{"id":38135,"date":"2017-06-10T22:41:38","date_gmt":"2017-06-10T21:41:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=38135"},"modified":"2017-06-10T22:41:38","modified_gmt":"2017-06-10T21:41:38","slug":"jutta-ditfurths-redebeitrag-bei-der-kundgebung-gegen-die-bdskopi-konferenz-in-frankfurtmain-aus-der-debatte-raushalten-gilt-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/jutta-ditfurths-redebeitrag-bei-der-kundgebung-gegen-die-bdskopi-konferenz-in-frankfurtmain-aus-der-debatte-raushalten-gilt-nicht\/","title":{"rendered":"Jutta Ditfurths Redebeitrag bei der Kundgebung gegen die BDS\/Kopi-Konferenz in Frankfurt\/Main: &#8222;aus der Debatte raushalten gilt nicht.&#8220;"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_38136\" aria-describedby=\"caption-attachment-38136\" style=\"width: 683px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-38136\" src=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/DB-Cg7ZXsAElSQj.jpg-large.jpg\" alt=\"\" width=\"683\" height=\"455\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/DB-Cg7ZXsAElSQj.jpg-large.jpg 683w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/DB-Cg7ZXsAElSQj.jpg-large-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-38136\" class=\"wp-caption-text\">Die Publizistin Jutta Ditfurth, die f\u00fcr \u00d6koLinx-Antirassistische Liste in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung sitzt, bei ihrer Rede auf der Protestkundgebung. (foto: protestfotografie.frankfurt)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/hessenschau.de\/politik\/protest-gegen-israelkritische-konferenz-in-frankfurt,israel-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Hessenschau berichtet gestern<\/a>: &#8222;Der Nahostkonflikt sorgt auch in Frankfurt f\u00fcr Streit. Gegen eine Konferenz zur Besetzung der Pal\u00e4stinensergebiete gibt es den Vorwurf des Antisemitismus. Dabei gehen Konservative und Alt-Linke ein ungew\u00f6hnliches B\u00fcndnis ein.&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><em>(Wir dokumentieren die Rede von Jutta Ditfurth, die in der Hessenschau als &#8222;strammlinke Publizistin&#8220; bezeichnet wird.)<\/em><\/p>\n<p><strong>Guten Abend.<\/strong><\/p>\n<p>1943 schrieb Reichsf\u00fchrer SS Himmler an Amin el Husseini, den Gro\u00dfmufti von Jerusalem:<\/p>\n<blockquote><p>\u00bbdie nationalsozialistische Bewegung Gro\u00dfdeutschlands hat seit ihrer Entstehung den Kampf gegen das Weltjudentum auf ihre Fahne geschrieben. Sie hat deshalb schon immer mit besonderer Sympathie den Kampf der freiheitsliebenden Araber vor allem in Pal\u00e4stina gegen die j\u00fcdischen Eindringlinge verfolgt.\u00ab Das ist die feste Basis \u00bbdes nat\u00fcrlichen B\u00fcndnisses zwischen dem nationalsozialistischen Gro\u00dfdeutschland und den freiheitsliebenden Mohammedanern der ganzen Welt. [&#8230;] Herzlichste Gr\u00fc\u00dfe [&#8230;] f\u00fcr die gl\u00fcckliche Durchf\u00fchrung Ihres Kampfes bis zum sicheren Endsieg.\u00ab<\/p><\/blockquote>\n<p>Auch Goebbels und Hitler waren begeistert vom Mufti. Die Beziehungen entfalteten sich pr\u00e4chtig. Die Nazis finanzierten den arabischen Aufstand gegen die Juden in Pal\u00e4stina von 1936-1939. Man verabredete die gemeinsame Vernichtung der Juden in Pal\u00e4stina. Gl\u00fccklicherweise verlor Deutschland den Krieg. Ein ewiges \u00c4rgernis f\u00fcr deutsche Antisemiten.