{"id":38875,"date":"2017-10-07T23:12:23","date_gmt":"2017-10-07T22:12:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=38875"},"modified":"2017-10-07T23:13:36","modified_gmt":"2017-10-07T22:13:36","slug":"ein-grabstein-erzaehlt-teil-3-und-schluss-ich-habe-einen-traum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/ein-grabstein-erzaehlt-teil-3-und-schluss-ich-habe-einen-traum\/","title":{"rendered":"\u201eEin Grabstein erz\u00e4hlt\u201c \u2013 Teil 3 und Schluss: Ich habe einen Traum"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ich habe einen Traum: Ein Schulklasse f\u00e4hrt ins ITS nach Bad Arolsen, jeder schnappt sich einen Namen und versucht, m\u00f6glichst viel \u00fcber ihn herauszufinden. Bei manchen Namen kann man mehrere Sch\u00fcler ansetzen; \u201eIwan Kuzmin\u201c etwa ist so h\u00e4ufig, da\u00df man eine ganze Schulklasse auf ihn allein ansetzen k\u00f6nnte, um den \u201eMescheder\u201c herauszufischen.<\/strong><\/p>\n<p><em>(Siehe auch <a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/ein-grabstein-erzaehlt-teil-1-nina-worowina-21-jahre-verheiratet-ostarbeiterlager-gest-24-8-1944\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Teil 1<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/ein-grabstein-erzaehlt-teil-2-nur-ein-kleiner-anfang-fuer-weitere-recherchen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Teil 2<\/a> dieser dreiteiligen Artikelserie.)<\/em><\/p>\n<p>Wenn man von Arnsberg, Meschede, Eversberg, Warstein oder Suttrop nach Bad Arolsen f\u00e4hrt, kommt man quasi an der Wewelsburg bzw. dem Vernichtungslager Niederhagen vorbei. Davon gibt es nur noch wenige erhaltene Bauten in einem j\u00e4mmerlichen Zustand, aber ein gro\u00dfes Denkmal auf dem ehemaligen \u201eAppellpatz\u201c. Als ich Photos machte, kam der Ortsvorsteher vorbei und war so freundlich, mich auf die j\u00e4hrlichen Gedenkfeiern am 2. April aufmerksam zu machen, die an den Tag der Befreiung erinnern.<\/p>\n<p>Das Museum in der Wewelsburg bietet alles, was Herz und Verstand begehren. Neben vielen Ausstellungsst\u00fccken kann man viel Material erwerben, darunter B\u00fccher (z.B. Andreas Pflocks \u201eGerrit Visser (1894-1942). Von Hengelo nach Wewelsburg. Lebensstationen und Briefe des niederl\u00e4ndischen Gewerkschafters aus nationalsozialistischer Gefangenschaft\u201c[1]) und CD-ROMs mit Begleitheften (z.B. Wulff E. Brebeck \/ Karl H\u00fcser \/ Kirsten John-Stucke: \u201eDie Wewelsburg 1933-1945. SS-Gr\u00f6\u00dfenwahn und KZ-Terror\u201c[2]). Der Begleitband zur st\u00e4ndigen Ausstellung \u201eEndzeitk\u00e4mpfer. Ideologie und Terror der SS\u201c[3] enth\u00e4lt auf 464 gro\u00dfformatigen Seiten die Exponate und ihre Erkl\u00e4rungen und ist eine wahre Fundgrube.<\/p>\n<p>Als ich die DVD \u201eKriegsgefangen. Bilder aus dem Lager Hemer\u201c (hrsg. vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe, LWL-Medienzentrum f\u00fcr Westfalen) sah, dachte ich wieder an meinen Gro\u00dfvater und seinen polnischen Patienten Benjamin Wiesliczko, der schon maximal zwei Monte nach seiner Verschleppung am 23. November 1939 mit 23 Jahren im Krankenhaus Maria Hilf in Warstein an \u201eFlecktyphus\u201c starb; das Sterbebuch der Stadt von 1939 (Nr. 59) vermerkt \u201ewohnhaft im Gefangenenlager Sichtigvor\u201c und als Todesursache \u201eSepsis\u201c, und die Amtsverwaltung Hemer teilt am 27. Januar 1950 mit: \u201eWieliczko ist auf dem Waldfriedhof der Stadt Hemer im Grab Nr. 30 beigesetzt\u201c.