{"id":27954,"date":"2014-03-31T14:57:19","date_gmt":"2014-03-31T13:57:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=27954"},"modified":"2014-03-31T14:58:10","modified_gmt":"2014-03-31T13:58:10","slug":"pm-zum-oversum-badbetrieb-oeffnet-am-12-04-2014-mit-einem-tag-der-offenen-tuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/pm-zum-oversum-badbetrieb-oeffnet-am-12-04-2014-mit-einem-tag-der-offenen-tuer\/","title":{"rendered":"Pressemitteilung zum Oversum: Badbetrieb \u00f6ffnet am 12.04.2014 mit einem Tag der offenen T\u00fcr."},"content":{"rendered":"<p><strong>Im folgenden ver\u00f6ffentlichen wir ungek\u00fcrzt und unver\u00e4ndert, die heutige <a href=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/PresseinfoOversum20140331.pdf\" target=\"_blank\">Pressemitteilung<\/a> der Stadt Winterberg zum Oversum.<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Winterberg, 31.03.2014<\/p>\n<p>Oversum ab 1. April auf neue F\u00fc\u00dfe gestellt<br \/>\nBadbetrieb \u00f6ffnet am 12.04.2014 mit einem Tag der offenen T\u00fcr<\/p>\n<p>Aus einer mit allen Beteiligten abgestimmten Pressemitteilung von Freitag, 28.03.2014 ging es bereits hervor: Das Insolvenzverfahren der aquasphere hat die Chance er\u00f6ffnet,\u00a0 mit der von der Stadt Winterberg immer angestrebten Verhandlungsl\u00f6sung ein Ergebnis zu erzielen.<\/p>\n<p>Die Stadt hat die R\u00fcck\u00fcbertragung des Erbbaurechts, den sogenannten Heimfall erreicht und ist seit dem 01.04.2014 \u201eHerrin im eigenen Haus\u201c. Folgende R\u00e4umlichkeiten geh\u00f6ren jetzt der Stadt: der komplette B\u00e4derbereich, die Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH (WTW), das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des St. Franziskus-Hospitals Winterberg und der Sauna-und Wellnessbereich.<\/p>\n<p>Dem zuvor \u00fcber Monate verhandelten Entflechtungskonzept zwischen Stadt und neuem Hotel-und Stadthalleneigent\u00fcmer, der \u201eOversum Hotel GmbH\u201c, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gerhard Huber, haben alle drei Ratsfraktionen am 15.01.2014 mit gro\u00dfer Mehrheit zugestimmt. Danach hat die Oversum Hotel GmbH von der Stadt langfristig den Sauna-und Wellnessbereich gegen Zahlung einer Pacht angepachtet und wird diesen auf eigene Rechnung und eigenes Risiko betreiben.<\/p>\n<p>Vereinbart ist, dass der Sauna-und Wellnessbereich -wie von Anfang an vorgesehen- allen B\u00fcrgern und G\u00e4sten zug\u00e4nglich ist. Neue Vermieterin der R\u00e4umlichkeiten von WTW und MVZ ist ebenfalls die Stadt, so dass bis auf den Badbereich alle R\u00e4umlichkeiten vermietet bzw. verpachtet sind.<\/p>\n<p>Der Badbereich wird nach steuerlichen Abkl\u00e4rungen und wirtschaftlichen Erw\u00e4gungen durch die Stadt Winterberg in Eigenregie unter der Betriebsf\u00fchrung der WT bewirtschaftet. Dem Rat wurde bereits in seiner Sitzung am 15.01.2014 dargestellt, dass sich die voraussichtlichen Betriebskosten von bis zu 350.000 \u20ac\/Jahr \u00fcber die langfristig gesicherten Pacht\/ Mieteinnahmen der WTW, des MVZ, des Sauna-und Wellnessbereiches sowie \u00fcber die Eintrittserl\u00f6se aus den Bad-und Kombitickets (Bad\/Sauna) perspektivisch decken lassen.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzt wird dieses Finanzbudget infolge der seit dem 01.10.2013 erstmalig von der Stadt in Eigenregie \u00fcbernommenen Parkraumbewirtschaftung. Dadurch ist sichergestellt, dass die urspr\u00fcnglich von dem privaten Dienstleister erwirtschaftete Gewinnbeteiligung \u2013 wie bereits 2009 vereinbart -jetzt zur St\u00fctzung des Badbereiches eingestellt werden kann. Alles weitere bleibt wie gehabt, d.h., die Stadt Winterberg hat ein kostenloses 30-t\u00e4giges Nutzungsrecht der Stadthalle im Jahr. Auch die Vereinbarungen zur kostenfreien Bereitstellung des Festzeltes f\u00fcr das Sch\u00fctzenfest der Sch\u00fctzengesellschaft Winterberg bleiben wie bisher bestehen.