{"id":28886,"date":"2014-06-11T22:12:39","date_gmt":"2014-06-11T21:12:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=28886"},"modified":"2014-06-11T22:12:39","modified_gmt":"2014-06-11T21:12:39","slug":"pft-belastung-im-trinkwasser-zweier-brunnen-in-elpe-und-genehmigungen-fuer-neue-weihnachtsbaumflaechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/pft-belastung-im-trinkwasser-zweier-brunnen-in-elpe-und-genehmigungen-fuer-neue-weihnachtsbaumflaechen\/","title":{"rendered":"PFT-Belastung im Trinkwasser zweier Brunnen in Elpe und Genehmigungen f\u00fcr neue Weihnachtsbaumfl\u00e4chen"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_28887\" aria-describedby=\"caption-attachment-28887\" style=\"width: 596px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-28887\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Weihnachtsbaumkulturen20140609.jpg\" alt=\"Weihnachtsbaumkulturen, wie hier in Siedlinghausen, pr\u00e4gen mehr und mehr das Lanschaftsbild des Hochsauerlandkreises. (foto: zoom)\" width=\"596\" height=\"303\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Weihnachtsbaumkulturen20140609.jpg 596w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Weihnachtsbaumkulturen20140609-300x152.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 596px) 85vw, 596px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-28887\" class=\"wp-caption-text\">Weihnachtsbaumkulturen, wie hier in Siedlinghausen, pr\u00e4gen mehr und mehr das Landschaftsbild des Hochsauerlandkreises. (foto: zoom)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Vor rund 2 Monaten wurde bekannt, dass zwei private Trinkwasserbrunnen in Elpe erheblich mit PFT belastet sind. Daraufhin stellte die Sauerl\u00e4nder B\u00fcrgerliste (SBL\/FW) am 06.05.2014 eine Anfrage an den Landrat.<\/strong><\/p>\n<p>Klick:<br \/>\n<a style=\"color: #42731a !important;\" href=\"http:\/\/sbl-fraktion.de\/?p=4398\" target=\"_blank\">http:\/\/sbl-fraktion.de\/?p=4398<\/a><\/p>\n<p>Das Antwortschreiben der Kreisverwaltung erreichte die SBL\/FW erst rund 2 Wochen nach den Kommunalwahlen, die am 25.05.2014 stattfanden. Es tr\u00e4gt das Datum vom 27.05.2014. Wegen der Brisanz des Themas \u201ePFT im Trinkwasser\u201c ver\u00f6ffentlichen wir die Erkl\u00e4rung des HSK hier im kompletten Wortlaut.\u00a0<strong>Doch zun\u00e4chst eine Zusammenfassung:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Bewohner der Ortschaft Elpe informieren im Oktober 2013 den Hochsauerlandkreis \u00fcber den PFT-Verdacht.<\/li>\n<li>Der Besitzer einer privaten Trinkwassergewinnungsanlage beauftragt ein Labor, um sein Trinkwasser auf PFT untersuchen zu lassen.<\/li>\n<li>Das Labor weist PFT nach.<\/li>\n<li>Das Labor stellt fest, dass der PFT-Gehalt im Wasser der beiden beprobten Brunnen den lebenslang gesundheitlich duldbaren Leitwert \u00fcbersteigt.<\/li>\n<li>Im November 2013 teilen die Bewohner dem Gesundheitsamt das Ergebnis der von ihnen beauftragten Untersuchungen mit.<\/li>\n<li>Laut Aussage der Kreisverwaltung wurde das Wasser der beiden Brunnen nicht auf die Belastung durch Pflanzenschutzmittel untersucht.