<\/p>\n<p>Lager Sichtigvor, Lager Belecke, Lager R\u00fcthen, Lager Herrenberg, Lager Stillenberg, Lager Siepmann-Werke, Lager Honsel-Werke, Lager Waldstra\u00dfe &#8230; \u2013 zig Lager sind mir begegnet, in Geburts- und Sterbeurkunden und den zahlreichen Namenslisten der \u201eArbeitgeber\u201c, Krankenkassen und und und.<\/p>\n<p>Natascha Wodin schreibt in \u201eSie kam aus Mariupol: \u201eJe l\u00e4nger ich recherchierte, auf desto mehr Ungeheuerlichkeiten stie\u00df ich, von denen bisher kaum jemand geh\u00f6rt zu haben schien. Nicht nur ich selbst war in vielem immer noch ahnungslos, auch von meinen deutschen Freunden, die ich f\u00fcr aufgekl\u00e4rte, geschichtsbewusste Menschen halte, wusste niemand, wie viele Nazi-Lager es fr\u00fcher auf deutschem Reichsgebiet gegeben hatte. Die einen gingen von zwanzig aus, andere von zweihundert, einige wenige sch\u00e4tzten zweitausend. Nach einer Studie des Holocaust Memorial Museums in Washington belief sich die Zahl aber auf 42000, die kleinen und die Nebenlager nicht mitgerechnet. 30000 davon waren Zwangsarbeiterlager. In einem Interview mit der ,ZEIT\u2019, das am 4. M\u00e4rz 2013 erschien, sagte der amerikanische Historiker Geoffrey Megargee, der an der Studie mitgearbeitet hatte: Die horrende Zahl der Lager bet\u00e4tige, dass nahezu allen Deutschen die Existenz dieser Lager bekannt gewesen sei, selbst wenn sie das Ausma\u00df des Systems dahinter nicht begriffen oder nicht in jedem Fall \u00fcber die Umst\u00e4nde in den Lagern Bescheid gewusst h\u00e4tten. Obwohl das mit 42 000 und mehr Lagern \u00fcberzogene Land ein einziger Gulag gewesen sein mu\u00df.\u201c[4]<\/p>\n<p>\u201eVernichtung durch Arbeit\u201c hei\u00dft eine \u00dcberschrift der gro\u00dfartigen Ausstellung im Museum Wewelsburg, und einige Photos geben einen Eindruck davon, was die Arbeit in Steinbr\u00fcchen mit Menschen machte.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_38876\" aria-describedby=\"caption-attachment-38876\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-38876\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/VernichtungDurchArbeit20171007.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"467\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/VernichtungDurchArbeit20171007.jpg 773w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/VernichtungDurchArbeit20171007-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/VernichtungDurchArbeit20171007-768x513.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-38876\" class=\"wp-caption-text\">KZ-H\u00e4ftlinge arbeiten im Steinbruch unterhalb der Wewelsburg 1939-1943 [5]<\/figcaption><\/figure>\u201eKZ-H\u00e4ftlinge arbeiten im Steinbruch unterhalb des Wewelsburg 1939-1943<br \/>\nDie Arbeiten in den Steinbr\u00fcchen unterhalb der Wewelsburg, am Bahnhof, im SS-Lager und im Nachbarort Ahden geh\u00f6rten f\u00fcr die KZ-H\u00e4ftlinge zu den m\u00fchevollsten Arbeitskommandos. Die H\u00e4ftlinge mussten ungesch\u00fctzt bei jeder Witterung, zum Teil ohne festes Schuhwerk und Handschuhe, die Steine brechen und zu den Baustellen transportieren. Sprengwerkzeuge waren Mangelware. Im Steinbruch unterhalb der Burg wurde Kipploren eingesetzt. Die H\u00e4ftlinge mussten die mit Steinen gef\u00fcllten Loren \u00fcber Gleise den Berg bis zur Wewelsburg hinaufschieben. Dies f\u00fchrte zu zahlreichen schweren Unf\u00e4llen.