<\/p>\n<p>Arafat gilt als des Mufti politischer Ziehsohn. Der Mufti ist auch eine wesentliche Wurzel der Hamas, einer der gr\u00f6\u00dften Verbrecherorganisationen im Nahen Osten. Die Hamas foltert und mordet Oppositionelle, macht Frauen und Schwulen das Leben zur H\u00f6lle, steckt Milliarden Hilfsgelder in die eigene Taschen und in Raketenangriffe und Anschl\u00e4ge auf Juden statt in die demokratischen und sozialen Perspektiven der Pal\u00e4stinenser. Auch deshalb: <strong>Free Gaza from Hamas!<\/strong><\/p>\n<p>Die Hamas hat aber ein gro\u00dfes Problem. Sie ist in Teilen der Welt ge\u00e4chtet, Einreiseverbote nach Kanada, USA, Gro\u00dfbritannien usw. <strong>So wurde die BDS-Kampagne eine Art diplomatischer Arm der Hamas.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Izzat al-Risheq<\/strong>, ein hochrangiger <strong>Hamas<\/strong>-F\u00fchrer, lobt den BDS \u00fcberschw\u00e4nglich, weil dessen finales Ziel die Zerst\u00f6rung Israels ist.<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Wir rufen dazu auf, die Kampagne zur Isolation der Okkupation zur versch\u00e4rfen und die Existenz der R\u00e4uberentit\u00e4t zu beenden&#8220;.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Ahmad Bahr<\/strong>, ein Amtstr\u00e4ger der Hamas, will die Intensivierung der BDS-Kampagne bis zum Ende des israelischen Staates.<\/p>\n<p>In ihrer Charta von 1988 beruft sich die Hamas auf die antisemitische F\u00e4lschung Protokolle der Weisen von Zion (Artikel 31). In Artikel 22 steht:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Die Feinde [die Juden; J.D.] haben gewaltige materielle Reicht\u00fcmer angeh\u00e4uft. [&#8230;] [Sie] brachten weltweit [&#8230;] die Medien unter ihre Kontrolle [&#8230;] [und] zettelten [&#8230;] [in] verschiedensten Teilen der Welt Revolutionen an [&#8230;] [Sie] stecken ebenso hinter der Franz\u00f6sischen Revolution und der russischen Revolution [\u2026] [wie] den allermeisten Revolutionen\u00ab.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ist es nicht v\u00f6llig irre, wie sich die Aussagen von Antisemiten aus dem deutschen Kaiserreich, den v\u00f6lkischen Wahnwichteln von 2014 und der Hamas \u00e4hneln?<\/p>\n<p>Die Kopi-Konferenz hat angeblich nichts mit dem BDS zu tun. <strong>Aber alle 13 Referenten und Moderatoren sind BDS-Mitglieder<\/strong> oder Unterst\u00fctzer.<\/p>\n<p>Alle bis auf <strong>Moshe Zuckermann<\/strong>, dessen intellektuellen Niedergang beobachten zu m\u00fcssen, nicht sch\u00f6n ist. Er wirbt inzwischen f\u00fcr rechte B\u00fccher. Er sucht die Mikrophone von Neurechten und Antisemiten wie <strong>Ken Jebsen alias KenFM<\/strong>, der im schlimmsten Sprech des schuldabwehrenden Antisemitismus sagt:<\/p>\n<blockquote><p>\u00bbIsrael strebt in Pal\u00e4stina die Endl\u00f6sung an.\u00ab<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Majida Al Madri<\/strong> ist pal\u00e4stinensische Koordinatorin des BDS. Dann sind da Vertreter von <strong>BDS-Gruppen Bonn, Bremen<\/strong> usw.<\/p>\n<p>Der BDS-Historiker <strong>Ilan Pappe<\/strong> gab \u00f6ffentlich zu, dass der BDS zwar nicht \u2013 wie stets behauptet \u2013 von der \u00bbpal\u00e4stinensischen Zivilgesellschaft\u00ab gegr\u00fcndet worden sei, dass diese F\u00e4lschung aber wichtig f\u00fcr die Geschichtsschreibung ist.<\/p>\n<p>Mit dabei auch <strong>Norman Paech<\/strong>, Linkspartei, der seit vielen Jahren glaubt, die Juden seien selbst schuld am Antisemitismus.<\/p>\n<p>Dabei auch der Frankfurter <strong>Matthias Jochheim<\/strong>, der schon 2010 anl\u00e4sslich des 72. Jahrestag der Reichspogromnacht in Berlin einen BDS-Aufruf unterschrieb und forderte:<\/p>\n<blockquote><p>\u00bbKeine Waffen an Israel\u00ab.