{"id":38543,"date":"2017-08-30T20:53:56","date_gmt":"2017-08-30T19:53:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=38543"},"modified":"2017-08-30T20:53:56","modified_gmt":"2017-08-30T19:53:56","slug":"marsberg-angeblich-grenzwert-fuer-nitrat-im-trinkwasser-nie-ueberschritten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/marsberg-angeblich-grenzwert-fuer-nitrat-im-trinkwasser-nie-ueberschritten\/","title":{"rendered":"Marsberg: (Angeblich) Grenzwert f\u00fcr Nitrat im Trinkwasser nie \u00fcberschritten"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_38544\" aria-describedby=\"caption-attachment-38544\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/KopenhagenWasser20170814.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-38544\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/KopenhagenWasser20170814.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"467\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/KopenhagenWasser20170814.jpg 1024w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/KopenhagenWasser20170814-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/KopenhagenWasser20170814-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-38544\" class=\"wp-caption-text\">Wasser ist faszinierend, f\u00fcr uns selbstverst\u00e4ndlich makellos. Wird dies so bleiben? (foto: zoom)<\/figcaption><\/figure>\n<h2>\u201eNitratwert\u201c &#8211; fester Bestandteil unseres Wortschatzes<\/h2>\n<p><strong>Ein Begriff hat sich mittlerweile fest ins Vokabular einiger an Gesundheit und Umwelt interessierten Menschen eingeschlichen: \u201eNitratwert\u201c. Die Kreistagsfraktion Sauerl\u00e4nder B\u00fcrgerliste (SBL\/FW) kann dar\u00fcber schon eine kleine Fortsetzungsgeschichte schreiben.<\/strong><\/p>\n<p><em>(Der Artikel ist heute in \u00e4hnlicher Form\u00a0 zuerst <a href=\"http:\/\/sbl-fraktion.de\/?p=7768\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">auf der Website der Sauerl\u00e4nder B\u00fcrgerliste<\/a> erschienen.)<\/em><\/p>\n<p><strong>Zur neuesten Folge<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Fragen<\/em><\/strong><br \/>\nSie beginnt am 15.08.2017 mit der Anfrage der SBL\/FW \u201eHohe Nitratwerte im Raum Marsberg\u201c an Landrat Dr. Karl Schneider.<\/p>\n<p><em><strong>Klick:<\/strong><\/em><br \/>\n<a href=\"http:\/\/sbl-fraktion.de\/?p=7727\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/sbl-fraktion.de\/?p=7727<\/a><\/p>\n<p><strong><em>Antworten<\/em><\/strong><br \/>\nZusammenfassung (Das komplette Antwortschreiben des HSK finden Sie am Ende unseres Berichts.)<\/p>\n<p><strong>Grenzwert\u00fcberschreitung \u201enur\u201c im Rohwasser<\/strong><br \/>\nDer Hochsauerlandkreis teilte daraufhin der SBL\/FW mit Schreiben mit Stempel vom 29.08.2017 (immer bezogen auf das Stadtgebiet Marsberg!) mit:<br \/>\n\u201eIm Trinkwasser wurde der Grenzwert f\u00fcr Nitrat seit 2013 nie \u00fcberschritten\u201c. Im Rohwasser h\u00e4tte es aber im Jahr 2013 acht Messwerte f\u00fcr Nitrat \u00fcber 50 mg\/l, max. bei 52 mg\/l, gegeben. 2017 h\u00e4tte ein Nitratwert im Rohwasser bei 51 mg\/l gelegen.