{"id":39688,"date":"2017-12-29T15:56:44","date_gmt":"2017-12-29T14:56:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=39688"},"modified":"2017-12-29T15:56:44","modified_gmt":"2017-12-29T14:56:44","slug":"deutschlandwetter-im-jahr-2017-erneut-ein-sehr-warmes-jahr-unbestaendig-und-oft-extrem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/deutschlandwetter-im-jahr-2017-erneut-ein-sehr-warmes-jahr-unbestaendig-und-oft-extrem\/","title":{"rendered":"Deutschlandwetter im Jahr 2017: Erneut ein sehr warmes Jahr, unbest\u00e4ndig und oft extrem"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_39689\" aria-describedby=\"caption-attachment-39689\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Abendhimmel20170615.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-39689\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Abendhimmel20170615.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"467\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Abendhimmel20170615.jpg 1024w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Abendhimmel20170615-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Abendhimmel20170615-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-39689\" class=\"wp-caption-text\">Gef\u00fchltes oder gemessenes Wetter?\u00a0 Der Deutsche Wetterdienst hat die Daten (archivfoto: zoom)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong><em>Offenbach, 29. Dezember 2017. (<a href=\"https:\/\/www.dwd.de\/DE\/presse\/pressemitteilungen\/DE\/2017\/20171229_deutschlandwetter_jahr2017_news.html?nn=16210\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dwd_pm<\/a>) <\/em>Auch das Jahr 2017 war in Deutschland wieder deutlich w\u00e4rmer als der vielj\u00e4hrige Klimawert. Nur zweimal in den letzten 30 Jahren war es zu kalt. Dazu gab es diesmal einen leichten \u00dcberschuss bei den Niederschl\u00e4gen und beim Sonnenschein. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (<abbr title=\"Deutscher Wetterdienst\">DWD<\/abbr>) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen.<\/strong><\/p>\n<p>Das Wettergeschehen zeigte im Jahresverlauf oft wenig Best\u00e4ndigkeit, daf\u00fcr aber immer wieder extreme Auspr\u00e4gung.<\/p>\n<ul>\n<li>Der Januar begann mit tlw. strengen Nachtfr\u00f6sten, die zahlreiche Gew\u00e4sser zufrieren lie\u00dfen.<\/li>\n<li>Im Februar schien der Winter bereits auf dem R\u00fcckmarsch zu sein: Im Flachland fiel verbreitet keine einzige Schneeflocke.<\/li>\n<li>Der M\u00e4rz war sogar der w\u00e4rmste seit Messbeginn 1881.<\/li>\n<li>Im April folgte dann jedoch ein j\u00e4her K\u00e4lter\u00fcckfall mit Minusgraden, der sich katastrophal auf die schon sehr weit fortgeschrittene Vegetation auswirkte.<\/li>\n<li>Nach nass-k\u00fchlem Beginn rollte bereits Ende Mai die erste Hitzewelle heran.<\/li>\n<li>Der Sommer pr\u00e4sentierte sich im S\u00fcden sehr hei\u00df, im Norden eher k\u00fchl. Dabei herrschte zun\u00e4chst Trockenheit, im Juli und August fiel dann oft reichlich Niederschlag.<\/li>\n<li>Auch der September verlief nass und dabei etwas zu k\u00fchl. Der Oktober geh\u00f6rte dann wieder zu den w\u00e4rmsten seit 1881. Die Orkane \u201eXavier\u201c und \u201eHerwart\u201c forderten Menschenleben und verursachten gro\u00dfe Sch\u00e4den.<\/li>\n<li>Anfang November begann eine l\u00e4ngere Niederschlagsperiode mit nur wenigen trockenen Tagen, die bis zum Jahresende anhielt. In der Adventszeit fiel gelegentlich auch im Flachland etwas Schnee, der jedoch bei Tauwetter immer wieder rasch verschwand.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>2017 unter den acht w\u00e4rmsten Jahren seit Beginn der Messungen 1881<\/strong><br \/>\nMit 9,6 Grad Celsius (<abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) war das Jahr 2017 um 1,4 Grad w\u00e4rmer als der Wert der international g\u00fcltigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Bezogen auf die sp\u00e4tere Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung +0,7 Grad. Damit geh\u00f6rt auch 2017 zu den acht w\u00e4rmsten Jahren seit Beginn regelm\u00e4\u00dfiger Temperaturmessungen 1881. Am h\u00f6chsten kletterte das Quecksilber am 22. Juni in Trier-Petrisberg mit 37,2 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>. Die k\u00e4lteste Nacht verbuchte Reit im Winkl am 7. Januar mit -26,3 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>.