{"id":46527,"date":"2020-05-05T06:40:38","date_gmt":"2020-05-05T05:40:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=46527"},"modified":"2020-12-18T10:45:19","modified_gmt":"2020-12-18T09:45:19","slug":"klimanotfall-und-corona-pandemie-stellen-die-menschheit-vor-groesste-bewaehrungsprobe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/klimanotfall-und-corona-pandemie-stellen-die-menschheit-vor-groesste-bewaehrungsprobe\/","title":{"rendered":"Klimanotfall und Corona-Pandemie stellen die Menschheit vor gr\u00f6\u00dfte Bew\u00e4hrungsprobe"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_46530\" aria-describedby=\"caption-attachment-46530\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-46530 size-full\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/KlimaAlpen.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"455\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/KlimaAlpen.jpg 700w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/KlimaAlpen-300x195.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-46530\" class=\"wp-caption-text\">Eingriffe in das sensible Hochgebirgs-\u00d6kosystem, wie hier durch Stra\u00dfenbau, sch\u00e4digen die alpine Natur massiv und nachhaltig und befeuern den Klimawandel. Umweltzerst\u00f6rung l\u00e4\u00dft das \u00f6kologische Gleichgewicht aus den Fugen geraten. Dadurch k\u00f6nnen auch Viren und deren Ausbreitung gef\u00f6rdert werden (Foto: Heinz Tuschl).<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>11.000 Wissenschaftler des Weltklimarats IPCC warnen eindringlich vor einem \u201eKlimanotfall\u201c. Es drohe uns\u00e4gliches Leid. Die globale Erw\u00e4rmung vollzieht sich schneller als noch vor wenigen Jahren angenommen. Nur unter der Voraussetzung, da\u00df der Aussto\u00df von Treibhausgasen sofort drastisch eingeschr\u00e4nkt wird, ist der Klima-Super-GAU meiner Ansicht nach zu vermeiden.<\/strong><\/p>\n<p>Leider sieht die Realit\u00e4t aber anders aus: Nirgendwo besteht der ernsthafte Wille, auf die Folgen der Erderw\u00e4rmung der Dramatik der Situation entsprechend zu reagieren. Ich sehe nach derzeitigem Stand keinen Vertreter der &#8222;Gro\u00dfen Koalition&#8220;, welcher die Absicht h\u00e4tte, den antiquierten Kurs des materiellen Wachstums zu Lasten von Natur, Umwelt und Klima durch eine auf die Bewahrung der Zukunft ausgerichtete Politik zu ersetzen.<\/p>\n<p>Betrachten wir einmal den Agrarsektor:<\/p>\n<p>Der \u00d6kolandbau hat f\u00fcr den Natur- und Klimaschutz eine sehr wichtige Bedeutung. Denn nur eine nachhaltige Landwirtschaft ohne Chemieeinsatz ist zukunftsf\u00e4hig und sichert unsere nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen. Hier ist die Politik in der Pflicht, endlich die notwendigen F\u00f6rderma\u00dfnahmen zu beschlie\u00dfen, und zwar sowohl national als auch auf europ\u00e4ischer Ebene.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist eine fl\u00e4chendeckende extensivierte Nutzung anzustreben. Des Weiteren sind auch Fl\u00e4chenstilllegungen erforderlich, um den l\u00e4ndlichen Raum f\u00fcr eine m\u00f6glichst artenreiche Tier- und Pflanzenwelt wieder attraktiv zu machen. Unverzichtbar sind au\u00dferdem deutlich kleinere Tierbestandszahlen. Wenn Bauern im Einklang mit Natur- und Klimaschutz wirtschaften, handeln sie automatisch im Eigeninteresse und orientieren sich zugleich am kulturellen Prinzip der Nachhaltigkeit. Sie sparen Betriebskosten bspw. f\u00fcr chemische D\u00fcnger und Spritzmittel, schonen die nat\u00fcrlichen Ressourcen Wasser, Luft und Boden, f\u00f6rdern zugleich die Artenvielfalt und erzielen auch noch h\u00f6here Einkommen.<\/p>\n<p>In \u00d6sterreich werden heute bereits 25 % der landwirtschaftlichen Fl\u00e4che nach \u00f6kologischen Kriterien bewirtschaftet. Das ist umgerechnet auf die Fl\u00e4che im weltweiten Vergleich Spitze. In Deutschland sind es dagegen nur 8,9 %.<\/p>\n<p>Die Alpenrepublik hat auch Mitte April d. J. ihr letztes Kohlekraftwerk vom Netz genommen und liefert damit den Beweis, dass ein schneller Ausstieg aus dieser Technologie m\u00f6glich ist. In Deutschland, wo der Klimakiller Braunkohle schon lange als Auslaufmodell diskutiert wird, legt es die Kohlewirtschaft dennoch darauf an, das endg\u00fcltige AUS f\u00fcr dessen umstrittene Nutzung in eine immer noch fernere Zukunft zu verschieben.<\/p>\n<p>Nicht genug damit, da\u00df sich die Kohlekommission 2019 auf einen untauglichen Kompromiss verst\u00e4ndigt hat, der vorsieht, da\u00df das letzte Kraftwerk viel zu sp\u00e4t, n\u00e4mlich erst im Jahr 2038 abgeschaltet werden soll (sofern es dabei bleibt): Die Kohlelobby kassiert daf\u00fcr rd. 8 Mrd. Euro(!) als Gegenleistung. Ein sehr hoher Preis, der den Kraftwerksbetreibern noch \u00fcber einen langen Zeitraum nicht nur saftige Gewinne beschert; es d\u00fcrfen auch noch gro\u00dfe Mengen klimasch\u00e4dliches CO\u00b2 in die Atmosph\u00e4re gepustet werden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Dennoch r\u00fchmen sich CDU\/CSU und SPD bei jeder Gelegenheit ihrer angeblichen Erfolge in der Klimapolitik und weisen darauf hin, da\u00df nur 2 % der Treibhausgasemissionen auf Deutschland entfallen. Verschwiegen wird jedoch, da\u00df dieses Land aber auch nur ca. 1 % der Weltbev\u00f6lkerung stellt.