<br \/>\nEbenso wie im Kommando Stra\u00dfenbau litten die H\u00e4ftlinge in den Steinbruch-Kommandos unter extremer k\u00f6rperlicher Anstrengung und Auszehrung. Nicht selten wurden Tote und Schwerverletzte ins Lager zur\u00fcckgebracht. (Kreismuseum Wewelsburg, Fotoarchiv)\u201c[6]<\/p>\n<p>Und ich denke wieder an die 19j\u00e4hrige Nina und ihre \u201eGleisbauarbeiten\u201c &#8230;<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nAuf den Gedenksteinen in Warstein und Suttrop stehen als \u201eT\u00e4ter\u201c \u201eSS-Schergen\u201c; so, als w\u00e4ren es einzelne b\u00f6se Menschen gewesen, die M\u00e4nner, Frauen und Kinder ermordet h\u00e4tten. In der Wewelsburg lehrte und feierte man die \u201eSS-Ideologie\u201c, und zig Arbeitgeber \u201ebesch\u00e4ftigten\u201c \u201eOstarbeiter\u201c und brachten sie in \u201eOstarbeiterlagern\u201c unter, wo sie vorzugsweise an \u201eFleckfieber\u201c und \u201eLungenentz\u00fcndung\u201c starben. Was ist eigentlich \u201eFleckfieber\u201c?<\/p>\n<p><strong>\u201eFleckfieber<\/strong> (Flecktyphus, L\u00e4usetyphus, Lagerfieber, Typhus exanthematicus),<br \/>\nInfektionskrankheit des Menschen (Erreger Rickettsia prowazeki; ?Rickettsiosen), die v. a. durch Kleiderl\u00e4use bzw. L\u00e4usekot vom Darm der Parasiten aus in Hautwunden \u00fcbertragen wird. Nach einer Inkubationszeit von 10-14 Tagen kommt es \u00fcber einen akuten, seltener allm\u00e4hl. Krankheitsbeginn mit Kopf- und Gliederschmerzen, Sch\u00fcttelfrost, starken Allgemeinbeschwerden und kattarrhal. Erscheinungen zu 12-14 Tage anhaltendem, gleichm\u00e4\u00dfig hohen Fieber um 40oC. Der typ. F.ausschlag, ein dichtes, kleinfleckiges Exanthem (Roseola) des gangzen K\u00f6rpers, das nur Gesicht und Nacken ausspart, setzt am vierten (bis siebten) Krankheitstag ein und verschwindet nach dem zehnten Tag. Die toxische L\u00e4hmung kleiner Blutgef\u00e4\u00dfe kann au\u00dferdem zu kleinen, \u00f6rtl. umschriebenen Blutaustritten f\u00fchren. Gleichzeitig mit dem Hautausschlag treten als Anzeichen des ,Neurotropismus\u2019 der Erreger die Symptome einer Hirnhautreizung (mit Eiwei\u00df- und Zellvermehrung in der Hirn-R\u00fcckenmarks-Fl\u00fcssigkeit) und Gehirnentz\u00fcndung (Verwirrtheitszust\u00e4nde, Schlafst\u00f6rungen), sp\u00e4ter auch einer Hirnnervenl\u00e4hmung auf. \u2013 Fleckfieber ist als Krankheit weltweit (bes. in Afrika und Asien) verbreitet; in Notzeiten und unter schlechten hygien. Verh\u00e4ltnissen (bei starker Verlausung) kann es epidemisch auftreten. Unbehandelt sterben mehr als 50% der Befallenen.\u201c[7]<\/p>\n<p>Im Stadtarchiv der Stadt Warstein erz\u00e4hlt die Akte E 162 (\u201eVorschrift \u00fcber die Behandlung und den Arbeitseinsatz der Ostarbeiter\u201c) eine Menge \u00fcber die Unterschiede, die die Nationalsozialisten zwischen Zwangsarbeitern machten. Das Kennzeichen \u201eOst\u201c f\u00fcr die Menschen aus der Sowjetunion war ebenso zu tragen wie der \u201eJudenstern\u201c, und wer dieses Zeichen trug, wurde \u201eschlechter behandelt\u201c als andere Zwangsarbeiter. Fast jeder kennt (Gott sei Dank!) den grauenhaften Aufn\u00e4her mit dem \u201eJudenstern\u201c \u2013 aber den mit \u201eOst\u201c habe ich nicht so oft gesehen. 27 Millionen B\u00fcrger der Sowjetunion \u201estarben\u201c im Zweiten Weltkrieg, viele waren Juden, viele Zwangsarbeiter.