{"id":44781,"date":"2019-09-01T09:45:22","date_gmt":"2019-09-01T08:45:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=44781"},"modified":"2019-09-01T09:51:57","modified_gmt":"2019-09-01T08:51:57","slug":"deutschlandwetter-im-sommer-2019-sonnenscheinreich-und-niederschlagsarm-neue-temperaturrekorde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/deutschlandwetter-im-sommer-2019-sonnenscheinreich-und-niederschlagsarm-neue-temperaturrekorde\/","title":{"rendered":"Deutschlandwetter im Sommer 2019: Sonnenscheinreich und niederschlagsarm \u2013 neue Temperaturrekorde"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_44531\" aria-describedby=\"caption-attachment-44531\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Taubertal20190721.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-44531\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Taubertal20190721.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"467\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Taubertal20190721.jpg 2048w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Taubertal20190721-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Taubertal20190721-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2019\/07\/Taubertal20190721-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-44531\" class=\"wp-caption-text\">Sonnenblumen im Juli 2019. (fotoarchiv: zoom)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Offenbach, 30. August 2019 \u2013 Im Sommer 2019 befand sich Deutschland oft im Einflussbereich von Hochdruckgebieten. Teils herrschte dabei angenehme Witterung, teils erfolgten jedoch auch markante Vorst\u00f6\u00dfe sehr hei\u00dfer Luft mit neuen, eindrucksvollen Temperaturrekorden. Tiefdruckgebiete und ihre Ausl\u00e4ufer brachten gebietsweise kr\u00e4ftige Gewitter mit Sturm und Hagel, meist fielen aber nur sp\u00e4rliche Niederschl\u00e4ge. Jeder Sommermonat endete mit einem deutlichen \u00dcberschuss an W\u00e4rme und Sonnenschein sowie einem erheblichen Regendefizit. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (<abbr title=\"Deutscher Wetterdienst\">DWD<\/abbr>) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.<\/strong><\/p>\n<p><em>(<a href=\"https:\/\/www.dwd.de\/DE\/presse\/pressemitteilungen\/DE\/2019\/20190830_deutschlandwetter_sommer2019_news.html?nn=16210\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pressemitteilung des Deutschen Weterrdienstes<\/a> (DWD))<\/em><\/p>\n<p><strong>Extreme Hitzewellen mit Temperaturrekorden \u2013 drittw\u00e4rmster Sommer seit 1881<\/strong><br \/>\nMit 19,2 Grad Celsius (<abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) lag im Sommer der Temperaturdurchschnitt um 2,9 Grad \u00fcber dem Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Gegen\u00fcber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung nach oben 2,1 Grad. Damit gilt der Sommer 2019 nach 2003 mit 19,7 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> und 2018 mit 19,3 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> als dritthei\u00dfester seit dem Beginn regelm\u00e4\u00dfiger Messungen 1881. Gro\u00dfen Anteil daran hatte die extreme Hitzewelle vom 24. bis zum 26. Juli, bei der in Deutschland jeden Tag 40 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> \u00fcberschritten wurden. Der alte Spitzenwert, aufgestellt in Kitzingen bei W\u00fcrzburg am 5. Juli und 7. August 2015 mit jeweils 40,3 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>, wurde gleich an 14 Stationen \u00fcbertroffen. Dabei ragte besonders Lingen (Ems) mit dem neuen deutschen Rekord von 42,6 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> heraus. Zuvor hatte bereits der Juni den bisherigen Spitzenreiter aus dem Jahr 2003 verdr\u00e4ngt und gilt nun als w\u00e4rmster Juni seit Beginn von Messungen 1881. Frische N\u00e4chte traten vor allem Anfang Juli auf: Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese im Erzgebirge meldete am 4. Juli ein Minimum von +1,5 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> und sogar leichten Bodenfrost.<\/p>\n<p><strong>In den meisten Gebieten weitere erhebliche Versch\u00e4rfung der D\u00fcrre<\/strong><br \/>\nDer Sommer verfehlte mit rund 175 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> sein Soll von 239 Litern pro Quadratmeter (<abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) um 27 Prozent. Heftige Gewitter sorgten in einigen Gebieten an manchen Tagen f\u00fcr reichlich Niederschlag. Die gr\u00f6\u00dfte 24-st\u00fcndige Niederschlagssumme meldete Kreuth-Glash\u00fctte s\u00fcdlich vom Tegernsee am 28. Juli mit 138,9 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>. Die meisten Regionen blieben dagegen deutlich zu trocken. Besonders in einem breiten Streifen von Nordrhein-Westfalen bis ins s\u00fcdliche Brandenburg fiel weniger als die H\u00e4lfte, \u00f6rtlich nur ein Drittel des Solls. Zus\u00e4tzlich f\u00fchrte die gro\u00dfe Hitze zu sehr hohen Verdunstungsraten. Vor allem in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Th\u00fcringen waren die Bodenfeuchten seit dem Beginn von Messungen 1961 noch nie so niedrig wie im Sommer 2019. Dies wirkte sich insbesondere auf die Getreideernte und die W\u00e4lder in Deutschland aus.<\/p>\n<p><strong>Sommer 2019 unter den vier sonnenscheinreichsten seit Messbeginn<\/strong><br \/>\nMit rund 755 Sonnenstunden \u00fcbertraf der Sommer 2019 sein Soll um 25 Prozent und kletterte damit auf den vierten Platz seit Beginn von Messungen 1951. Den meisten Sonnenschein erhielt die Insel R\u00fcgen und Umgebung mit bis zu 900 Stunden, den wenigsten einige Gebiete Schleswig-Holsteins mit \u00f6rtlich nur 600 Stunden.