{"id":38271,"date":"2017-07-10T22:00:12","date_gmt":"2017-07-10T21:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=38271"},"modified":"2017-07-10T23:02:30","modified_gmt":"2017-07-10T22:02:30","slug":"der-bundestagswahlkampf-hat-im-hochsauerland-begonnen-10-punkte-plan-von-dirk-wiese-spd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/der-bundestagswahlkampf-hat-im-hochsauerland-begonnen-10-punkte-plan-von-dirk-wiese-spd\/","title":{"rendered":"Der Bundestagswahlkampf hat im Hochsauerland begonnen: 10-Punkte-Plan von Dirk Wiese (SPD)"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_32883\" aria-describedby=\"caption-attachment-32883\" style=\"width: 156px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/lt_WieseDirk201409.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-32883\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/lt_WieseDirk201409.jpg\" alt=\"\" width=\"156\" height=\"234\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/lt_WieseDirk201409.jpg 320w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/lt_WieseDirk201409-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 156px) 85vw, 156px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-32883\" class=\"wp-caption-text\">Dirk Wiese hat einen Plan. (foto: spd)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Meschede. (spd_pm) Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekret\u00e4r im Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie, Dirk Wiese aus Brilon, hat einen 10-Punkte-Plan &#8222;zu den Herausforderungen der Zukunft&#8220; ver\u00f6ffentlicht.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie SPD hat auf ihrem Bundesparteitag ein hervorragendes Wahlprogramm beschlossen, das die Grundlinien f\u00fcr eine gerechtere Gesellschaft skizziert. Mit meinem 10-Punkte-Plan f\u00fcr das Sauerland m\u00f6chte ich die wichtigsten politischen Aufgaben und L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr unsere Region herausarbeiten, die ich klar und konsequent in Berlin vertreten werde. Denn die Zukunft unserer Region entscheidet sich hier vor Ort\u201c, betont Dirk Wiese.<\/p>\n<p>Interessierte Leserinnen und Leser finden den 10-Punkte-Plan auf seiner Homepage unter <a href=\"http:\/\/www.dirkwiese.de\/10-Punkte-Plan\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.dirkwiese.de\/10-Punkte-Plan\/<\/a> zum Lesen und Herunterladen. Au\u00dferdem bietet Dirk Wiese den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern ohne Internetzugang eine Druckversion an, die in seinem Wahlkreisb\u00fcro unter 0291-99 67 13 angefordert werden kann.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p><strong>Soweit die Pressemitteilung.<\/strong> Den 10-Punkte-Plan h\u00e4nge ich an, damit wir ihn bei Bedarf in den Kommentaren diskutieren k\u00f6nnen:<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<h1 class=\"title\">10 Punkte f\u00fcr ein starkes Sauerland:<\/h1>\n<p>Wir leben in einer offenen und freien Gesellschaft. Soziale Gerechtigkeit ist nicht nur unser Ziel, sondern die zentrale Voraussetzung f\u00fcr Wohlstand und einen starken Zusammenhalt vor Ort. Die Durchsetzung dieser Idee gelingt uns, wenn wir den Mensch in den Mittelpunkt stellen. Dabei ist das Grundgesetz unsere Leitkultur. Das Sauerland ist unsere Heimat. Aber wir wissen, dass Europa die Antwort ist. Denn gemeinsam mit unseren Nachbarn sind wir st\u00e4rker. Anspruch der SPD muss dabei sein, dass Deutschland als Teil eines vereinten, wirtschaftlich starken und sozial gerechten Europas, im Geiste Willy Brandts, Br\u00fccken baut und international Verantwortung \u00fcbernimmt.