<\/li>\n<li>Laut Aussage der Kreisverwaltung ist im Wasser beider Brunnen \u201egeogen bedingtes\u201c Arsen und Antimon nachweisbar.<\/li>\n<li>Laut Aussage der Kreisverwaltung gibt es keine Anhaltspunkte f\u00fcr die Kontaminierung weiterer Trinkwassergewinnungsanlagen.<\/li>\n<li>Laut Aussage der Kreisverwaltung k\u00f6nnen die gesch\u00e4digten Brunnenbesitzer grunds\u00e4tzlich gegen den oder die Verursacher der PFT-Belastung auf zivilrechtlichem Wege klagen, wobei die Beweislast bei den Brunnenbesitzern liegt.<\/li>\n<li>Laut Aussage der Kreisverwaltung untersucht der HSK regelm\u00e4\u00dfig die mit PFT belastete Sanierungsfl\u00e4che in Brilon-Scharfenberg.<\/li>\n<li>Laut Aussage der Kreisverwaltung wurden seit 2010 weitere Fl\u00e4chen in Brilon, in Olsberg-Gevelinghausen und in Olsberg-Elpe untersucht.<\/li>\n<li>Laut Aussage der Kreisverwaltung sind im HSK f\u00fcr den Weihnachtsbaumanbau in der Zeit von 2012 bis Mai 2014 zus\u00e4tzliche Fl\u00e4chen in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 30,5 ha genehmigt worden, darunter 2 Fl\u00e4chen in Eslohe-Wenholthausen mit 5,63 ha bzw. 4,56 ha.<\/li>\n<li>Der HSK geht davon aus, dass seit dem 01.03.1987 in der Gemeinde Bestwig und in der Stadt Olsberg zusammen ca. 150 ha Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen genehmigt worden sind.<\/li>\n<li>Zu den Fl\u00e4chen im HSK, die in der Zeit von 1980 bis zum 28.02.1987 f\u00fcr den Weihnachtsbaumanbau genehmigt wurden, macht die Verwaltung keine Angaben, da die Genehmigung seinerzeit forstrechtlich erfolgt sei.<\/li>\n<li>Laut Aussage der Kreisverwaltung gab es vor 1980 keine Genehmigungspflicht, was zur Folge hat, dass der HSK keine Angaben \u00fcber die Gr\u00f6\u00dfe und Zahl der vor 1980 angelegten (und heute noch vorhandenen) Weihnachtsbaumfl\u00e4chen machen kann.<\/li>\n<li>Laut Aussage der Kreisverwaltung liegen dem HSK keine Angaben \u00fcber die Art und Menge der in Weihnachtsbaumfl\u00e4chen aufgebrachten Pflanzenschutz- und D\u00fcngemittel vor. Der HSK verweist daher an das zust\u00e4ndige Pflanzenschutzamt bei der Landwirtschaftskammer.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Und nun die Antwort des HSK im kompletten Wortlaut. Hinweise auf weitere Erkenntnisse sind ausdr\u00fccklich erw\u00fcnscht:<\/strong><\/p>\n<p>\u201eBeantwortung Ihrer Anfrage gem. \u00a7 11 Abs. 1 der GO des Kreistags \u2013<br \/>\nThema: PFT-Funde in zwei Trinkwasserbrunnen in Elpe<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p>\n<p>anbei \u00fcberreiche ich Ihnen die Antworten zu Ihrer Anfrage vom 06.05.2014. Ausf\u00fchrungen zur aktuellen Situation in Olsberg-Elpe finden Sie in der Antwort zu Frage 6.<br \/>\nAnmerken m\u00f6chte ich, dass der HSK in der Vergangenheit allen konkreten Hinweisen auf PFT-Belastungen nachgegangen ist.<br \/>\nAu\u00dferdem ist es unzutreffend, dass die Verursacher der PFT-Verunreinigungen nicht zur Verantwortung gezogen wurden. Wie Sie wissen, hat der HSK sowohl den Verursacher selbst als auch einen Aufbringer ordnungsrechtlich f\u00fcr die entstandenen Aufwendungen in Brilon-Scharfenberg in Anspruch genommen. Beide Verfahren sind noch beim OVG NW anh\u00e4ngig.