<\/p><\/blockquote>\n<p>Nur: nicht an Israel. Antisemiten hassen verteidigungsf\u00e4hige Juden.<\/p>\n<p>Jochheim und Paech nahmen 2010 an jener uns\u00e4glichen Gaza-Flotille teil. Manche Frankfurter Medien halten dies bis heute f\u00fcr eine Art humanit\u00e4ren Abenteuerurlaub. Aber gemeinsam mit t\u00fcrkischen Rechtsextremisten anzuk\u00fcndigen, mit einem Schiff die israelische Seeblockade durchbrechen zu wollen ist eine milit\u00e4rische Ansage und kein Ententanz im Robinson Club.<\/p>\n<p>Die kleine aber fanatische <strong>Frankfurter BDS-Unterst\u00fctzerszene<\/strong> ist gruselig: Der Ex-Pfarrer und Berufsschullehrer <strong>Hans Christoph Stoodt<\/strong> schaffte es nicht, sich wenigstens von pal\u00e4stinensischen Messerattentaten auf israelische B\u00fcrger zu distanzieren.<\/p>\n<p>Seine Genossin <strong>Aitak Barani<\/strong> von der Hisbollah R\u00f6delheim, hat in ihrer Partei DKP keinen Begriff mehr vom Kapitalismus, sondern schw\u00e4tzt im strukturell-antisemitische Jargon stattdessen von der \u00bbinternationalen Finanzdiktatur&#8220;. Am liebsten instrumentalisiert sie Refugees f\u00fcr den BDS.<\/p>\n<p><strong>Der BDS ist kein gewaltfreies Projekt.<\/strong> \u00dcberall dort, wo er auftaucht, wie etwa schon fr\u00fcher an US-amerikanischen Universit\u00e4ten, erleben j\u00fcdische Studierende und andere junge Linke, die Israel nicht vernichtet sehen wollen, signifikant mehr antisemitische Angriffe auf dem Campus. Sie werden von BDSlern aufs aggressivste aus linken Gruppen und internationalistischen B\u00fcndnissen gedr\u00e4ngt. Es ist Teil der au\u00dfenpolitischen BDS-Strategie die akademisch gebildete Jugend gegen Israel in Stellung zu bringen. Sie k\u00f6nnten ja morgen an einflussreichen Positionen sitzen.<\/p>\n<p>Auch in Deutschland werden Linke, die \u00fcber den BDS aufkl\u00e4ren und ihn kritisieren, verpr\u00fcgelt. Wir von der \u00d6kologischen Linken und Freunde haben dies beim <strong>Revolution\u00e4ren 1. Mai-Demo 2016<\/strong> in Berlin selbst erfahren.<\/p>\n<p>BDS-Propagandisten und -F\u00fchrer sagen doch offen, was sie wollen.<\/p>\n<p><strong>As&#8217;ad Abu Khalil<\/strong>, Politikprofessor in Kalifornien, sagt:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Das wirkliche Ziel von BDS ist der Sturz des israelischen Staates.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Ahmed Moor<\/strong>, BDS-Ideologe, sagt:<\/p>\n<blockquote><p>&#8222;BDS ist der finale Showdown [&#8230;] Das Ende der Besatzung ist bedeutungslos, wenn nicht auch der j\u00fcdische Staat beendet wird.&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Omar Barghouti<\/strong>, einer wichtigsten BDS-F\u00fchrer und Mitgr\u00fcnder, sagt:<\/p>\n<blockquote><p>\u00bbDie Zweistaatenl\u00f6sung [&#8230;] ist tot.\u00ab Es handele sich um \u00bbdas letzte Kapitel des zionistischen Projekts&#8220;.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Strategie geht so: Israel wird d\u00e4monisiert, delegitimiert und mit doppelten Standards bewertet wie kein anderer Staat der Welt. BDS hei\u00dft: umfassender Boykott und nicht \u2013 wie in Deutschland viele noch glauben \u2013 nur von Waren aus den Siedlungsgebieten. BDS hei\u00dft: kompletter Boykott aller kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen, Kapitalabzug, Bestrafung von L\u00e4ndern und Firmen, die den Kontakt zu Israel aufrechterhalten. Musiker, die in Israel auftreten, werden bedroht. Barcelona k\u00fcndigt die St\u00e4dtepartnerschaft zu Tel Aviv. So l\u00e4uft das.