<\/p>\n<p><strong>Wasserwirtschaft und Landwirtschaft kooperieren<\/strong><br \/>\nIn Kooperation zwischen Wasserwirtschaft und Landwirtschaft w\u00fcrden Ma\u00dfnahmen ergriffen, wie der Bau einer Biogasanlage in Marsberg-Borntosten sowie Einzelma\u00dfnahmen der Anbau von Extensivmais und die Anschaffung von modernster D\u00fcngetechnik.<\/p>\n<p><strong>Keine Nitrat-Aufbereitung des Trinkwassers<\/strong><br \/>\nDie Reduktion des Nitrateintrags sei im fraglichen Gebiet aufgrund der dortigen Bodenbeschaffenheit erst nach fr\u00fchestens drei Jahren im Grundwasser messbar, schreibt der Hochsauerlandkreis.<\/p>\n<p>Der HSK m\u00f6chte in diesem Zusammenhang nicht von \u201ebelastetem Wasser\u201c sprechen. Denn derzeit liege die Nitratkonzentration sicher unter dem Grenzwert von 50 mg\/l. (Die SBL\/FW hat dazu andere Informationen. Dar\u00fcber sp\u00e4ter einmal mehr \u2026)<br \/>\nDie Kreisverwaltung l\u00e4sst uns auch noch wissen, dass eine Nitrat-Aufbereitung f\u00fcr das Trinkwasser weder vorhanden noch vorgesehen sei. Es erfolge lediglich eine allgemein \u00fcbliche Desinfektion des Rohwassers (mit Chlor?).<\/p>\n<p><strong>G\u00fclle-D\u00fcnger in Naturschutz- und Wasserschutzgebieten ist erlaubt<\/strong><br \/>\nAus Schmallenberg wissen wir, dass G\u00fclle in mindestens einem Wasserschutzgebiet \u201elegal\u201c aufgebracht worden ist. \u00dcber die Sinnhaftigkeit l\u00e4sst sich sicher streiten.<\/p>\n<p><em><strong>Klack:<\/strong><\/em><br \/>\n<a href=\"http:\/\/sbl-fraktion.de\/?p=7714\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/sbl-fraktion.de\/?p=7714<\/a><\/p>\n<p>Wie die Kreisverwaltung nun schreibt, ist auch im Stadtgebiet Marsberg \u201eauf landwirtschaftlich genutzten Naturschutzfl\u00e4chen D\u00fcngung mit G\u00fclle in bisherigem Umfang (Bestandsschutz) nach den Bestimmungen des Landschaftsplans Marsberg zul\u00e4ssig\u201c.<\/p>\n<p><strong>HSK macht keine Angaben \u00fcber Nitrat in Naturschutzgebieten<\/strong><br \/>\nDie Frage Nr. 5 der SBL\/FW-Fraktion, das ist die nach nachgewiesener Nitrat-Belastung in Naturschutzgebieten, beantwortet der HSK nicht konkret. Er stellt lediglich bei der Antwort auf die vorhergehende Frage fest: \u201eEin Zusammenhang zwischen Naturschutzgebiet, G\u00fclleaufbringung und Nitrat-Belastung l\u00e4sst sich aufgrund der vorstehenden Ausf\u00fchrungen nicht herstellen\u201c.<\/p>\n<p><strong>Trinkwasser wird online st\u00e4ndig auf Nitrat \u00fcberwacht \u2026<\/strong><br \/>\n\u2026 schreibt der Hochsauerlandkreis, und zwar durch die Stadtwerke Marsberg.<br \/>\nDann d\u00fcrfte den Stadtwerken ja auch nicht entgangen sein, dass laut einer Analyse eines unabh\u00e4ngigen Labors der Nitratwert im Trinkwasser merklich \u00fcber 50 mg\/l gelegen hat!? Momentaufnahme?<\/p>\n<p><strong>Messwerte nicht auf Anhieb auffindbar<\/strong><br \/>\nDie Verwaltung verweist auch auf ihre Antwort vom 25.01.2016 (auf eine SBL\/FW-Anfrage vom 05.01.2016).