<\/p>\n<p>Dies vorangestellt, beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:<\/p>\n<p><strong>zu Frage 1: Wann, wie und durch wen erhielten Sie erstmals Kenntnis von dem Verdacht, dass das Wasser der zwei privaten Trinkwasser-Brunnen in Elpe PFT-belastet ist?\u00a0<\/strong><br \/>\nDie Bewohner der Ortschaft Elpe traten im Oktober 2013 an die untere Bodenschutzbeh\u00f6rde des HSK heran und teilten den Verdacht mit, dass in der Vergangenheit wohl Fl\u00e4chen im Umfeld der Ortschaft mit dem Bodenhilfsstoffen der Firma aus Paderborn-Borchen beaufschlagt worden w\u00e4ren. Diese Fl\u00e4chen waren den Beh\u00f6rden bis dahin nicht bekannt.<br \/>\nDie Ortschaft Elpe wird von der Hochsauerlandwasser GmbH mit Trinkwasser, das in Best-wig gewonnen wird, zentral versorgt. Einige Aussiedlerh\u00f6fe abseits der Ortschaft verf\u00fcgen allerdings nicht \u00fcber einen solchen zentralen Trinkwasseranschluss, sondern betreiben ei-gene Wassergewinnungsanlagen zur Versorgung mit Trinkwasser. Einer dieser Aussiedlerh\u00f6fe lie\u00df im Oktober 2013 sein Trinkwasser aufgrund des vorgenannten Verdachtes durch eine akkreditierte Untersuchungsstelle auf PFT analysieren. Im Ergebnis dieser Untersuchung wurden PFT nachgewiesen. Die Bewohner der betroffenen Kleinanlage teilten dem Gesundheitsamt dieses Ergebnis im November 2013 mit. Daraufhin wurden weitere PFT-Untersuchungen der Trinkw\u00e4sser der m\u00f6glicherweise betroffenen Kleinanlagen im weiteren Umfeld von Elpe veranlasst.<\/p>\n<p><strong>zu Frage 2: Wie hoch waren und sind die PFT-Werte der beiden Brunnen? (Bitte um Bekanntgabe der Auswertung aller Proben)\u00a0<\/strong><br \/>\nIn den W\u00e4ssern zweier benachbarter Tiefenbrunnen dieser Kleinanlagen wurden in der o.g. Untersuchungsreihe PFT nachgewiesen. In beiden Proben war der lebenslang gesundheit-lich duldbare Leitwert f\u00fcr alle Bev\u00f6lkerungsgruppen von 0,3 ?g\/l PFT entsprechend der Stellungnahme der Trinkwasser-Kommission des Bundesministeriums f\u00fcr Gesundheit (BMG) beim Umweltbundesamt \u201eVorl\u00e4ufige Bewertung von Perfluorierten Tensiden (PFT) im Trinkwasser am Beispiel ihrer Leitsubstanzen Perfluoroctans\u00e4ure (PFOA) und Perfluoroctansulfons\u00e4ure (PFOS)\u201c vom 21.06.2006 \u00fcberarbeitet am 13.07.2006 \u00fcberschritten. Genauere An-gaben sind mir an dieser Stelle ohne Einverst\u00e4ndnis der Betroffenen aus datenschutzrechtli-chen Gr\u00fcnden nicht m\u00f6glich, da es sich um personenbezogene Daten handelt, die zumindest ortsintern R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Betroffenen erm\u00f6glichen. Bei den Betroffenen handelt es sich um private Selbstversorger entsprechend \u00a73 Abs. (2) c) der Trinkwasser-Verordnung.<\/p>\n<p>In den Proben der anderen untersuchten Kleinanlagen sowie den Proben aus der zentralen Wasserversorgung der Ortschaft Elpe wurden keine PFT nachgewiesen.<\/p>\n<p><strong>zu Frage 3: Wurde das Brunnenwasser auch auf andere sch\u00e4dliche Substanzen, z.B. \u00dcberreste aus Pflanzenschutzmitteln, untersucht? Wenn ja, welche?