<\/p>\n<p>Wir leisten uns 400 Mrd. Euro f\u00fcr so genannte Rettungsschirme an Griechenland; zugleich z\u00f6gert die Regierung aber damit, f\u00fcr den Ausbau der umwelt- und klimafreundlichen Bahn tats\u00e4chlich die daf\u00fcr notwendigen Mittel bereitzustellen.<\/p>\n<p>Das in 2019 von SPD und CDU\/CSU verabschiedete Klimapaket ist in der Summe v\u00f6llig unzureichend und bei weitem nicht ambitioniert genug, um die selbstgesteckten Klimaziele, die sich Deutschland gesetzt hat, auch nur ann\u00e4hernd zu erreichen. Besonders im Verkehrsbereich sieht es d\u00fcster aus. Scheuers Ressort verfehlt sein Ziel um 50 Prozent. Dies entspricht einer CO\u00b2-Menge von 30 bis 33 Mio. Tonnen.<\/p>\n<p>Das Thema Kreuzfahrtschiffe taucht in dem so genannten Paket erst gar nicht auf. Diese Dreckschleudern werden i. d. R. noch immer mit Schwer\u00f6l betankt, verseuchen und verpesten die Atmosph\u00e4re, ruinieren die menschliche Gesundheit und sind daher ebenfalls wahre Klimakiller.<br \/>\nMindestens 9 europ\u00e4ische Staaten haben l\u00e4ngst ein wirksames Klimaschutzgesetz. Gro\u00dfbritannien seit 2008, \u00d6sterreich seit 2011 und die Schweiz sogar schon seit 2000.<\/p>\n<p>Schwarz-Rot hat in seinem Klimapaket Reduktionsschritte zur Erreichung der Klimaziele festgelegt. Sie beschr\u00e4nken sich jeweils auf einen kurzen \u00fcberschaubaren Zeitraum. Nur ein bestimmtes Kontingent an CO\u00b2 darf demnach emittiert werden, z. B. im Verkehrs- und Geb\u00e4udesektor. Wenn einzelne Ressorts ihre CO\u00b2-Einsparziele verfehlt haben, mu\u00df nachgesch\u00e4rft werden.<\/p>\n<p>Es gibt allerdings keine Garantie daf\u00fcr, da\u00df eine solche Ma\u00dfnahme f\u00fcr das betreffende Ressort auch nachpr\u00fcfbar umgesetzt wird. Was n\u00fctzt es, wenn ein Planungsproze\u00df in Gang kommt, aber nicht die Wahrheit gesagt wird. Oliver Krischer von den Gr\u00fcnen bef\u00fcrchtet, da\u00df folgender Fall eintritt: Das Ergebnis der \u00dcberpr\u00fcfung wird auf einem Blatt Papier eingetragen, Stempel drauf und fertig. Man hat seiner Pflicht Gen\u00fcge getan. Das war`s denn auch.<\/p>\n<p>Unterdessen wird der Zeithorizont f\u00fcr klimaeffizientes Handeln von Tag zu Tag k\u00fcrzer. Einige der vom Potsdam-Institut f\u00fcr Klimafolgenforschung genannten Kippunkte Im Erd-Klimasystem, die durch menschliche Einfl\u00fcsse ver\u00e4ndert werden und so ihre angestammte Funktion f\u00fcr das Wetter verlieren, sind m\u00f6glicherweise schon erreicht oder gar \u00fcberschritten ( z. B. Permafrost-B\u00f6den, Amazonas-Regenwald, Boreale Nadelw\u00e4lder, Westafrikanischer Monsun, Gro\u00dfe Eisschilde Gr\u00f6nlands, der West- und Ostantarktis, El Nino\u2026) Diese Kippunkte haben das Potenzial, da\u00df sich die Klimaerhitzung verselbst\u00e4ndigen kann. (www.naturfreunde.de\/16-kipppunkte-im-erd-klimasystem)<br \/>\nDie Fakten sind bedr\u00fcckend: 2.000 Eisberge von der Gr\u00f6\u00dfe des K\u00f6lner Doms schmelzen t\u00e4glich in der Arktis dahin. Klimasch\u00e4dliches Methan entweicht in zunehmendem Ma\u00dfe aus auftauenden Permafrostb\u00f6den in Sibirien. Das gr\u00f6nl\u00e4ndische Eis schmilzt schneller als vor 20 Jahren, und die arktischen Gew\u00e4sser erw\u00e4rmen sich bis zum Jahre 2100 wahrscheinlich um 5 bis 15 Grad.<\/p>\n<p>Oder nehmen wir die S\u00fcdsee: Hier drohen ganze Inseln zu verschwinden &#8211; durch eine Erh\u00f6hung des Meeresspiegels. Die D\u00fcrregefahr w\u00e4chst weltweit. In einigen Weltregionen nehmen die Niederschl\u00e4ge ab. Seit mehr als 10 Jahren warnen Meteorologen und Wissenschaftler \u2013 \u00fcbrigens auch australische \u2013 vor den verheerenden Folgen. Das ist Stand der Wissenschaft. Von Hitze und extremer Trockenheit sind etwa Kalifornien, der Mittelmeerraum und Australien besonders betroffen.<\/p>\n<p>Es wird auf der Erde immer w\u00e4rmer. Damit w\u00fcrde selbst bei gleichbleibenden Regenmengen die Vegetation schneller austrocknen \u2013 durch die st\u00e4rkere Verdunstung.<\/p>\n<p>Lt. einem Bericht der \u201eWestf\u00e4lischen Rundschau\u201c vom 26.7. 19 widersprechen Schweizer Forscher den Argumenten von Klimaleugnern, die nicht m\u00fcde werden zu behaupten, da\u00df die hei\u00dfesten Sommer, die sich seit dem Jahr 1500 alle w\u00e4hrend der letzten 10 Jahre ereigneten, n\u00e4mlich 2002, 2003, 2010, 2016, 2018, 2019, eine Folge nat\u00fcrlicher Klimaschwankungen seien. Und sie verweisen auf die \u201eKleine Eiszeit\u201c (von 1300 bis 1850) oder die \u201eMittelalterliche Warmzeit\u201c (von 800 \u2013 1200). Die letzten Hitzesommer seien daher ebenfalls ganz nat\u00fcrliche Erscheinungen. Eben nicht, meinen die Autoren einer diesbez\u00fcglichen Studie. Im Unterschied zur j\u00fcngsten rapiden Erderw\u00e4rmung h\u00e4tten fr\u00fchere Warm- oder auch Kaltzeiten nie auf der ganzen Erde gleichzeitig stattgefunden. Im Gegensatz dazu sehen wir, da\u00df die w\u00e4rmste Periode der vergangenen 2 Jahrtausende im 20. Jahrhundert auf 98 Prozent der Erde stattfinden. Ein eindeutiger Hinweis auf die vom Menschen verursachte globale Erw\u00e4rmung. Sie ist in der Klimageschichte einzigartig, sowohl in Bezug auf die absoluten Temperaturen als auf die r\u00e4umliche Ausdehnung. Daher ist auch die h\u00e4ufig getroffene Aussage falsch, so was h\u00e4tte es schon immer gegeben.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrliche Klima\u00e4nderungen vollzogen sich stets \u00fcber lange Zeitr\u00e4ume. Die Rede ist hier von Jahrtausenden. D. h. der Natur blieb gen\u00fcgend Zeit sich diesen Ver\u00e4nderungen anzupassen. Das erkl\u00e4rt den fundamentalen Unterschied zum menschengemachten Klimawandel.