{"id":49974,"date":"2021-09-30T15:15:20","date_gmt":"2021-09-30T14:15:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=49974"},"modified":"2021-09-30T15:15:20","modified_gmt":"2021-09-30T14:15:20","slug":"wie-deutschland-zur-heimat-wurde-oezcan-mutlu-und-correctiv-stellen-neues-buchprojekt-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wie-deutschland-zur-heimat-wurde-oezcan-mutlu-und-correctiv-stellen-neues-buchprojekt-vor\/","title":{"rendered":"\u201eWie Deutschland zur Heimat wurde\u201c \u2013 \u00d6zcan Mutlu und CORRECTIV stellen neues Buchprojekt vor."},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_49975\" aria-describedby=\"caption-attachment-49975\" style=\"width: 639px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210930Gastarbeiter.jpg\" alt=\"\" width=\"639\" height=\"852\" class=\"size-full wp-image-49975\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210930Gastarbeiter.jpg 639w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/20210930Gastarbeiter-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-49975\" class=\"wp-caption-text\">Deutschland wollte Arbeitskr\u00e4fte. Es kamen Menschen: \u201eWie Deutschland zur Heimat wurde\u201c (Screenshot Buch)<\/figcaption><\/figure><strong>Essen, 29. September 2021. \u201eSechzig Jahre ist es nun her, dass die Bundesrepublik Deutschland und die T\u00fcrkei ein knappes Dokument unterzeichneten, das die Entsendung von t\u00fcrkischen Arbeitskr\u00e4ften regelte. Was damals kaum jemand ahnte: Dieses Anwerbeabkommen vom 30. Oktober 1961 sollte unser Land ver\u00e4ndern\u201c \u2013 mit diesen Worten von Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier beginnt das 250 Seiten starke Buch \u201eWie Deutschland zur Heimat wurde\u201c.<\/strong> <\/p>\n<p><em>(Pressemitteilung Correctiv)<\/em><\/p>\n<p>Es wird am 5. Oktober 2021 zum 60. Jubil\u00e4um des deutsch-t\u00fcrkischen Anwerbeabkommens von Herausgeber \u00d6zcan Mutlu in Zusammenarbeit mit CORRECTIV ver\u00f6ffentlicht. Die aufwendige Anthologie stellt 27 au\u00dfergew\u00f6hnliche Biographien von Menschen vor, deren Lebenswege enorm durch das Abkommen gepr\u00e4gt wurden. <\/p>\n<p>In \u201eWie Deutschland zur Heimat wurde\u201c erz\u00e4hlen die Kinder der einstigen Gastarbeiter in pers\u00f6nlichen Essays ihre Geschichte selbst. Es sind Erfolgsgeschichten von Kindern, die in der Schule wegen ihres Vornamens und ihrer Herkunft st\u00e4ndig geringgesch\u00e4tzt wurden, w\u00e4hrend ihre Eltern bei Ford am Flie\u00dfband schufteten. Ihre Namen sind U&#287;ur &#350;ahin und \u00d6zlem T\u00fcreci, Ayg\u00fcl \u00d6zkan und Belit Onay, Damla Hekimoglu und Ali G\u00fcng\u00f6rm\u00fc&#351;, Yasemin Karaka&#351;o&#287;lu und Ali Lacin. Sie bereichern heute unter anderem als Erfinderinnen des Corona-Impfstoffs, als Politiker auf kommunaler wie Bundesebene, als \u00c4rztinnen, Sternek\u00f6che, Journalistinnen und Sportler unser Land und unsere Gesellschaft. Ihre Geschichten sind \u00fcberraschend und ber\u00fchrend, sie erz\u00e4hlen von Ungerechtigkeiten und Widerst\u00e4nden, von pers\u00f6nlichen Trag\u00f6dien und pr\u00e4genden Momenten und haben dabei eines gemeinsam: Sie machen Mut. Denn w\u00e4hrend ihre Eltern in Sch\u00e4chten, Gie\u00dfereien und Fabriken schufteten, wurden ihre Kinder gegen alle Widerst\u00e4nde Oberb\u00fcrgermeister, Professorinnen, Unternehmer und Ministerinnen.<\/p>\n<p>Herausgeber des Buches \u201eWie Deutschland zur Heimat wurde\u201c ist \u00d6zcan Mutlu, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages, der selbst im Alter von f\u00fcnf Jahren mit seiner Familie nach Berlin kam. Das Buch ist eine besondere Herzensangelegenheit f\u00fcr ihn: \u201eDie Geschichte der ersten Gastarbeitergeneration ist die von K\u00e4mpferinnen und Helden. Das 60. Jubil\u00e4um des deutsch-t\u00fcrkischen Anwerbeabkommens ist ein guter und geeigneter Anlass, die Geschichten ihrer Nachkommen, der neuen Deutschen, (wieder) zu erz\u00e4hlen. Es sind herzzerrei\u00dfende Geschichten von Ablehnung und Ausgrenzung, von Misserfolgen und Entt\u00e4uschungen, aber auch von Mut und Zuversicht, von Kampfeswillen und gro\u00dfartigen Erfolgen. Diese vielf\u00e4ltigen Biografien zeigen, wie reich und vielf\u00e4ltig unser Land dank des Abkommens vom 30. Oktober 1961 geworden ist.\u201c <\/p>\n<p>Die Fotografien im Buch stammen gr\u00f6\u00dftenteils von CORRECTIV-Fotograf Ivo Mayr, der zuletzt die Wanderausstellung und das Buch \u201eMenschen \u2013 Im Fadenkreuz des rechten Terrors\u201c bebilderte, die zurzeit durch die Bundesrepublik tourt.<\/p>\n<p>Zum 60-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um des deutsch-t\u00fcrkischen Anwerbeabkommens wird es am 5. Oktober 2021 um 17:30 Uhr einen Festakt im Haus der Kulturen der Welt in Berlin geben. Zu diesem Anlass wird das Buch \u201eWie Deutschland zur Heimat wurde\u201c vorgestellt. Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier wird eine Festrede halten, au\u00dferdem wird die Ausstellung \u201eViel erlebt, viel geschafft \u2026 viel zu tun! \u2013 Geschichten aus der Migrationsgesellschaft\u201c des Dokumentationszentrums \u00fcber die Migration in Deutschland (DOMiD) feierlich er\u00f6ffnet. Das musikalische Rahmenprogramm gestaltet Nedim Hazar mit seinem Projekt \u201eDeutschlandlieder\u201c.<\/p>\n<p><strong>Details zum Buch<\/strong><br \/>\nWie Deutschland zur Heimat wurde: 60 Jahre Deutsch-T\u00fcrkisches Anwerbeabkommen<br \/>\nHardcover, 250 Seiten, 20 \u20ac<br \/>\nISBN: 978-3-948013-15-8<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Essen, 29. September 2021. \u201eSechzig Jahre ist es nun her, dass die Bundesrepublik Deutschland und die T\u00fcrkei ein knappes Dokument unterzeichneten, das die Entsendung von t\u00fcrkischen Arbeitskr\u00e4ften regelte. 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