<\/p>\n<p><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im Sommer 2019<\/strong><br \/>\n<em>(In Klammern stehen jeweils die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der intern. Referenzperiode) <\/em><\/p>\n<p><strong>Schleswig-Holstein und Hamburg:<\/strong> Im Sommer 2019 war Schleswig-Holstein mit 17,9 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (15,8 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) das k\u00fchlste, mit knapp 195 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (222 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) ein vergleichsweise nasses und mit abgerundet 665 Stunden (645 Stunden) ein sonnenscheinarmes Bundesland. Hamburg kam auf 19,0 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (16,5 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>), rund 165 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (218 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) und war mit etwa 660 Stunden (618 Stunden) das sonnenschein\u00e4rmste Bundesland.<\/p>\n<p><strong>Niedersachsen und Bremen:<\/strong> Niedersachsen war im Sommer mit 18,9 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (16,2 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) ein vergleichsweise k\u00fchles Bundesland. Der Niederschlag betrug etwa 150 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (219 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) und der Sonnenschein rund 700 Stunden (583 Stunden). F\u00fcr Bremen registrierte der <abbr title=\"Deutscher Wetterdienst\">DWD<\/abbr> 19,1 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (16,4 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>), weniger als 160 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (219 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) und gut 675 Sonnenstunden (589 Stunden). Eine extreme Hitzewelle f\u00fchrte am 25. Juli zu einem neuen deutschen Temperaturrekord: In Lingen im Emsland kletterte das Quecksilber bis auf 42,6 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>. Am 2. August trat in L\u00fcdingworth bei Cuxhaven ein kleiner Tornado auf.<\/p>\n<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern:<\/strong> Mecklenburg-Vorpommern erreichte im Sommer 2019 19,1 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (16,3 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>), gut 160 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (187 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) und nahezu 775 Sonnenstunden (676 Stunden). Die Ostseek\u00fcste rund um R\u00fcgen war mit bis zu 900 Stunden das sonnenscheinreichste Gebiet Deutschlands.<\/p>\n<p><strong>Brandenburg und Berlin:<\/strong> Brandenburg war mit 20,6 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (17,3 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) das zweitw\u00e4rmste, mit knapp 135 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (177 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) ein trockenes und mit beinahe 810 Stunden (662 Stunden) ein sonnenscheinreiches Bundesland. Durch den Gro\u00dfstadteffekt war Berlin mit 21,3 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (17,7 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) wieder das w\u00e4rmste Bundesland. Der Niederschlag summierte sich auf fast 170 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (182 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) und der Sonnenschein auf rund 805 Stunden (664 Stunden). Heftige Gewitter brachten einem Streifen von Berlin-Staaken \u00fcber Potsdam bis nach Langenlipsdorf im S\u00fcdwesten Brandenburgs in der Nacht zum 12. Juni gewaltige Niederschl\u00e4ge. Langerwisch mit 91,3 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> und J\u00fcterbog mit 95,9 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> meldeten dabei die gr\u00f6\u00dften Regenmengen.<\/p>\n<p><strong>Sachsen-Anhalt: <\/strong>Sachsen-Anhalt war im Sommer 2019 mit 20,2 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (16,9 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) ein warmes und mit kaum 115 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (174 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) das trockenste Bundesland. Die Sonne schien fast 785 Stunden (610 Stunden). Bei schweren Gewittern fielen in der Nacht zum 12. Juni in Annaburg, \u00f6stlich von Lutherstadt Wittenberg 92,4 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>. Im ganzen August kamen dort dagegen lediglich 15,1 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> zustande.<\/p>\n<p><strong>Sachsen: <\/strong>Sachsen geh\u00f6rte im Sommer 2019 mit 20,1 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (16,5 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) zu den warmen, mit gut 130 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (222 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) zu den regenarmen und mit beinahe 810 Stunden (609 Stunden) zu den sonnenscheinreichen Bundesl\u00e4ndern. K\u00e4ltester Ort des Sommers war Deutschneudorf-Br\u00fcderwiese, das am 4. Juli +1,5 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> und sogar leichten Bodenfrost meldete.