{"id":47907,"date":"2020-12-16T20:47:49","date_gmt":"2020-12-16T19:47:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=47907"},"modified":"2020-12-16T20:56:34","modified_gmt":"2020-12-16T19:56:34","slug":"possenspiel-um-lorenz-jaeger-wie-in-paderborn-die-kirchliche-beihilfe-fuer-den-vernichtungskrieg-aufgearbeitet-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/possenspiel-um-lorenz-jaeger-wie-in-paderborn-die-kirchliche-beihilfe-fuer-den-vernichtungskrieg-aufgearbeitet-wird\/","title":{"rendered":"Possenspiel um Lorenz Jaeger <div><small>Wie in Paderborn die kirchliche Beihilfe f\u00fcr den Vernichtungskrieg \u201eaufgearbeitet\u201c wird<\/small><\/div>"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: center;\">\u201eHerr, dir ist nichts verborgen. Du schaust mein Wesen ganz.<br \/>\nDas Gestern, Heut und Morgen wird hell in deinem Glanz.<br \/>\nDu kennst mich bis zum Grund; ob ich mag ruhn, ob gehen,<br \/>\nob sitzen oder stehen, es ist dir alles kund.\u201c<br \/>\nMaria Luise Thurmair (1971), nach Psalm 139<\/h5>\n<p><em>(Gastbeitrag Peter B\u00fcrger, siehe auch hier im Blog: <a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/kontroverse-um-lorenz-jaeger-erst-am-anfang\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kontroverse um Lorenz Jaeger erst am Anfang<\/a>)<\/em><\/p>\n<p>In den Jahren 1941-1944 ist der vormalige Wehrmachtsseelsorger und sp\u00e4tere Kardinal Lorenz Jaeger (1892-1975) als Erzbischof von Paderborn mit gl\u00fchenden Kriegsvoten hervorgetreten. Im Jahr 2015 beantragte deshalb die Fraktion Demokratische Initiative Paderborn (DIP) im Rat der Bischofsstadt, den Namen des Kardinals aus der Liste der Ehrenb\u00fcrger zu streichen. Auf Wunsch des damals schon schwerkranken Linkskatholiken Prof. Arno Kl\u00f6nne (\u2020 4. Juni 2015) \u00fcbernahm ich die theologische Beratung der DIP, gest\u00fctzt in erster Linie auf die bis heute ma\u00dfgebliche Studie \u201eHirten unter Hitler\u201c (1999) von Wolfgang St\u00fcken. Kommunalpolitisch war der Initiative f\u00fcr eine neues Geschichtsged\u00e4chtnis im \u00f6ffentlichen Raum zun\u00e4chst kein Erfolg beschieden. Doch der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker k\u00fcndigte pl\u00f6tzlich eine wissenschaftliche Erforschung der Amtszeit Jaegers an.<\/p>\n<p>Mein Lob f\u00fcr diese Antwort der vermutlich reichsten Di\u00f6zese des Erdkreises war verfr\u00fcht (bzw. naiv). Prof. Nicole Priesching (Universit\u00e4t Paderborn) \u00fcbernahm die Leitung eines umfangreichen Forschungsprojekts, doch ausgerechnet das Teilgebiet der NS-Jahre wurde durch einen Auftrag an die gleichsam bischofseigene Theologische Fakult\u00e4t ausgelagert. Das Ergebnis liegt seit diesem Jahr vor.[1] Wissenschaftler, die einem pazifistischen Ansatz folgen oder in der kritischen Katholizismus-Forschung hervorgetreten sind, wurden nicht beteiligt. Ein 13 Monate zuvor erschienener aktueller Jaeger-Beitrag[2] aus meiner Werkstatt bleibt ganz unber\u00fccksichtigt. Gleichwohl l\u00e4sst mich der Herausgeber, der offenbar keinerlei Verantwortung f\u00fcr die Konzeption des Werkes \u00fcbernehmen m\u00f6chte, in einem Brief vom 18.08.2020 wissen: \u201eIhren Thesen zu L. Jaeger wird [in unserer Studie] vehement widersprochen; nach Aussagen der Historiker sind sie wissenschaftlich nicht haltbar.\u201c Das Online-Portal katholisch.de meldet dann zur Bistumsstudie sinnig. \u201eKardinal Jaeger war weder Nazi noch Widerstandsk\u00e4mpfer.