{"id":2808,"date":"2009-03-30T22:49:22","date_gmt":"2009-03-30T21:49:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=2808"},"modified":"2009-03-30T23:17:44","modified_gmt":"2009-03-30T22:17:44","slug":"die-presse-pitbull-oder-schoshundchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/die-presse-pitbull-oder-schoshundchen\/","title":{"rendered":"Die Presse: Pitbull oder Scho\u00dfh\u00fcndchen?"},"content":{"rendered":"<h4 class=\"mceTemp mceIEcenter\">\n<dl id=\"attachment_2809\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 460px;\">\n<dt class=\"wp-caption-dt\"><a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.com\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2809\" title=\"The Huffington Post\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/huffington01.png\" alt=\"Mehr als erfolgreich: die Huffington Post  \" width=\"450\" height=\"277\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/huffington01.png 450w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/huffington01-300x184.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 85vw, 450px\" \/><\/a><\/dt>\n<dd class=\"wp-caption-dd\">Mehr als erfolgreich: The Huffington Post <\/dd>\n<\/dl>\n<\/h4>\n<p>Gerade in der Krise sollte man nicht wehleidig seinen eigenen Bauchnabel betrachten.<\/p>\n<p>Falls  ich heute am Fr\u00fchst\u00fcckstisch einen interessanten Artikel in der Zeitung gelesen haben sollte, dann war es das <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/836\/460469\/text\/\" target=\"_blank\">Interview mit Ariana Huffington<\/a> in der S\u00fcddeutschen Zeitung.<\/p>\n<p>Huffington gibt eines oder besser<a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.com\/\" target=\"_blank\"> das erfolgreichste Nachrichtenblog der Welt <\/a>heraus. Ihre Aussagen darf man getrost auf die Goldwaage legen.<\/p>\n<p>Ein Auszug:<\/p>\n<blockquote><p><strong>sueddeutsche.de:<\/strong> Sprechen Sie der gesamten Presse ihre Kritikf\u00e4higkeit ab?<\/p>\n<p><strong>Huffington:<\/strong> Die Traditionsmedien neigen dazu, sich schnell dem n\u00e4chsten Aufregerthema zu widmen. Blogger lieben es, eine Geschichte zu hinterfragen. Sie sind richtige Pitbull Terrier: Wenn sie sich erst mal in etwas verbei\u00dfen, ist es unm\u00f6glich, sie wieder davon loszurei\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>sueddeutsche.de:<\/strong> Leute wie der <em>Zeit<\/em>-Herausgeber Josef Joffe glauben, dass die Gratiskultur im Netz das gedruckte Wort und den Qualit\u00e4tsjournalismus gef\u00e4hrde &#8211; wof\u00fcr er auch Sie und die <em>Huffington Post<\/em> verantwortlich macht.<\/p>\n<p><strong>Huffington:<\/strong> Das ist doch vollkommener Quatsch! Es geht nicht um Entweder-Oder, sondern um eine Konvergenz neuer und alter Medien. Nat\u00fcrlich hat die Zeitungsindustrie derzeit mit tief greifenden Problemen zu k\u00e4mpfen &#8211; aber sie w\u00e4ren keinen Deut weniger dramatisch, wenn es uns nicht g\u00e4be. Ich verstehe unter Publizistik kein Nullsummenspiel, bei dem neue Publikationsformen andere killen. Klar, neue Technologien beeinflussen klassische Verlagsmodelle &#8211; deshalb muss es darum gehen, Inhalt so unter die Leute zu bringen, dass sie nicht widerstehen k\u00f6nnen. Es ist alles ganz anders als bei Herrn Joffe: Es ist eine der gro\u00dfen Nebenwirkungen der Medienrevolution, dass sie dem geschriebenen Wortes zu einer Renaissance verhilft.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wer sich nur ein bisschen f\u00fcr die Entwicklung der Print und Online Medien &#8211;  nicht nur in Deutschland, sondern auch  jenseits unseres Tellerandes &#8211;  interessiert, sollte  entweder die Papierausgabe der S\u00fcddeutschen von heute wieder aus der Tonne zerren oder  <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/836\/460469\/text\/\" target=\"_blank\">hier  online lesen<\/a>. Es lohnt sich fast jede Zeile der insgesamt drei Bildschirmseiten!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr als erfolgreich: The Huffington Post Gerade in der Krise sollte man nicht wehleidig seinen eigenen Bauchnabel betrachten. 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