{"id":31832,"date":"2015-03-19T20:00:20","date_gmt":"2015-03-19T19:00:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=31832"},"modified":"2022-03-23T12:35:05","modified_gmt":"2022-03-23T11:35:05","slug":"70-jahre-danach-massenmorde-an-zwangsarbeitern-im-sauerland-vor-kriegsende-dokumentation-ueber-die-massaker-im-raum-meschedewarstein-20-22-maerz-1945-und-die-geschichte-des-me","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/70-jahre-danach-massenmorde-an-zwangsarbeitern-im-sauerland-vor-kriegsende-dokumentation-ueber-die-massaker-im-raum-meschedewarstein-20-22-maerz-1945-und-die-geschichte-des-me\/","title":{"rendered":"\u201e70 Jahre danach: MASSENMORDE AN ZWANGSARBEITERN IM SAUERLAND VOR KRIEGSENDE&#8220; &#8211; Dokumentation \u00fcber die Massaker im Raum Meschede\/Warstein (20.-22 M\u00e4rz 1945) und die Geschichte des \u201eMescheder S\u00fchnekreuz\u201c erschienen"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_31836\" aria-describedby=\"caption-attachment-31836\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-31836\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/03-Warstein-B\u00fcrgermeister.jpg\" alt=\"Ein US-Soldat zeigt Anfang Mai 1945 dem Warsteiner B\u00fcrgermeister Peter Struif die 71 Leichen der im Langenbachtal ermordeten Menschen (Repro Archiv P. B\u00fcrger; Aufnahme von U. Hillebrand in den 1980er Jahren bei der US-Army angefordert). \" width=\"600\" height=\"554\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/03-Warstein-B\u00fcrgermeister.jpg 600w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/03-Warstein-B\u00fcrgermeister-300x277.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-31836\" class=\"wp-caption-text\">Ein US-Soldat zeigt Anfang Mai 1945 dem Warsteiner B\u00fcrgermeister Peter Struif die 71 Leichen der im Langenbachtal ermordeten Menschen (Repro Archiv P. B\u00fcrger; Aufnahme von U. Hillebrand in den 1980er Jahren bei der US-Army angefordert).<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Insgesamt 208 unschuldige Menschen aus der Sowjetunion und Polen wurden zwischen dem 20. und 22. M\u00e4rz im Raum Meschede\/Warstein von deutschen Soldaten ermordet. Die willk\u00fcrlich ausgew\u00e4hlten Opfer waren weibliche und m\u00e4nnliche Zwangsarbeiter sowie zwei kleine Kinder.<\/strong><\/p>\n<p><em>(Presseinformation Christine-Koch-Archiv am Museum Eslohe)<\/em><\/p>\n<p>Zu diesem Kriegsendphase-Verbrechen im Sauerland ist jetzt in der Internetreihe des Christine-Koch-Archivs am Museum Eslohe eine 216 Seiten starke Publikation erschienen. Diese Gemeinschaftsarbeit von Jens Hahnwald (Arnsberg) und Peter B\u00fcrger (Eslohe\/D\u00fcsseldorf) kann <a href=\"http:\/\/www.sauerlandmundart.de\/pdfs\/daunlots%2076.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">jeder kostenlos hier im Netz abrufen<\/a>.<\/p>\n<p>Anhand des erst Ende 1957 er\u00f6ffneten ersten Gerichtsverfahrens gegen beteiligte T\u00e4ter rekonstruiert der Historiker Jens Hahnwald die grausamen Ereignisse und beleuchtet Reaktionen in der Nachkriegsgesellschaft.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p><figure id=\"attachment_31840\" aria-describedby=\"caption-attachment-31840\" style=\"width: 237px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/01-Ostarbeiter.