{"id":33250,"date":"2015-08-24T19:56:02","date_gmt":"2015-08-24T18:56:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=33250"},"modified":"2016-03-03T20:51:11","modified_gmt":"2016-03-03T19:51:11","slug":"hochgebirge-sind-wie-polarregionen-vom-klimawandel-besonders-betroffen-wie-wird-sich-die-globale-erwaermung-aus-heutiger-sicht-auf-die-natur-unserer-alpen-auswirken-teil-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/hochgebirge-sind-wie-polarregionen-vom-klimawandel-besonders-betroffen-wie-wird-sich-die-globale-erwaermung-aus-heutiger-sicht-auf-die-natur-unserer-alpen-auswirken-teil-i\/","title":{"rendered":"Hochgebirge sind wie Polarregionen vom Klimawandel besonders betroffen \u2013 Wie wird sich die globale Erw\u00e4rmung aus heutiger Sicht auf die Natur unserer Alpen auswirken? Teil I"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_33262\" aria-describedby=\"caption-attachment-33262\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/10_6DB7.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-33262\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/10_6DB7.jpg\" alt=\"Schlatenkees in den Hohen Tauern (Venedigergruppe). 1980 f\u00fchrte der Weg zur Alten- und Neuen Pragerh\u00fctte noch direkt an diesem Gletscher entlang, wie auf dem Foto zu sehen ist. Mittlerweile sind Ausdehnung und Eisvolumen stark geschrumpft. (alle fotos, falls nicht anders genannt: karl-josef knoppik)\" width=\"700\" height=\"451\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/10_6DB7.jpg 700w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/10_6DB7-300x193.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-33262\" class=\"wp-caption-text\">Schlatenkees in den Hohen Tauern (Venedigergruppe). 1980 f\u00fchrte der Weg zur Alten- und Neuen Pragerh\u00fctte noch direkt an diesem Gletscher entlang, wie auf dem Foto zu sehen ist. Mittlerweile sind Ausdehnung und Eisvolumen stark geschrumpft. (alle fotos, falls nicht anders genannt: karl-josef knoppik)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Wenn in den letzten 2 bis 3 Jahrzehnten vom Klimawandel gesprochen und geschrieben wird, so ist damit in erster Linie der anthropogene, also menschengemachte Einflu\u00df auf das Klimasystem unserer Erde gemeint, das sich aus Atmosph\u00e4re, Hydrosph\u00e4re (Ozeane, Seen, Fl\u00fcsse), Kryosph\u00e4re (Eis und Schnee), Biosph\u00e4re (lebende Organismen auf dem Land und im Wasser) und Litho-\/Pedosph\u00e4re (festes Gestein und B\u00f6den) zusammensetzt.<\/strong><\/p>\n<p>Klimaver\u00e4nderungen nat\u00fcrlichen Ursprungs hat es schon vor Jahrtausenden gegeben. Klima ist stets einem Wandel unterworfen, da die Umlaufbahn des Planeten um die Sonne variiert, was Auswirkungen auf die Strahlkraft letzterer mit sich bringt, weil Himmelsk\u00f6rper einschlagen und Vulkane explodieren. Beunruhigend an der z. Zt. im Gang befindlichen globalen Erw\u00e4rmung, wie sie seit Beginn des Industriezeitalters Mitte des 19. Jahrhunderts beobachtet wird, ist freilich das Tempo, in dem diese Ver\u00e4nderungen ablaufen. Im Zuge fr\u00fcherer, teilweise heftiger Klimaschwankungen, die sich innerhalb von vielen Jahrtausenden vollzogen, blieb den \u00d6kosystemen mit ihren tierischen und pflanzlichen Bewohnern im Unterschied zu heute stets gen\u00fcgend Zeit sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_33260\" aria-describedby=\"caption-attachment-33260\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/08_6DA6.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-33260 size-full\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/08_6DA6.jpg\" alt=\"Alpenschneehuhn im alpinen Gel\u00e4nde - mu\u00df bei zunehmender Erw\u00e4rmung immer h\u00f6here Gefilde aufsuchen (Foto: H. J. F\u00fcnfst\u00fcck, Garmisch-Partenkirchen)\" width=\"700\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/08_6DA6.jpg 700w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/08_6DA6-300x181.