<\/p>\n<p><em><strong>Klick:<\/strong><\/em><br \/>\n<a href=\"http:\/\/sbl-fraktion.de\/?p=6508\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/sbl-fraktion.de\/?p=6508<\/a><\/p>\n<p>Auch sie dreht sich u.a. um Nitratkontrollen. Der HSK verwies seinerzeit auf das Portal ELWAS-WEB, das \u00fcber den Link<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.elwasweb.nrw.de\/elwas-web\/index.jsf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.elwasweb.nrw.de\/elwas-web\/index.jsf<\/a><br \/>\nzu erreichen ist.<\/p>\n<p>Super, da sehe ich jetzt Borntosten aus der Luft mitsamt Wasserwerk. Was ich nicht sehe, sind die Nitrat-Messwerte. Nun gut, vielleicht sind die Seiten in \u00dcberarbeitung? Das Portal bietet jedenfalls eine sch\u00f6ne Besch\u00e4ftigung f\u00fcr einen langweiligen, verregneten Sonntag.<\/p>\n<p>Bei den Stadtwerken Marsberg finde ich \u201eNitrat\u201c unter der der Stichwortsuche. Sie erkl\u00e4ren auf ihrer Web-Seite vorsichtshalber:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDa Nitrat nicht nur im Trinkwasser, sondern auch in vielen anderen Nahrungsmitteln enthalten ist, h\u00e4ngt die gesamte Nitrataufnahme nicht so sehr vom Trinkwasser sondern viel mehr von der sonstigen Ern\u00e4hrung ab. Je nach Jahreszeit k\u00f6nnen z. B. Kopf- und Feldsalat sowie Gr\u00fcnkohl, Wei\u00dfkohl und Wirsing und verschiedene Wurzelgem\u00fcse wie Rote Beete, Radieschen und Rettich bis zu 4.000 mg\/kg Nitrat enthalten.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Gut zu wissen. Lassen wir besser die Radieschen weg!?<\/p>\n<p><strong>Nitratanstieg ausgebremst<\/strong><br \/>\nDer Hochsauerlandkreis betont auch (siehe Antwort auf Frage 7!), im Bereich des Wasserschutzgebietes sei der Nitratgehalt geogen bedingt schon immer recht hoch. Seit 2005 w\u00e4re ein deutliches Ausbremsen des Nitratanstiegs im Trinkwasser mit einem R\u00fcckgang unter den Grenzwert von 50 mg\/l feststellbar. Und hinsichtlich Bakterien und anderen Umweltgiften gebe es keine Auff\u00e4lligkeiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Um Missverst\u00e4ndnissen vorzubeugen, hier das Schreiben der Kreisverwaltung vollst\u00e4ndig:<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\u201eIhre Anfrage gem. \u00a7 11 GeschO f\u00fcr den Kreistag des Hochsauerlandkreises;<br \/>\nhier: Hohe Nitratwerte im Raum Marsberg vom 15.08.2017<\/p>\n<p>Sehr geehrter Herr Loos,<br \/>\nzu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:<\/p>\n<p>1. Wie h\u00e4ufig kam es seit dem Jahr 2013 im Stadtgebiet von Marsberg zu Auff\u00e4lligkeiten bzgl. des Nitratgehalts von Roh- und Trinkwasser?<\/p>\n<p>Im Trinkwasser wurde der Grenzwert f\u00fcr Nitrat seit 2013 nie \u00fcberschritten. Im Rohwasser gab es im Jahr 2013 acht Messwerte f\u00fcr Nitrat \u00fcber 50 mg\/I; max. bei 52 mg\/l. Im Jahr 2017 lag ein Nitratwert im Rohwasser bei 51 mgl.<\/p>\n<p>2. Welche Ma\u00dfnahmen sind ergriffen worden, welche sind beabsichtigt, um den Nitratgehalt in den B\u00f6den und im Wasser deutlich zu reduzieren?