<\/p>\n<p><strong>Wir wollen ein Volk guter Nachbarn sein.<\/strong><br \/>\nWir Sauerl\u00e4nder sind heimatverbunden, weltoffen, echt. Unsere zw\u00f6lf St\u00e4dte und Gemeinden Arnsberg, Sundern, Eslohe, Meschede, Bestwig, Olsberg, Brilon, Marsberg, Schmallenberg, Winterberg, Medebach und Hallenberg sind Teil der Industrieregion S\u00fcdwestfalen. Hier schl\u00e4gt heute das industrielle Herz von Nordrhein-Westfalen. Dieser Erfolg beruht auf der Arbeit der vielen Sauerl\u00e4nderinnen und Sauerl\u00e4nder, die jeden Tag anpacken und ihren Beitrag leisten. Aber auch die gelebte Sozialpartnerschaft vor Ort, ein kollegiales Miteinander von Unternehmern und Besch\u00e4ftigten sind ein fester Bestandteil des Erfolgskonzepts Sauerland.<\/p>\n<p>Die SPD hat auf ihrem Bundesparteitag ein hervorragendes Wahlprogramm beschlossen, das die Grundlinien f\u00fcr eine gerechtere Gesellschaft skizziert.<\/p>\n<p>Mit meinem 10-Punkte-Plan f\u00fcr das Sauerland m\u00f6chte ich die wichtigsten politischen Aufgaben und L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr unsere Region herausarbeiten, die ich klar und konsequent in Berlin vertreten werde. Denn die Zukunft unserer Region entscheidet sich hier vor Ort.<\/p>\n<p>Packen wir\u00b4s an. F\u00fcr eine starke Sauerl\u00e4nder Stimme in Berlin. Denn es ist Zeit:<\/p>\n<h3><strong>1<\/strong> f\u00fcr gute Arbeit als Erfolgsfaktor der Industrieregion S\u00fcdwestfalen<\/h3>\n<p>Mit dem fl\u00e4chendeckenden Mindestlohn, der Rente mit 63 und den ersten notwendigen Schritten zur Regulierung der Leiharbeit hat die SPD in der gro\u00dfen Koalition \u2013 trotz CDU\/CSU \u2013 wichtige Impulse gesetzt, die auch das Leben im Sauerland positiv beeinflusst haben. Nach Angaben der heimischen Gewerkschaften <strong>haben \u00fcber 30.000 B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger von der Einf\u00fchrung des Mindestlohns profitiert.<\/strong><\/p>\n<p>Die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung ist eine der wichtigsten Aufgaben f\u00fcr die kommenden vier Jahre. Ein unbefristeter Arbeitsvertrag muss wieder der Regelfall sein. Dabei muss klar sein: Der unbefristete Arbeitsvertrag ist kein Geschenk des Arbeitgebers, sondern die Basis f\u00fcr wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Denn diese Sicherheit f\u00fcr den Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist Grundlage f\u00fcr Innovationen und Ausl\u00f6ser wirtschaftlicher Dynamik.<\/p>\n<p><strong>Der zufriedene Arbeitnehmer ist einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren unserer Unternehmen.<\/strong><\/p>\n<p>Wer in jungen Jahren bei uns im Sauerland vor der Entscheidung steht \u201eGehen\u201c oder \u201eBleiben\u201c, der braucht Sicherheit, eine verdiente Grundlage und echte Perspektiven. Dann gr\u00fcndet er auch eine Familie, baut ein Haus und engagiert sich f\u00fcr die Jugend und in unseren Vereinen.<\/p>\n<p>Daher brauchen auch <strong>junge Menschen eine gute Perspektive vor Ort<\/strong>. Kostenlose, hochwertige Bildung, von der Kita bis zur Fachhochschule, Universit\u00e4t oder zur<br \/>\nMeister-Ausbildung ist nicht nur eine zwingende Voraussetzung, sondern ein Grundsatz sozialdemokratischer Politik. Azubi-WG\u00b4s k\u00f6nnen zudem junge Menschen f\u00fcr die Region begeistern.