<\/p>\n<p><figure id=\"attachment_38877\" aria-describedby=\"caption-attachment-38877\" style=\"width: 182px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-38877\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/JudeOst20171007.jpg\" alt=\"\" width=\"182\" height=\"393\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/JudeOst20171007.jpg 182w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/JudeOst20171007-139x300.jpg 139w\" sizes=\"auto, (max-width: 182px) 85vw, 182px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-38877\" class=\"wp-caption-text\">Judenstern und Zwnagsarbeiter &#8211; zwei Seiten einer Medaille. [8]<\/figcaption><\/figure><strong>Im Ausstellungskatalog in Wewelsburg liegen sich zwei Seiten gegen\u00fcber:<\/strong><\/p>\n<p>S. 226: \u201eSowjetische Kriegsgefangene als KZ-H\u00e4ftlinge. H\u00e4ftlings-Personalkarte des sowjetischen Kriegsgefangenen Iwan J. aus dem KZ Niederhagen in Wewelsburg. Der rote dreieckige Winkel mit den Buchstaben ,RK\u2019 weist ihn als politischen H\u00e4ftling und russischen Kriegsgefangenen aus. Internationaler Suchdienst, Bad Arolsen, Umschlag Iwan J.;<br \/>\nMedizinische Experimente an sowjetischen Kriegsgefangenen. Dr. Ernst Holzl\u00f6hner (links) und Dr. Sigmund Rascher (rechts) f\u00fchren im KZ Dachau ein Unterk\u00fchlungsexperiment an einem H\u00e4ftling in Schwimmweste und Schutzanzug der Luftwaffe durch. 1943. Ullstein Bilderdienst, Sign. 00041203\u201c<\/p>\n<p>S. 227: \u201eDer V\u00f6lkermord an den Juden. &#8230;Der ,Judenstern\u2019 war eines der offensichtlichsten Zeichen f\u00fcr die Diskriminierung und Ausgrenzung der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung. Im deutsch besetzten Polen mussten seit dem 1. Dezember 1939 die j\u00fcdischen Einwohner ein wei\u00dfes Band mit blauem sechseckigen Stern tragen. Im Deutschen Reich trat die Kennzeichnungspflicht am 19. September 1941 in Kraft. Alle j\u00fcdischen Einwohner mussten fortan ein gelbes, offiziell als ,Judenstern\u2019 bezeichnetes Abzeichen tragen. In schwarzen, die hebr\u00e4ische Schrift parodierenden Buchstaben stand in dessen Mitte die Aufschrift ,Jude\u2019. Der Stern war auf der linken Brustseite der Kleidung ,fest angen\u00e4ht\u2019 zu befestigen. Die Stigmatisierung und Isolierung war ein Schritt auf dem Weg zur Verschleppung und schlie\u00dflich zur Ermordung der Juden.\u201c<\/p>\n<p>Als ich diese Seiten sah, erinnerte ich mich an eine Passage, die ich im Artikel \u201eMassaker im Arnsberger Wald\u201c auf Wikipedia[9] gelesen hatte: &gt;Auf die fr\u00fchere Einlassung des Angeklagten Wetzling zum \u201eGesetz der gro\u00dfen Zahl\u201c erkl\u00e4rte der vorsitzende Richter, dies sei \u201eals kalter Zynismus, als eine geradezu unverst\u00e4ndliche Einstellung zum Menschen als Gesch\u00f6pf Gottes\u201c anzusehen. Als Grund f\u00fcr die Tat f\u00fchrte er aus: \u201eZu erkl\u00e4ren ist diese Tat nur aus der NS-Ideologie, aus der Einstellung, Krieg bedeutet nicht Niederringen, sondern Vernichtung des Gegners. Und die Fremdarbeiter waren nach dieser Ideologie nichts anderes als rassisch minderwertig. Die Erschie\u00dfungen k\u00f6nnen nicht aufgefasst werden als Vernichtung des Gegners. Sie dienten letztlich nur der Vernichtung unwerten Lebens, gef\u00e4hrlicher und nicht mehr n\u00fctzlicher Arbeitskr\u00e4fte. Hier in Warstein geschah mit der Begr\u00fcndung des totalen Krieges letztlich das Gleiche wie mit den anderen Arten des \u201aunwerten Lebens\u2018, mit Geisteskranken, Asozialen und der sogenannten Endl\u00f6sung der Judenfrage.