<\/p>\n<p>Betrachtet man die vergangenen 5 Jahre, so waren es die hei\u00dfesten seit dem Beginn der amtlichen Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Das Erdklima hat sich bereits um 1,1 Grad erw\u00e4rmt. Der September 2019 war der w\u00e4rmste weltweit; der Januar 2020 ebenfalls.<\/p>\n<p>Der Aussto\u00df von Treibhausgasen erreichte schon 2017 einen neuen H\u00f6chststand. Und auch 2018 schrieb Geschichte. Es war das viertw\u00e4rmste Jahr aller Zeiten. Der Sommer 2019 brachte in NRW kaum Regen, daf\u00fcr aber Temperaturen bis an die 40 Grad C. Den absoluten Rekord stellte die nieders\u00e4chsische Stadt Lingen im Emsland mit 42,6 Grad C(!) auf. Dieser deutsche Rekordwert ist aus dem DWD-Klimaarchiv inzwischen wieder gestrichen worden (am 16.12. 2020). Der neue Rekord liegt lt. Meteorologen nun bei 41,2 Grad C, die ebenfalls am 25.7. 2019 in den Wetterstationen Duisburg und T\u00f6nisvorst (NRW) gemessen worden waren (Quelle: www.wetteronline.de und Carsten Schwanke, Meteorologe in der &#8222;Aktuellen Stunde&#8220; des WDR vom 17.12.2020)<\/p>\n<p>Bei uns in NRW war es seit 1927 nicht mehr so trocken. Rekordverd\u00e4chtig auch die Temperaturen: Mit einem Mittelwert von 18,6 Grad C verzeichnete man den w\u00e4rmsten Monat Juni seit 1881. Auch die Hitzewelle Ende Juli f\u00fchrte zu Temperaturh\u00f6chstmarken und tropischen N\u00e4chten nicht unter 25 Grad.<\/p>\n<p>Milde Winter ohne Schnee werden zur Regel. Damit ist kein Schmelzwasser vorhanden, das die Grundwasservorr\u00e4te auff\u00fcllen k\u00f6nnte. Die sich anschlie\u00dfenden Fr\u00fchjahrsmonate bringen extreme Trockenheit, auf jeden Fall viel zu wenig Regen. Und so wird kostbares Trinkwasser immer mehr zur Mangelware. Auch dieser April 2020 war wieder einer der niederschlags\u00e4rmsten und zugleich sonnenscheinreichsten. Und im Osten und Nordosten Deutschlands versch\u00e4rft sich die ohnehin \u00e4u\u00dferst angespannte Situation noch weiter.<\/p>\n<p>Flurbereinigte Ackerfl\u00e4chen, die sich von Horizont zu Horizont quadratkilometerweise ausdehnen, bringen gravierende \u00f6kologische Folgen mit sich und verst\u00e4rken die Auswirkungen des Klimawandels erheblich. Schattenspendende Hecken und Geh\u00f6lzstreifen, Feldraine mit Wildkr\u00e4utern und bl\u00fchende Stauden sucht man vergeblich. Statt einer naturnahen, das Bodenleben f\u00f6rdernden und bereichernden Bewirtschaftung dominieren Rationalisierung und \u00dcbermechanisierung, d. h. gro\u00dfe Maschinen und Traktoren verdichten den Boden und nehmen ihm seine F\u00e4higkeit, Wasser zur\u00fcckzuhalten.<\/p>\n<p>Rekordw\u00e4rme herrschte 2018 in weiten Teilen des Atlantiks, in Mitteleuropa, Asien und Neuseeland. K\u00e4lter als im Mittel war es nur in Teilen Nordkanadas und im S\u00fcden Gr\u00f6nlands. 2017 hatte das Klimaph\u00e4nomen El Nino diesen Trend unterbrochen.<\/p>\n<p>Bemerkenswert: Seit 1996 gab es in Deutschland kein Jahr mehr, in dem der jeweils g\u00fcltige Mittelwert unterschritten wurde. Die Durchschnittstemperatur betrug 2018 14,1 Grad. Seit den letzten 30 Jahren werden die Winter immer w\u00e4rmer und k\u00fcrzer \u2013 bis zu 14 Tagen.<br \/>\nIn puncto globale Erw\u00e4rmung sind wir schon bei 1,2 Grad C angekommen \u2013 und liegen somit \u00fcber dem Niveau des sp\u00e4ten 19. Jahrhunderts (ca. 1850). Kontinentale Gebiete, also Landfl\u00e4chen, erw\u00e4rmen sich deutlich schneller als der globale Mittelwert, weil die Ozeane l\u00e4nger k\u00fchl bleiben. Und die extremen Wetterverh\u00e4ltnisse nehmen noch st\u00e4rker zu als die Mittelwerte. Ursache daf\u00fcr sind auch Ver\u00e4nderungen in der atmosph\u00e4rischen Zirkulation.<\/p>\n<p>6.000 Studien wurden ausgewertet. Aber was passierte dann?<\/p>\n<p>Vor mindestens 3 Jahrzehnten h\u00e4tte man beginnen m\u00fcssen, die politischen Weichen in Richtung Nachhaltigkeit zu stellen. Das ist aber nicht passiert, Und heute steht man vor einem Tr\u00fcmmerhaufen der str\u00e4flich unterlassenen \u00f6kologischen Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Wo und wann, frage ich mich, machen eigentlich die christlichen Kirchen Front gegen einen Pr\u00e4sidenten Trump oder Jair Bolsonaro, die einen m\u00f6rderischen Krieg gegen Natur und Umwelt f\u00fchren. Das geschieht bei diktatorisch regierenden Staatschefs nicht selten im Namen irgendeiner Religion.<\/p>\n<p>Auch G. W. Bush jun., der ehemalige US-Pr\u00e4sident, war so ein Machtpolitiker, der sich in seinem Tun, seiner zuweilen aggressiven Kriegsrethorik, auf Gott berief. Politik und Religion gingen immer schon eine unselige Verbindung ein.<\/p>\n<p>Stets waren es religi\u00f6se Fanatiker und Sektierer, die Menschen unterdr\u00fcckt, verfolgt, schikaniert und die Natur ausgebeutet haben.<br \/>\nWirtschaftswachstum oder das t\u00e4gliche B\u00f6rsenbarometer (DAX, Dow Jones-Index, Aktienkurse) ist f\u00fcr die Staatschefs dieser Welt l\u00e4ngst zu einer Art Ersatzreligion geworden.