<\/p>\n<p><strong>Th\u00fcringen: <\/strong>F\u00fcr dieses Bundesland notierten die Meteorologen im Sommer durchschnittlich 19,2 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (15,8 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>), rund 140 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (210 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) und fast 740 Sonnenstunden (592 Stunden). Am 2. August schlug der Blitz in eine Personengruppe ein, die sich auf einem Feldweg bei Leinefelde-Worbis befand und verletzte vier Menschen.<\/p>\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen: <\/strong>Nordrhein-Westfalen kam auf 19,1 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (16,3 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>), rund 740 Sonnenstunden (554 Stunden) und gut 140 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (240 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>). Ein Tornado der St\u00e4rke F2 (184-255 <abbr title=\"Kilometer pro Stunde\">km\/h<\/abbr>) richtete am 4. Juni in Bocholt gro\u00dfe Sch\u00e4den an. 14 Stationen meldeten w\u00e4hrend der Hitzewelle Ende Juli 40,0 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> und mehr. In Duisburg-Baerl und T\u00f6nisvorst, westlich von Krefeld, kletterte die Temperatur dabei am 25. Juli jeweils auf 41,2 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>.<\/p>\n<p><strong>Hessen: <\/strong>In Hessen erreichte die Durchschnittstemperatur 19,1 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (16,2 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>), die Niederschlagsmenge knapp 160 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (222 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) und die Sonnenscheindauer \u00fcber 770 Stunden (586 Stunden). Ein Tornado der St\u00e4rke F1 (118-180 <abbr title=\"Kilometer pro Stunde\">km\/h<\/abbr>), verursachte am 12. Juli bei Wetzlar-Naunheim erhebliche Sch\u00e4den. Noch gr\u00f6\u00dfere Sch\u00e4den entstanden am 18. August, als ein Gewitter mit gro\u00dfem Hagel und Orkanb\u00f6en s\u00fcdlich von Offenbach w\u00fctete. Es schlug riesige Schneisen umgest\u00fcrzter B\u00e4ume in den Wald und verletzte sogar mehr als 20 Menschen.<\/p>\n<p><strong>Rheinland-Pfalz:<\/strong> Laut <abbr title=\"Deutscher Wetterdienst\">DWD<\/abbr>-Experten erreichte Rheinland-Pfalz im Sommer 19,4 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (16,3 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>), knapp 145 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (218 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) und war mit nahezu 815 Stunden (595 Stunden) das zweitsonnigste Bundesland. Ein Tornado der St\u00e4rke F1 (118 bis 180 <abbr title=\"Kilometer pro Stunde\">km\/h<\/abbr>), besch\u00e4digte am 12. Juli in Bobenheim in der Pfalz elf H\u00e4user, wovon zwei anschlie\u00dfend nicht mehr bewohnbar waren.<\/p>\n<p><strong>Saarland: <\/strong>Hier betrug die Temperatur 19,5\u00b0C (16,7 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>). Im Sommer 2019 war das Saarland mit etwa 130 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (226 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) das zweittrockenste und mit ann\u00e4hernd 820 Stunden (631 Stunden) das sonnenscheinreichste Bundesland.<\/p>\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg:<\/strong> Baden-W\u00fcrttemberg war im Sommer mit 18,9 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (16,2 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) ein vergleichsweise k\u00fchles und mit mehr als 250 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (292 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) das niederschlagsreichste Bundesland. Die Sonne zeigte sich beinahe 800 Stunden (636 Stunden).<\/p>\n<p><strong>Bayern: <\/strong>Bayern kam im Sommer 2019 auf 19,0 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (15,9 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) und war mit etwa 235 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (314 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) das zweitniederschlagsreichste Bundesland. Die Sonne schien rund 780 Stunden (623 Stunden). Die gr\u00f6\u00dfte Niederschlags-Tagesmenge des Sommers meldete Kreuth-Glash\u00fctte s\u00fcdlich vom Tegernsee mit 138,9 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> am 28. Juli. Bei einem schweren Gewitter am Nachmittag des 10. Juni prasselten zwischen Ammersee und M\u00fcnchen Hagelk\u00f6rner bis zu 8 <abbr title=\"Zentimeter\">cm<\/abbr> Durchmesser herab und sorgten f\u00fcr gro\u00dfe Sch\u00e4den. Am Abend des 18. August zog ein heftiges Gewitter mit Hagel und Orkanb\u00f6en von Kahl bis nach Alzenau, n\u00f6rdlich von Aschaffenburg, eine Spur der Verw\u00fcstung.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><em>Alle in dieser Pressemitteilung genannten Jahreszeitenwerte sind vorl\u00e4ufige Werte. Die f\u00fcr die letzten zwei Tage der Jahreszeit verwendeten Daten basieren auf Prognosen. Bis Redaktionsschluss standen nicht alle Messungen des Stationsnetzes des <abbr title=\"Deutscher Wetterdienst\">DWD<\/abbr> zur Verf\u00fcgung.<\/em><br \/>\n<em>Hinweis: Die bundesweiten Spitzenreiter bei Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer finden Sie jeweils am zweiten Tag des Folgemonats als \u201eThema des Tages\u201c unter <a href=\"http:\/\/www.dwd.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.dwd.de<\/a>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Offenbach, 30. 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