\u201c&lt;<\/p>\n<p>Und mir fiel die Rede von Norbert Lammert am 27. Januar[10] 2014 im Deutschen Bundestag ein, in der er sagte: \u201eAm 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee befreit &#8211; zuf\u00e4llig auf den Tag genau ein Jahr nach Ende der Leningrader Blockade. Kein Zufall ist dagegen der Zusammenhang zwischen Auschwitz und Leningrad, zwischen dem V\u00f6lkermord an den europ\u00e4ischen Juden und dem m\u00f6rderischen Raub- und Vernichtungsfeldzug im Osten Europas: Sie wurzelten in der menschenverachtenden nationalsozialistischen Rassenideologie.\u201c[11]<\/p>\n<p>Natascha Wodin: \u201eMittlerweile hatte ich sogar die so lange vergeblich gesuchte literarische Stimme gefunden, ein Buch von Vitalij Sjomin, das in der deutschen \u00dcbersetzung ,Zum Unterschied ein Zeichen\u2019 hie\u00df und schon in den siebziger Jahren erschienen war. Der russische Autor erz\u00e4hlte darin die Geschichte eines Halbw\u00fcchsigen, den man aus Rostow am Don verschleppt hatte und der die Zwangsarbeit in Deutschland nur \u00fcberlebte, weil er \u00fcberzeugt davon war, dass das, was er sah und erfahren musste, nicht mit ihm zusammen untergehen durfte, dass er verpflichtet war, Zeugnis f\u00fcr die Nachwelt abzulegen. Im Arbeitslager, so schreibt er, war es besser als im Vernichtungslager, aber nur insofern, als man im Arbeitslager nicht sofort ermordet wurde, sondern nach und nach \u2013 durch ein unmenschliches Arbeitspensum, Hunger, Schl\u00e4ge, st\u00e4ndige Schikanen und fehlende medizinische Versorgung.<br \/>\n&#8230; gut m\u00f6glich, dass &#8230; ich mich nur deshalb nicht daran erinnerte, weil ich damals ja nicht wu\u00dfte, dass das Buch von meinen Eltern handelte, dass sie einst ebenfalls zum Unterschied ein Zeichen trugen, den Abn\u00e4her ,OST\u2019, der sie von den rassisch h\u00f6her stehenden westeurop\u00e4ischen Zwangsarbeitern unterschied.\u201c[12]<\/p>\n<p>In Soest (mit seinem wunderbaren Stadtarchiv) kann man eine Kapelle besichtigen, die franz\u00f6sische Offiziere im Gefangenenlager benutzten. In der Akte \u201eE 162\u201c im Stadtarchiv Warstein befindet sich die \u201eVorschrift f\u00fcr die Behandlung und den Arbeitseinsatz aus dem altsowjetrussischen Gebiet\u201c der \u201eGeheimen Staatspolizei, Staatspolizeistelle Dortmund \u2013 IV D 3 \u2013, Dortmund, den 13.Juni 1942 (Auszug): \u201eEine seelsorgerische Betreuung der Arbeitskr\u00e4fte aus dem altsowjetrussischen Gebiet ist verboten. Es ist auch nicht erlaubt, eine Beurlaubung von russischen Arbeitskr\u00e4ften aus Anla\u00df eines Strebefalles vorzunehmen, um den Beurlaubten Gelegenheit zu geben, der Bestattung beizuwohnen. In denjenigen F\u00e4llen, in denen Geistliche oder andere Personen, die sich mit der Seelsorge befassen, an Beh\u00f6rden, Parteidienststellen oder Betriebsf\u00fchrung herantreten, um Zutritt zu Russenlagern zu erhalten, sind diese unter gleichzeitiger Benachrichtigung der Staatspolizeistelle abschl\u00e4gig zu bescheiden.\u201c<\/p>\n<p>Die Nazis teilten Menschen in verschiedene \u201eKategorien\u201c von Menschen ein, und heute gibt es f\u00fcr manch einen noch immer ein unterschiedliches \u201eGedenken\u201c an die Menschen, die man gemeinhin \u201eOpfer des Nationalsozialismus\u201c nennt. Zur Zeit lese ich das Buch \u201eSie kam aus Mariupol\u201c von Natascha Wodin, und es war f\u00fcr mich ein sehr bewegender Moment, als sie mir schrieb: \u201eEs ist ein wahrhaft grausames Erbe, das Ihnen Ihre Mutter hinterlassen hat. Unter den ermordeten Zwangsarbeitern h\u00e4tten auch meine Eltern sein k\u00f6nnen. Sie sind zwar am Leben geblieben, aber meine Mutter hat sich 1956 in einem Flu\u00df ertr\u00e4nkt, und