<\/p>\n<p>Ma\u00dfnahmen f\u00fcr den Bereich der Wassersschutzgebiete in Marsberg werden in der Kooperation zwischen Wasserwirtschaft und Landwirtschaft er\u00f6rtert und festgelegt. Die wirksamste Ma\u00dfnahme wurde mit dem Bau der Biogasanlage in Marsberg-Borntosten umgesetzt. In der Schutzzone II und in weiten Teilen der Schutzzone III des Wasserschutzgebietes Marsberg-Vasbeck wird eine Gesamtfl\u00e4che von ca. 1.600 ha mit hygienisiertem G\u00e4rsubstrat der Biogasanlage Borntosten pflanzenbedarfsgerecht ged\u00fcngt. Die D\u00fcngeplanung erfolgt durch den Kooperationsberater. Es stehen ausreichend Lagerkapazit\u00e4ten zur Verf\u00fcgung. Die grundwasserschonende D\u00fcngung wird durch zahlreiche Nmin-Beprobungen, die jedes Jahr auf der H\u00e4lfte der Fl\u00e4chen genommen wird, dokumentiert. Die Nmin-Werte haben sich in den letzten Jahren deutlich verringert.<br \/>\nDaneben werden zahlreiche Einzelma\u00dfnahmen wie z.B. F\u00f6rderung von Extensivierung auf besonders auswaschungsgef\u00e4hrdeten Standorten, F\u00f6rderungen f\u00fcr Zwischenfr\u00fcchte, Gr\u00fcnlandumbruchverbote, Anbau von Extensivmais, Anschaffung von modernster D\u00fcngetechnik usw. verfolgt.<\/p>\n<p>3. Wie lang ist (von \u2014 bis?)\u201a je nach Beschaffenheit des Untergrunds und anderer Faktoren, im Gebiet der Stadt Marsberg der Zeitraum, bis G\u00fclle und andere D\u00fcngerbestandteile von der Oberfl\u00e4che in wasserf\u00fchrende Schichten gelangt? Wie lange dauert es, bis dieses belastete Wasser durch das Wasserwerk aufbereitet wird?<\/p>\n<p>Das durch die D\u00fcngung entstehende Umwandlungsprodukt Nitrat kann, da es nur unzureichend im Boden gespeichert und zur\u00fcckgehalten wird, gerade bei unsachgem\u00e4\u00dfer \u00dcberd\u00fcngung in das Grundwasser ausgetragen werden. Je nach Beschaffenheit und Aufbau der oberen Bodenschichten kann der Weg von der belebten Bodenzone bis in das Grundwasser wenige Tage, aber auch Wochen dauern. Da der Oberboden je nach Aufbau ein Puffer\u2014 und R\u00fcckhalteverm\u00f6gen hat, sind die Zeiten demensprechend l\u00e4nger. Bei dem Grundwasser in Marsberg-Vasbeck handelt es sich um ein relativ junges Grundwasser. Die Grundwasserneubildung entspricht einem Zeitraum von ca. 3 Jahren. Das bedeutet, dass Ma\u00dfnahmen zur Reduzierung des Nitrateintrags fr\u00fchestens nach 3 Jahren im Grundwasser messbar sein sollten. Bei andern Wasserschutzgebieten ist der Zeitraum der Grundwasserneubildung wesentlich l\u00e4nger.<br \/>\nDie Nitratwerte sind in den letzten Jahren deutlich zur\u00fcckgegangen. Sie liegen derzeit sicher unter dem Grenzwert von 50 mg\/I. Von belastetem Wasser sollte in diesem Zusammenhang nicht gesprochen werden. Eine Nitrat-Aufbereitung f\u00fcr das Trinkwasser ist nicht vorhanden und auch nicht vorgesehen. Ziel ist die weitere Nitratreduzierung im Grundwasser mit Hilfe der Kooperation. Das gewonnene Wasser wird im Wasserwerk nicht weiter aufbereitet. Es erfolgt lediglich eine allgemein \u00fcbliche Desinfektion des Rohwassers.<\/p>\n<p>4. Hat der Hochsauerlandkreis entsprechende Auflagen gemacht, um die G\u00fcIlebelastung in den Naturschutzgebieten zu verhindern bzw. einzuschr\u00e4nken? Wenn nein, warum nicht?