<\/p>\n<p><strong>Niederschlagsmengen ausreichend \u2013 viele Niederschl\u00e4ge am Alpenrand<\/strong><br \/>\nMit rund 850 Litern pro Quadratmeter (<abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) \u00fcbertraf das Jahr sein Soll von 789 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> um acht Prozent. Die gr\u00f6\u00dfte 24-st\u00fcndige Menge fiel in Berlin-Tegel am 29. Juni mit 196,9 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>. Die Eckertalsperre im Harz meldete am 25. Juli 163 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> und vom 24. bis zum 26. Juli sogar 302 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>. Am meisten Regen und Schnee fiel am Nordrand der Alpen, mit \u00f6rtlich \u00fcber 2500 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>. Am trockensten blieben der n\u00f6rdliche Oberrheingraben und das s\u00fcd\u00f6stliche Harzvorland, wo lokal weniger als 500 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> im gesamten Jahr zustande kamen. Die h\u00f6chste Schneedecke meldete am 16. Januar in Reit im Winkl mit 74 <abbr title=\"Zentimeter\">cm<\/abbr>.<\/p>\n<p><strong>Trotz tr\u00fcbem Jahresausklang Zahl der Sonnenscheinstunden leicht im Plus<\/strong><br \/>\nMit etwa 1595 Stunden \u00fcbertraf der Sonnenschein im Jahr 2017 sein Soll von 1528 Stunden um vier Prozent. Am l\u00e4ngsten zeigte sich die Sonne im \u00e4u\u00dfersten S\u00fcdwesten mit fast 1980 Stunden, am wenigsten im Harz und Sauerland mit kaum 1200 Stunden.<\/p>\n<p><strong>Das Wetter in den Bundesl\u00e4ndern im Jahr 2017<\/strong><br \/>\n(In Klammern stehen jeweils die vielj\u00e4hrigen Mittelwerte der intern. Referenzperiode)<\/p>\n<p><strong>Schleswig-Holstein und Hamburg:<\/strong> Im Jahr 2017 registrierten die <abbr title=\"Deutscher Wetterdienst\">DWD<\/abbr>-Experten f\u00fcr Schleswig-Holstein 9,6 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (8,3 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>). Das mit mehr als 970 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (788 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) recht niederschlagsreiche Bundesland erreichte eine Sonnenscheindauer von gut 1500 Sonnenstunden (1567 Stunden). Hamburg kam auf 10,0 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (8,8 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) und war mit etwa 970 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (750 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) ein niederschlagsreiches sowie mit nur rund 1430 Stunden (1507 Stunden) das zweitsonnenschein\u00e4rmste Bundesland.<\/p>\n<p><strong>Niedersachsen und Bremen:<\/strong> Niedersachsen erreichte 9,9 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (8,6 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) und etwa 900 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (746 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>). Mit kaum 1410 Stunden (1456 Stunden) war es das sonnenschein\u00e4rmste Bundesland. Bremen war im Jahr 2017 mit 10,2 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (8,9 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) ein warmes Bundesland. Der Niederschlag summierte sich auf gut 840 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (727 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) und die Sonnenscheindauer auf etwa 1455 Stunden (1474 Stunden). Am 22. Juni starben zwei Menschen bei Uelzen in der L\u00fcneburger Heide, als w\u00e4hrend eines Gewittersturmes B\u00e4ume auf ihre Autos st\u00fcrzten. Vom 24. bis zum 26. Juli fielen 72-st\u00fcndig an der Eckertalsperre im Harz 302 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>. Die Orkanb\u00f6en des Tiefs \u201eXavier\u201c warfen am 5. Oktober in Wilhelmshaven einen 1000 Tonnen schweren Entladekran in die Jade.<\/p>\n<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern:<\/strong> In Mecklenburg-Vorpommern notierte der <abbr title=\"Deutscher Wetterdienst\">DWD<\/abbr> 9,5 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (8,2 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>), gut 775 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (595 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) und etwa 1530 Sonnenstunden (1648 Stunden). Am 29. Oktober forderte Sturmtief \u201eHerwart\u201c zwei Menschenleben.