mein Vater ist f\u00fcr den ganzen Rest seines Lebens ein sehr ungl\u00fccklicher, traumatisierter Mensch gewesen. Das ist das Erbe, das mir von meinen Eltern geblieben ist. &#8230;<br \/>\nIhre Mutter muss den russischen Menschen sehr verbunden gewesen sein, da sie Ihnen einen russischen Namen gegeben hat. Beim Anblick des letzten Fotos auf Ihrer Datei gerinnt einem das Blut in den Adern. W\u00e4re ich ein wenig fr\u00fcher geboren, h\u00e4tte mich ein \u00e4hnliches Schicksal ereilen k\u00f6nnen wie dieses schon halb verweste Kind auf den Armen des Mannes in Anzug und Hut.\u201c[13]<\/p>\n<p>\u201eW\u00e4re ich ein wenig fr\u00fcher geboren, h\u00e4tte mich ein \u00e4hnliches Schicksal ereilen k\u00f6nnen wie dieses schon halb verweste Kind auf den Armen des Mannes in Anzug und Hut\u201c, schrieb Natascha Wodin. Wie w\u00fcrde sie sich f\u00fchlen, wenn sie die Akte \u201eE 162\u201c im Stadtarchiv Warstein lesen w\u00fcrde?<\/p>\n<p>Folgende Namen stehen auf den Grabsteinen auf dem Waldfriedhof Meschede-Fulmecke, den man \u201eFranzosenfriedhof\u201c nennt und von dem der \u201eVolksbund Deutsche Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge e.V.\u201c bis zum April 2017 auf seiner Internetseite schrieb: \u201eHier liegen 255 deutsche Kriegstote\u201c (http:\/\/www.volksbund.de\/kriegsgraeberstaetten.html)[14]:<\/p>\n<p>1. Afanasijow, Iwan<br \/>\n2. Aleschina, Olga<br \/>\n3. Antimonow, Sergej<br \/>\n4. Bogunowa, Alexandra<br \/>\n5. Borilone, Leonid<br \/>\n6. Brotnik, Wasyl<br \/>\n7. Brzkalow, Jemilian<br \/>\n8. Chanjukin, Ilja<br \/>\n9. Chartschenko, Alexander<br \/>\n10. Dembizki, Kosma<br \/>\n11. Dmytermlp, Maria<br \/>\n12. Domaleha, Iwan<br \/>\n13. Dschanbei, Dschenasej<br \/>\n14. Dskadlovsky, Michel<br \/>\n15. Durianko, Johannes<br \/>\n16. Gentscharnke, Anatoli<br \/>\n17. Iwanowa, Maria<br \/>\n18. Jonow [Ionov], Nikoley [Nikolaus]<br \/>\n19. Kalinkin, Iwan<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-38878\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/KalinkinIwan20171007.jpg\" alt=\"\" width=\"445\" height=\"399\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/KalinkinIwan20171007.jpg 445w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/KalinkinIwan20171007-300x269.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 445px) 85vw, 445px\" \/>20. Kolubamko, Iwan<br \/>\n21. Konstantinowa, Joja<br \/>\n22. Korsch, Iwan<br \/>\n23. Krasitschkow, Pawel<br \/>\n24. Krawzowa, Joja [Kravcov, Joga]<br \/>\n25. Krawzowa, Wera [Kravcov]<br \/>\n26. Kuzmin, Iwan<br \/>\n27. Ljubarski, Prokop [Djubarski]<br \/>\n28. Loboda, Wasili<br \/>\n29. Logatin, Dimitri<br \/>\n30. Maiboroda, Anton [Meiboroda]<br \/>\n31. Martinenko, Wera<br \/>\n32. Merkulow, Wladimir [Merkulov]<br \/>\n33. Moltschanow, Dimitri<br \/>\n34. Moltschonow, Iwan<br \/>\n35. Olschitzko, Iwan [Olschitzke]<br \/>\n36. Orlow, Sergej<br \/>\n37. Paschenko, Ludmilla<br \/>\n38. Peretgutko, Halina [Healina, Helina]<br \/>\n39. Protosow, Nicolaj [Protosov, Nikolaus, Nicolaj]<br \/>\n40. Pupko, Adam<br \/>\n41. Rajtschenko, Annastoli [Reitzchenko, Reitschenkjo, Rajschenko]<br \/>\n42. Rebaloma, Ursula Maria<br \/>\n43. Schakalow, Nikoley [Schankalow, Sokolow, Nikolai]<br \/>\n44. Schkljar, Katharina [Sklar]<br \/>\n45. Seneschen, Andrey<br \/>\n46. Serekowa, Nicolai [Serekova, Nikolaus]<br \/>\n47. Sewastiowa, Maria [Sewastiowa]<br \/>\n48. Skrebnik, Emilie [Emilia]<br \/>\n49. Sorata, Grigori [Sirota]<br \/>\n50. Stadtnik, Twitalka<br \/>\n51. Stugin, Akim<br \/>\n52. Tscheborka, Eilia<br \/>\n53. Tscherewko, Anna<br \/>\n54. Warawina, Anastasia<br \/>\n55. Wascheka, Iwan [Vascheka]<br \/>\n56. Wilchowa, Pelaheja [Vilchov, Pelaheia]<br \/>\n57. Woronina, Nina<br \/>\n58. Woronina, Valentina (Wilroiwa, Valentina)<br \/>\n(weitere elf vermutlich meist polnische Namen siehe oben)<\/p>\n<p>In manchen Sterbe- oder Geburtsurkunden sind weitere Angeh\u00f6rige erw\u00e4hnt. Wir werden viel zu tun haben, wenn wir den Ermordeten ihre Namen und ihre W\u00fcrde zur\u00fcckgeben wollen; wir brauchen unsere Sch\u00fcler!<\/p>\n<p>Klassenfahrten von Arnsberg (Proze\u00df von 1957-1959) \u00fcber Meschede (Waldfriedhof), Eversberg (Massaker vom 22. M\u00e4rz), Warstein (Massaker vom 20. M\u00e4rz und versuchtes Massaker vom 23. M\u00e4rz durch Brand der Sauerlandhalle), Suttrop (Massaker vom 21. M\u00e4rz 1945) und die Wewelsburg zum ITS nach Bad Arolsen und wieder zur\u00fcck auf der gleichen Strecke \u2013 das w\u00e4re mein Traum.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/MeinTraum20171007.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-38879\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/MeinTraum20171007.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"509\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/MeinTraum20171007.jpg 1024w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/MeinTraum20171007-300x218.jpg 300w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/MeinTraum20171007-768x559.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a>Wie anders sieht ein Gedenkstein aus, wenn man diese Namenslisten gesehen hat \u2013 diese hunderte Namenslisten mit \u201eArbeitgeber\u201c, \u201eBesch\u00e4ftigungsdauer\u201c und \u201eVerbleib\u201c. Die Zahlen \u201e57\u201c und \u201e71\u201c sehen anders aus, und auch das Wort \u201eSS-Schergen\u201c f\u00fcllt sich durch die Wewelsburg und die wunderbare Ausstellung des Museums mit Inhalt.<\/p>\n<p>(Auch der Gedenkstein an der M\u00f6hnsee-Staumauer der Gebr\u00fcder Winkelmann f\u00fcllt sich nach Bad Arolsen mit den hunderten Namen sowjetischer Zwangsarbeiter, hinter deren Namen als \u201eTodesursache\u201c oder \u201eVerbleib\u201c \u201eertrunken\u201c steht.)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/MeinTraum2017100702.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-38880\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/MeinTraum2017100702.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"509\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/MeinTraum2017100702.jpg 1024w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/MeinTraum2017100702-300x218.jpg 300w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/MeinTraum2017100702-768x559.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a>\u201eVernichtung durch Arbeit\u201c, das war ein wesentliches Ziel der SS, das sie lehrte und lebte. Die \u201eArbeitgeber\u201c bezahlten recht unterschiedlich f\u00fcr ihre Arbeiter \u2013 je nach dem, aus welchem Land sie kamen &#8211; \u201eOstarbeiter\u201c waren am billigsten; ihr Tod war \u201eeinkalkuliert\u201c &#8211; , und deutsche Soldaten f\u00fchrten Befehle aus (\u201eBefehl ist Befehl\u201c). Wer waren also \u201eSS-Schergen\u201c, und was war noch alles \u201eheimt\u00fcckisch\u201c und \u201egrausam\u201c?