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-33260\" class=\"wp-caption-text\">Alpenschneehuhn im alpinen Gel\u00e4nde &#8211; mu\u00df bei zunehmender Erw\u00e4rmung immer h\u00f6here Gefilde aufsuchen (Foto: H. J. F\u00fcnfst\u00fcck, Garmisch-Partenkirchen, www.5erls-naturfotos.de)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der gegenw\u00e4rtige, nachweislich vom Menschen verursachte Klimawandel, &#8211; und daran gibt es keinerlei Zweifel -, vollzieht sich derart schnell, da\u00df bei ungebremstem Anstieg der Treibhauskonzentration in der Atmosph\u00e4re nicht nur gravierende Ver\u00e4nderungen in der Fauna und Flora zu erwarten sind, sondern auch wir Menschen in vielerlei Hinsicht die Folgen des weltweiten Klimawandels zu sp\u00fcren bekommen und jetzt schon sp\u00fcren. Schon l\u00e4ngst wird unser Lebensalltag auch in den klimatisch gem\u00e4\u00dfigten Zonen infolge einer signifikanten H\u00e4ufung von Extremwetterlagen ( D\u00fcrren, \u00dcberschwemmungen, Orkane, Tornados) durcheinandergebracht. Man ist das Jahr \u00fcber mehr und mehr damit besch\u00e4ftigt, Unwettersch\u00e4den zu beseitigen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_33269\" aria-describedby=\"caption-attachment-33269\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/17_6E4B.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-33269\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/17_6E4B.jpg\" alt=\"Tiroler Ache bei Schleching im Chiemgau nach dem verheerenden Hochwasser im Mai\/Juni 2013. \" width=\"700\" height=\"424\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/17_6E4B.jpg 700w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/17_6E4B-300x182.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-33269\" class=\"wp-caption-text\">Tiroler Ache bei Schleching im Chiemgau nach dem verheerenden Hochwasser im Mai\/Juni 2013.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Es bleibt also eines festzuhalten: Ganz egal, wie der Klimawandel verl\u00e4uft und wie viele davon es in der Erdgeschichte bereits gegeben hat: Noch nie hatte der Homo sapiens einen so gro\u00dfen Anteil daran.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>So hat die Zahl der \u201eNaturkatastrophen\u201c in Bayern seit 1960 bis Ende der 2000er Jahre um das Vierfache zugenommen. Diese sind das Ergebnis von \u00fcber 1 Grad mittlerer Temperaturerh\u00f6hung in diesem Bundesland w\u00e4hrend der vergangenen 30 bis 35 Jahre. Ein extremer Wert, wenn man den Einflu\u00df auf die Atmosph\u00e4re ber\u00fccksichtigt. Die Konsequenz daraus ist, da\u00df sich ein intensiverer hydrologischer Zyklus bilden kann, der f\u00fcr solche und andere Wetteranomalien verantwortlich zeichnet.<\/p>\n<figure id=\"attachment_33270\" aria-describedby=\"caption-attachment-33270\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/18_6E5B.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-33270\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/18_6E5B.jpg\" alt=\"Extreme Wetterereignisse haben im Alpenraum erheblich zugenommen.\" width=\"700\" height=\"452\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/18_6E5B.jpg 700w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/18_6E5B-300x194.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-33270\" class=\"wp-caption-text\">Extreme Wetterereignisse haben im Alpenraum erheblich zugenommen.