{"id":47464,"date":"2020-10-24T12:21:53","date_gmt":"2020-10-24T11:21:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=47464"},"modified":"2020-10-24T20:29:20","modified_gmt":"2020-10-24T19:29:20","slug":"die-frau-die-den-friedhof-roebbecken-in-siedlinghausen-besuchen-wollte-aber-angst-vor-bullen-hatte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/die-frau-die-den-friedhof-roebbecken-in-siedlinghausen-besuchen-wollte-aber-angst-vor-bullen-hatte\/","title":{"rendered":"Die Frau, die den \u201eFriedhof R\u00f6bbecken\u201c in Siedlinghausen besuchen wollte, aber Angst vor Bullen hatte."},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_47467\" aria-describedby=\"caption-attachment-47467\" style=\"width: 699px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/2020102401FriedhofRoebbecken.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-47467\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/2020102401FriedhofRoebbecken.jpg\" alt=\"\" width=\"699\" height=\"462\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/2020102401FriedhofRoebbecken.jpg 2048w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/2020102401FriedhofRoebbecken-300x198.jpg 300w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/2020102401FriedhofRoebbecken-1024x677.jpg 1024w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/2020102401FriedhofRoebbecken-768x508.jpg 768w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/2020102401FriedhofRoebbecken-1536x1016.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-47467\" class=\"wp-caption-text\">Die Bullenwiese, der Schuppen rechts, die Steine in der Bildmitte &#8230;. (foto: schiebener)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Auf einem Photo <a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/der-friedhof-in-siedlinghausen-fuer-16190-und-all-die-anderen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">in meiner vorigen Datei<\/a> sieht man den mehrfach \u201eRussenfriedhof\u201c genannten und seit 1989 aufgehobenen \u201eFriedhof R\u00f6bbecken\u201c\u00a0 auf mehreren Karten. Das Photo oben l\u00e4\u00dft den folgenden Text aber vielleicht ein bi\u00dfchen besser verstehe<\/strong>n.<\/p>\n<p>Mein zweiter Siedlinghausener Engel, Herr Hellwig, hatte mir die S. 173-177 aus \u201eUnser Dorf Siedlinghausen, Bd. II\u201c von Carl Caspari kopiert und in die Hand gedr\u00fcckt, das Kapitel \u201eDie Geschichte der russischen Kriegsgefangenen\u201c.<\/p>\n<p>Vieles habe ich aus diesen f\u00fcnf Seiten gelernt. Zum \u201eFriedhof R\u00f6bbecken\u201c steht geschrieben:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eWas unter den Augen der Siedlinghausener von 1941 bis 1945 bei uns im Ort passierte[,] war furchtbar. Zu dieser Zeit war Fritz S. unser B\u00fcrgermeister, der Ortsgruppenleiter hie\u00df Heinrich C., unser Pastor war Pfarrer H. und der Dorfarzt hie\u00df Dr. Schranz. &#8230; Wie qualvoll und grausam das Gefangenendasein war, kann man schon daran erkennen, da\u00df es viele Tote gab. In dem Gefangenenlager des Steinbruchs Bertram am Iberg gab es keine Toten. Alle sind bei Dietrich Kr\u00e4mer am Meisterstein umgekommen. Die ersten russischen Toten wurden auf unserem Friedhof an der Hecke zum Bahnhof hin begraben. Das ist heute die Stelle, an der der russische Ehrenfriedhof ist. Bereits einige Monate nach Kriegsbeginn gegen Ru\u00dfland waren schon die ersten Gefangenen gestorben. Im September 1941 waren es drei Tote und im Oktober 1941 ein Toter. Ab November 1941 wurden die verstorbenen russischen Soldaten auf dem Viehfriedhof begraben.