\u00a0<\/strong><br \/>\nNein, die Brunnenw\u00e4sser wurden nicht auf Pflanzenschutzmittel oder deren Abbauprodukte untersucht. Es liegen aber Untersuchungsergebnisse zu anderen chemischen Stoffen vor. Dabei wurden im Wasser eines der beiden Brunnen neben PFT auch geogen bedingtes Arsen und Antimon nachgewiesen. Der betroffene Tiefenbrunnen ist prim\u00e4r aufgrund dieser Nachweise seitdem nicht mehr in Betrieb. Auch der zweite betroffene Brunnen wird nicht mehr genutzt.<\/p>\n<p><strong>zu Frage 4: Gibt es Anhaltspunkte daf\u00fcr, dass weitere Trinkwassergewinnungsanlagen im Kreisgebiet kontaminiert sind? Wenn ja, welche?<\/strong><br \/>\nNein, es liegen keine Anhaltspunkte vor.<\/p>\n<p><strong>zu Frage 5: Sehen Sie M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die privaten Brunnenbesitzerzu Frage 5: Sehen Sie M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die privaten Brunnenbesitzer, den oder die \u201ePFT-Verursacher\u201c auf Schadenersatz zu verklagen?\u00a0<\/strong><br \/>\nGrunds\u00e4tzlich besteht f\u00fcr die Betreiber der Trinkwassergewinnungsanlagen die M\u00f6glichkeit, den oder die Verursacher der PFT-Belastung im Roh- und Trinkwasser auf Schadensersatz in Anspruch zu nehmen. Daf\u00fcr w\u00e4re der Zivilrechtsweg er\u00f6ffnet. Die Darlegungs- und Beweislast f\u00fcr den Kausalzusammenhang zwischen einer zurechenbaren Handlung oder Unterlassung und der Verunreinigung des Wassers liegt bei den Betreibern der Trinkwassergewinnungsanlagen.<\/p>\n<p><strong>zu Frage 6: Wann, wo und wie oft wurden in den Jahren 2010 bis heute Boden- und Wasserproben von PFT-belasteten und \u2013verd\u00e4chtigen Fl\u00e4chen und Gew\u00e4ssern genommen und ausgewertet? Wie sind die Ergebnisse? Welche Belastungen wurden in diesem Zeitraum wann und wo in welcher H\u00f6he festgestellt?\u00a0<\/strong><br \/>\nRegelm\u00e4\u00dfig untersucht wurden die Sanierungsfl\u00e4chen in Scharfenberg, um die Entwicklung auf den Fl\u00e4chen beurteilen und \u00fcber m\u00f6gliche Folgenutzungen entscheiden zu k\u00f6nnen. Dabei wurden bei den Beprobungen des Bodens folgende Belastungen (in ?g pro Kilogramm Boden) festgestellt:<br \/>\nAuf der S\u00fcdfl\u00e4che im Jahre 2010 bis zu 5.300 ?g\/kg, 2011 bis zu 7.830 ?g\/kg, 2012 bis zu 7.830 ?g\/kg und 2013 bis zu 3.623 ?g\/kg PFT. Auf der Nordfl\u00e4che waren es 2013 noch bis zu 12.000 ?g\/kg. Die stark schwankenden Werte ergeben sich, da die Belastungen des Bodens auf dem Gel\u00e4nde sehr kleinr\u00e4umig stark abweichen. Im Jahre 2010 wurden zwei unterhalb der S\u00fcdfl\u00e4che liegende Nutzg\u00e4rten untersucht, um \u00fcber m\u00f6gliche Einschr\u00e4nkungen bei der Nutzung entscheiden zu k\u00f6nnen. PFT-Belastungen des Bodens konnten hier jedoch nicht festgestellt werden.<br \/>\nNach Hinweisen Dritter wurden 2010 zwei weitere Fl\u00e4chen in Brilon und Olsberg-Gevelinghausen untersucht. Dabei fanden sich auf der Fl\u00e4che in Olsberg PFT-Belastungen bis zu 293 ?g PFT. Eine Sanierungsnotwendigkeit bestand jedoch nicht.<br \/>\nIm Jahre 2012 wurde in Olsberg-Elpe eine weitere Weihnachtsbaumfl\u00e4che auf PFT beprobt, nachdem ein B\u00fcrger entsprechende Verdachtsmomente vorgetragen hatte. Eine PFT-Belastung konnte jedoch nicht festgestellt werden.