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im Mai 2013 wurde in der Atmosph\u00e4re erstmals ein Wert von \u00fcber 400 ppm (parts per Millionen) gemessen. D. h., da\u00df 400 von einer Millionen Luftmolek\u00fclen CO\u00b2-Molek\u00fcle sind. \u00dcbrigens: 1 CO\u00b2-Molek\u00fcl hat in der Atmosph\u00e4re eine Verweildauer von 120 Jahren. Wir m\u00fcssen aber auf jeden Fall unter dem Wert von 450 ppm bleiben, wenn das von den Klimakonferenzen ausgegebene Ziel von h\u00f6chstens 2 Grad Erw\u00e4rmung noch eingehalten werden soll. Macht die Menschheit allerdings so weiter wie bisher, wird dieser Wert vermutlich in weniger als 25 Jahren erreicht.<\/p>\n<p>Zu Beginn des Industriezeitalters lag der CO\u00b2-Gehalt noch bei 280 ppm; und in der Sp\u00e4teiszeit vor \u00fcber 10.000 Jahren bei gerade mal 190 ppm. In den 1990er Jahren nahm der CO\u00b2-Gehalt im Durchschnitt um 0,7 ppm pro Jahr zu, im vergangenen Jahrzehnt um 2,1 ppm. Und von 2012 auf 2013 gar um 2,9 ppm.<\/p>\n<p>Insgesamt sind die Temperaturen seit Mitte des 19. Jahrhunderts im globalen Mittel um 0,8 Grad C, im \u00f6sterreichischen Alpenraum um exact das Doppelte, n\u00e4mlich um 1,6 Grad C gestiegen. Klimamodelle sagen f\u00fcr den Alpenraum bis zum Ende des Jahrhunderts eine Erw\u00e4rmung um 3,5 Grad voraus. Es k\u00f6nnten aber auch 5,5 Grad sein.<\/p>\n<p>Hauptverantwortlich f\u00fcr diese Entwicklung ist das CO\u00b2. Es legt sich wie eine Decke \u00fcber die Erdatmosph\u00e4re. Die von der Erdoberfl\u00e4che ausgesandte langwellige W\u00e4rmestrahlung (auch als Infrarotstrahlung bezeichnet), wird wieder zu ihr zur\u00fcckgestrahlt. Effektiv in der R\u00fcckstrahlung sind auch das Methan und andere Spurengase. Diese Zusammenh\u00e4nge sind seit langem bekannt. Nicht nur durch steigende Wasserspiegel oder st\u00e4rkere St\u00fcrme, sondern auch durch kleine, aber wichtige Ver\u00e4nderungen im Zusammenspiel von Tieren und Pflanzen in den verschiedensten \u00d6kosystemen machen sich die Folgen der globalen Erw\u00e4rmung f\u00fcr viele Menschen und an vielen Orten rund um den Globus lange bemerkbar. F\u00fcr die Biodiversit\u00e4t k\u00f6nnen die Auswirkungen des Klimawandels sowohl positiver wie negativer Natur sein. Einerseits sind n\u00e4mlich intakte nat\u00fcrliche und naturnahe \u00d6kosysteme sehr wohl in der Lage den Ver\u00e4nderungen durch steigende Temperaturen zu trotzen. Andererseits kann infolge des beschleunigten Temperaturanstiegs ein gesundes Naturgef\u00fcge durcheinandergebracht werden. Dennoch bleibt festzuhalten: Nur vitale \u00d6kosysteme k\u00f6nnen sich auf die Bedingungen des Klimawandels einstellen und dem Artensterben entgegenwirken. Deshalb besteht die vordringlichste Aufgabe darin, auf einen konsequenten Schutz naturnaher und nat\u00fcrlicher Gebirgs\u00f6kosysteme hinzuwirken.<\/p>\n<figure id=\"attachment_33265\" aria-describedby=\"caption-attachment-33265\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/13_6E08.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-33265\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/13_6E08.jpg\" alt=\"Geislergruppe in den Dolomiten, S\u00fcdtirol\" width=\"700\" height=\"441\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/13_6E08.jpg 700w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/13_6E08-300x189.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-33265\" class=\"wp-caption-text\">Geislergruppe in den Dolomiten, S\u00fcdtirol<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Klima auf unserem Planeten war w\u00e4hrend der gesamten Erdgeschichte von einem Wechsel aus Eis- und Warmzeiten gepr\u00e4gt. Insgesamt gab es 4 Eiszeiten, die sich \u00fcber einen Zeitraum von Jahrmillionen erstreckten. Diese waren wiederum durch k\u00fcrzere eisfreie Perioden voneinander getrennt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_33273\" aria-describedby=\"caption-attachment-33273\" style=\"width: 612px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/02_ABA6.