\u201c Die M\u00fcnsterische Kirchenzeitung erg\u00e4nzt: \u201eDie Forderungen [der beteiligten Professoren] richten sich vor allem an den Publizisten Wolfgang St\u00fcken [\u2026] und den Theologen Peter B\u00fcrger.\u201c<\/p>\n<p>Mit Wolfgang St\u00fcken oder mir hat trotz dieser \u201ehohen Ehre\u201c kein kircheneigenes Medium gesprochen. Um das neue Bistumsbuch richtig w\u00fcrdigen zu k\u00f6nnen, m\u00fcsste die lange Liste der unbequemen Sachverhalte und Bischofsworte, die in ihm auf 466 Seiten ganz ausgespart bleiben, zur Kenntnis genommen werden. Die apologetische Strategie ist offenkundig: Den Kritikern wird unterstellt, sie betrachteten Lorenz Jaeger als einen nationalsozialistischen, braunen Bischof. Diese These, die allerdings niemand vorgetragen hat, l\u00e4sst sich relativ leicht entkr\u00e4ftigen. Hernach braucht sich keiner mehr eingehend mit den nationalistischen und militaristischen \u201eHirtenworten\u201c zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Selbst im kritischsten Beitrag der ganzen Bistumsstudie wird der Leserschaft suggeriert, vom rassenideologischen Ansatz des NS-\u201eAntibolschewismus\u201c sei die \u201ekatholische\u201c Position zweifelsfrei zu unterscheiden gewesen.[3] Dies ist mit einem Riesenfundus an Quellen, darunter das ber\u00fcchtigte Gr\u00f6ber-Handbuch (Eintrag \u201eBolschewismus\u201c), in keiner Weise zusammenzureimen. Jaeger selbst bediente sich antisemitischer Vorlagen, als er im Februar 1942 predigte: \u201eIst jenes arme ungl\u00fcckliche Land nicht der Tummelplatz von Menschen, die durch ihre Gottfeindlichkeit und durch ihren Christushass fast zu Tieren entartet sind? Erleben unsere Soldaten dort nicht ein Elend und ein Ungl\u00fcck sondergleichen? Und warum? Weil man die Ordnung des menschlichen Lebens dort nicht auf Christus, sondern auf Judas aufgebaut hat.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr mehr als 20 Millionen zivile Sowjetb\u00fcrger*innen (darunter fast drei Millionen Juden, zigtausende Sinti und Roma) sowie zahllose sowjetische Kriegsgefangene, ermordet durch deutsche Waffentr\u00e4ger beim Feldzug gen \u201eOsten\u201c, und alle Opfer der von Adolf Hitler befehligten Milit\u00e4rmaschinerie war es nicht von Belang, welcher Konfession die christlichen Assistenten des NS-Vernichtungskrieges auf der Kirchenleitungsebene, in Redaktionsstuben, auf Lehrst\u00fchlen oder in den Truppen angeh\u00f6rten, ob sie Nationalsozialisten, Deutschnationale (oder\/und) Deutschchristen, Bekennende Lutheraner oder Reformierte, Orthodoxe, Katholiken, Ultramontane, Modernisten oder was auch immer waren. An den massenm\u00f6rderischen Ergebnissen der Kriegsbeihilfe \u00e4nderte sich durch die unterschiedlichen \u201akonfessionellen Neigungen\u2018 der Mitwirkenden n\u00e4mlich rein gar nichts. Gerade wenn wir uns nur auf das Feld der kriegsrechtfertigenden und kriegsert\u00fcchtigenden Bischofspredigt konzentrieren, bleibt es \u2013 mitnichten nur aus pazifistischer Perspektive \u2013 unvermeidbar, Lorenz Jaeger eine \u201eStufe der Kollaboration\u201c im 3. Reich zu bescheinigen.<\/p>\n<p>Die neue Jaeger-Studie des Erzbistums Paderborn \u2013 finanziert durch die Beitr\u00e4ge aller Getauften \u2013 ist auf Bistumskosten sogleich auch kostenfrei an alle (800) Kleriker der Di\u00f6zese versandt worden. Mit gro\u00dfer Leidenschaft versucht Prof. Dr. Joachim Kuropka in dem Auftragswerk, alle kritischen Arbeiten als unwissenschaftlich abzutun und hierbei der Leserschaft u.a. Ver\u00f6ffentlichungen vorzuenthalten, die z.B. auch bei der Nationalbibliothek oder durch Internetrecherche leicht zu ermitteln sind. Wie er sich an den ersch\u00fctternden Erkenntnissen aus Wolfgang St\u00fckens Standardwerk von 1999 abarbeitet, wirkt auf mich pers\u00f6nlich wie eine schlechte Kom\u00f6die.