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-31840\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/01-Ostarbeiter.jpg\" alt=\"Kennzeichnung \u201eOst\u201c f\u00fcr Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion (Bilddatensatz von Doc.Heintz \u2013 Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 \u00fcber Wikimedia Commons [1]\" width=\"237\" height=\"261\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/01-Ostarbeiter.jpg 311w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/01-Ostarbeiter-272x300.jpg 272w\" sizes=\"auto, (max-width: 237px) 85vw, 237px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-31840\" class=\"wp-caption-text\">Kennzeichnung \u201eOst\u201c f\u00fcr Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion (Bilddatensatz von Doc.Heintz \u2013 Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 \u00fcber Wikimedia Commons [1])<\/figcaption><\/figure>Im Fr\u00fchjahr 1945 zogen Zwangsarbeiter-Trecks, zumeist unter Bewachung, durch das Sauerland gen Osten. Die hungrigen Menschen bettelten oder versuchten, sich R\u00fcben aus dem Feld auszugraben. Pl\u00fcnderungen sind hingegen f\u00fcr diese Zeit nicht belegt. Der im Sauerland stationierte Stab einer \u201eDivision zur Vergeltung\u201c dachte in Kategorien des Rassenkrieges im Osten. Er lie\u00df \u2013 wie es hie\u00df \u201epr\u00e4ventiv\u201c \u2013 208 unschuldige Russen und Polen aus Durchgangslagern in der Warsteiner Sch\u00fctzenhalle und Suttroper Schule ermorden und in drei Massengr\u00e4bern einscharren.<\/p>\n<p>Anders als bei den direkt nach Kriegsende entdeckten Verbrechen in Warstein und Suttrop wurden die Mordopfer zwischen Eversberg und Meschede erst 1947 ausgegraben. Ein katholischer M\u00e4nnerkreis zeigte sich so ersch\u00fcttert, dass er unter Mitwirkung von Geistlichen beider Konfessionen am 4. Mai 1947 ein vier Meter hohes Eichenkreuz zur \u201eS\u00fchne\u201c f\u00fcr den Mord an den 80 sowjetischen und polnischen Zwangsarbeitern errichtete. Ein sich anschlie\u00dfender \u00f6ffentlicher Aufkl\u00e4rungsabend im Kloster am Ort wurde von unbelehrbaren Nationalisten zu einer Radau-Veranstaltung umfunktioniert.<\/p>\n<p>Der Mescheder Publizist Georg D. Heidingsfelder notierte danach in einem fr\u00fchen Bericht u.a.: \u201eMilitaristen lie\u00dfen h\u00f6ren, dass &gt;an Stelle der achtzig besser achtzigtausend Russen umgebracht worden w\u00e4ren&lt;.\u201c Das Leid der Zwangsarbeiter und der verbrecherische Krieg mit insgesamt 20 Millionen Toten in der Sowjetunion spielten keine Rolle. Einige Schreier meinten, die \u201eRechnung\u201c sei durch das Schicksal deutscher Kriegsgefangener beglichen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_31838\" aria-describedby=\"caption-attachment-31838\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/02-S\u00fchnekreuz.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-31838\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/02-S\u00fchnekreuz.jpg\" alt=\"Das \u201eMescheder S\u00fchnekreuz\u201c zum Gedenken an 80 ermordete \u201erussische Zwangsarbeiter\u201c nach seiner Ausgrabung im November 1964 mit den Spuren von \u00c4xten, Feuer, Erdlagerung seit 1947 sowie verwitterter Inschrift (Archiv Peter B\u00fcrger). \" width=\"600\" height=\"398\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/02-S\u00fchnekreuz.jpg 800w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/02-S\u00fchnekreuz-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-31838\" class=\"wp-caption-text\">Das \u201eMescheder S\u00fchnekreuz\u201c zum Gedenken an 80 ermordete \u201erussische Zwangsarbeiter\u201c nach seiner Ausgrabung im November 1964 mit den Spuren von \u00c4xten, Feuer, Erdlagerung seit 1947 sowie verwitterter Inschrift (Archiv Peter B\u00fcrger, Foto: Franz Petrasch jun.).<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Gedenkkreuz war zu diesem Zeitpunkt schon l\u00e4ngst durch \u00c4xte und Feuer gesch\u00e4ndet worden. Es musste aufgrund gro\u00dfer Feindseligkeit in der katholischen Kleinstadt nur kurz nach seiner kirchlichen Weihe f\u00fcr lange Zeit in ein geheimes Erdgrab versenkt werden.