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-33273\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/02_ABA6.jpg\" alt=\"Wei\u00dftannen sind die m\u00e4chtigsten B\u00e4ume Europas. Sie k\u00f6nnen eine H\u00f6he von bis zu 60 m erreichen\" width=\"612\" height=\"525\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/02_ABA6.jpg 612w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/02_ABA6-300x257.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-33273\" class=\"wp-caption-text\">Wei\u00dftannen sind die m\u00e4chtigsten B\u00e4ume Europas. Sie k\u00f6nnen eine H\u00f6he von bis zu 65 m erreichen<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die letzte Eiszeit, das Pleistoz\u00e4n, dauerte etwa 3 Millionen Jahre. Und auch w\u00e4hrend dieser Eiszeit schwankten die durchschnittlichen Temperaturen ganz erheblich. In den kalten Zeitabschnitten betrug auf dem Gebiet Mitteleuropas die durchschnittliche Januartemperatur zwischen minus 14 und minus 22 Grad C; im Juli pendelten die Werte um plus 5 bis 10 Grad. In den warmen Phasen \u00e4hnelten die Klima- und Vegetationsverh\u00e4ltnisse in Bayern weitgehend denen der Gegenwart.<\/p>\n<figure id=\"attachment_33257\" aria-describedby=\"caption-attachment-33257\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/05_6D64.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-33257\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/05_6D64.jpg\" alt=\"Silberwurz (dryas octopetala) W\u00e4hrend der fr\u00fchen Dryas-Eiszeit \u00fcberall in Europa vorkommend. Der Zeitabschnitt am Ende des Pleistoz\u00e4ns wurde nach dieser Pflanze benannt. Vorkommen auf Fels- und Kalkschuttfluren sowie alpinen Matten und Mor\u00e4nenschutt.\" width=\"700\" height=\"475\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/05_6D64.jpg 700w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/05_6D64-300x204.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-33257\" class=\"wp-caption-text\">Silberwurz (dryas octopetala) W\u00e4hrend der fr\u00fchen Dryas-Eiszeit \u00fcberall in Europa vorkommend. Der Zeitabschnitt am Ende des Pleistoz\u00e4ns wurde nach dieser Pflanze benannt. Vorkommen auf Fels- und Kalkschuttfluren sowie alpinen Matten und Mor\u00e4nenschutt.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Eiszeiten der letzten 1 Mio. Jahre haben die heutige Landschaft der Alpen geformt. Die Gletscher wirkten auf die Oberfl\u00e4che wie ein Hobel und verfrachteten Gesteinsmaterial vereinzelt sogar aus den kristallinen Zentralalpen in einige T\u00e4ler der n\u00f6rdlichen Kalkalpen, z. B. des Berchtesgadener Landes. Im Vergleich zur Entstehungsgeschichte der Alpen fast unbedeutend, aber f\u00fcr ihr derzeitiges Landschaftsbild entscheidend, sind die letzten etwa 15.000 Jahre (Quelle: Nationalpark Berchtesgaden).<\/p>\n<p>Wir befinden uns momentan in der Nacheiszeit, genau gesagt in der als Holoz\u00e4n genannten Warmzeit. Die weit zur\u00fcckliegende Warmzeit des \u201eEam\u201c begann vor ca. 126.000 Jahren. Sie erstreckte sich \u00fcber 11.000 Jahre und war durch stabile Verh\u00e4ltnisse gekennzeichnet. Sie wird im Alpenraum auch als Ri\u00df\/W\u00fcrm-Interglazial benannt, da sie die Warmzeit zwischen der Ri\u00df- und W\u00fcrm-Kaltzeit darstellt. Die Temperaturen lagen damals ca. 1 bis 2 Grad oberhalb des heutigen Niveaus.<\/p>\n<p>Normalerweise w\u00fcrden wir \u2013 erdgeschichtlich betrachtet \u2013 wieder auf eine Eiszeit zusteuern, g\u00e4be es nicht den anthropogenen Klimawandel.<\/p>\n<p>Und der ist in dem zentraleurop\u00e4ischen Hochgebirge bereits deutlich sichtbar. Stichwort schmelzende Gletscher: \u00dcber die H\u00e4lfte des bayerischen Gletschereises ist in den vergangenen 100 Jahren weggetaut. Vom Blaueis- und mehr noch vom Watzmanngletscher in den Berchtesgadener Alpen sind nur noch k\u00fcmmerliche Reste vorhanden. 