<\/p>\n<p>Ein Beispiel sei genannt: 1943 geht es auf der letzten Fuldaer Bischofskonferenz darum, im Sinne des Ordensausschusses und Konrad v. Preysings Solidarit\u00e4t mit jenen zu bezeugen, die mit uns \u201enicht eines Blutes\u201c sind. Lorenz Jaeger aber predigt stattdessen vor Tausenden im Fuldaer Dom, die deutschen Bisch\u00f6fe seien mit ihren deutschen Schwestern und Br\u00fcder durch ein gemeinsames Band des Blutes verbunden (sowie: \u201eDeutschland muss leben, auch wenn wir sterben m\u00fcssen!\u201c). J. Kuropka will diese Passage mit dem terminus technicus f\u00fcr \u201eArier\u201c entkr\u00e4ften, indem er aus einer 2 Jahre zur\u00fcckliegenden Kinderkatechese (!) des Bischofs die Aufforderung zitiert, alle Menschen zu lieben. Sein Fazit zu Jaegers Amtsf\u00fchrung w\u00e4hrend des Vernichtungskrieges lautet allen Ernstes: \u201eZusammengefasst: Er hat es gut gemacht.\u201c (Seite 326)<\/p>\n<p>Schon im Fall der militaristisch-nationalistischen Kriegsvoten des M\u00fcnsterischen Bischofs Graf von Galen hat J. Kuropka sein apologetisches Verfahren angewandt und u.a. am 7. Oktober 2005 in einem Interview \u201eSeelsorger und Patriot\u201c mit der Wochenzeitung \u201eJunge Freiheit\u201c, dem Sprachrohr der neuen Rechten, zum Besten gegeben. Es gibt keine explosive Originalquelle, die dieser Zauberer aus Vechta nicht entsch\u00e4rfen k\u00f6nnte. Er geh\u00f6rt \u00fcbrigens wie ehedem Lorenz Jaeger dem Ritterorden vom Heiligen Grab, der nach dem 2. Weltkrieg \u2013 in enger Tuchf\u00fchlung mit Gleichgesinnten aus Franco-Spanien \u2013 eine demokratiefeindliche \u201eAbendland-Ideologie\u201c propagierte.<\/p>\n<p>Einen seiner Gipfelpunkte erreicht dieser katholische Historiker, wenn er neben W. St\u00fcken und dem Krankenpfleger theol. P. B\u00fcrger den von Lorenz Jaeger zum Priester geweihten und zuletzt vom Bistum Essen gew\u00fcrdigten Theologieprofessor Heinrich Missalla (1926-2018) verunglimpft (Wortlaut: \u201e\u2026 die bekannten Kirchenkritiker Missalla und nat\u00fcrlich der \u201aSpiegel\u2018\u201c; \u201eSt\u00fcken kann mit seiner Arbeit in die Reihe einer bestimmten Spezies von Kirchenkritikern wie Denzler, Missalla, Mynarek und Deschner eingeordnet werden\u201c). H. Missalla besuchte nach seiner Zeit als jugendlicher Soldat das von Franz Stock geleitete \u201eStacheldrahtseminar\u201c in Chartres, war ein Pionier der katholischen pax christi-Bewe\u00adgung und hat als Theologe schon seit den 1960er Jahren das Feld \u201eKirche und Weltkrieg\u201c erforscht. Bezeichnenderweise wird kein einziges seiner wegweisenden B\u00fccher[4] zu diesem Thema im Literaturverzeichnis der neuen Bistumspublikation aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>In einem empfehlenswerten Reclam-Band \u201eDie Wehrmacht\u201c (2019) der Bundeswehr-Historiker Michael Epkenhans und John Zimmermann kann heute jeder \u201eLaie\u201c den Schauplatz kennenlernen, auf dem die deutschen Hirten einen Kampf ihrer Gl\u00e4ubigen bis zum letzten Tropfen Blut w\u00fcnschten. Im Sinne eines Offenen Briefes[5], den Heinrich Missalla kurz vor seinem Tod verfasste, hat die Bischofskonferenz in diesem Jahr endlich ein Schuldbekenntnis zur Kriegsbeihilfe der deutschen Bisch\u00f6fe ab 1939 vorgelegt.