<br \/>\nEnde 2013 wurde dem HSK eine PFT-Belastung in einem privaten Trinkwasserbrunnen in Olsberg-Elpe mitgeteilt (siehe Antwort zu Frage 1). Um die Herkunft dieser Belastungen herauszufinden, wurden umfangreiche Beprobungen von Boden und Gew\u00e4ssern veranlasst.<br \/>\nIm Ergebnis wurden auf zwei auf dem L\u00fcttenberge gelegenen Grundst\u00fccken mit Weihnachtsbaukulturen PFT-Belastungen von 75 bis 1.200 ?g im Boden nachgewiesen. Es ist davon auszugehen, dass diese Belastungen f\u00fcr die Verunreinigung der privaten Trinkwasserbrunnen und die festgestellten Belastungen des Baches \u201eUnterm L\u00fcttenberge\u201c urs\u00e4chlich sind. Die Betroffenen Anwohner und die \u00d6ffentlichkeit wurden umgehend informiert. Das weitere Vorgehen auf den belasteten Grundst\u00fccken wird derzeit gepr\u00fcft.<br \/>\nWie erw\u00e4hnt, hat der Hochsauerlandkreis im Zuge der Ursachenermittlung f\u00fcr die PFT-Belastung der privaten Brunnenanlagen bei Elpe auch mehrere Gew\u00e4sser beprobt (siehe Tabelle).<\/p>\n<p>Gew\u00e4sser \/ Datum \/ Messwert PFT in ?g\/l<br \/>\nKerbecker Siepen \/ 27.02.2014 \/ n.n.<br \/>\nElpe nach Einm\u00fcndung Kerbecker Siepen \/ 27.02.2014 \/ 0,041<br \/>\nBach \u201eUnterm L\u00fcttenberge\u201c \/ 27.02.2014 \/ 1,52<br \/>\nElpe nach Einm\u00fcndung des Bachs \u201eUnterm L\u00fcttenberge\u201c \/ 27.02.2014 \/ 0,202<br \/>\nNeger (Br\u00fccke Bachstra\u00dfe) \/ 27.02.2014 \/ n.n.<br \/>\nBach \u201eZum Negerweiher\u201c \/ 27.02.2014 \/ n.n.<br \/>\nNeger vor Einm\u00fcndung in Stauweiher \/ 27.02.2014 \/ n.n.<br \/>\nNeger Ablauf Stauweiher \/ 27.02.2014 \/ n.n.<br \/>\nHartmecke \/ 27.02.2014 \/ 0,11<br \/>\nNeger vor Einm\u00fcndung Hartmecke \/ 27.02.2014 \/ n.n.<br \/>\nNeger nach Einm\u00fcndung Hartmecke \/ 27.02.2014 \/ n.n.<br \/>\nElsterbach \/ 27.02.2014 \/ n.n.<br \/>\nElpe nach Einm\u00fcndung Elsterbach \/ 27.02.2014 \/ n.n.<br \/>\nElpe vor Einm\u00fcndung Elsterbach \/ 27.02.2014 \/ n.n.<\/p>\n<p>Wie ersichtlich, zeigte dabei nur der Bach \u201eUnterm L\u00fcttenberge\u201c eine relevante Belastung. Auch das Tretbecken in Elpe wurde untersucht, zeigte aber keine Belastung mit PFT.<\/p>\n<p>Die Beprobung der oberirdischen Gew\u00e4sser zur Feststellung etwaiger PFT-Belastungen wird nach wie vor durch das Land NRW durchgef\u00fchrt. Die diesbez\u00fcglich beprobten Gew\u00e4sser und die gemessenen Werte k\u00f6nnen \u00fcber den Link<br \/>\n<a style=\"color: #42731a !important;\" href=\"http:\/\/www.lanuv.nrw.de\/wasser\/pft_im_wasser.htm\" target=\"_blank\">http:\/\/www.lanuv.nrw.de\/wasser\/pft_im_wasser.htm<\/a><br \/>\naufgerufen und eingesehen werden.<\/p>\n<p><strong>zu Frage 7: Welche weiteren Fl\u00e4chen f\u00fcr den Anbau von Weihnachtsb\u00e4umen und Schmuck-reisigkulturen im HSK wurden seit dem Jahr 2012 bis heute durch Ihre Beh\u00f6rde genehmigt? Wo genau liegen sie? Wie gro\u00df sind die einzelnen Fl\u00e4chen?<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr den Anbau von Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen wurden von 2012 bis heu-te im HSK folgende Fl\u00e4chen genehmigt:<\/p>\n<p>Lfd.Nr.