<\/p>\n<p>Es folgten erst sehr viel sp\u00e4ter die Ausgrabungsaktion junger Leute (1964), die sichtbare Aufstellung in einem Kirchenraum (1981) und die \u2013 nach langem Ringen der pax christi-Gruppe durchgesetzte \u2013 historisch zutreffende \u201eBeschriftung\u201c des Mescheder S\u00fchnekreuzes (1985). Die denkw\u00fcrdige Geschichte dieses religi\u00f6sen Mahnzeichens hat Peter B\u00fcrger anhand von Archivunterlagen bis weit in die 1980er Jahre nachgezeichnet.<\/p>\n<p>Ein Dokumentarteil mit zahlreichen Originalquellen und Zeitzeugenberichten erm\u00f6glicht es den Lesern, die Darstellung der beiden Autoren zu \u00fcberpr\u00fcfen und sich ein eigenes Bild zu verschaffen. Ohne Kenntnis der Geschichte, so meinen die Herausgeber, fehlt uns eine wichtige Orientierungshilfe zur Gestaltung von Gegenwart und Zukunft.<\/p>\n<p>Die kostenlos abrufbare Internetpublikation:<br \/>\nP. B\u00fcrger \/ J. Hahnwald \/ G.D. Heidingsfelder (\u2020): \u201eZwischen Jerusalem und Meschede\u201c. Die Massenmorde an sowjetischen und polnischen Zwangsarbeitern im Sauerland w\u00e4hrend der Endphase des 2. Weltkrieges und die Geschichte des \u201eMescheder S\u00fchnekreuzes\u201c. (= daunlots. internetbeitr\u00e4ge des christine-koch-mundartarchivs am museum eslohe. nr. 76.) Eslohe 2015. [216 Seiten]<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.sauerlandmundart.de\/pdfs\/daunlots%2076.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.sauerlandmundart.de\/pdfs\/daunlots%2076.pdf <\/a><\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br \/>\nDokumentation:<\/p>\n<p><em>Der aus Bainghausen (ehemals Kirchspiel Hellefeld) geb\u00fcrtige Jurist Dr. Franz A\u00dfmann (gest. 1969) ist bis 1933\/1934 Leiter des Amtsgerichts in Bottrop gewesen. \u201eDort wurde er durch nationalsozialistischen Einfluss aus seinem Amt entfernt, da er Juden zu ihrem Recht verholfen hatte.\u201c (Michael Senger) Nach einer halbj\u00e4hrigen Zwangspause war A\u00dfmann wieder als Landgerichtsrat in Essen t\u00e4tig. 1943 zog er als Ausgebombter nach Hellefeld und wirkte fortan als Verwaltungsrichter in Arnsberg. In der Ausstellungsdokumentation \u201eDas Hakenkreuz im Sauerland\u201c (1988) ist ein Bericht A\u00dfmanns aus dem Jahr 1945 ver\u00f6ffentlicht worden, in dem es zum Elend der durch das Sauerland ziehenden Zwangsarbeitertrecks u.a. hei\u00dft: <\/em><\/p>\n<blockquote><p>Da hatte man diese Menschen zu Hunderttausenden, ja zu Millionen aus ihrer fernen Heimat ins Land geschleppt, hatte sie wie die Sklaven zur Arbeit gezwungen, bei schlechter Ern\u00e4hrung und ebensolcher Unterbringung; und als man sie nicht mehr brauchen konnte, jagte man sie auf die Stra\u00dfe und \u00fcberlie\u00df sie ihrem Schicksal. Wie viele m\u00f6gen an den Stra\u00dfenr\u00e4ndern elend umgekommen sein! Sind wir ein Kulturvolk? Wer in jenen Tagen hier an der Kreuzung gestanden hat oder an unseren Fenstern und die Stra\u00dfe, haupts\u00e4chlich die nach Altenhellefeld f\u00fchrende, beobachtet hat, der muss die Frage verneinen, der kann nur, was ich so oft, was ich vor allem nach jenem Sturm auf die Synagoge gesagt habe, wiederholen: \u201eEs ist eine Schmach, ein Deutscher zu sein!