<\/p>\n<p>Trump h\u00e4lt den Klimawandel f\u00fcr eine Erfindung der Chinesen; und der brasilianische Staatschef Bolsonaro, ein gl\u00fchender Verehrer der Agrar- und Bergbauindustrie, r\u00e4umt alle Hindernisse aus dem Weg, um den Gro\u00dfkonzernen bei der Auspl\u00fcnderung des Regenwaldes freien Lauf zu lassen. Bolsonaro ruft nach neuesten Meldungen zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit und zum V\u00f6lkermord an den 300 indigenen V\u00f6lkern des s\u00fcdamerikanischen Landes auf. Sein erkl\u00e4rtes Ziel ist es, die Schutzgebiete der Indigenen auszubeuten. Bergbaufirmen, Holzf\u00e4ller, Sojafarmer, Viehz\u00fcchter und die Zuckerrohrindustrie sollen deren Regenwaldgebiete pl\u00fcndern k\u00f6nnen. Die fast 1 Mio. Ureinwohner Brasiliens und ihre Natursch\u00e4tze sind bedroht. Brasilianische Anw\u00e4lte und Menschenrechtler u.a. fordern den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag auf, Ermittlungen gegen den brasilianischen Staatspr\u00e4sidenten aufzunehmen und ihn anzuklagen (Quelle: Rettet den Regenwald vom 21.3. 20).<\/p>\n<p>Mein Appell an alle Leser dieses Artikels: Bitte unterst\u00fctzen und unterschreiben Sie diese Petition. Danke!<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.regenwald.org\/petitionen\/1216\/bitte-unterschreibt-gegen-den-voelkermord-durch-bolsonaro?mtu-4834056368\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.regenwald.org\/petitionen\/1216\/bitte-unterschreibt-gegen-den-voelkermord-durch-bolsonaro?mtu-4834056368<\/a><\/p>\n<p>Auch der australische Staatschef Scott Morrison leugnet den anthropogenen Klimawandel. Wen wundert es, da\u00df er die Nutzung des Klimakillers Kohle im eigenen Land nach Kr\u00e4ften f\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Ende Oktober war im australischen Nationalpark Wollemi eines der gr\u00f6\u00dften Feuer ausgebrochen. Zusammen mit anderen Infernos, die in der Nachbarschaft w\u00fcteten, wurde eine Fl\u00e4che von mehr als 800.000 Hektar zerst\u00f6rt. Das \u00fcbertrifft diejenige von ganz \u00d6sterreich. Insgesamt sind lt. der Zeitschrift NATIONALPARK mehr als 8,4 Mio. Hektar Land den Flammen zum Opfer gefallen. Das ist mehr als durch die Waldbr\u00e4nde am Amazonas und in Kalifornien zusammen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich pl\u00fcndert auch der Wirtschaftsriese China tagt\u00e4glich die Natur aus; er nimmt ganze Kontinente in Beschlag, verleibt sich einen Staat nach dem anderen ein. Ben\u00f6tigtes Soja wird kurzerhand aus Brasilien und nicht \u2013 wie bisher &#8211; aus den USA bezogen, da sich die Chinesen im Handelskrieg mit Amerika befinden.<\/p>\n<p>Fast immer handelt es sich bei diesen Staatschefs, die ihrer Bev\u00f6lkerung einerseits elementare Rechte vorenthalten und andererseits ihr \u00f6kologisches Tafelsilber profithungrigen Konzernen als billige Verf\u00fcgungsmasse zum Fra\u00df vorwerfen, um stark rechtslastige, von der \u00d6l-, Kohle-, Atom- oder R\u00fcstungslobby inthronisierte Herrscher. \u00dcberall, wo diese skrupellosen Machthaber regieren, werden einzigartige Natursch\u00e4tze dem Gro\u00dfindustriellen Wachstumswahn geopfert.<\/p>\n<p>Wer aber mit dem uns anvertrauten Naturerbe so grausam und gnadenlos umgeht, dem sind auch Begriffe wie Ethik und Moral, Menschenw\u00fcrde und Menschenrechte ein Dorn im Auge.<\/p>\n<p>Verglichen mit den erw\u00e4hnten Drittstaaten ist aber auch die deutsche Regierung alles andere als ein \u00f6kologischer Mustersch\u00fcler. Insbesondere die C- und F-Parteien betrachten Umwelt-, Natur-, Klima- und Verbraucherschutz eher als l\u00e4stigen Firlefanz<\/p>\n<p>Die Merkel-Regierung beteiligt sich z. B. mit gro\u00dfem Engagement am Ausverkauf des Tropischen Regenwaldes in S\u00fcdost-Asien. Deutschland belegt eine \u00e4u\u00dferst unr\u00fchmliche Spitzenposition beim Import von Palm\u00f6l, f\u00fcr dessen Anbau gigantische Fl\u00e4chen an Tropenw\u00e4ldern dem Erdboden gleichgemacht werden. Und was tut dagegen unser Nachbarland Frankreich? Es geht mit gutem Beispiel voran und setzt auf Boykott, entlarvt das M\u00e4rchen vom klimafreundlichen \u201eBiodiesel\u201c als Nachhaltigkeitsl\u00fcge und importiert ab sofort kein Palm\u00f6l mehr aus Indonesien. Respekt!<br \/>\nGeht es um die Frage, welche Nation die gr\u00f6\u00dften Anstrengungen i. S. Klimaschutz unternimmt, belegen wir nur Rang 27.<\/p>\n<p>Deutschland ist nach den Philippinen dasjenige Land, welches am h\u00e4ufigsten von Wetterextremen betroffen war \u2013 im Jahr 2018<\/p>\n<p>Nun ist Hoffnungslosigkeit aber auch keine Lebensperspektive, zumal mit Fridays, Farmers und Scientist for Future eine neue weltweite Bewegung entstand, die der Politik m\u00e4chtig zu Leibe r\u00fcckt, ohne da\u00df es diesen au\u00dferparlamentarisch t\u00e4tigen Organisationen allerdings bis heute gelungen w\u00e4re, die Regierungen zum Handeln zu zwingen.<\/p>\n<p>Dennoch ruhen jetzt alle Hoffnungen auf der Bev\u00f6lkerung, insbesondere der jungen Generationen, um deren Zukunft es ja geht. Die so dringend erforderliche politische Wende in Berlin findet bisher nicht statt, wenngleich festzustellen ist, da\u00df in Teilen der Gesellschaft ein Umdenken im Gange ist. Doch anstatt innovatives Handeln zu f\u00f6rdern, wird es von der Politik abgew\u00fcrgt. Konterkariert wird alles, was den m\u00e4chtigen Konzernen in ihrem permanenten Streben nach Gewinnmaximierung schadet.<\/p>\n<p>Dringlicher als je zuvor ist daher eine starke, global agierende Friedensbewegung, die gegen das Mantra des ewigen Wachstums aufbegehrt, die k\u00e4mpferisch f\u00fcr Natur-, Umwelt- und Klimaschutz streitet, und die gegen das kapitalistische System mit seinen ausbeuterischen Strukturen Front macht.