<\/p>\n<p>F\u00fcr jede Hilfe dankbar und voller Hoffnung auf eine gute Zusammenarbeit aller verbleibe ich<\/p>\n<p>mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>Nadja Thelen-Khoder<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p>Anmerkungen<\/p>\n<p>[1] Historische Schriften des Kreismuseums Wewelsburg, Band 6, Scriptorum 2005<\/p>\n<p>[2] Landschaftsverband Westfalen-Lippe 2015<\/p>\n<p>[3] hrsg. von Wulff E. Brebeck, Frank Huismann, Kirsten John-Stucke und J\u00f6rg Piron, Deutscher Kunstverlag Berlin M\u00fcnchen 2011<\/p>\n<p>[4] Natascha Wodin: \u201eSie kam aus Mariupul\u201c, Reinbek bei Hamburg, 5. Auflage M\u00e4rz 2017, S. 38<\/p>\n<p>[5] \u201eEndzeitk\u00e4mpfer. Ideologie und Terror der SS\u201c, hrsg. von Wulff E. Brebeck, Frank Huismann, Kirsten John-Stucke und J\u00f6rg Piron, Deutscher Kunstverlag Berlin M\u00fcnchen 2011, S. 305<\/p>\n<p>[6] <span lang=\"en-US\">a.a.O.<\/span><\/p>\n<p>[7] <span style=\"font-family: TimesNewRoman,Times New Roman;\">Meyers Enzyklop\u00e4disches Lexikon, Bd. 9, Mannheim 1973<\/span><\/p>\n<p>[8] Endzeitk\u00e4mpfer. Ideologie und Terror der SS\u201c, hrsg. von Wulff E. Brebeck, Frank Huismann, Kirsten John-Stucke und J\u00f6rg Piron, Deutscher Kunstverlag Berlin M\u00fcnchen 2011, S. 227; \u201eKennzeichen Ost\u201c f\u00fcr \u201eOstarbeiter\u201c aus \u201eZwischen Jerusalem und Meschede\u201c, <span style=\"color: #0000ff;\"><u><a class=\"western\" href=\"http:\/\/www.sauerlandmundart.de\/pdfs\/daunlots%2076.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.sauerlandmundart.de\/pdfs\/daunlots%2076.pdf <\/a><\/u><\/span>, S. 74<\/p>\n<p>[9] <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Massaker_im_Arnsberger_Wald\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Massaker_im_Arnsberger_Wald<\/a><\/p>\n<p>[10] \u201eZum 27. Januar \u2013 Zwei Jahrestage und zwei Tageb\u00fccher\u201c auf <span style=\"color: #0000ff;\"><u><a class=\"western\" href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15970\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15970<\/a><\/u><\/span> und <span style=\"color: #0000ff;\"><u><a class=\"western\" href=\"http:\/\/afz-ethnos.org\/index.php\/aktuelles\/59-zum-27-januar-zwei-jahrestage-und-zwei-tagebuecher\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/afz-ethnos.org\/index.php\/aktuelles\/59-zum-27-januar-zwei-jahrestage-und-zwei-tagebuecher<\/a><\/u><\/span><\/p>\n<p>[11] Norbert Lammert bei der Gedenkstunde im Deutschen Bundestag zum 27. Januar 2014 unter<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/parlament\/praesidium\/reden\/2014\/001\/261296\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.bundestag.de\/parlament\/praesidium\/reden\/2014\/001\/261296<\/a><\/p>\n<p>[12] \u201eSie kam aus Mariupol\u201c, S. 37f<\/p>\n<p>[13] <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/Category:Arnsberg_Wood_Massacre?uselang=de#\/media\/File:German_man_holding_exhumed_baby_from_a_mass_grave_outside_the_town_of_Suttrop.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/Category:Arnsberg_Wood_Massacre?uselang=de#\/media\/File:German_man_holding_exhumed_baby_from_a_mass_grave_outside_the_town_of_Suttrop.jpg<\/a> (U.S. Signal Corps &#8211; United States Holocaust Memorial Museum, Fotografie #80118)<\/p>\n<p>[14] Die Seite wird \u201ezur Zeit \u00fcberarbeitet\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe einen Traum: Ein Schulklasse f\u00e4hrt ins ITS nach Bad Arolsen, jeder schnappt sich einen Namen und versucht, m\u00f6glichst viel \u00fcber ihn herauszufinden. 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