{"id":55056,"date":"2023-05-16T11:37:49","date_gmt":"2023-05-16T09:37:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=55056"},"modified":"2023-05-16T11:48:49","modified_gmt":"2023-05-16T09:48:49","slug":"falter-im-sinkflug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/falter-im-sinkflug\/","title":{"rendered":"Falter im Sinkflug"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Berechnungen zeigen, dass die Schmetterlinge auf Europas Wiesen und Weiden immer weiter zur\u00fcckgehen. Eine neue EU-Verordnung soll diesen Trend stoppen.<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/2023051601AuroraFalter.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/2023051601AuroraFalter-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-55057\" width=\"700\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/2023051601AuroraFalter-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/2023051601AuroraFalter-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/2023051601AuroraFalter-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/2023051601AuroraFalter-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/2023051601AuroraFalter.jpg 1500w\" sizes=\"(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Aurorafalter (Anthocharis cardamines) ist laut Analyse der Wissenschaftler:innen die einzige Tagfalterart in der EU, f\u00fcr die eine signifikante Zunahme verzeichnet werden kann. (Foto: Ulrike Sch\u00e4fer)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Wiesen-Schmetterlinge werden in der Naturschutz-Gesetzgebung der EU k\u00fcnftig eine gr\u00f6\u00dfere Rolle spielen als bisher. Denn anhand ihrer Vorkommen und Bestandsentwicklungen sollen die Mitgliedsstaaten dokumentieren, welche Fortschritte sie bei der Umsetzung der geplanten &#8222;Verordnung zur Wiederherstellung der Natur&#8220; gemacht haben. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>(Pressemitteilung UFZ)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Einsatz kommen soll dabei der sogenannte Tagfalter-Gr\u00fcnland-Indikator, den die Naturschutzorganisation Butterfly Conservation Europe k\u00fcrzlich zum achten Mal berechnet hat. Diese Analyse, in die auch Daten und Expertise vieler Ehrenamtlicher in Deutschland unter Koordination von Fachleuten des Helmholtz-Zentrums f\u00fcr Umweltforschung (UFZ) in Halle eingeflossen sind, zeigt einen dringenden Handlungsbedarf. Denn seit den ersten Berechnungen im Jahr 1990 hat sich die Situation der Gr\u00fcnland-Falter in Europa deutlich verschlechtert.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Willebadessen2018080502.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Willebadessen2018080502-1024x885.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-41838\" width=\"700\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Willebadessen2018080502-1024x885.jpg 1024w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Willebadessen2018080502-300x259.jpg 300w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Willebadessen2018080502-768x664.jpg 768w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Willebadessen2018080502.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Auf dem Schmetterlingspfad in Willebadessen. (archivfoto: zoom)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die Diagnose klingt besorgniserregend: Mehr als 80 Prozent der Lebensr\u00e4ume in der EU gelten derzeit als gesch\u00e4digt &#8211; mit entsprechenden Folgen f\u00fcr ihre Funktionsf\u00e4higkeit und die Leistungen, die sie f\u00fcr den Menschen erbringen. Um dem etwas entgegenzusetzen, hat die Europ\u00e4ische Kommission ein neues Regelwerk vorgeschlagen. Diese &#8222;Verordnung zur Wiederherstellung der Natur&#8220; ist eines der Schl\u00fcsselelemente der EU-Biodiversit\u00e4tsstrategie f\u00fcr 2030, die im Mai ver\u00f6ffentlicht wurde. Sie sieht f\u00fcr die gesamte EU verbindliche Ziele f\u00fcr die Renaturierung verschiedener \u00d6kosysteme und die Umkehr des R\u00fcckgangs von Best\u00e4ubern vor. Zwei Jahre nach Inkrafttreten der Verordnung m\u00fcssen die Mitgliedsstaaten Pl\u00e4ne dar\u00fcber vorlegen, wie sie diese Ziele erreichen wollen. Zudem m\u00fcssen sie den Erfolg ihrer Ma\u00dfnahmen dokumentieren.