<\/p>\n<p>2\/3 aller CO\u00b2-Emissionen werden von 100 Konzernen verursacht. \u00dcber die H\u00e4lfte der globalen Emissionen gehen auf das Konto von 25 Unternehmen und staatlichen Einrichtungen. \u201eWenn man wirklich Klimagerechtigkeit will, mu\u00df man dort ansetzen, n\u00e4mlich bei den Produktionsbedingungen\u201c, so K. Kipping von der Linkspartei.<\/p>\n<p>\u201eMan mu\u00df an die Wurzeln der Probleme rangehen. Union und SPD schrecken davor zur\u00fcck sich mit den Konzernen anzulegen. Sie greifen eher denjenigen in die Taschen, die wenig haben. Die Folgen des Klimawandels treffen \u00c4rmere, kleine Unternehmen und die Landwirtschaft mit besonderer H\u00e4rte.\u201c<\/p>\n<p>Luisa Neubauer von Fridays for Future sagte im September 2019: \u201eMerkel ist schlimmer als Trump.\u201c Sie warf der Kanzlerin eine Verweigerungshaltung in der Klimapolitik vor. Zitat: \u201eAm schlimmsten seien f\u00fcr sie Menschen, die so tun als w\u00fcrden sie was machen, sich aber dagegen entschieden. Das ist doch ein Skandal, was hier passiert. Frau Merkel erz\u00e4hlt, wir m\u00fcssen eine europ\u00e4ische L\u00f6sung finden. Und dann geht sie nach Europa und blockiert. Das ist alles andere als verantwortungsbewu\u00dft.\u201c<\/p>\n<p>Neubauers Urteil trifft voll ins Schwarze. Es unterstreicht die Notwendigkeit, dass noch viel mehr Menschen auf die Stra\u00dfe gehen oder sich sonst wie engagieren m\u00fcssen. Eine Forderung der B\u00fcrgerbewegungen, die ich aber bis heute vermisse, ist jene nach dem R\u00fccktritt von Frau Merkel. Nur harsche Kritik \u00fcben, reicht eben nicht, zumal wir es mit einer Kanzlerin zu tun haben, die voller Widerspr\u00fcche und Glaubw\u00fcrdigkeitsproblemen steckt.<\/p>\n<p>Noch im September 2019 sagte die Regierungschefin zum \u201eKlimapaket\u201c der Koalition:\u201c Politik unterscheide sich von Wissenschaft. Politik sei das, was m\u00f6glich ist.\u201c Ein halbes Jahr sp\u00e4ter \u00e4u\u00dferte dieselbe Kanzlerin bez\u00fcglich der Corona-Pandemie: Ma\u00dfstab f\u00fcr den Umgang mit dem Virus bzw. den verh\u00e4ngten Ausgangsbeschr\u00e4nkungen ist, was uns die Wissenschaft zu dem Thema sagt.<\/p>\n<p>Merkel w\u00e4re nicht Merkel, wenn sie eine f\u00fcr sie g\u00fcnstige Gelegenheit ungenutzt lie\u00dfe, um sich in der Corona-Angelegenheit als zupackende Krisenmanagerin zu pr\u00e4sentieren. Hier ist die Kanzlerin auf Gedeih und Verderb auf die Mithilfe der Bev\u00f6lkerung angewiesen, deren Anliegen ihr sonst, wenn es um andere Dinge geht, eher gleichg\u00fcltig sind.<\/p>\n<p>Da die Koalition auf einen solchen Ernstfall &#8211; wie generell auf Krisen -\u00fcberhaupt nicht vorbereitet ist, spielt sie nun auf Zeit; und die Menschen m\u00fcssen das ausbaden. Absurderweise kann die CDU\/CSU in neusten Umfragen deutlich zulegen. Scheinbar unterw\u00fcrfig, treu ergeben und unkritisch steht ein Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung zu Angela Merkel. Warum lassen sich die B\u00fcrger von der Politik eigentlich alles bieten und gehen nicht auf die Barrikaden? Eine mehr als berechtigte Frage. Schlie\u00dflich leben wir immer noch in einer Demokratie, wo jeder die M\u00f6glichkeit hat, per Demonstration, per Wahlzettel, per Leserbrief und Internet oder auf andere Weise seinen Protest zu artikulieren.<\/p>\n<p>Dabei ist klar: Auch jedem anderen Bundeskanzler w\u00e4re in dieser au\u00dfergew\u00f6hnlichen Zeit nichts anderes \u00fcbrig geblieben als die Bev\u00f6lkerung auf die von der Wissenschaft vorgegebenen Verhaltensregeln zu verpflichten. Zur Bew\u00e4ltigung der langfristigen Folgen der Corona-Pandemie hat Berlin offenbar\u00a0 kein \u00fcberzeugendes und brauchbares Konzept parat. Zu Recht verlangt z. B. die mittelst\u00e4ndische Wirtschaft von der Kanzlerin Antworten auf die Frage, wie es weitergehen soll. Ob Merkel dazu in der Lage ist oder nicht, erlaubt R\u00fcckschl\u00fcsse auf ihre F\u00fchrungsqualit\u00e4ten bzw. Entscheidungsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>Nun befindet sich diese Kanzlerin bereits das 15. Jahr im Amt. Und obwohl es reichlich Anl\u00e4sse gab, hielt Frau Merkel es in den 15 Jahren nicht ein einziges Mal f\u00fcr n\u00f6tig sich \u00fcber das Fernsehen direkt an ihre Landsleute zu wenden. Und jetzt, nachdem sie mit ihrer Politik kl\u00e4glich gescheitert ist und in Deutschland so gut wie nichts funktioniert, erntet sie auch noch gro\u00dfe Zustimmung aus der Bev\u00f6lkerung. Momentan bek\u00e4me die Union lt. n-tv\/rtl &#8211; Trendbarometer (Stand 9. Mai) 40 Prozent. Das klingt wie Hohn, ist aber allein der gegenw\u00e4rtigen Krise geschuldet. Dieser Kanzlerin und ihrer Partei ein gutes Zeugnis auszustellen, geht v\u00f6llig an der Wirklichkeit vorbei.<\/p>\n<p>Dem Klimawandel mi\u00dft A. Merkel trotz seiner Geschwindigkeit und Dramatik bis heute wenig Bedeutung bei. Hier hat der Gesundheitsschutz der Bev\u00f6lkerung l\u00e4ngst nicht den Stellenwert, der ihm eigentlich zukommen m\u00fc\u00dfte. Hohe Feinstaub-, Dieselru\u00df- und NOX-Werte entlang stark befahrener Stra\u00dfen, um nur dieses Beispiel zu nennen, f\u00fchren seit Jahrzehnten bei zahlreichen Menschen zu Erkrankungen der Lunge, der Bronchien und Atemwege (Pseudokrupp), besonders bei Kindern und \u00e4lteren Leuten. Die Politik k\u00fcmmert das dennoch wenig, ja sie weigert sich sogar, notwendige Gegenma\u00dfnahmen einzuleiten.