<\/p>\n<p>Israel soll als &#8222;Schurkenstaat&#8220; hingestellt werden. Etwa durch die absurde Unterstellung, es sei ein &#8222;Apartheidstaat&#8220;. Der Vorwurf soll Assoziationen abrufen und Argumente ersetzen. Israel ist aber kein Apartheidstaat, sondern eine kapitalistische Gesellschaft und als solche leider auch rassistisch. Ich habe geh\u00f6rt auch in Deutschland gibt es m\u00f6rderischen Rassismus. In den USA, in England, in Frankreich usw. Aber keine BDS-Kampagne, nirgends.<\/p>\n<p>Zentrale Forderung des BDS ist die vererbbare \u00bbR\u00fcckkehr\u00ab aller pal\u00e4stinensischen Fl\u00fcchtlinge und unbegrenzt aller ihrer Nachfahren ins israelische Kernland. \u2013 \u00dcber die 700.000 j\u00fcdischen Fl\u00fcchtlinge, die aus arabischen Staaten fliehen mussten, sagt der BDS \u00fcbrigens kein Wort. \u2013 Die v\u00f6llig verr\u00fcckt berechnete Zahl \u00bbpal\u00e4stinensischer Fl\u00fcchtlinge\u00ab steigt inzwischen auf bis zu 7 Millionen. 7 Millionen plus 2 Millionen israelische Araber und Pal\u00e4stinenser macht 9 Millionen Nicht-Juden gegen\u00fcber 6,2 Millionen j\u00fcdischen Israelis.<\/p>\n<p>Die \u00bbR\u00fcckkehr\u00ab-Forderung ist der demografische Hebel zur Aufl\u00f6sung des j\u00fcdischen Staates.<\/p>\n<p>Der deutsche BDS und seine engsten B\u00fcndnispartner wie FOR Palestine, Free Palestine etc wollen auf keinen Fall zwei Staaten Israel und Pal\u00e4stina, die friedlich nebeneinander existieren. Die internationale BDS-Kampagne bewirkt, dass die pal\u00e4stinensische F\u00fchrung sich Verhandlungen mit Israel verweigert, in denen es darum gehen m\u00fcsste, zu welchen Bedingungen die Siedlungsgebiete endlich aufgel\u00f6st werden.<\/p>\n<p>Kein Israel mehr, nur noch einen Staat Pal\u00e4stina vom Jordan bis zum Mittelmeer will der BDS so wie die Hamas. In ihm sollen nur \u00bbnicht-zionistische Juden\u00ab leben d\u00fcrfen. Aber alle Juden, die sich dem BDS nicht unterwerfen, gelten ihm als \u00bbZionisten\u00ab. So ist dieser eine fast \u00bbjudenfreie\u00ab pal\u00e4stinensische Staat letztlich nur die moderne Version der Forderung \u00bbJuden ins Meer\u00ab.<\/p>\n<p>Die Pal\u00e4stinenser sind f\u00fcr den BDS nur ein Druckmittel gegen Israel. Ihre soziale Lage in den arabischen Staaten schert den BDS einen Teufel. Sie werden instrumentalisiert. F\u00fcr ihre Zukunft hat der BDS nichts zu bieten au\u00dfer einer tyrannischen Herrschaft unter F\u00fchrung der Hamas samt Korruption und sozialer Ungleichheit.<\/p>\n<p>Meine Hoffnung liegt darin, dass sich die Meinungsvielfalt der pal\u00e4stinensischen Gesellschaft eines Tages wieder zeigt, wenn BDS und Hamas geschw\u00e4cht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der BDS n\u00fctzt auch der israelischen Rechten um Ministerpr\u00e4sident Netanjahu. Je mehr die Bedrohung durch Hamas und BDS zunimmt, umso mehr Israelis werden ins rechte Lager getrieben. Die israelische Linke kann durch den BDS nur verlieren.<\/p>\n<p>Wenn BDS und Hamas siegen, h\u00f6rt der einzige j\u00fcdische Staat weltweit auf zu existieren. Dann ginge die Rechnung von Nazis und Gro\u00dfmufti auf. Dagegen k\u00e4mpfen antiautorit\u00e4re Linke in Deutschland. Deshalb haben BDS-Aktivisten in der Linken nichts zu suchen!<\/p>\n<p>Und anderen Linken sei zugerufen: aus der Debatte raushalten gilt nicht.<\/p>\n<p><strong>Danke.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Hessenschau berichtet gestern: &#8222;Der Nahostkonflikt sorgt auch in Frankfurt f\u00fcr Streit. Gegen eine Konferenz zur Besetzung der Pal\u00e4stinensergebiete gibt es den Vorwurf des Antisemitismus. 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