[6] In eklatantem Gegensatz zu den Erl\u00e4uterungen des Vorsitzenden der Bischofskonferenz verfolgt die Auftragsstudie des Erzbistums Paderborn jetzt auf den allermeisten Seiten noch das Kirchenverteidigungs-Muster des letzten Jahrhunderts.[7] Was versprechen sich die Verantwortlichen an der Pader von solchem Anachronismus?<\/p>\n<p>Wolfgang Stueken ist infolge der kirchensteuerfinanzierten Jaeger-Apologie vor einigen Wochen aus der \u201eK\u00f6rperschaft Kirche\u201c ausgetreten. Magdalene Bu\u00dfmann hat u.a. wegen der Passagen zu ihrem verstorbenen Ehemann Heinrich Missalla einen von vielen Christen namentlich unterst\u00fctzten Brief an den Erzbischof von Paderborn geschrieben und als Antwort ein wirklich nichtssagendes Schreiben des Buch-Herausgebers erhalten.<\/p>\n<p>Die Blindheit und Schwerh\u00f6rigkeit der Paderborner Apologeten sind frappierend. Mit riesigem Aufwand hat man den Nachlass gesichtet und auch eine Rekonstruktion von Jaegers Bibliothek versucht. Doch alle auffindbaren Spuren reduzieren sich auf einige Dutzend Bl\u00e4tter, ohne dass die kirchengenehmen \u201eJaeger-Forscher\u201c das irgendwie auff\u00e4llig finden. Insbesondere konnte kein Dokument mit deutlicher Kritik des katholischen Erzbischofs am deutschen Faschismus aufgefunden werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr die seri\u00f6se Forschung gibt es, z.T. versteckt in den Fu\u00dfnoten, aber doch einige neue Erkenntnisse. Der Kreis der NS-T\u00e4ter und weltanschaulichen Kollaborateure, f\u00fcr die Jaeger sich ab 1945 eingesetzt hat, f\u00e4llt deutlich gr\u00f6\u00dfer aus als bislang angenommen. Ein echtes Alleinstellungsmerkmal von Lorenz Jaeger im Kollegium der Ortsbisch\u00f6fe ist seine positive Einstellung zu Feldbischof Justus Rarkowski, dessen Verehrung von Adolf Hitler nicht einmal die konservativsten Forscher in Frage stellen oder gar rechtfertigen. Das M\u00e4rchen, Lorenz Jaeger selbst sei wegen Regime-Kritik 1939 f\u00f6rmlich in die Milit\u00e4rseelsorge gefl\u00fcchtet, l\u00e4sst sich mit dem neuen Quellenstand \u00fcbrigens nicht st\u00fctzen.<\/p>\n<p>Zu den grundlegenden b\u00fcrgerlichen Kulturtechniken, die wir im Zeitalter der Fake-News besonders hochsch\u00e4tzen sollten, geh\u00f6rt das Lesen von Prim\u00e4rquellen (dies sind bei unserem Thema in erster Linie keine Geheimdokumente, sondern: Kirchliche Amtsbl\u00e4tter u.\u00e4.). Mit der r\u00f6misch-katholischen Apologetik zu disputieren, ist hingegen fast immer vertane Zeit, denn diese ist trotz gelehrter Maskerade eine Spielart von Fundamentalismus. Mit Blick auf das traurige Gedenken 22.6.1941 \u2013 22.6.2021 wollen wir im Aufkl\u00e4rungs- und Editionsprojekt \u201eKirche &amp; Weltkrieg\u201c (https:\/\/kircheundweltkrieg.wordpress.com\/) vor allem auch Voten der Kirchenleitungen zugunsten des Rasse- und Vernichtungskrieges f\u00fcr jede\/n leicht zug\u00e4nglich machen. Wer das Projekt durch Textspenden \u2013 vorliegende Forschungsbeitr\u00e4ge, bereits erfasste Quellen oder Schreibarbeiten \u2013 unterst\u00fctzen m\u00f6chte, kann sich an den Verfasser dieses Beitrages wenden. Speziell auch f\u00fcr das Erzbistum Paderborn werden bezogen auf die Zeit des 2. Weltkrieges noch weitere Abgr\u00fcnde zu vermitteln sein, die schon aus der Zeitschrift der Theologischen Fakult\u00e4t und der Kirchenzeitung \u201eLeo\u201c zusammengetragen worden sind. Es bleibt dabei: Wer lesen kann, erf\u00e4hrt mehr.