<\/p>\n<p>Seit Beginn der 80er Jahre streiten Umweltorganisationen, Gr\u00fcne und alternative Verkehrsforscher, sp\u00e4ter auch die Linke, f\u00fcr ein allgemeines Tempolimit auf deutschen Autobahnen und Bundesstra\u00dfen, das gemessen an den Ausgangsbeschr\u00e4nkungen und Kontaktsperren, die im Zuge der Corona-Krise erlassen wurden, nichts mit Freiheitsentzug oder Bevormundung zu tun hat, wie Zyniker und Realit\u00e4tsverweigerer aus dem Lager von Union und FDP mit ihrem unverantwortlichen Gerede immer wieder glauben machen wollen.<\/p>\n<p>So ein Tempolimit (120 km\/h\/80 km\/h, 30 km\/h) w\u00fcrde j\u00e4hrlich bis zu 5 Millionen Tonnen CO\u00b2 einsparen, den Spritverbrauch erheblich reduzieren, die Luftqualit\u00e4t sp\u00fcrbar verbessern und nat\u00fcrlich auch die Zahl der Verletzten und Toten deutlich verringern. Solche \u00fcberzeugenden und beweiskr\u00e4ftigen Daten spielen aber weder f\u00fcr die Kanzlerin noch f\u00fcr Verkehrsminister Scheuer eine Rolle. Verglichen mit den Todesopfern, die durch das \u201eCorona-Virus\u201c zu beklagen sind, wird eine bestimmte Zahl von Verkehrstoten und Schwerverletzten als feste Gr\u00f6\u00dfe von vornherein einkalkuliert.<\/p>\n<p>Ein weiterer Punkt: Welchen Bundespolitiker hat es in der Vergangenheit interessiert, da\u00df z. B. immer mehr alte Menschen oder Obdachlose an Vereinsamung sterben?<\/p>\n<p>Schaden vom deutschen Volk abwenden, wie es die Politiker bei ihrem Amtseid stets schw\u00f6ren, hat in der Praxis Null Bedeutung. Denn nicht Politiker entscheiden \u00fcber das Wohl und Wehe der Zukunft. Wirtschaftsverb\u00e4nde und einflu\u00dfreiche gesellschaftliche Gruppen sind es, die im Hintergrund die F\u00e4den ziehen und sagen, wo`s langgeht.<\/p>\n<p>Wo bleiben dazu auch die Kommentare der Journalisten? Sie sollten ihre Verantwortung f\u00fcr eine kritische Berichterstattung endlich ernst nehmen. Und dieser Verantwortung werden die Medien nur dann gerecht, wenn sie Politiker mit deren widerspr\u00fcchlichen Aussagen \u00f6ffentlich konfrontieren. An dieses hei\u00dfe Eisen traut sich jedoch bis heute niemand heran.<\/p>\n<p>Die mediale Berichterstattung, mit der wir es heute zu tun haben, ist h\u00e4ufig tendenzi\u00f6s, unausgewogen und\/oder unvollst\u00e4ndig. Sie l\u00e4\u00dft die gro\u00dfen Zusammenh\u00e4nge au\u00dfer Acht, was dazu f\u00fchrt, da\u00df sich der politisch einigerma\u00dfen interessierte B\u00fcrger kein objektives Urteil bilden kann. Es fehlt eine tiefgehende Analyse und gr\u00fcndliche Aufarbeitung der Materie. Ich hege den Verdacht, da\u00df dahinter die Absicht steht, den Leuten das kritische Denken abzugew\u00f6hnen.<\/p>\n<p>Da mu\u00df wohl erst eine streitbare junge Schwedin kommen und der Politik richtig \u201eeinheizen\u201c. Greta Thunberg war es, die der ganzen Klimadiskussion emotionale Schubkraft verliehen und ihr neues Leben eingehaucht hat. Sie hat neue Akzente gesetzt. Mit eindringlichen und beschw\u00f6renden Worten rief die couragierte Aktivistin Politik und Wirtschaft dazu auf, endlich zu handeln; und sie hat damit mehr \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit erzielt als manche Wissenschaftler in den vergangenen Jahrzehnten. Allerdings haben weitsichtige Fachleute schon zu Beginn der 2000er Jahre die klimatischen Verh\u00e4ltnisse, so wie sie sich gegenw\u00e4rtig darstellen, zutreffend beschrieben.<\/p>\n<p>Ob Greta Thunberg mit Fridays for Future, tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt von Umweltorganisationen und anderen NGO`s, es schafft, den erforderlichen Kurswechsel zu erzwingen, werden die kommenden Jahre zeigen. Fest steht, da\u00df wir alle, ob jung oder alt, schleunigst unseren Lebensstil \u00e4ndern m\u00fcssen, bevor es der Klimawandel tut.<\/p>\n<p>Mittlerweile liegt schon die 24. Klimakonferenz hinter uns (Dezember 2019 in Madrid).<\/p>\n<p>Aber was ist denn bei all diesen Konferenzen bislang an konkreten Ergebnissen erreicht worden, die uns dem Ziel, den Aussto\u00df von Klimagasen drastisch zu reduzieren, wesentlich n\u00e4her gebracht h\u00e4tten? Au\u00dfer Trippelschritten und wohlfeilen Reden nichts. Man hat der Welt\u00f6ffentlichkeit auf den letzten Metern des Verhandlungsmarathons \u2013 wie immer \u2013 ein nutzloses Dokument pr\u00e4sentiert, das unverbindliche Absichtserkl\u00e4rungen enth\u00e4lt. Konkrete Beschl\u00fcsse wurden nicht gefa\u00dft. Das ist schon fast zur Routine geworden. Von einer gemeinsamen Strategie ist man nach wie vor Welten entfernt. Nicht mal praxistaugliche Kompromisse kamen zustande. In gewohnter Manier vertagen sich die Teilnehmer auf das n\u00e4chste Treffen. Und erneut passiert wenig bis nichts.<\/p>\n<p>Wenn nun infolge der Corona-Krise 95 Prozent der Flugzeuge am Boden bleiben oder gar s\u00e4mtliche Fl\u00fcge gestrichen werden, Gro\u00dfveranstaltungen abgesagt, Gesch\u00e4fte und Restaurants geschlossen bleiben, Videokonferenzen abgehalten, Homeoffices die Fahrt zur Arbeit ersetzen, ein geringerer Pendelverkehr stattfindet, unn\u00f6tige Autofahrten ausbleiben u.v.m., reagiert die stark in Anspruch genommene Natur wie wir Menschen, die pl\u00f6tzlich von unzutr\u00e4glichen Belastungen befreit werden. Sie durchl\u00e4uft einen Proze\u00df der Gesundung und kann sich regenerieren.<\/p>\n<p>Als am 11.9. 