1 m Firnmasse verliert das \u201eBlaueis\u201c derzeit pro Jahr. Programmiert ist damit eine Wasserknappheit, die die Versorgung der alpinen Schutzh\u00fctten mit dem kostbaren Lebenselexier auf Dauer ernsthaft gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<figure id=\"attachment_33267\" aria-describedby=\"caption-attachment-33267\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/15_6E29.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-33267\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/15_6E29.jpg\" alt=\"Die idyllische Marxenklamm, Naturdenkmal nahe Ramsau im Biosph\u00e4renreservat .Berchtesgaden\" width=\"700\" height=\"443\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/15_6E29.jpg 700w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/15_6E29-300x190.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-33267\" class=\"wp-caption-text\">Die idyllische Marxenklamm, Naturdenkmal nahe Ramsau im Biosph\u00e4renreservat Berchtesgaden.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Unsere ehemaligen Eisriesen von bizarrer Sch\u00f6nheit werden eines Tages nur noch auf historischen Aufnahmen zu bewundern sein. Das Institut f\u00fcr Atmosph\u00e4renforschung in Z\u00fcrich kommt zu dem Ergebnis, da\u00df bereits im Jahre 2030 20 bis 70 % der Eisriesen verschwunden sind. Indem sich die H\u00f6henzonen immer weiter verschieben, verschwindet auch das vermeintlich \u201eewige Eis\u201c zusehends. Zur\u00fcck bleibt eine trostlose Schutt- und Ger\u00f6llw\u00fcste. Z. Zt. beobachten Wissenschaftler eine Rekord-Eisschmelze. Die Eisdicke der untersuchten Gletscher nimmt jedes Jahr zwischen einem halben und einem ganzen Meter ab. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts schmelzen die Gletscher in atemberaubendem Tempo dahin. Die Eisriesen sind durch die Schmelze inzwischen so stark aus dem Gleichgewicht geraten, da\u00df sie vermutlich auch dann weiter an Substanz einb\u00fc\u00dfen werden, wenn der Klimawandel eine Pause einlegt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_33268\" aria-describedby=\"caption-attachment-33268\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/16_6E3A.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-33268\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/16_6E3A.jpg\" alt=\"Blick zum Dachstein mit dem dazugeh\u00f6rigen Gletscher, 2.996 m im Bundesland Salzburg, Aufnahme von 1999\" width=\"700\" height=\"465\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/16_6E3A.jpg 700w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/16_6E3A-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-33268\" class=\"wp-caption-text\">Blick zum Dachstein mit dem dazugeh\u00f6rigen Gletscher, 2.996 m im Bundesland Salzburg, Aufnahme von 1999<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Anzahl der Sonnenstunden im Hochgebirge ist nach Angaben von Wissenschaftlern schon in den 90er Jahren gestiegen; und auch der Luftdruck hat sich leicht erh\u00f6ht, so da\u00df Hochdrucksituationen zugenommen haben. Sie k\u00f6nnen Inversionswetterlagen bewirken und den vertikalen Luftaustausch unterbinden. Warmes Bergwetter beg\u00fcnstigt aber die Gletscherschmelze.<\/p>\n<p>Und was den Temperaturanstieg betrifft, so f\u00e4llt dieser in den Alpen sogar st\u00e4rker aus als im globalen Durchschnitt, weil dieses mitteleurop\u00e4ische Hochgebirge nicht unmittelbar von Wasserfl\u00e4chen umgeben ist (Meer, gro\u00dfe Seen), die f\u00fcr Abk\u00fchlung sorgen k\u00f6nnten. Landfl\u00e4chen heizen sich bekanntlich schneller auf als Wasserfl\u00e4chen. Erstgenannte bilden eine Heizfl\u00e4che f\u00fcr Temperatur und Luft. Die Erw\u00e4rmung wird durch die vorhandene Heizfl\u00e4che inneralpin, infolge der geringeren Luftmasse im Vergleich zu au\u00dferhalb, deutlich st\u00e4rker und schneller vor sich gehen. Die