<\/p>\n<p>Das Projekt \u201eHEIMVORTEIL\u201c stellt schon heute attraktive Arbeitgeber und spannende Karrierem\u00f6glichkeiten in unserer Heimatregion vor. Ziel ist es, Absolventen, besonders zu f\u00f6rdern, die eine starke Bindung zum Sauerland haben, aber dieses nach der Schule zum Studium verlassen. Sie sollen ihre Karriere- und Ausbildungsm\u00f6glichkeiten zu Hause kennen. Das ist gut, aber nicht ausreichend. Mit den HEIMVORTEIL2Go-Boxen in einer Heimat-Version sollten zuk\u00fcnftig auch junge Sauerl\u00e4nderinnen und Sauerl\u00e4nder belohnt werden, die sich bewusst f\u00fcr eine Ausbildung im Sauerland entscheiden und nicht wegziehen. Dies w\u00e4re ein starkes Zeichen der Anerkennung an die heimischen Fachkr\u00e4fte von morgen.<\/p>\n<p>Die <strong>Digitalisierung der Arbeitswelt<\/strong> wird auch bei uns vor Ort mehr Flexibilit\u00e4t erforderlich machen, aber nicht zu Lasten der Arbeitsplatzsicherheit. Die digitale Transformation vieler Gesch\u00e4fts- und Arbeitsprozesse erm\u00f6glicht neue Arbeitsformen und Jobprofile. <strong>Diese Chancen<\/strong> m\u00fcssen wir suchen und nutzen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen wir Arbeitsuchende besser vor sozialem Abstieg sch\u00fctzen. Wer sein Leben lang gearbeitet hat und beispielsweise mit 50 Jahren arbeitslos wird, muss wieder eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt bekommen. Und f\u00fcr Menschen, die lange arbeitslos sind, brauchen wir auch vor Ort im Sauerland einen sozialen Arbeitsmarkt.<\/p>\n<h3><strong>2<\/strong> f\u00fcr eine fl\u00e4chendeckende Gesundheitsvorsorge im Sauerland<\/h3>\n<p>L\u00e4ndliche R\u00e4ume wie das Sauerland stehen bei der Gesundheitsvorsorge vor besonderen Herausforderungen. Weite Fahrtstrecken und ein hohes Durchschnittsalter bei den Haus- und Fach\u00e4rzten beunruhigen viele B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Ziel muss es daher sein, die medizinischen Versorgungszentren weiter auszubauen und Krankenh\u00e4usern im l\u00e4ndlichen Raum zus\u00e4tzliche finanzielle Mittel zur Verf\u00fcgung zu stellen, um die Regelversorgung zu sichern. Es m\u00fcssen wieder Anreize f\u00fcr die \u00c4rzte gesetzt werden, bei uns im Sauerland zu praktizieren.<\/p>\n<p><strong>Denn der Landarzt ist und bleibt das R\u00fcckgrat der gesundheitlichen Versorgung im l\u00e4ndlichen Raum.<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcberdies kann der Einsatz von Telemedizin die Versorgung der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in l\u00e4ndlichen Regionen, wie dem Sauerland verbessern und sollte von seinen Regulierungen befreit werden. Auch mobile Arztpraxen, wie der MediBus, sind begr\u00fc\u00dfenswert und anzustreben. Zudem ist es wichtig, dass die Geburtshilfe zuk\u00fcnftig ein Teil der Grundversorgung wird und die Hebammen endlich eine verdiente Verg\u00fctung bekommen.<\/p>\n<p>Eine Denkwerkstatt <strong>\u201eGesundheit Sauerland\u201c<\/strong> soll daher alle beteiligten Akteure an einen Tisch holen und gemeinsam und partei\u00fcbergreifend die Gesundheitsversorgung ergebnisoffen diskutieren und Perspektiven aufzeigen.<\/p>\n<h3><strong>3<\/strong> f\u00fcr die Gleichbehandlung von Stra\u00dfe und Schiene in der Region<\/h3>\n<p>Wichtige Verkehrsprojekte sind auf den Weg gebracht worden. Von der hohen Priorisierung der A46 und B7N im Bundesverkehrswegeplan bis zu der anstehenden zweigleisigen Sanierung der oberen Ruhrtalbahn und dem Bahnanschluss \u00fcber Marburg nach Frankfurt. Hier gilt es dranzubleiben und auf eine z\u00fcgige Umsetzung zu dr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Auf der Schiene gilt es zudem bei stillgelegten Bahnstrecken, wie der R\u00f6hrtalbahn, konsequent zu pr\u00fcfen, sie wieder zu nutzen und nicht vorschnell abzulehnen.