2001 das World Trade-Center in New York Ziel eines Terroranschlags wurde, fanden daraufhin auch in der weiteren Umgebung f\u00fcr wenige Tage keine Flugbewegungen statt. Wetter- und Klimaexperten nutzten die Gelegenheit um herauszufinden, wie sich dadurch die vom Erdboden ausgehende W\u00e4rmeabstrahlung (Infrarotstrahlung) in den Weltraum ver\u00e4nderte. Sie kamen zu dem Ergebnis, da\u00df diese im Vergleich zu der Zeit vor dem 11. September deutlich zugenommen hatte. Ein positiver Klimaeffekt stellte sich umgehend ein.<\/p>\n<p>Wer fr\u00fchmorgens einmal die TV-Sender \u201eAlpha\u201c, \u201e3SAT\u201c oder \u201eBayern 3\u201c einschaltet und sich die aktuellen Fernsehbilder von alpinen Skizentren anschaut, trifft auf g\u00e4hnende Leere. Eine gespenstische Ruhe. F\u00fcr die Natur aber bedeutet das Erholung pur.<\/p>\n<p>Spanische, italienische und franz\u00f6sische Metropolen berichteten von einem R\u00fcckgang der NO\u00b2-Emissionen um 50 Prozent. Am 30.4. nun kam \u00fcber die Nachrichtenagenturen folgende Meldung: \u201eCorona-Pandemie f\u00fchrt zu Rekordr\u00fcckgang bei CO\u00b2-Aussto\u00df\u201c. Laut internationaler Energieagentur verzeichnen wir infolge der Corona-Krise den weltweit gr\u00f6\u00dften R\u00fcckgang von Treibhausgasemissionen, den es je gegeben hat. Der CO\u00b2-Aussto\u00df d\u00fcrfte in diesem Jahr um 8 %, der weltweite Energiebedarf um 6 % sinken, wie die IAE prognostiziert. www.br.de\/nachrichten\/meldung-corona-pandemie-fuehr&#8230; Dieser historische R\u00fcckgang der globalen Emissionen ist in dieser Situation kein Anla\u00df zum Jubeln. Er f\u00fchrt uns aber den direkten Zusammenhang von Wirtschaftswachstum, Umweltzerst\u00f6rung und Klimawandel vor Augen.<\/p>\n<p>Und \u201eCorona\u201c zeigt uns ferner: Nach der Krise ist nicht vor der Krise. Wir m\u00fcssen aus ihr lernen und nicht dem Irrglauben erliegen, alles k\u00f6nne irgendwann so weiterlaufen wie zuvor. Der Traum vom ewigen Wachstum ist ein f\u00fcr alle Mal ausgetr\u00e4umt. Die Spirale bewegt sich nach unten, auch weil die M\u00e4rkte ges\u00e4ttigt sind. Zudem drohen Pleiten und Insolvenzen. Viele Menschen bangen um ihren Arbeitsplatz. Insbesondere Kleinbetriebe, die verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig viel Personal besch\u00e4ftigen, bed\u00fcrfen der Unterst\u00fctzung. Sie k\u00f6nnen angesichts m\u00e4chtiger Konkurrenz ohnehin nur schwer mithalten. Und jetzt bleiben auch noch ihre Kunden weg, Auftr\u00e4ge werden storniert. Finanzspritzen in Milliardenh\u00f6he helfen den Betrieben aber nicht dauerhaft. Entscheidend wird sein, da\u00df sich die Rahmenbedingungen auf lange Sicht zum Positiven ver\u00e4ndern, was in erster Linie hei\u00dft: Entlastung des Faktors Arbeit von zu hohen Steuern und Abgaben, damit z. B. Handwerksbetriebe und andere kleinere sowie mittlere Unternehmen \u00fcberhaupt noch bestehen k\u00f6nnen und sich ihre Konkurrenzf\u00e4higkeit langfristig sogar wieder verbessert, so ist zu hoffen.<\/p>\n<p>Und die B\u00fcrger werden sich kostspielige Investitionen bis auf weiteres ohnehin nicht leisten k\u00f6nnen oder leisten wollen, schon gar kein Elektro-Auto oder \u00e4hnlich teure Anschaffungen. Sie ben\u00f6tigen ihre finanziellen Reserven f\u00fcr die wirklich wichtigen Dinge, um einigerma\u00dfen \u00fcber die Runden zu kommen.<\/p>\n<p>Durch eine vom fr\u00fcheren Kanzler Schr\u00f6der initiierte und sp\u00e4ter von A. Merkel fortgef\u00fchrte Politik der sozialen Ungleichheit bzw. Ungerechtigkeit hat man sehr viele Menschen im Laufe der Jahre zu Bittstellern gemacht und sie ihrer M\u00f6glichkeit beraubt, R\u00fccklagen zu bilden und so f\u00fcr Krisen vorzusorgen. Und jetzt, wo man wegen \u201eCorona\u201c in der Bredouille ist, entdecken Politiker auf einmal ihr Herz f\u00fcr all jene, die das \u00f6ffentliche Leben aufrecht erhalten, namentlich die Kassiererin an der Supermarkttheke, \u00c4rzte und Pflegekr\u00e4fte, die Betreuer in Seniorenheimen, Bus- und LKW-Fahrer, M\u00fcllabfuhr usw. usf..<\/p>\n<p>Genau diese Berufssparten sind es aber, denen immer alles aufs Auge gedr\u00fcckt wurde. Doch jetzt, wo man die Bev\u00f6lkerung braucht, um nicht selbst als Versager dazustehen, f\u00e4llt den Koalition\u00e4ren pl\u00f6tzlich ein, da\u00df sie diesen Menschen aus den so genannten \u201esystemrelevanten\u201c Berufen auch mal danke sagen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Verglichen mit der Virus-Epidemie stellen der Klimawandel, der beschleunigte Verlust der Biodiversit\u00e4t und das rapide Bev\u00f6lkerungswachstum langfristig eine noch weitaus gr\u00f6\u00dfere Bedrohung f\u00fcr die Menschheit dar. Sogar Bundestagspr\u00e4sident Sch\u00e4uble sieht in der globalen Erw\u00e4rmung und dem rapiden Verlust der Artenvielfalt ein ebenso ernstes Gef\u00e4hrdungspotenzial.<\/p>\n<p>Solange es Menschen auf diesem Planeten gibt, traten wiederholt Infektionskrankheiten, Seuchen und Epidemien auf. Sie erstreckten sich \u00fcber ganze Regionen und Kontinente. Cholera, Fleckfieber, die Pest, Pocken oder in j\u00fcngster Zeit die asiatische Vogelgrippe z\u00e4hlen dazu. Sars CoV 2 ist eine so genannte Zoonose, eine Infektionskrankheit, die wahrscheinlich von Wildtieren auf den Menschen \u00fcbertragen wurde. Die bekanntesten Zoonosen sind die Tollwut, Pest, Influenza und Ebola.