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Besieht man sich die Todestage auf den Grabsteinen, erkennt man genau, warum. Es starben in zeitlicher Reihenfolge laut Sterbeurkunden bzw. Grabsteinen bzw. Nummer der \u201eErkennungsmarken\u201c:<\/p>\n<p>1 Tschainikow 21.09.1941<br \/>\n2 Schur 27.09.1941<br \/>\n3 Glasurenko 03.10.1941<br \/>\n4 Unbekannt 07.11.1940<br \/>\n5 Montschuk 14.11.1941<br \/>\n6 Petrew 14.11.1941<br \/>\n7 Boltutschow 15.11.1941<br \/>\n8 Samilow 06.02.1942<br \/>\n9 Istomin 04.03.1942<br \/>\n10 Smirnow 13.03.1942<br \/>\n11 Reszow 28.03.1942<br \/>\n12 Rodkidischwew 01.04.1942<br \/>\n13 Serkow 23.04.1942<br \/>\n14 Sabronow 16.05.1942<br \/>\n15 Afanasief 29.05.1942<br \/>\n16 Lenik 28.06.1942<br \/>\n17 Sid 11.09.1942<br \/>\n18 Batrak 24.09.1942<br \/>\n19 Alex Bobkow 07.11.1942<br \/>\n20 Palw Hawri 09.12.1942<br \/>\n21 Koslaw 12.04.1944<br \/>\n22 Gurischkin 21.04.1944<br \/>\n23 Schergin 24.04.1944<br \/>\n24 Iwanikow 26.04.1944<br \/>\n25 Pradkujin 06.02.1945<br \/>\n26 Unbekannt<br \/>\n27 Unbekannt<br \/>\n28 Unbekannt<br \/>\n29 Unbekannt<br \/>\n30 Unbekannt April 45<\/p>\n<p>Wenn der Satz \u201eIm September 1941 waren es drei Tote &#8230;\u201c stimmt, mu\u00df einer der \u201eUnbekannt\u201c-Grabsteine zu ihm geh\u00f6ren und die Friedhofskizze mit den F\u00fcnfen w\u00e4re unvollst\u00e4ndig. Alle 30 \u2013 bis auf den letzten \u201eUnbekannten\u201c, der 1965 aus Madfeld dazugelegt wurde, und \u201eAlex Bobkow\u201c und \u201ePalw Hawri\u201c, Zwangsarbeiter bei Josef H\u00fcttemann in Bigge \u2013 arbeiteten bei der Firma Kr\u00e4mer &amp; Co.<\/p>\n<p>Weiter im Text: \u201eDen Ausdruck Viehfriedhof kann man nur so erkl\u00e4ren. Fr\u00fcher hatte man Rinder, Schafe, Schweine, Ziegen, Pferde und Hunde, die an einer Krankheit gestorben waren, an dieser Stelle begraben. &#8230;<\/p>\n<p>Der Weg zum Viehfriedhof f\u00fchrte am Bildstock Judas Thadd\u00e4us vorbei hinter das R\u00f6bbecken in Richtung des heutigen Bauernhofes K. \u00fcber den Bach Hamekebieke. Zu der Zeit gab es dort noch keine Br\u00fccke und so mu\u00dfte man ca. 200 Meter den Bachlauf herauffahren, um zu dem Friedhof zu kommen. Hier fuhr man auch die toten russischen Gefangenen mit dem Handkarren herauf.<\/p>\n<figure id=\"attachment_47479\" aria-describedby=\"caption-attachment-47479\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/2020102401JudasThaddaeus.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-47479\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/2020102401JudasThaddaeus.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"1061\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/2020102401JudasThaddaeus.jpg 1351w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/2020102401JudasThaddaeus-198x300.jpg 198w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/2020102401JudasThaddaeus-676x1024.jpg 676w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/2020102401JudasThaddaeus-768x1164.jpg 768w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/2020102401JudasThaddaeus-1013x1536.jpg 1013w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-47479\" class=\"wp-caption-text\">Der Weg zum Viehfriedhof f\u00fchrte am Bildstock Judas Thadd\u00e4us vorbei. (foto; schiebener)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Sollte ein toter russischer Gefangener beerdigt werden, so legte man ihn in eine Kiste mit einem Deckel. An der Kiste waren vorn und hinten je zwei Griffleisten zum Tragen. Man stellte sie auf eine Karre. Die Gefangenen fuhren sie hinauf zum