<\/p>\n<p><strong>Brandenburg und Berlin:<\/strong> Brandenburg verzeichnete 10,0 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (8,7 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) und war mit knapp 710 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (557 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) diesmal das zweittrockenste Bundesland. Die Sonne zeigte sich aufgerundet 1615 Stunden (1634 Stunden). Berlin war mit 10,4 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (9,1 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) das w\u00e4rmste Bundesland. Die Niederschlagsmenge lag bei etwa 815 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (573 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) und die Sonnenscheindauer bei rund 1590 Stunden (1635 Stunden). Am 29. Juni fiel im Gewitter in Berlin-Tegel mit 196,9 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> die bundesweit gr\u00f6\u00dfte Tagesmenge des Jahres. Die Hauptstadt erlebte auch den nassesten Sommer seit dem Beginn regelm\u00e4\u00dfiger Messungen 1881. Sturmtief \u201eAxel\u201c tobte am 5. Oktober vor allem in Brandenburg, wo f\u00fcnf Menschen ums Leben kamen. Gro\u00dfe Sch\u00e4den entstanden am 10. November in Barenthin in der Prignitz bei Durchzug eines Tornados der St\u00e4rke F1 (118-180 <abbr title=\"Kilometer pro Stunde\">km\/h<\/abbr>).<\/p>\n<p><strong>Sachsen-Anhalt: <\/strong>Sachsen-Anhalt war mit 10,1 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (8,7 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) ein warmes und mit kaum 630 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (547 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) das trockenste Bundesland. Die Sonne schien gut 1555 Stunden (1522 Stunden). Im s\u00fcd\u00f6stlichen Harzvorland fielen 2017 \u00f6rtlich weniger als 500 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>.<\/p>\n<p><strong>Sachsen:<\/strong> Sachsen geh\u00f6rte 2017 mit 9,5 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (8,1 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) zu den eher k\u00fchleren und mit knapp 730 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (699 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) zu den niederschlags\u00e4rmeren Bundesl\u00e4ndern. Die Sonne zeigte sich fast 1630 Stunden (1549 Stunden). Am 13. Januar steckten nach starken Verwehungen bei Marienberg im Erzgebirge einige Autos zwei Meter tief im Schnee.<\/p>\n<p><strong>Th\u00fcringen:<\/strong> Th\u00fcringen war mit 9,3 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (7,6 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) diesmal das zweitk\u00e4lteste Bundesland. Der Niederschlag summierte sich auf etwa 795 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (700 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) und der Sonnenschein auf rund 1500 Stunden (1486 Stunden). Hagelgeschosse von bis zu 8 <abbr title=\"Zentimeter\">cm<\/abbr> Durchmesser durchschlugen am 19. Mai in Mellingen bei Weimar Dachziegel und Dachfenster.<\/p>\n<p><strong>Nordrhein-Westfalen:<\/strong> Nordrhein-Westfalen war mit 10,3 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (9,0 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) das zweitw\u00e4rmste Bundesland. Beim Niederschlag registrierte man mit etwa 875 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> recht genau das Soll (875 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>), beim Sonnenschein waren es rund 1460 Stunden (1440 Stunden). Der Dezember war dort nach dem Jahr 1993 der sonnen\u00e4rmste seit Messbeginn 1951.<\/p>\n<p><strong>Hessen: <\/strong>In Hessen betrug die Durchschnittstemperatur 9,6 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (8,2 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>), die Niederschlagsmenge etwas \u00fcber 850 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (793 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) und die Sonnenscheindauer fast 1540 Stunden (1459 Stunden).