauer von 255 Stunden (158 Stunden). Nur der September 1959 brachte noch mehr Stunden.<br \/><br \/><strong>Sachsen: <\/strong>In Sachsen lag das Temperaturmittel im September bei au\u00dfergew\u00f6hnlich warmen 17,1 \u00b0C (13,4 \u00b0C). Herbstlich frische Ausrei\u00dfer aber gab es auch. Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese meldete am 25. mit 0,9 \u00b0C den bundesweiten Tiefstwert, der sich nur mit Oberstdorf im Allg\u00e4u messen konnte. In den letzten 30 Tagen fielen 27 l\/m\u00b2 (55 l\/m\u00b2). Die Sonne strahlte daneben unglaubliche 250 Stunden (148 Stunden). An der Spitze befindet sich nur noch der September 1959 mit 267 Stunden.<br \/><br \/><strong>Sachsen-Anhalt: <\/strong>Mit 17,6 \u00b0C (13,7 \u00b0C) war der September 2023 sehr warm und mit 19 l\/m\u00b2 (42 l\/m\u00b2) signifikant zu trocken. An der Station Huy-Pabstorf, zwischen den H\u00f6henz\u00fcgen Huy und Elm, wurden noch ungew\u00f6hnlich viele sieben hei\u00dfe Tage gez\u00e4hlt. Rekordverd\u00e4chtig hoch war auch die Sonnenscheindauer mit 245 Stunden (144 Stunden) \u2013 es war nach 1959 der zweith\u00f6chste Wert.<br \/><br \/><strong>Schleswig-Holstein: <\/strong>In Schleswig-Holstein ging der September 2023 mit einem Mittel von 17,1 \u00b0C (13,2 \u00b0C) neben 1999 als W\u00e4rmster in die Annalen ein. Am 6. und am 9. ging es in der Spitze, wie in L\u00fcbeck-Blankensee, sogar auf \u00fcber 30\u00b0 C. Magere 31 l\/m\u00b2 (75 l\/m\u00b2) fielen w\u00e4hrend der sommerlichen Witterung und au\u00dfergew\u00f6hnliche 210 Sonnenstunden (143 Stunden) wurden ermittelt.<br \/><br \/><strong>Th\u00fcringen: <\/strong>Mit 16,8 \u00b0C (12,8 \u00b0C) pr\u00e4sentierte sich Th\u00fcringen im Vergleich als zweitk\u00fchlstes Bundesland in diesem September. Damit war es dennoch der w\u00e4rmste September seit Messbeginn. Jena (Sternwarte) z\u00e4hlte sogar noch sechs hei\u00dfe Tage. Trockene 28 l\/m\u00b2 (51 l\/m\u00b2) Fl\u00e4chenniederschlag brachte die sommerliche Witterung, in der die Sonne mit gro\u00dfz\u00fcgigen 240 Stunden (143 Stunden) aufwartete. Mit diesem Sonnenscheinplus von rund 70 Prozent war der erste meteorologische Herbstmonat 2023 der Zweitsonnigste nach 1959.<br \/><br \/><em>Alle in dieser Pressemitteilung genannten Monatswerte sind vorl\u00e4ufige Werte. Die f\u00fcr die letzten zwei Tage des Monats verwendeten Daten basieren auf Prognosen. Bis Redaktionsschluss standen nicht alle Messungen des Stationsnetzes des DWD zur Verf\u00fcgung.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rekord-Monat: W\u00e4rmster und zweitsonnigster September seit Messbeginn Offenbach, 29. September 2023 \u2013 Eine Omega-Wetterlage brachte im September enorme meteorologische Anomalien in Deutschland. 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