<\/p>\n<p><strong>Der B\u00fcrgerbus<\/strong> hat nicht nur Fahrt aufgenommen, er <strong>bringt Menschen zusammen und zu ihren Zielen<\/strong>. Die F\u00f6rderung des B\u00fcrgerbussystems sorgt vor Ort daf\u00fcr, dass gerade \u00e4ltere Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger Mobilit\u00e4t zur\u00fcckgewinnen. Das erfolgreiche Modell der Genossenschaft beim B\u00fcrgerbusbetrieb vor Ort gilt es daher zu st\u00e4rken, da es den ehrenamtlichen Fahrern Zeit f\u00fcr das Wesentliche erm\u00f6glicht: Das Fahren des B\u00fcrgerbusses.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich m\u00fcssen wir sicherstellen, dass weitere innovative Verkehrsformen in den Blick genommen werden: E-Mobilit\u00e4t ist die Zukunft und darf auch im Sauerland nicht l\u00e4nger ein Fremdwort bleiben. Die Ladeinfrastruktur muss endlich ausgebaut werden.<\/p>\n<h3><strong>4<\/strong> f\u00fcr eine bessere digitale Infrastruktur<\/h3>\n<p>Egal ob beim Einkaufen, im Haushalt, am Arbeitsplatz oder unterwegs, wir nutzen die M\u00f6glichkeiten des Internets sofern eine ausreichend leistungsf\u00e4hige Internetverbindung vorhanden ist.<\/p>\n<p>Heute geh\u00f6rt die Verf\u00fcgbarkeit von <strong>Breitbandzug\u00e4ngen zu den wichtigsten Standortfaktoren<\/strong>. F\u00fcr kleinere und mittlere Unternehmen wird es zunehmend schwieriger, im Wettbewerb zu bestehen, wenn sie die M\u00f6glichkeiten der Digitalisierung nicht ausreichend nutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Anfang 2017 konnten wir uns \u00fcber einen F\u00f6rderbescheid von 9,3 Millionen Euro f\u00fcr den Breitbandausbau im Sauerland freuen. Die Zuteilung der F\u00f6rdergelder und der damit verbundene z\u00fcgige Ausbau des Breitbandinternets ist eine gute Nachricht. Jetzt hei\u00dft es dranbleiben, um die Gigabit-Netze auszubauen. Entsprechende F\u00f6rdermittel m\u00fcssen auch in der kommenden Legislaturperiode prim\u00e4r in die l\u00e4ndlichen Gebiete flie\u00dfen.<\/p>\n<p>Der Einzelhandel vor Ort steht zudem vor besonderen Herausforderungen. Das Internet bietet auf der einen Seite zus\u00e4tzliche Absatzm\u00f6glichkeiten, aber es gef\u00e4hrdet auch die Innenst\u00e4dte. Plattformen wie www.lokaso.de bieten auch f\u00fcr die heimischen Einzelh\u00e4ndler gro\u00dfes Potential. Entsprechende Initiativen aus den St\u00e4dten und Gemeinden m\u00fcssen daher von der Politik Unterst\u00fctzung finden.<\/p>\n<h3><strong>5<\/strong> f\u00fcr den Erfolgsmotor Sauerland: Starkes Handwerk, leistungsf\u00e4hige Industrie, gut aufgestellter Tourismus<\/h3>\n<p>Als Teil der drittst\u00e4rksten deutschen Industrieregion S\u00fcdwestfalen mit gut 1,5 Millionen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern sind wir im Hochsauerlandkreis gut aufgestellt. Wir verf\u00fcgen, als einer der wenigen Standorte weltweit, \u00fcber eine breit gef\u00e4cherte industrielle Basis mit \u00fcber <strong>150 verschiedenen \u201eHidden Champions\u201c<\/strong>. Dies ist ein <strong>Erfolg der vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer<\/strong> in unseren Betrieben vor Ort.<\/p>\n<p>Bedeutend f\u00fcr die wirtschaftliche Entwicklung sind funktionsf\u00e4hige regionale Strukturen, aber auch der Ausbau \u00fcberregionaler Kooperationen. Die strategische Vernetzung mit dem \u00f6stlichen Ruhrgebiet gilt es dabei verst\u00e4rkt ins Auge zu fassen. Schon heute sind zahlreiche Sauerl\u00e4nder Unternehmen im TechnologieZentrum Dortmund pr\u00e4sent.