<\/p>\n<p><strong>Rheinland-Pfalz: <\/strong>Rheinland-Pfalz erreichte ein Temperaturmittel von 10,0 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (8,6 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) und etwa 810 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (807 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>). Mit mehr als 1665 Stunden (1507 Stunden) geh\u00f6rte es zu den sonnenscheinreichen Bundesl\u00e4ndern. In der Nacht zum 20. April verursachte Frost bis -6 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> erhebliche Sch\u00e4den im Wein- und Obstbau. Die bundesweit h\u00f6chste Temperatur des Jahres wurde am 22. Juni in Trier-Petrisberg mit 37,2 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> gemessen.<\/p>\n<p><strong>Saarland: <\/strong>Hier lag die Jahresmitteltemperatur bei 10,0 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (8,9 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>). Mit beinahe 990 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (945 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) war das Saarland das niederschlagsreichste und mit gut 1655 Stunden (1571 Stunden) ein sonnenscheinreiches Bundesland. Der April 2017 war dort neben 1893 und 2007 der trockenste seit Beginn regelm\u00e4\u00dfiger Messungen im Jahr 1881.<\/p>\n<p><strong>Baden-W\u00fcrttemberg: <\/strong>Baden-W\u00fcrttemberg pr\u00e4sentierte sich im Jahr 2017 mit 9,4 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (8,1 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) als ein vergleichsweise k\u00fchles, mit etwa 975 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (980 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) als das zweitniederschlagsreichste, aber mit \u00fcber 1805 Stunden (1607 Stunden) als das sonnenscheinreichste Bundesland. Am 23. Februar bereits stieg die Temperatur in Lahr, n\u00f6rdlich von Freiburg, auf 20,0 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>. Im n\u00f6rdlichen Oberrheingraben war es tlw. besonders trocken, \u00f6rtlich fielen 2017 insgesamt weniger als 500 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>.<\/p>\n<p><strong>Bayern: <\/strong>Bayern zeigte sich im Jahr 2017 mit 8,8 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr> (7,5 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>) als das k\u00e4lteste, mit \u00fcber 950 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr> (940 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>) als feuchtes und mit fast 1755 Stunden (1595 Stunden) als ein sonnenscheinreiches Bundesland. Die deutschlandweit k\u00e4lteste Nacht registrierte der <abbr title=\"Deutscher Wetterdienst\">DWD<\/abbr> am 7. Januar: Reit im Winkl meldete -26,3 <abbr title=\"Grad Celsius\">\u00b0C<\/abbr>. Wegen Vereisung blieb ab dem 26. Januar der Schiffsverkehr auf dem Chiemsee f\u00fcr mehrere Tage eingeschr\u00e4nkt. Am 9. M\u00e4rz verursachte ein Tornado der St\u00e4rke F1 (118-180 <abbr title=\"Kilometer pro Stunde\">km\/h<\/abbr>) in K\u00fcrnach bei W\u00fcrzburg Sch\u00e4den an mehr als 50 H\u00e4usern. Nach sintflutartigem Regen schossen am 4. Mai Flutwellen durch einige Orte des Kahlgrundes bei Aschaffenburg. Der bundesweit meiste Niederschlag fiel am Alpennordrand, \u00f6rtlich waren es mehr als 2500 <abbr title=\"Liter pro Quadratmeter\">l\/m\u00b2<\/abbr>.<\/p>\n<p><em>Alle in dieser Pressemitteilung genannten Jahreszeitenwerte sind vorl\u00e4ufige Werte. Die f\u00fcr die letzten drei Tage der Jahres verwendeten Daten basieren auf Prognosen. Bis Redaktionsschluss standen nicht alle Messungen des Stationsnetzes des <abbr title=\"Deutscher Wetterdienst\">DWD<\/abbr> zur Verf\u00fcgung.<br \/>\n<\/em><em><br \/>\nHinweis:<\/em><br \/>\n<em>Die bundesweiten Spitzenreiter bei Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer finden Sie jeweils am zweiten Tag des Folgemonats als \u201eThema des Tages\u201c unter<\/em> <a href=\"http:\/\/www.dwd.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>www.dwd.de<\/em><\/a><em>. <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Offenbach, 29. Dezember 2017. (dwd_pm) Auch das Jahr 2017 war in Deutschland wieder deutlich w\u00e4rmer als der vielj\u00e4hrige Klimawert. 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