<\/p>\n<p>Im Bereich des Wasserschutzgebiets Marsberg-Vasbeck sind nur in geringem Umfang Naturschutzfl\u00e4chen im Landschaftsplan der Stadt Marsberg festgesetzt worden. Gerade bei diesen Fl\u00e4chen handelt es sich um stark geneigte bzw. von Schafen beweidete oder extensiv genutzte Fl\u00e4chen oder Waldnaturschutzgebiete, die eine G\u00fclleaufbringung ohnehin nur sehr begrenzt zulassen. Ein Zusammenhang zwischen Naturschutzgebiet, G\u00fclleaufbringung und Nitratbelastung l\u00e4sst sich aufgrund der vorstehenden Ausf\u00fchrungen nicht herstellen. Im \u00dcbrigen ist anzuf\u00fchren, dass auf landwirtschaftlich genutzten Naturschutzfl\u00e4chen eine G\u00fclleaufbringung in bisherigem Umfang (Bestandsschutz) nach den Bestimmungen des Landschaftsplans Marsberg zul\u00e4ssig ist. Ein generelles Verbot der G\u00fclleaufbringung in diesen Naturschutzgebieten w\u00e4re somit rechtlich nicht durchsetzbar.<\/p>\n<p>5. In welchen Naturschutzgebieten im Stadtgebiet ist Nitrat nachgewiesen worden und auch aktuell nachweisbar?<\/p>\n<p>Siehe Antwort zu Frage 4.<\/p>\n<p>6. Wie engmaschig sind die Kontrollen von Trinkwasser, Rohwasser, Flie\u00dfgew\u00e4ssern und B\u00f6den?<\/p>\n<p>Der Nitratwert im Trinkwasser wird von den Stadtwerken Marsberg st\u00e4ndig online aufgezeichnet und \u00fcberwacht. Die Kontrollintervalle sind im Trinkwasser je nach entnommener Wassermenge unterschiedlich. Eine umfassende Trinkwasseruntersuchung findet wie folgt statt:<br \/>\n\u2013 Kontrollen des Trinkwassers im Hochbeh\u00e4lter Eichholz 2-mal j\u00e4hrlich.<br \/>\n\u2013 Kontrollen des Trinkwassers in den Hochbeh\u00e4ltern Giershagen, Padberg, Helmighausen und Westheim 1-mal j\u00e4hrlich.<br \/>\n\u2013 Mikrobiologische Kontrollen an den Wassergewinnungsanlagenund in den Hochbeh\u00e4ltern erfolgen je nach Wasserf\u00f6rderung zwischen 2 bis 4-mal j\u00e4hrlich.<br \/>\n\u2013 Kontrollen auf Pflanzenschutzmittel alle 3 Jahre.<br \/>\n\u2013 Zur Kontrolle der B\u00f6den siehe Ausf\u00fchrung unter Punkt 2 zu Nmin-Untersuchungen.<\/p>\n<p>Hinsichtlich der Messh\u00e4ufigkeit in Oberf\u00e4chengew\u00e4ssern verweise ich auf meine Antwort zu Frage 1 und 2 Ihrer Anfrage vom 5.01.2016.<\/p>\n<p>7. Welche Ergebnisse zeigten und zeigen sie hinsichtlich Nitrat, Bakterien und anderen Umweltgiften?<\/p>\n<p>Seit dem Jahr 2005 ist ein deutliches Ausbremsen der Nitratanstiegs im Trinkwasser mit nunmehr einem R\u00fcckgang unter den Grenzwert von 50 mg\/I Nitrat feststellbar. Langfristige Auswertungen des Grundwassers zeigen, dass der Nitratwert im Bereich des Wasserschutzgebietes geogen bedingt schon immer recht hoch war. Selbst in den Jahren ab 1960 liegen die Nitratwerte bereits \u00fcber 30 mg\/l.<\/p>\n<p>Hinsichtlich Bakterien und anderen Umweltgiften ergeben sich keine Auff\u00e4lligkeiten, so dass in Bezug darauf keine weitergehende Aufbereitung des Trinkwassers erforderlich ist.<\/p>\n<p>8. Wie wirkt sich das Trinkwasserschutzgebiet auf die Qualit\u00e4t von Roh- und Trinkwasser aus?<\/p>\n<p>Positiv, siehe vorstehende Ausf\u00fchrungen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eNitratwert\u201c &#8211; fester Bestandteil unseres Wortschatzes Ein Begriff hat sich mittlerweile fest ins Vokabular einiger an Gesundheit und Umwelt interessierten Menschen eingeschlichen: \u201eNitratwert\u201c. 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