<\/p>\n<p><strong>Anmerkungen:<\/strong><\/p>\n<p>[1] Josef Meyer zu Schlochtern \/ Johannes W. Vutz (Hg.): Lorenz Jaeger. Ein Erzbischof in der Zeit des National\u00adsozialismus. M\u00fcnster: Aschendorff 2020.<\/p>\n<p>[2] Zuerst als Beitrag zum Sammelband \u201eIm Sold der Schl\u00e4chter\u201c (2019), ISBN 978-3-7481-0172-7. Vgl. inzwischen den frei abrufbaren digitalen Sonderdruck \u201eLorenz Jaeger \u2013 Kriegsbischof der deutschen Blutsgemeinschaft\u201c (<a href=\"https:\/\/www.ikvu.de\/fileadmin\/user_upload\/IKvu_Sonderdruck_Lorenz_Jaeger_2020-08-07.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.ikvu.de\/fileadmin\/user_upload\/IKvu_Sonderdruck_Lorenz_Jaeger_2020-08-07.pdf<\/a> ).<\/p>\n<p>[3] Vgl. viel ausf\u00fchrlicher in der ersten Stellungnahme\/Rezension \u201eBistums-Studie zu Lorenz Jaeger\u201c vom 8.9.2020 (<a href=\"http:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/pb-zu-jaegerstudie20200908.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/upgr.bv-opfer-ns-militaerjustiz.de\/uploads\/Dateien\/Links\/pb-zu-jaegerstudie20200908.pdf<\/a> )<\/p>\n<p>[4] \u201eGott mit uns\u201c. Die deutsche katholische Kriegspredigt 1914-1918. M\u00fcnchen 1968; F\u00fcr Volk und Vaterland. Die Kirchliche Kriegshilfe im Zweiten Weltkrieg. K\u00f6nigstein 1978; \u201eWie der Krieg zur Schule Gottes wurde\u201c. Hitlers Feldbischof Rarkowski. Oberursel: Publik 1997; F\u00fcr Gott, F\u00fchrer und Vaterland. Die Verstrickung der katholischen Seelsorge in Hitlers Krieg. M\u00fcnchen 1999; Erinnern um der Zukunft willen. Wie die katholischen Bisch\u00f6fe Hitlers Krieg unterst\u00fctzt haben. Publik-Forum 2015.<\/p>\n<p>[5] Zug\u00e4nglich auch in: <a href=\"https:\/\/www.lebenshaus-alb.de\/magazin\/media\/pdf\/Arbeitshilfe_Bisch%C3%B6fe_und_Hitlerkrieg.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.lebenshaus-alb.de\/magazin\/media\/pdf\/Arbeitshilfe_Bisch%C3%B6fe_und_Hitlerkrieg.pdf<\/a><\/p>\n<p>[6] Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Hg.): Deutsche Bisch\u00f6fe im Weltkrieg. Wort zum Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren. Bonn 2020. <a href=\"https:\/\/dbk.de\/fileadmin\/redaktion\/diverse_downloads\/presse_2020\/2020-075d-DB_107-Deutsche-Bischoefe-im-Weltkrieg.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/dbk.de\/fileadmin\/redaktion\/diverse_downloads\/presse_2020\/2020-075d-DB_107-Deutsche-Bischoefe-im-Weltkrieg.pdf<\/a><\/p>\n<p>[7] Vgl. zu Verlauf, Kontroversen und Erkenntnissen der Forschung: Olaf Blaschke, Die Kirchen und der Nationalsozialismus. Stuttgart: Reclam 2014.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>Mit freundlicher Genehmigung des Netzwerkes IKvu und des Verfasser aus: \u00d6kumenisches Netzwerk Initiative Kirche (Hg.): Querblick 40 (Dezember 2020), S. 31-34.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>Peter B\u00fcrger, geb. 1961 (Eslohe\/Sauerland), Kriegsdienstverweigerer (Zivildienst), Theologiestudium in Bonn, Paderborn, T\u00fcbingen (Diplom 1987), examinierter Krankenpfleger, psycho-soziale Berufsfelder, ab 2003 freier Publizist (D\u00fcsseldorf, www.friedensbilder.de). Seit dem 18. Lebensjahr Mitglied der internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi, sp\u00e4ter auch: Vers\u00f6hnungsbund, DFG-VK, Solidarische Kirche im Rheinland. Mitarbeit im \u00d6kumenischen Institut f\u00fcr Friedenstheologie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eHerr, dir ist nichts verborgen. Du schaust mein Wesen ganz. 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