R\u00f6bbecken. Dort mu\u00dften sie auch das Grab ausheben. Dem Leichnam hatte man einen Sack \u00fcber den Kopf und die Beine gezogen. Die Kiste wurde einfach umgekippt und der Tote fiel in das Grab. So erz\u00e4hlte es mir Franz P., der damals als 13j\u00e4hriger in der N\u00e4he die K\u00fche der Gemeinde h\u00fcten half. Am Grab wurde kein Gebet oder irgendetwas anderes gesprochen. &#8230;<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter fertigten der Schreiner Se. oder der Schreiner Si. eine andere Kiste an. Sie hatte auch im Boden eine Klappe. Man stellte sie einfach \u00fcber das Grab, \u00f6ffnete die Klappe am Boden und der Tote fiel nach unten.\u201c<\/p>\n<p>\u201eSo etwas\u201c kann man sich auf einem \u201eKatholischen Friedhof\u201c kaum vorstellen,<\/p>\n<p>[Bild mit Hakenkreuz]<\/p>\n<p>auf einem \u201eViehfriedhof\u201c schon.<\/p>\n<p>Lorenz Jaeger: \u201eSchaut hin auf Ru\u00dfland! Ist jenes arme ungl\u00fcckliche Land nicht der Tummelplatz von Menschen, die durch ihre Gottfeindlichkeit und durch ihren Christusha\u00df fast zu Tieren entartet sind? Erleben unsere Soldaten dort nicht ein Elend und ein Ungl\u00fcck sondergleichen? Und warum? Weil man die Ordnung des menschlichen Lebens dort nicht auf Christus, sondern auf Judas aufgebaut hat.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_47470\" aria-describedby=\"caption-attachment-47470\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Judas.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-47470\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Judas.png\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"357\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Judas.png 1051w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Judas-300x153.png 300w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Judas-1024x522.png 1024w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Judas-768x392.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-47470\" class=\"wp-caption-text\">Quelle siehe Anmerkungen in der PDF (s.u.)<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eGebet f\u00fcr F\u00fchrer, Volk und Vaterland<br \/>\nLasset uns beten<\/p>\n<p>In Deiner Hand, o Gott, liegt die Herrschaft \u00fcber alle Reiche und V\u00f6lker der Erde. Segne unser deutsches Volk in Deiner G\u00fcte und Kraft und senke uns tief ins Herz die Liebe zu unserem Vaterlande. La\u00df uns ein heldenhaftes Geschlecht sein und unserer Ahnen w\u00fcrdig werden. La\u00df uns den Glauben unserer V\u00e4ter h\u00fcten wie ein heiliges Erbe.<\/p>\n<p>Segne die deutsche Wehrmacht, die dazu berufen ist, den Frieden zu wahren und den heimischen Herd zu besch\u00fctzen, und gib ihren Angeh\u00f6rigen die Kraft zum h\u00f6chsten Opfer f\u00fcr F\u00fchrer, Volk und Vaterland.<\/p>\n<p>Segne besonders unsern F\u00fchrer und Obersten Befehlshaber in allen Aufgaben, die ihm gestellt sind. La\u00df uns alle unter seiner F\u00fchrung in der Hingabe an Volk und Vaterland eine heilige Aufgabe sehen, damit wir durch Glauben, Gehorsam und Treue die ewige Heimat erlangen im Reiche Deines Lichtes u. Deines Friedens. Amen.