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Letzteres ist allerdings gar nicht so einfach. Denn es gibt bisher nur wenige Indikatoren, die den Zustand der Biodiversit\u00e4t zuverl\u00e4ssig anzeigen k\u00f6nnen. F\u00fcr die meisten Tier- und Pflanzengruppen fehlt es an europaweit vergleichbaren Daten, an denen man die Entwicklung der Best\u00e4nde ablesen k\u00f6nnte. Zu den wenigen Ausnahmen geh\u00f6ren V\u00f6gel, Flederm\u00e4use und die Tagfalter unter den Schmetterlingen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Gerade Tagfalter sind ideale Bioindikatoren&#8220;, sagt der Agrar\u00f6kologe Prof. Dr. Josef Settele vom UFZ. Denn diese Tiere kommen in einem breiten Spektrum von Lebensr\u00e4umen vor und reagieren empfindlich auf Umweltver\u00e4nderungen. Oft stehen sie mit ihren Anspr\u00fcchen zudem stellvertretend f\u00fcr viele andere Insekten. Und nicht zuletzt sind sie auff\u00e4llig, attraktiv und popul\u00e4r. Entsprechend leicht lassen sich Freiwillige motivieren, bei wissenschaftlichen Schmetterlingsz\u00e4hlungen mitzumachen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Solche Aktionen werden immer beliebter. In Deutschland haben zum Beispiel das UFZ und die Gesellschaft f\u00fcr Schmetterlingsschutz (GfS) 2005 das Citizen-Science-Projekt &#8222;Tagfaltermonitoring Deutschland&#8220; ins Leben gerufen. Bundesweit laufen Falter-Fans seither im Sommerhalbjahr regelm\u00e4\u00dfig festgelegte Strecken ab und z\u00e4hlen die dabei beobachteten Tiere. \u00c4hnliche Monitoring-Programme gibt es inzwischen auch in den meisten anderen L\u00e4ndern Europas. &#8222;Insgesamt machen jetzt rund 5.000 \u00fcber ganz Europa verteilte Freiwillige mit, die alle nach der gleichen Methode arbeiten&#8220;, berichtet Josef Settele.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die so erhobenen Daten werden in der zentralen Datenbank &#8222;European Butterfly Monitoring Scheme&#8220; (eBMS) gesammelt und ausgewertet. Auf dieser Basis l\u00e4sst sich dann zum Beispiel die Populationsentwicklung einzelner Arten verfolgen. Und es gibt die M\u00f6glichkeit, gemeinsame Trends f\u00fcr charakteristische Arten bestimmter Lebensr\u00e4ume zu erkennen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Genau das ist die Idee hinter dem Tagfalter-Gr\u00fcnland-Indikator, der sich aus den Bestandsentwicklungen von 17 typischen Bewohnern von Wiesen und Weiden zusammensetzt. Wenn sich die positiven und negativen Trends bei diesen Arten etwa die Waage halten, bleibt der Indikator auf dem gleichen Niveau. Gehen mehr Arten zur\u00fcck, als im gleichen Zeitraum zunehmen, sinkt der Wert &#8211; und umgekehrt. Niedrigere Werte deuten also auf gr\u00f6\u00dfere Probleme bei den Gr\u00fcnlandbewohnern hin.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die neusten Ergebnisse dieser Berechnungen, in die Daten aus den Jahren 1990 bis 2020 eingeflossen sind, lassen daher nichts Gutes bef\u00fcrchten. Die Analyse, die auch \u00fcber das vom UFZ koordinierte EU-Projekt SPRING (&#8222;Strengthening Pollinator Recovery through Indicators and monitoring&#8220;) mit-finanziert wurde, zeigt nur einen einzigen Gewinner: In den 27 Mitgliedsstaaten der EU kann lediglich der Aurorafalter (<em>Anthocharis cardamines<\/em>) eine Zunahme verzeichnen. Drei Arten sind stabil: der Rostfarbige Dickkopffalter (<em>Ochlodes sylvanus<\/em>), der Kleine Feuerfalter (<em>Lycaena phlaeas<\/em>) und das Gro\u00dfe Ochsenauge (<em>Maniola jurtina<\/em>). F\u00fcnf Arten &#8211; vom Hauhechel-Bl\u00e4uling (<em>Polyommatus icarus<\/em>) bis zum Mauerfuchs (<em>Lasiommata megera<\/em>) &#8211; aber weisen r\u00fcckl\u00e4ufige Best\u00e4nde auf. &#8222;Der gr\u00f6\u00dfte Verlierer der letzten Jahre war dabei der Thymian-Ameisenbl\u00e4uling (<em>Phengaris arion<\/em>), der in den Niederlanden zum Beispiel ganz verschwunden ist&#8220;, sagt Josef Settele. F\u00fcr die \u00fcbrigen der 17 untersuchten Gr\u00fcnlandbewohner gibt es entweder keinen klaren Trend oder zu wenig Daten.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"584\" height=\"415\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/2023051602Statistik.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-55058\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/2023051602Statistik.jpg 584w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/2023051602Statistik-300x213.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 85vw, 584px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Von den 17 Indikatorarten nimmt eine zu (gr\u00fcn), drei sind stabil (blau), f\u00fcnf gehen zur\u00fcck (rot) und f\u00fcr sechs Arten konnte kein signifikanter Trend (grau) in den teilnehmenden EU-L\u00e4ndern festgestellt werden. F\u00fcr zwei Arten (Phengaris arion und P. nausithous) gab es nicht gen\u00fcgend Daten, um einen Trend zu berechnen. Daher sind in der Grafik nur 15 Arten dargestellt. (Foto: Butterfly Conservation Europe &amp; SPRING\/eBMS)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Noch etwas ung\u00fcnstiger wird das Bild, wenn man nicht nur die EU, sondern ganz Europa betrachtet. Dann findet sich gar keine Art im Aufwind, drei sind stabil. Sechs aber zeigen einen moderaten und eine sogar einen starken R\u00fcckgang.