Anzahl der Frostn\u00e4chte sinkt, und Schneefall wird in tiefen Lagen seltener. In den St\u00e4dten werden so genannte Tropenn\u00e4chte, also mit Temperaturen nicht unter 20 Grad, immer h\u00e4ufiger auftreten. Dies f\u00fchrt dazu, da\u00df es die nach Abk\u00fchlung sich sehnenden Menschen ins Gebirge zieht, wovon wiederum der Tourismus mittelfristig profitieren k\u00f6nnte, so die Auffassung der Alpenvereine. Ihrer Einsch\u00e4tzung nach lie\u00dfen sich mit dem Sommertourismus in Zukunft gro\u00dfe Erfolge erzielen. Der Fehler bestand ihrer Ansicht nach bisher darin, da\u00df man kr\u00e4ftig in den \u00f6kologisch zerst\u00f6rerischen Wintertourismus investiert hat, obwohl dieser durch die Folgen des Klimawandels immer mehr an Boden verliert.<\/p>\n<p>In Sachen Wetterbeobachtung und Klimaforschung ist Deutschlands h\u00f6chster Berg, die 2.968 m hohe Zugspitze, mit ihrer seit 112 Jahren ununterbrochenen Me\u00dfreihe ein wertvoller Beobachtungspunkt. Herausragend ist auch, da\u00df die Zugspitzstation seit dieser Zeit unverf\u00e4lscht mi\u00dft und nicht \u2013 wie manch andere Wetterwarte \u2013 von k\u00fcnstlichen W\u00e4rmequellen und Verschattung beeinflu\u00dft wird. Nach wie vor sind die Winter auf der Zugspitze lang und schneereich. Rekordwerte, wie die 8,30 m vom 2. April 1944, werden allerdings nicht mehr ann\u00e4hernd erreicht. Lediglich im Jahre 1977, also 33 Jahre sp\u00e4ter, wurden noch einmal beachtliche 7,30 m gemessen. Die maximale Schneeh\u00f6he am Me\u00dfpunkt, unterhalb des Gipfels, betr\u00e4gt in den meisten Sp\u00e4twinter- und Fr\u00fchlingsmonaten noch immer 4 bis 6 m.<\/p>\n<p>In 50 Jahren wird es auch auf der Zugspitze ganz anders aussehen als heute. Die Schneefallgrenze ist in den letzten 20 Jahren um 300 m nach oben gewandert. Bereits im Sommer des Jahres 1993 fiel auf dem h\u00f6chsten Berg der Ostalpen, dem \u201eK\u00f6nig Ortler\u201c (3.902 m) der Niederschlag zum ersten Mal als Regen. Und Ende der 80er Jahre konnte die zweith\u00f6chste Passstra\u00dfe der Alpen, n\u00e4mlich das Stilfserjoch (2.756 m) in Italien den ganzen Winter hindurch ohne Einschr\u00e4nkungen befahren werden. Diese sehr au\u00dfergew\u00f6hnlichen, zuvor nie dagewesenen Ereignisse wurden vom WWF schon damals als untr\u00fcgliches Zeichen f\u00fcr die beginnende Erw\u00e4rmung des Klimas gedeutet.<\/p>\n<figure id=\"attachment_33255\" aria-describedby=\"caption-attachment-33255\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/03_6D43.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-33255\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/03_6D43.jpg\" alt=\"Das Edelwei\u00df, die K\u00f6nigin der Alpenblumen; stammt urspr\u00fcnglich aus den innerasiatischen Steppen.\" width=\"700\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/03_6D43.jpg 700w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/03_6D43-300x193.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-33255\" class=\"wp-caption-text\">Das Edelwei\u00df, die K\u00f6nigin der Alpenblumen; stammt urspr\u00fcnglich aus den innerasiatischen Steppen.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auch auf dem Rauriser Sonnblick in den \u00f6sterreichischen Hohen Tauern gab es lt. Angaben von Mitarbeitern des dort ans\u00e4ssigen Observatoriums einst an \u00fcber 90 % der Tage Schneefall. Seit die Tage mit Regen und analog dazu h\u00f6heren Temperaturen h\u00e4ufiger geworden sind, hat dies der Geologie und dem Permafrost (ab einer H\u00f6he von 2.500 m) erhebliche Probleme beschert. Die Dauerfrostb\u00f6den weichen immer mehr auf. Das f\u00fchrt zu losen Ger\u00f6llhalden und rutschenden Felsbl\u00f6cken. Damit mu\u00df man als Bergwanderer jederzeit rechnen. Alte, seit Jahrhunderten den Alpinisten vertraute Wege sind nicht mehr begehbar. Neue