{"id":35123,"date":"2016-04-08T16:13:36","date_gmt":"2016-04-08T15:13:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=35123"},"modified":"2016-04-08T16:43:18","modified_gmt":"2016-04-08T15:43:18","slug":"pressemitteilung-flucht-und-ihre-ursachen-wir-koennen-was-tun-vortrag-und-diskussion-in-olsberg-antfeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/pressemitteilung-flucht-und-ihre-ursachen-wir-koennen-was-tun-vortrag-und-diskussion-in-olsberg-antfeld\/","title":{"rendered":"Pressemitteilung: Flucht und ihre Ursachen \u2013 Wir k\u00f6nnen was tun! Vortrag und Diskussion in Olsberg-Antfeld."},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-35127\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/WieseWordle20160405.jpg\" alt=\"WieseWordle20160405\" width=\"700\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/WieseWordle20160405.jpg 700w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/WieseWordle20160405-300x145.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><strong>Olsberg\/Antfeld (spd_pm) Auf Einladung des heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese referierte der entwicklungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Stefan Rebmann (MdB) im Rahmen der Reihe Fraktion vor Ort zum Thema \u201eFlucht und ihre Ursachen\u201c vor zahlreichen interessierten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern in Olsberg-Antfeld.<\/strong><\/p>\n<p>Nach der Begr\u00fc\u00dfung und Vorstellung der Podiumsteilnehmer f\u00fchrte Dirk Wiese in das Thema ein, bevor Stefan Rebmann mit beeindruckenden Bildern und Grafiken die Vielf\u00e4ltigkeit der Fluchtgr\u00fcnde und die enormen weltweiten Fl\u00fcchtlingsbewegungen aufzeigte. Aktuell sind weltweit etwa 60 Millionen Menschen auf der Flucht, das ist die h\u00f6chste Fl\u00fcchtlingszahl seit dem 2. Weltkrieg. Nur ein Bruchteil davon hat sich in den vergangenen Monaten auf den Weg nach Europa gemacht, da die meisten Binnenfl\u00fcchtlinge sind oder in der N\u00e4he Ihrer Heimat Zuflucht suchen.<\/p>\n<p>In der Podiumsdiskussion berichteten Anja Licher-Stahlschmidt vom Verein KIPEPEO Winterberg, Steffen Baumann, Vorsitzender der Diakonie Ruhr-Hellweg, Pastor Hartmut K\u00f6llner vom Weltladen Meschede, und Wolfgang Zeh, Vorsitzender vom DGB-Kreisverband Hochsauerland zun\u00e4chst \u00fcber ihre Erfahrungen aus der Arbeit in der Fl\u00fcchtlingsbetreuung und ihre Einsch\u00e4tzungen zu notwendigen Schritten bevor eine rege und kontroverse Diskussion mit dem Publikum folgte.<\/p>\n<p>\u201eIm Libanon befinden sich zur Zeit &#8211; bei einer Einwohnerzahl von etwa 4,5 Millionen &#8211; rund 1,1 Millionen registrierte Fl\u00fcchtlinge. Wenn wir das in Relation zum Hochsauerlandkreis mit etwa 270 Tausend Einwohnern setzen, dann m\u00fcssten rund 70 Tausend Fl\u00fcchtlinge allein im HSK betreut werden\u201c, so Steffen Baumann von der Diakonie Ruhr-Hellweg. Bildhaft erg\u00e4nzte dazu Rebmann: \u201e Die aktuell in Deutschland beherbergten Fl\u00fcchtlinge entsprechen im Vergleich zu unserer Einwohnerzahl etwa 5 Fl\u00fcchtlingen zwischen 500 Feiernden in einer Sauerl\u00e4nder Sch\u00fctzenhalle\u201c.<\/p>\n<p>Pastor K\u00f6llner brach eine Lanze f\u00fcr fair gehandelte Waren \u201eWenn wir alle Fairtrade-Produkte kaufen w\u00fcrden, dann k\u00f6nnte damit die Lebensperspektive der Menschen in der eigenen Heimat wesentlich verbessert und damit Flucht aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden unn\u00f6tig werden\u201c. Und Wolfgang Zeh f\u00fchrte aus, dass er es f\u00fcr unerl\u00e4sslich h\u00e4lt, die Fl\u00fcchtlinge hier vor Ort so schnell wie m\u00f6glich in Arbeit zu bringen \u201eDenn, wer zusammen arbeitet, der lernt sich kennen und integriert sich schneller und von ganz allein\u201c so Zeh.<\/p>\n<p>\u201eAuch wenn die Bew\u00e4ltigung der Fl\u00fcchtlingskrise schwierig bleibt, so k\u00f6nnen wir doch etwas tun\u201c, res\u00fcmierte Dirk Wiese zum Abschluss. \u201eSowohl in der Entwicklungspolitik als auch hier im Land vor Ort, im Zusammensein auf allen Ebenen kann uns viel gelingen. Weil dieses Thema uns alle bewegt, wird es sicher weitere Veranstaltung dazu geben\u201c, versprach Dirk Wiese zum Abschluss.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><em>Aktuelle Informationen vom Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese sowie \u00fcber die SPD im Hochsauerland befinden sich im Internet unter <a href=\"http:\/\/www.dirkwiese.de\" target=\"_blank\">www.dirkwiese.de<\/a> und unter <a href=\"http:\/\/www.hsk-spd.de\" target=\"_blank\">www.hsk-spd.de<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Olsberg\/Antfeld (spd_pm) Auf Einladung des heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese referierte der entwicklungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Stefan Rebmann (MdB) im Rahmen der Reihe Fraktion vor Ort zum Thema \u201eFlucht und ihre &hellip; <a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/pressemitteilung-flucht-und-ihre-ursachen-wir-koennen-was-tun-vortrag-und-diskussion-in-olsberg-antfeld\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201ePressemitteilung: Flucht und ihre Ursachen \u2013 Wir k\u00f6nnen was tun! 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