\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><em>[1]\u00a0http:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Ostarbeiter.jpg#mediaviewer\/File:Ostarbeiter.jpg<\/em><\/p>\n<p>GEMEINFREIE BILDER IM INTERNET ZU DEN MASSAKERN<\/p>\n<p>Mass Graves Suttrop 1945<br \/>\nDeutsche Zivilisten (vermutlich vorrangig \u00f6rtliche NSDAP-Mitglieder) graben nach Weisung der US-Amerikaner die nahe Suttrop am 3.5.1945 gefundenen 57 ermordeten \u201eRussen\u201c aus. (U.S. Signal Corps &#8211; Yad vashem Photo Archive \u2013 Archial Signature 2545 <a class=\"moz-txt-link-freetext\" href=\"http:\/\/collections.yadvashem.org\/photosarchive\/en-us\/37089_36524.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/collections.yadvashem.org\/photosarchive\/en-us\/37089_36524.html<\/a>)<\/p>\n<p>Mass Grave identification<br \/>\nIdentifikationsversuch bei einem der 57 am 3. Mai 1945 nahe Suttrop exhumierten Mordopfer.<br \/>\n(Bild: U.S. Signal Corps &#8211; United States Holocaust Memorial Museum \u2013 Foto 80466<br \/>\n<a class=\"moz-txt-link-freetext\" href=\"http:\/\/collections.ushmm.org\/search\/catalog\/pa11274\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/collections.ushmm.org\/search\/catalog\/pa11274<\/a>)<\/p>\n<p>Mass Grave outside<br \/>\nEine sauerl\u00e4ndische Mutter zieht, ihre Kinder sch\u00fctzend, an dem am 3.5.1945 nahe Suttrop entdeckten Massengrab der ermordeten 57 Frauen und M\u00e4nner vorbei. (U.S. Signal Corps &#8211; United States Holocaust Memorial Museum \u2013 Foto 08197 <a class=\"moz-txt-link-freetext\" href=\"http:\/\/collections.ushmm.org\/search\/catalog\/pa1085040\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/collections.ushmm.org\/search\/catalog\/pa1085040<\/a>)<\/p>\n<p>German_man_holding<br \/>\nEin deutscher Zivilist h\u00e4lt den im Massengrab bei Suttrop am 3. Mai 1945 ausgegrabenen toten S\u00e4ugling in den H\u00e4nden. (U.S. Signal Corps &#8211; United States Holocaust Memorial Museum \u2013 Foto #80118 <a class=\"moz-txt-link-freetext\" href=\"http:\/\/www.ushmm.org\/search\/results\/?q=80118\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.ushmm.org\/search\/results\/?q=80118<\/a>)<\/p>\n<p>US Captain Massgrave_Suttrop<br \/>\nAm Massengrab \u201erussischer Zwangsarbeiter\u201c nahe Suttrops. Ein Captain der US-Army nimmt Informationen zur Identifikation eines Mordopfers auf. Aufnahme vom 3. Mai 1945. (U.S. Signal Corps &#8211; United States Holocaust Memorial Museum \u2013 Photograph 80470 <a class=\"moz-txt-link-freetext\" href=\"http:\/\/collections.ushmm.org\/search\/catalog\/pa11279\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/collections.ushmm.org\/search\/catalog\/pa11279<\/a>)<\/p>\n<p>Refugees_identify_suttrop<br \/>\nDeutsche Zivilisten suchen auf Weisung der US-Amerikaner nahe Suttrop bei den am 3.5.1945 exhumierten Massenmordopfern nach Identit\u00e4tspapieren. (U.S. Signal Corps &#8211; Yad vashem Photo Archive \u2013 Archial Signature 2545 <a class=\"moz-txt-link-freetext\" href=\"http:\/\/collections.yadvashem.org\/photosarchive\/en-us\/37089_37904.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/collections.yadvashem.org\/photosarchive\/en-us\/37089_37904.html<\/a>)<\/p>\n<p>Suttrop_graves<br \/>\nSauerl\u00e4ndische Zivilisten heben Einzelgr\u00e4ber aus f\u00fcr die am 3.5.1945 im Suttroper Massengrab aufgefundenen 57 ermordeten Menschen aus der Sowjetunion. (U.S. Signal Corps &#8211; United States Holocaust Memorial Museum Photograph 80471 <a class=\"moz-txt-link-freetext\" href=\"http:\/\/collections.ushmm.org\/search\/catalog\/pa1085055\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/collections.ushmm.org\/search\/catalog\/pa1085055<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Insgesamt 208 unschuldige Menschen aus der Sowjetunion und Polen wurden zwischen dem 20. und 22. M\u00e4rz im Raum Meschede\/Warstein von deutschen Soldaten ermordet. 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