<\/p>\n<p>2025 wird S\u00fcdwestfalen erneut die REGIONALE ausrichten. Somit erh\u00e4lt unsere Region erneut F\u00f6rdermittel des Landes NRW in dreistelliger Millionenh\u00f6he, um die Zusammenarbeit unserer St\u00e4dten und Gemeinden zu verbessern. Ziel der REGIONALE ist es, unsere Heimat f\u00fcr junge Leute attraktiv zu machen und die Potentiale der Digitalisierung innovativ zu nutzen. Bei der Ausgestaltung der F\u00f6rderprogramme setze ich mich daf\u00fcr ein, dass gesellschaftliche Vertreter von Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen regelm\u00e4\u00dfig und systematisch beteiligt werden.<\/p>\n<p>Damit die Chancen der Digitalisierung in der Breite von Mittelstand und Handwerk gesehen und genutzt werden k\u00f6nnen \u2013 Stichwort <strong>\u201eWirtschaft 4.0\u201c<\/strong> \u2013 braucht es Orte der Information. Die Mittelstandkompetenzzentren 4.0 in Dortmund, und zuk\u00fcnftig in Siegen, bieten hier eine gro\u00dfe Chance. Zus\u00e4tzliche Digitale Kompetenzzentren f\u00fcr das Handwerk sind richtig und wichtig.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnderszene steht im l\u00e4ndlichen Raum vor anderen Herausforderungen. Darum brauchen wir andere F\u00f6rderbedingungen als in Berlin. Gerade in unserer Region schlummert gro\u00dfes Potential. Gemeinsam mit jungen Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcndern aus unserer Region m\u00f6chte ich Freir\u00e4ume schaffen \u2013 Co-Working-Spaces im Sauerland. Und ganz wichtig: Scheitern nicht als Makel sehen, sondern als Mut zum Risiko, das beim zweiten oder dritten Versuch von Erfolg gekr\u00f6nt sein kann und Arbeitspl\u00e4tze schafft.<\/p>\n<p>Das Sauerland verf\u00fcgt \u00fcber ein unsch\u00e4tzbares, nat\u00fcrliches Kapital: seine landschaftlich reizvolle Lage. Diese besondere Landschaft wirbt mit Wandern, Radfahren, Tagestourismus, Gesundheit-, Familien- sowie Wintertourismus. <strong>Im gesamten letzten Jahr besuchten 2,5 Millionen G\u00e4ste das Sauerland.<\/strong> Das entspricht einem Anstieg von 3,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Unser Ziel ist, unsere sch\u00f6ne und vielf\u00e4ltige Heimat f\u00fcr die Naherholung der Einheimischen ebenso wie f\u00fcr G\u00e4ste aus dem In- und Ausland noch attraktiver zu machen. Der Tourismus soll durch den Bund ebenfalls gef\u00f6rdert werden. Wichtiger Bestandteil wird das Sondermodul \u201eTourismus 2030\u201c sein, bei dem Perspektiven des Tourismus erarbeitet werden sollen.<\/p>\n<p>Darum gilt es die Energiewende vor Ort mit Augenma\u00df umzusetzen. Zudem ist es wichtig die Kosten im Blick zu haben. Kurzfristig ist die Abschaffung der Stromsteuer ein wichtiger Schritt.<\/p>\n<h3><strong>6<\/strong> f\u00fcr ein Gutes Leben in Stadt und Land<\/h3>\n<p><strong>Wir m\u00fcssen St\u00e4dte, Gemeinden UND unsere D\u00f6rfer st\u00e4rken!<\/strong><\/p>\n<p>Denn Heimat beginnt vor der Haust\u00fcr. Lebenswerte St\u00e4dte und D\u00f6rfer sind die Basis f\u00fcr gesellschaftlichen Zusammenhalt. Nur mit gesunden Finanzen sind wir auch politisch handlungsf\u00e4hig. <strong>Ich setze mich daf\u00fcr ein, dass unsere St\u00e4dte und Gemeinden aus eigener Kraft kommunale Infrastruktur und hochwertige \u00f6ffentliche Dienstleistungen zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<p>Daher muss die \u00f6ffentliche Daseinsvorsorge auch weiterhin im Sauerland umfassend und nachhaltig gest\u00e4rkt werden. Diese St\u00e4rkung werden wir gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunen, Wirtschaft und Gesellschaft aus unserer Region erarbeiten.