\/Jahr Gemarkung Flur Flurst\u00fcck Gr\u00f6\u00dfe<br \/>\n1\/2012 Wenholthausen 3 48 5,63 ha<br \/>\n2\/2012 Oberkirchen 16 38 1,80 ha<br \/>\n3\/2012 Wenholthausen 5 76 4,56 ha<br \/>\n4\/2012 Wenholthausen 3 22 4,31 ha<br \/>\n5\/2012 Brabecke 7 42 2,73 ha<br \/>\n6\/2012 Altenb\u00fcren 2 70 1,01 ha<br \/>\n1\/2013 Wennemen 10 54 0,44 ha<br \/>\n2\/2013 Reiste 4 80 1,48 ha<br \/>\n3\/2013 Linnepe 4 227 0,18 ha<br \/>\n4\/2013 Liesen 8 340 0,30 ha<br \/>\n5\/2013 Berghausen 14\/15 8\/19 3,14 ha<br \/>\n6\/2013 Landenbeck 4 22,37 1,73 ha<br \/>\n7\/2013 Reiste 16 11 1,10 ha<br \/>\n1\/2014 Brilon 52 30,184 2,09 ha<\/p>\n<p><strong>zu Frage 8: Wie viele Hektar betr\u00e4gt die genehmigte Weihnachtsbaum- und Schmuckreisig-fl\u00e4che im HSK (im Wald und au\u00dferhalb, z.B. auf ehemaligen Wiesen- und Ackerfl\u00e4chen) insgesamt? Wie gro\u00df sind diese Fl\u00e4chen in Bestwig, wie gro\u00df in Olsberg?\u00a0<\/strong><br \/>\nDie Anlage von Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen unterlag vor 1980 keiner Genehmigungspflicht. Im Zeitraum von 1980 bis zum 28.02.1987 wurde die Neuanlage von Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen au\u00dferhalb des Waldes forstrechtlich genehmigt. Zum 01.03.1987 ging die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr die Genehmigung von au\u00dferhalb des Waldes liegenden Fl\u00e4chen auf die Untere Landschaftsbeh\u00f6rde des HSK \u00fcber. Bei der Neuanlage von Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen im Wald ist der HSK nicht beteiligt worden. Eine exakte Gr\u00f6\u00dfenangabe f\u00fcr die Gesamtfl\u00e4che aller im HSK bestehenden Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen ist aufgrund wechselnder bzw. verschiedener Ge-nehmigungszust\u00e4ndigkeiten daher nicht m\u00f6glich. Nach den mir vorliegenden Informationen d\u00fcrfte sich die Gesamtgr\u00f6\u00dfe der Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen im HSK insgesamt auf ca. 14.000 ha belaufen. Von dieser Fl\u00e4che liegen ca. 4.000 ha der Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen im Wald.<br \/>\nIn der Gemeinde Bestwig wurden vom HSK ab dem 01.03.1987 ca. 150 ha und in der Stadt Olsberg ca. 140 ha Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen landschaftsrechtlich genehmigt.<\/p>\n<p><strong>zu Frage 9: Welche Erkenntnisse haben Sie \u00fcber die Art und die Menge der auf diesen Fl\u00e4chen eingesetzten Pflanzenschutzmittel und D\u00fcnger?\u00a0<\/strong><br \/>\nDem HSK liegen \u00fcber die Art und Menge der auf den Weihnachtsbaum- und Schmuckreisigkulturen aufgebrachten Pflanzenschutz- und D\u00fcngemittel keine detaillierten Informationen vor. Bez\u00fcglich des Herbizideinsatzes werden im Rahmen der allgemeinen Au\u00dfendienstkontrollen stichprobenartig die Aufbringungszeitr\u00e4ume kontrolliert; Verst\u00f6\u00dfe wurden bisher nicht festgestellt. Bestehen Zweifel an der ordnungsgem\u00e4\u00dfen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln ist im \u00dcbrigen die Zust\u00e4ndigkeit des Pflanzenschutzamtes bei der Landwirtschaftskammer gegeben.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor rund 2 Monaten wurde bekannt, dass zwei private Trinkwasserbrunnen in Elpe erheblich mit PFT belastet sind. 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