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts dieser Entwicklungen wundert es nicht, dass der Gr\u00fcnland-Indikator inzwischen auf deutlich niedrigerem Niveau liegt als fr\u00fcher. Allein in den letzten zehn Jahren ist der berechnete Wert f\u00fcr die EU um 32 Prozent, der f\u00fcr ganz Europa sogar um 36 Prozent zur\u00fcckgegangen. Die Krise der Gr\u00fcnlandbewohner hat offenbar bereits den gesamten Kontinent erfasst. Das zeigt sich immer deutlicher, je mehr Informationen aus verschiedenen L\u00e4ndern die freiwilligen Falterz\u00e4hlerinnen und -z\u00e4hler liefern. &#8222;Die R\u00fcckg\u00e4nge beschr\u00e4nken sich nicht auf den Nordwesten Europas&#8220;, betont Chris van Swaay von Butterfly Conservation Europe. &#8222;Allerdings schneiden einige Arten im S\u00fcden und Osten viel besser ab.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00fcnde f\u00fcr die schrumpfenden Faltervorkommen sehen er und seine Kolleginnen und Kollegen vor allem in der Landwirtschaft. So wirkt sich in Nordwesteuropa vor allem eine zu intensive Nutzung von Wiesen und Weiden ung\u00fcnstig aus. Der starke Einsatz von D\u00fcngemitteln belastet dort oft auch angrenzende Schutzgebiete mit zu gro\u00dfen Stickstoff-Mengen. Im Rest des Kontinents ist dagegen die komplette Aufgabe der Bewirtschaftung das Hauptproblem. Denn auch damit kommen Gr\u00fcnland-Schmetterlinge schlecht zurecht.&nbsp;Damit diese gerettet werden k\u00f6nnen, ist nach Einsch\u00e4tzung der Fachleute ein ganzes B\u00fcndel an Ma\u00dfnahmen n\u00f6tig. Es gelte, die nachhaltige Nutzung von Wiesen und Weiden zu f\u00f6rdern, neue wertvolle Lebensr\u00e4ume zu schaffen und die bestehenden besser miteinander zu vernetzen. Um dies zu erreichen ist eine Kooperation mit Landwirten wesentlich. Und auch von einer wirksamen Bek\u00e4mpfung des Klimawandels w\u00fcrden die meisten Gr\u00fcnland-Schmetterlinge profitieren. &#8222;Trotz aller Bem\u00fchungen gehen diese Tiere in vielen Teilen Europas immer noch zur\u00fcck&#8220;, sagt Chris van Swaay. &#8222;Wir hoffen, dass die kommende Verordnung zur Wiederherstellung der Natur und damit verbundene Ma\u00dfnahmen diesen R\u00fcckgang stoppen k\u00f6nnen, damit sich auch unsere Kinder an Schmetterlingen auf blumenreichen Wiesen erfreuen k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Publikation:<\/strong><br \/>Van Swaay, C.A.M., Dennis, E.B., Schmucki, R., Sevilleja, C.G., \u00c5str\u00f6m, S., Balalaikins, M., Barea-Azc\u00f3n, J.M. , Bonelli, S., Botham, M., Cancela, J.P., Collins, S., De Flores, M., Dapporto, L., Dopagne, C., Dziekanska, I., Escob\u00e9s, R., Faltynek Fric, Z., Fern\u00e1ndez-Garc\u00eda, J.M., Fontaine, B., Glocovcan. P., Gracianteparaluceta, A., Harpke, A., Harrower, C., Heli\u00f6l\u00e4, J., Houard, X., Kolev, Z., Komac, B., K\u00fchn, E., Kuussaari, M., Judge, M., Lang, A., Lysaght, L., Maes, D., McGowan,D., Mestdagh, X., Middlebrook, I., Monasterio, Y., Monteiro, E., Munguira, M.L., Musche, M., Olivares, F.J., \u00d5unap, E., Ozden, O., Pavl\u00ed?ko, A., Pendl, M., Pettersson, L.B., R\u00e1kosy, L., Roth, T., R\u00fcdisser, J., \u0160a\u0161i?, M., Scalercio, S., &nbsp;Settele, J., , Sielezniew, M., Sobczyk-Moran, G., Stefanescu, C., \u0160vitra, G., Szabadfalvi, A., Tiitsaar, A., Titeux, N., Tzirkalli, E., Ubach, A., Verovnik, R., Vray, S., Warren, M.S., Wynhoff, I., &amp; Roy, D.B.(2022). &nbsp;European Grassland Butterfly Indicator 1990-2020 Technical report. Butterfly Conservation Europe &amp; SPRING\/eBMS (<a href=\"http:\/\/www.butterfly-monitoring.net\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.butterfly-monitoring.net<\/a>) &amp; Vlinderstichting report VS2022.039. <a href=\"https:\/\/assets.vlinderstichting.nl\/docs\/290cb16a-e90f-4c5b-a7df-9b954d511cfa.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/assets.vlinderstichting.nl\/docs\/290cb16a-e90f-4c5b-a7df-9b954d511cfa.pdf<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berechnungen zeigen, dass die Schmetterlinge auf Europas Wiesen und Weiden immer weiter zur\u00fcckgehen. Eine neue EU-Verordnung soll diesen Trend stoppen. 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