{"id":54362,"date":"2023-02-27T13:29:22","date_gmt":"2023-02-27T12:29:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=54362"},"modified":"2023-02-27T13:39:09","modified_gmt":"2023-02-27T12:39:09","slug":"klimakrise-und-deutschlandwetter-der-winter-2022-2023-war-27-grad-zu-warm-und-damit-der-12-zu-warme-winter-in-folge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/klimakrise-und-deutschlandwetter-der-winter-2022-2023-war-27-grad-zu-warm-und-damit-der-12-zu-warme-winter-in-folge\/","title":{"rendered":"Klimakrise und Deutschlandwetter: Der Winter 2022\/2023 war 2,7 Grad zu warm und damit der 12. zu warme Winter in Folge"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">NRW im <strong>Februar 2023<\/strong> zweitw\u00e4rmste Region in Deutschland<\/h3>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/2023022501Siedlinghausen.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/2023022501Siedlinghausen.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-54363\" width=\"700\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/2023022501Siedlinghausen.jpg 1024w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/2023022501Siedlinghausen-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/2023022501Siedlinghausen-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Neuschnee in den hohen Berglagen am Ende des Monats t\u00e4uscht \u00fcber den Klimawandel hinweg. NRW war im Februar zweitw\u00e4rmste Region in Deutschland. (foto: zoom)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Offenbach, 27. Februar 2023<\/em> \u2013 In Deutschland war auch der Winter 2022\/2023 wieder deutlich zu warm &#8211; verglichen mit den Referenzperioden. Uwe Kirsche, Pressesprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD): \u201eDeutschland erlebte damit den zw\u00f6lften zu warmen Winter in Folge. Der Klimawandel l\u00e4sst nicht locker\u201c. <\/strong><br><br><em>(Pressemitteilung DWD)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gab kaum Flachlandwinter und der Jahreswechsel brachte sogar positive Rekordtemperaturen. Damit verbunden nahm auch die Pollenbelastung durch Hasel und Erle schon fr\u00fch stark zu. Winterfreunde kamen lediglich im h\u00f6heren Bergland auf ihre Kosten. Insgesamt waren die vergangenen drei Monaten leicht zu trocken. Die Sonne schien recht durchschnittlich. Das teilt der DWD nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2 000 Messstationen mit.<br><br><strong>Zu milder Winter mit kurzer Eiszeit im Dezember und rekordwarmem Jahreswechsel<\/strong><br>Das Gebietsmittel der Wintertemperatur 2022\/2023 lag unter dem Strich bei 2,9 Grad Celsius (\u00b0C) und damit 2,7 Grad \u00fcber dem Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und w\u00e4rmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 betrug die positive Abweichung 1,5 Grad. Die k\u00e4lteste, ja eisige Phase des Winters erlebte Deutschland in der zweiten Dezemberdekade. Hier wurde in Heinersreuth-Vollhof, Landkreis Bayreuth, am 18.12. mit -19,3 \u00b0C der bundesweit tiefste Winterwert gemessen. Zum Jahreswechsel traten dann Rekordtemperaturen auf, die am 31.12. in der Spitze \u00fcber 20 \u00b0C erreichten. Am w\u00e4rmsten war es an der oberbayerischen Station Wielenbach mit 20,8 \u00b0C.<br><br><strong>Wintermonate insgesamt leicht zu trocken<\/strong><br>Der Winter brachte dem Bundesgebiet im Mittel rund 170 l\/m\u00b2 Liter pro Quadratmeter (l\/m\u00b2). Im Vergleich zu den Perioden 1961 bis 1990 mit 181 l\/m\u00b2 und 1991 bis 2020 mit 190 l\/m\u00b2 ermittelte der DWD ein Minus beim Niederschlag von etwa 6 und rund 10 Prozent. Im Schwarzwald, Harz und Sauerland fielen \u00f6rtlich \u00fcber 500 l\/m\u00b2. Im westlichen Sauerland erreichte Wipperf\u00fcrth-Gardeweg am 12.1. mit 71,9 l\/m\u00b2 den bundesweit h\u00f6chsten Tagesniederschlag des Winters. Zum Vergleich: In der Oberrheinischen Tiefebene wurden lokal im gesamten Winter keine 70 l\/m\u00b2 erfasst.<br><br><strong>Der S\u00fcden erlebte im Winter die mit Abstand meisten Sonnenstunden<\/strong><br>Mit rund 160 Stunden lag die Sonnenscheindauer im Winter etwa 5 Prozent \u00fcber dem Sollwert von 153 Stunden des Zeitraums 1961 bis 1990. Im Vergleich zur Periode 1991 bis 2020 (170 Stunden) gab es ein Minus von rund 6 Prozent. Das Alpenvorland war mit \u00fcber 240 Stunden das sonnigste Gebiet. In den Mittelgebirgen und im Nordosten zeigte sie sich die Sonne gebietsweise seltener als 120 Stunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Nordrhein-Westfalen<\/strong> <em>(In Klammern die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode 1961-1990. Der Vergleich aktueller mit diesen vielj\u00e4hrigen Werten erm\u00f6glicht eine Einsch\u00e4tzung des l\u00e4ngerfristigen Klimawandels)<\/em><strong>:<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In NRW brachte der mit 4,0 \u00b0C (1,7 \u00b0C) milde Winter gebietsweise auch ordentlich Niederschlag. Im Sauerland akkumulierten sich die Mengen in der Spitze auf \u00fcber 500 l\/m\u00b2. Im westlichen Sauerland registrierte Wipperf\u00fcrth-Gardeweg am 12.1. mit 71,9 l\/m\u00b2 den bundesweit h\u00f6chsten Tagesniederschlag. \u00dcber die Landesfl\u00e4che gemittelt fielen in den letzten drei Monaten 242 l\/m\u00b2 (223 l\/m\u00b2). Dazwischen schien die Sonne 155 Stunden (151 Stunden). NRW war neben Hamburg das zweitmildeste Bundesland und war im Winter 2022\/23 die nasseste Region.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der DWD entlarvte die Karnevalshochburg NRW im <strong>Februar 2023<\/strong> als zweitw\u00e4rmste Region in Deutschland. Sehr milde 4,6 \u00b0C (1,8 \u00b0C) brachte der letzte meteorologische Wintermonat. In der Fl\u00e4che blieb die Niederschlagsmenge mit 52 l\/m\u00b2 (58 l\/m\u00b2) etwas zur\u00fcck. Eine Ausnahme bildete das Sauerland, wo sich die Monatsmengen auf teils \u00fcber 115 l\/m\u00b2 summierten. Nach dem tr\u00fcben Januar schien die Sonne im Februar mit 90 Stunden (72 Stunden) 25 Prozent h\u00e4ufiger.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Die komplette Pressemitteilung mit Angaben zu allen 16 Bundesl\u00e4ndern <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.dwd.de\/DE\/presse\/pressemitteilungen\/DE\/2023\/20230227_deutschlandwetter_winter22-23_news.html;jsessionid=AF18CFA11C2856ABC8B603D3F28440E6.live31092?nn=16210\" target=\"_blank\">kann man hier nachlesen<\/a>.<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>NRW im Februar 2023 zweitw\u00e4rmste Region in Deutschland Offenbach, 27. 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