<\/p>\n<p>Viele landwirtschaftliche Betriebe im Sauerland wurden und werden durch Marktentwicklungen und Bodenspekulationen, die sie kaum beeinflussen k\u00f6nnen, vor die Existenzfrage gestellt. L\u00e4ngst geht es dabei nicht mehr um den Gegensatz konventioneller und \u00f6kologischer Produktionsweisen, sondern um die Frage, wie dieser Strukturwandel so gestaltet werden kann, dass die Land- und Forstwirtschaft eine Zukunftsperspektive hat und die unser Land pr\u00e4gende Kulturlandschaft erhalten werden kann. In den letzten vier Jahren habe ich mir auf den landwirtschaftlichen Touren und in vielen Gespr\u00e4chen mit Landwirten vor Ort ein umfangreiches Bild \u00fcber die Situation machen k\u00f6nnen. Der Erhalt und die St\u00e4rkung der b\u00e4uerlichen Land- und Forstwirtschaft sind wichtig. Dabei muss unsere Region anders beurteilt werden, als zum Beispiel das M\u00fcnsterland. Das Bundesprogramm L\u00e4ndliche Entwicklung ist und war wichtig f\u00fcr das Sauerland und muss \u00fcber 2019 hinaus verfestigt werden.<\/p>\n<p>Ein Bundesministerium f\u00fcr Landwirtschaft und l\u00e4ndliche R\u00e4ume w\u00fcrde dem Rechnung tragen und den Anspruch deutlicher machen.<\/p>\n<h3><strong>7<\/strong> f\u00fcr starke Familien<\/h3>\n<p><strong>Wir wollen starke Familien, die in der Mitte der Gesellschaft tief verwurzelt sind. Denn Familien sichern Zusammenhalt und Zukunft.<\/strong><\/p>\n<p>Unser Ziel ist es, eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu schaffen, die auch nicht an den vielf\u00e4ltigen Herausforderungen des Lebens nicht scheitert. Das wollen wir mit unserem Konzept der Familienarbeitszeit erreichen. Familienarbeitszeit unterst\u00fctzt die Eltern j\u00fcngerer Kinder, die sich die Aufgaben in Familie und Beruf partnerschaftlich aufteilen wollen. Familienarbeitszeit f\u00fcr pflegende Angeh\u00f6rige st\u00e4rkt die Familien, die sich solidarisch um einen pflegebed\u00fcrftigen Angeh\u00f6rigen k\u00fcmmern und daf\u00fcr Beruf und Pflege verbinden wollen.<\/p>\n<p>In einer Gesellschaft, die durch vielf\u00e4ltige Ver\u00e4nderungen immer \u00e4lter und bunter wird, wird nat\u00fcrlich auch der Dialog von Jung und Alt zunehmend wichtiger. Orte wie das Mehrgenerationenhaus Leuchtturm in Brilon oder in Arnsberg sind somit entscheidend f\u00fcr das soziale Miteinander vor Ort. Hiervon brauchen wir noch mehr.<\/p>\n<h3><strong>8<\/strong> f\u00fcr ein starkes Ehrenamt<\/h3>\n<p>Die Freiwillige Feuerwehr, das THW, die Malteser und das Deutsche Rote Kreuz gew\u00e4hrleisten den Brand- und Katastrophenschutz. Kultur- und Sportvereine, Ch\u00f6re und Orchester, die Kirche und Hilfsdienste, Parteien und Gewerkschaften sowie Umweltverb\u00e4nde k\u00fcmmern sich um Soziales, Bildung und sinnvolle Freizeitgestaltung. Auch der Brauchtumspflege unserer Sch\u00fctzenvereine kommt eine besondere Bedeutung zu.<\/p>\n<p><strong>Gerade l\u00e4ndliche R\u00e4ume wie das Sauerland leben vom Engagement der Menschen<\/strong>, von ihren Ideen und ihrer Tatkraft. Unz\u00e4hlige Vereine, Initiativen und Verb\u00e4nde gestalten das Leben Tag f\u00fcr Tag mit. <strong>Sie haben unsere Anerkennung.<\/strong><\/p>\n<p>Der demografische Wandel stellt uns vor gro\u00dfe Herausforderungen: Organisationen bricht der Nachwuchs weg und Kommunen haben M\u00fche diese Aktivit\u00e4ten weiter zu unterst\u00fctzen. Dazu geh\u00f6rt auch die Betreuung und Pflege einer wachsenden Zahl von immer \u00e4lter werdenden Menschen, die Stabilit\u00e4t unserer sozialen Sicherungssysteme und die Gestaltungskraft unserer Kommunen, insbesondere f\u00fcr die strukturschwachen Regionen. Daher verdienen die vielen ehrenamtlich t\u00e4tigen Menschen eine St\u00e4rkung und F\u00f6rderung. Dazu bedarf es im Bund eines eigenen Ausschusses f\u00fcr b\u00fcrgerschaftliches Engagement. Dieser m\u00fcsste zuerst das Thema B\u00fcrokratieabbau beim Ehrenamt auf die Tagesordnung setzen.