Wege und Steige werden gewiesen. Der Untergrund ist teilweise um 30 m eingesunken \u2013 in den letzten 3 Jahrzehnten. Die Tage, an denen Wasser bis in die Felsritzen eindringen kann und wieder gefriert, haben gleichfalls zugenommen. Dadurch werden Gesteinsmassen, ja ganze Felsbrocken herausgesprengt. Welche Folgen der tauende Dauerfrostboden (Permafrost) und die Sprengkraft von Wasser haben, konnte man bereits in den fr\u00fchen 2000er Jahren am Gipfel des Sonnblicks selbst besichtigen. Seither mu\u00df das br\u00fcchige Gestein durch aufwendige Bauma\u00dfnahmen gesichert werden. Das Alpenvereinshaus auf dem Sonnblick befindet sich auf wackeligem Fundament. Mit dem R\u00fcckzug des Permafrosteises aus dem Fels und dem Kreislauf von Tauen und Frieren, der Frostsprengungen m\u00f6glich macht, haben viele Alpengipfel ihre Stabilit\u00e4t inzwischen verloren. \u00dcber 100 Ankerstangen wurden in den Fels gebohrt. Jede dieser riesigen Nadeln ist 10 Meter lang. Gro\u00dfe Teile des Gipfels erhielten einen \u00dcberzug aus Spritzbeton. In mehreren, besonders br\u00fcchigen Arealen sorgen so genannte Sehnen, das sind vertikale Betonanker, f\u00fcr Stabilit\u00e4t. Die Nadeln sollen den Gipfel wie einen Ring zusammenhalten. Gegen eindringendes Wasser wird die Oberfl\u00e4che des Gesteins versiegelt.<\/p>\n<p>Mehr als 3.700 Eisstr\u00f6me gibt es in den Alpen. In den letzten 150 Jahren verloren sie 1\/3 ihrer Fl\u00e4che. Die Ursache liegt eindeutig in der globalen Erw\u00e4rmung. Sie ist so stark, da\u00df sich im N\u00e4hrgebiet des Gletschers, also in seinem oberen Teil, kaum noch neues Eis bildet. Es schmilzt also mehr ab als nachgeliefert wird. Lt. Greenpeace-Magazin (Ausgabe 4.15) drohen auch die Gletscher der Mount Everest-Region bis Ende des Jahrhunderts 70 bis 99 Prozent ihres Volumens zu verlieren. Selbst in hochgelegenen Gebieten regnet es immer \u00f6fter. Die Forscher warnen vor Problemen f\u00fcr die Landwirtschaft und vor \u00dcberschwemmungen durch Schmelzwasser.<\/p>\n<p>Zu wenig Wassernachschub f\u00fchrt zu D\u00fcrrezeiten, zu viel Wasser zu \u00dcberschwemmungen. Klimamodelle prognostizieren, da\u00df die Sommermonate Juni, Juli und August deutlich hei\u00dfer werden sollen. Aber schon jetzt sind viele Alpenb\u00e4che und Fl\u00fcsse versiegt, ausgetrocknet, der Energiegewinnung sowie der Kunstschneeproduktion zum Opfer gefallen. Da die Schneemengen im Winter r\u00fcckl\u00e4ufig sind und die wei\u00dfe Pracht tendenziell immer fr\u00fcher taut, hat das mit der Zeit gravierende Folgen f\u00fcr die Trinkwassergewinnung in den Ortschaften der Tallagen. Schon heute macht sich die Temperaturver\u00e4nderung \u00fcberall bemerkbar. Einheimische im Osttiroler Villgratental wissen zu berichten, da\u00df es fr\u00fcher auf fast 1.500 m Seeh\u00f6he im Sommer nie 25 Grad C warm gewesen ist.<\/p>\n<p>Ende Teil I.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/auswirkungen-der-globale-erwaermung-auf-die-natur-unserer-alpen-auswirken-teil-ii\/\" target=\"_blank\">Teil II folgt<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn in den letzten 2 bis 3 Jahrzehnten vom Klimawandel gesprochen und geschrieben wird, so ist damit in erster Linie der anthropogene, also menschengemachte Einflu\u00df auf das Klimasystem unserer Erde &hellip; <a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/hochgebirge-sind-wie-polarregionen-vom-klimawandel-besonders-betroffen-wie-wird-sich-die-globale-erwaermung-aus-heutiger-sicht-auf-die-natur-unserer-alpen-auswirken-teil-i\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eHochgebirge sind wie Polarregionen vom Klimawandel besonders betroffen \u2013 Wie wird sich die globale Erw\u00e4rmung aus heutiger Sicht auf die Natur unserer Alpen auswirken? 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