\u201c<\/p>\n<p>So stand es auch in \u201eGod is myn Leydsmann\u201c, dem \u201eKatholischen Gesang- und Gebetbuch f\u00fcr die Kriegsmarine\u201c, das mein Vater bei sich hatte, als Granatsplitter ihm beim Beschu\u00df \u201eseines\u201c Schnellbootes Teile seiner H\u00e4nde zerfetzten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_47471\" aria-describedby=\"caption-attachment-47471\" style=\"width: 507px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Gebet.png\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-47471 size-full\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Gebet.png\" alt=\"\" width=\"507\" height=\"770\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Gebet.png 507w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Gebet-198x300.png 198w\" sizes=\"auto, (max-width: 507px) 85vw, 507px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-47471\" class=\"wp-caption-text\">Siehe Anmerkung in der PDF (s.u.)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ich bin heilfroh, da\u00df meine Eltern anders, aber eben auch \u201ekatholisch\u201c waren; ich glaube, sonst w\u00e4re \u201eKatholizismus\u201c f\u00fcr mich wohl eine schreckliche \u201eReligion\u201c (Konfession) &#8211; trotz Maximilian Kolbe, Erzbischof Romero und so vielen Anderen, die vom Gegenteil k\u00fcnden!<\/p>\n<p>Vom H\u00f6lzken auf St\u00f6cksken. Also zur\u00fcck zu Carl Caspari. Nach den ersten f\u00fcnf gestorbenen sowjetischen Zwangsarbeitern \u2013 sp\u00e4ter komme ich zu jedem einzelnen &#8211; , die noch auf dem Katholischen Friedhof beerdigt wurden, kamen alle anderen also auf den \u201eViehfriedhof\u201c \u201eAm R\u00f6bbecken\u201c.<\/p>\n<p>Wer wohl auf die Idee gekommen ist, die get\u00f6teten sowjetischen Zwangsarbeiter f\u00fcrderhin \u201eAm R\u00f6bbecken\u201c verschwinden zu lassen?<\/p>\n<p>Weiter im Text; ich springe auf S. 175: \u201eDer damalige Sozialminister des Landes Nordrhein-Westfalen ordnete auf Druck der Milit\u00e4rregierung im Jahr 1947 an, da\u00df die Kriegsgr\u00e4ber aller Nationen in Ordnung zu bringen w\u00e4ren. Danach mu\u00dfte auf jedem Grab ein Holzkreuz oder eine Holztafel mit Namen, Geburtstag und Todestag angebracht werden. Von nun an wurde auch jedes Jahr eine Kontrolle durchgef\u00fchrt. Die Gemeinde mu\u00dfte daf\u00fcr sorgen, da\u00df alles gepflegt wurde. Im Jahr 1964 wurde auf Druck des ,Volksbund Deutscher Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge\u2019 der Russenfriedhof zum richtigen Ehrenfriedhof ausgebaut. Jedes Grab bekam einen Gedenkstein mit den vorhandenen Daten eingemei\u00dfelt. Der gro\u00dfe Gedenkstein oder Obelisk stammt aus dem Steinbruch am Meisterstein, in dem die verstorbenen Gefangenen so gelitten haben.\u201c<\/p>\n<p>S. 176 beginnt genau hinter \u201eMeister-\u201c mit einem Photo samt Bildunterschrift: \u201eVor dem Schuppen war der Friedhof mit einem J\u00e4gerzaun umrandet. Von diesem Weg aus gab es keinen Zugang zu dem Russenfriedhof. Dahinter flie\u00dft die Hamekebieke.\u201c<\/p>\n<p>Weiter im Text: \u201eAuch heute steht dieser Stein noch dort und erinnert an die Trag\u00f6die, die hier passiert ist. Die f\u00fcnf toten russischen Soldaten, die auf unserem Friedhof in Siedlinghausen beerdigt wurden, sollten nun auf den Ehrenfriedhof am R\u00f6bbecken umgebettet werden. Aber das wurde nicht genehmigt, weil eine Umbettung nach 20 Jahren nicht mehr vertretbar ist.\u201c<\/p>\n<p><strong>Stop.<\/strong><\/p>\n<p>Weiterlesen (PDF), mit Abbildungen und Anmerkungen:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/242.-Die-Frau-aus-Muelheim-und-ihre-Angst-vor-Bullen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">242. Die Frau aus M\u00fclheim und ihre Angst vor Bullen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf einem Photo in meiner vorigen Datei sieht man den mehrfach \u201eRussenfriedhof\u201c genannten und seit 1989 aufgehobenen \u201eFriedhof R\u00f6bbecken\u201c\u00a0 auf mehreren Karten. 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