<\/p>\n<h3><strong>9<\/strong> f\u00fcr mehr Integration und ein Ja! zum Einwanderungsgesetz<\/h3>\n<p>Im R\u00fcckblick auf die Fl\u00fcchtlingskrise gilt mein Dank vor allem den vielen Haupt- und Ehrenamtlichen in den St\u00e4dten und Gemeinden und den Frauen und M\u00e4nnern bei der Bundespolizei. Sie leisten und leisteten vor Ort herausragende Arbeit, selbst wenn sie an den Grenzen ihrer Kr\u00e4fte waren.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Integration von Fl\u00fcchtlingen eignen sich l\u00e4ndliche R\u00e4ume wie das Sauerland hervorragend. Denn statt der Anonymit\u00e4t der Gro\u00dfst\u00e4dte erwartet die Zugezogenen ein soziales Miteinander von Jung und Alt, das zur Teilhabe einl\u00e4dt und den Einstieg in die Gesellschaft erleichtert.<\/p>\n<p>Aber jetzt gilt es die Integration voranzutreiben und klare Regeln f\u00fcr die Einwanderung zu schaffen. Menschen, die Asyl beantragen und eigentlich etwas anderes meinen, m\u00fcssen wir ganz klar sagen, dass ihr Weg nach Europa nicht \u00fcber das Asylrecht f\u00fchrt. <strong>Hierzu brauchen wir dringend ein Einwanderungsgesetz<\/strong> mit verst\u00e4ndlichen Regeln, um den Zuzug zu steuern und zu ordnen. Zus\u00e4tzlich m\u00fcssen Fluchtursachen bek\u00e4mpft und die Verteilung der gefl\u00fcchteten Menschen in Europa gerecht auf alle Schultern verteilt werden.<\/p>\n<p><strong>Auch die Integration braucht feste Spielregeln.<\/strong><\/p>\n<p>Wer Freiheit genie\u00dfen will, muss diese anderen zugestehen. Das m\u00fcssen wir den Menschen, die aus anderen Kulturkreisen zu uns kommen, deutlich machen. Denn nur wer unsere Spielregeln des Zusammenlebens akzeptiert, hat auch einen Platz in unserer Mitte verdient. Wer hingegen schwere Straftaten begeht, muss nach Verb\u00fc\u00dfung seiner Haftstrafe unverz\u00fcglich abgeschoben werden.<\/p>\n<h3><strong>10<\/strong> f\u00fcr Sicherheit im l\u00e4ndlichen Raum<\/h3>\n<p>gut aufgestellte Polizei ist absolute Voraussetzung f\u00fcr ein sicheres Deutschland. <strong>Aus meiner Sicht brauchen wir daher mehr Polizeikr\u00e4fte.<\/strong> Es geht konkret um die Handlungsf\u00e4higkeit der sieben Polizeidienststellen im Hochsauerlandkreis. Nur wenn diese gut ausgestattet und ausger\u00fcstet sind, k\u00f6nnen wir uns sicher f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Daneben brauchen aber auch die Menschen unsere fi nanzielle Unterst\u00fctzung, die ihr Eigenheim oder ihre Wohnung gegen Einbruch sch\u00fctzen. Deshalb hatte die SPD-Bundestagsfraktion in dieser Legislaturperiode durchgesetzt, dass das F\u00f6rderprogramm <strong>\u201eKriminalpr\u00e4vention durch Einbruchsicherung\u201c<\/strong> verbessert und die Mindestinvestitionssumme herabgesetzt wird. Hier muss auch in Zukunft weiter gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p><strong>Innere Sicherheit ist uns wichtig, um unsere B\u00fcrger zu sch\u00fctzen<\/strong> \u2013 die soziale Sicherheit ist die nachhaltige Grundlage f\u00fcr einen starken Zusammenhalt. Nur mit beiden Standbeinen k\u00f6nnen wir der Zukunft einer offenen, wehrhaften und sozial gerechten Gesellschaft mutig entgegen gehen.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/10_punkte_02_1_sr.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Druckversion als PDF<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meschede. 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