<\/p>\n<p>\u201eCovid 19\u201c ist aber auch die Reaktion der Natur auf eine schon lange \u00fcberv\u00f6lkerte Erde, was immer noch mehr zum Riesen-Problem werden d\u00fcrfte. Die Natur wehrt sich gegen die zu zahlreichen Menschen auf unserer Erde. Sie nimmt eine Selektion unter kranken, schwachen bzw. lebensunt\u00fcchtigen Individuen vor sorgt stets daf\u00fcr, da\u00df das \u00f6kologische Gleichgewicht, welches durch den r\u00fccksichtslosen Umgang mit der \u201eSch\u00f6pfung\u201c massiv gest\u00f6rt und aus den Fugen geraten ist, wieder hergestellt wird. Und so werden auch weiterhin Menschen an Infektionskrankheiten, wie Covid &#8211; 19 sterben. Daher m\u00fcssen wir alle lernen, mit dem Virus zu leben und eigenverantwortlich umzugehen. Eine absolute Sicherheit gibt es nicht.<\/p>\n<p>Kein Politiker in Berlin hat sich je daf\u00fcr interessiert, wie viele Menschen j\u00e4hrlich an den Folgen ungesunder Ern\u00e4hrung und den daraus erwachsenden Zivilisationskrankheiten sterben. Mit richtiger Ern\u00e4hrung, viel Schlaf, reichlich Bewegung und frischer Luft kann n\u00e4mlich jeder Einzelne seine Abwehrkr\u00e4fte (Immunsystem) enorm st\u00e4rken und ist somit auch gegen\u00fcber \u201eCorona\u201c weitaus besser gewappnet. Allerdings mu\u00df darauf hingewiesen werden, da\u00df sich sehr viele Menschen aufgrund ihrer finanziellen Situation eine gesunde Ern\u00e4hrung nicht leisten k\u00f6nnen, was schlimm genug ist. Andererseits gibt es aber auch eine Vielzahl von Menschen, die ohne weiteres zu Bio-Kost greifen k\u00f6nnten, dies aber wegen ihrer Geiz-ist-Geil-Mentalit\u00e4t nicht tun.<\/p>\n<p>F\u00fcr Wissenschaftler und Umweltexperten gibt es bez\u00fcglich der Ursachen solcher Epidemien, ihrer Entstehung und Ausbreitung, seit langem keinerlei Zweifel:<\/p>\n<p>Bei \u201eCorona\u201c haben \u00f6kologische Zerst\u00f6rungsorgien bzw. massive Eingriffe in naturnahe und nat\u00fcrliche Systeme, au\u00dferdem Wildtierhandel und Wildtierm\u00e4rkte, der bestialische Umgang mit der Kreatur, katastrophale hygenische Verh\u00e4ltnisse, die Gleichmacherei im Zuge der Globalisierung sowie der Klimawandel ihre H\u00e4nde im Spiel. Dadurch werden Bedingungen geschaffen, unter denen sich Viren und Krankheitserreger rasend schnell ausbreiten k\u00f6nnen, und zwar \u00fcber die ganze Erde.<\/p>\n<p>Indem sich der Mensch, die \u201eKrone der Sch\u00f6pfung\u201c (Nikolaus Kopernikus), anma\u00dft, immer weiter in das Reich der Natur vorzudringen, macht er sich gegen\u00fcber Viren und anderen Krankheits\u00fcbertr\u00e4gern zunehmend angreifbar.<\/p>\n<p>Auch der World Wide for Nature (WWF) \u00e4u\u00dfert die Ansicht, da\u00df die Zerst\u00f6rung der Umwelt Viren f\u00f6rdern kann (7.4. 2020)<br \/>\nEpidemien mit t\u00f6dlichen Viren wie dem Corona-Virus werden h\u00e4ufiger \u2013 auch \u201edank\u201c der perversen Massentierhaltung hier in Deutschland. Denn sie tr\u00e4gt dazu bei, da\u00df Viren von Tieren auf Menschen \u00fcbergehen k\u00f6nnen, hei\u00dft es bei der B\u00fcrgerbewegung \u201eCampact\u201c. Agrarkonzerne holzen weltweit Regenw\u00e4lder ab, um dort Futter f\u00fcr unsere Megast\u00e4lle anbauen zu k\u00f6nnen. Die Tiere des Dschungels verlieren ihre bisherigen Lebensr\u00e4ume, das sensible \u00d6kosystem ger\u00e4t aus dem Gleichgewicht. Urwaldtiere kommen in engeren Kontakt mit den Menschen \u2013 und Viren \u00fcberspringen die Artengrenze zum Mensch. Der Virologe Dr. Dennis Carroll warnt, da\u00df k\u00fcnftige Krisen noch dramatischer verlaufen k\u00f6nnen als die jetzige. Denn mit industrieller Tierhaltung z\u00fcchten wir uns neue Krankheiten, die deutlich h\u00f6here Todesraten aufweisen k\u00f6nnen als Covid 19.<\/p>\n<p>Der raffgierige Mensch, seine schier nicht zu \u00fcbertreffende Hybris, sein Machbarkeitswahn, hat der Natur schon allzu oft ins Handwerk gepfuscht. Au\u00dferdem f\u00fchrt die zunehmende Erhitzung des Planeten dazu, da\u00df W\u00e4rme liebende Insektenarten, die urspr\u00fcnglich in Drittstaaten zu Hause sind, allm\u00e4hlich nach Mitteleuropa vordringen, etwa die asiatische Tigerm\u00fccke oder die Sandm\u00fccke, um nur die beiden Vertreter zu nennen. Diese k\u00f6nnen gef\u00e4hrliche Krankheiten auf den Menschen \u00fcbertragen, z. B. das Dengue-Fieber oder das Zika-Virus.<\/p>\n<p>Nicht allein im Zusammenhang mit dem Virus mu\u00df auch die Globalisierung endg\u00fcltig als gescheitert angesehen werden. Besonders unsere fatale Abh\u00e4ngigkeit vom Export und m\u00e4chtigen Wirtschaftsnationen wie China r\u00e4cht sich bitter und kommt unsere heimische Wirtschaft teuer zu stehen. Wir zahlen einen hohen Preis f\u00fcr unsere auf st\u00e4ndiges Wachstum programmierte und getrimmte \u00d6konomie des Gr\u00f6\u00dfenwahns.<\/p>\n<p>Wenn der herrschende Ausnahmezustand angesichts des grassierenden Corona-Virus dazu f\u00fchrt, da\u00df die Menschen einmal selbstkritisch ihr bisheriges Verhalten \u00fcberpr\u00fcfen und dar\u00fcber nachdenken, auf welch unn\u00f6tigen Ballast sie fortan verzichten k\u00f6nnen, w\u00fcrde das ihrem Leben einen neuen Sinn geben.<\/p>\n<p><em>Karl Josef Knoppik, 03. Mai 2020<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>11.000 Wissenschaftler des Weltklimarats IPCC warnen eindringlich vor einem \u201eKlimanotfall\u201c. Es drohe uns\u00e4gliches Leid. Die globale Erw\u00e4rmung vollzieht sich schneller als noch vor wenigen Jahren angenommen. 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