<\/p>\n<p>Die Stadt Winterberg, die WTW und die Oversum Hotel GmbH sind sehr zuversichtlich, dass die erfolgte Neujustierung, unterst\u00fctzt durch professionelles Marketing und das Zusammenspiel der unterschiedlichen Nutzungen, das Oversum wieder mit Leben erf\u00fcllen wird.<\/p>\n<p>Wer sich nun fragt, was der Stadt Winterberg die R\u00fcckgabe des Erbbaurechts kostet, so l\u00e4sst sich das leicht beantworten: N\u00e4mlich \u201enicht mehr und nicht weniger\u201c als das, was die Vertragspartner im Jahr 2009 vorgesehen haben f\u00fcr den Fall, dass das gemeinsame PPP- Projekt Oversum nicht in der angedachten Form und\/oder in der angedachten Zeit fortgef\u00fchrt werden kann und die Stadt \u2013 wie hier \u2013 nach mehr als achtw\u00f6chigem Nichtbetrieb den sogenannten Heimfallanspruch hat. Genau das war die Verhandlungsposition \u00fcber das ganze Jahr 2013. Diese wurde in der B\u00fcrgerversammlung am 25. April 2013 vorgestellt und diese haben die drei Ratsfraktionen gemeinsam mit der Verwaltung in den Verhandlungen die ganze Zeit vertreten. Vor diesem Hintergrund ist auch die eingereichte Klage der Stadt zu verstehen, n\u00e4mlich hiermit die vertraglich vereinbarte Verhandlungsposition zu festigen und zu st\u00e4rken. Diese Klage hat sich durch die erzielte Verhandlungsl\u00f6sung jetzt erledigt. Mit anderen Worten: Die Stadt hat ihr Ziel erreicht. Sie muss das zahlen, was vertraglich vereinbart war und wozu sie sich f\u00fcr die R\u00fcck\u00fcbertragung des Erbbaurechts bereiterkl\u00e4ren musste.<\/p>\n<p>Wie es bei der R\u00fcck\u00fcbertragung von Erbbaurechten bereits gesetzlich vorgesehen ist, muss ein Gegenwert f\u00fcr den Verm\u00f6genszuwachs, hier eines Geb\u00e4udewertes von \u00fcber 19 Mio. \u20ac, erbracht werden. Dar\u00fcber hinausgehende Entsch\u00e4digungen waren nicht vereinbart, hierzu war die Stadt auch nicht bereit und sie muss solche auch nicht zahlen. Da ein Teil des Gegenwertes bereits durch bisherige Zahlungen erbracht wird, war f\u00fcr diesen Fall die \u00dcbernahme eines Darlehns von 7 Mio. \u20ac einschlie\u00dflich aller Nebenkosten vereinbart. Die Stadt konnte dazu ein F\u00f6rderdarlehen zu sehr g\u00fcnstigen Darlehnskonditionen aushandeln. Dies war nur m\u00f6glich, weil die Philosophie des Oversum als zukunftsf\u00e4hig bewertet wurde, n\u00e4mlich sich von den seinerzeit dezentralen, maroden Geb\u00e4uden zu trennen und an zentraler Stelle mit einem innovativen Konzept etwas Neues umzusetzen. So m\u00fcssen zu Beginn unter Ber\u00fccksichtigung aller Betriebskosten, Einnahmen und Finanzierungskosten 750.000 \u20ac\/Jahr \u00fcber den Finanzplan der Stadt Winterberg bereitgestellt werden.<\/p>\n<p>Diese Kosten m\u00fcssen den Vergleich mit der in der B\u00fcrgerversammlung 2009 vorgestellten Alternative in keiner Weise scheuen. Wie w\u00fcrde es denn ohne das Oversum aussehen?<\/p>\n<p>Die \u201eMinimall\u00f6sung\u201c bei Beibehaltung der dezentralen Strukturen h\u00e4tte bedeutet: Eine Konzentration auf das Hallenbad Winterberg, dessen Modernisierung und Errichtung eines f\u00fcr den Kurortestatus notwendigen Bewegungsbeckens, eine Instandsetzung und Modernisierung der ehemaligen Stadthalle, den Abriss der Eissporthalle, wo man sich zuletzt wachsenden Betriebskostenzusch\u00fcssen der Stadt im 6-stelligen Eurobereich gegen\u00fcber sah, sowie den Abriss des Kurmittelhauses mit Rekultivierung des Areals. F\u00fcr diese \u201eMinimall\u00f6sung\u201c h\u00e4tte die Stadt Winterberg ebenfalls j\u00e4hrlich einen Betrag von gut 700.000 \u20ac aufbringen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Weder der Rat noch die B\u00fcrger wollten diese \u201eMinimall\u00f6sung\u201c. Der Rat positionierte sich einstimmig und auch eine deutliche Mehrheit der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sprach sich richtigerweise im Rahmen der B\u00fcrgerversammlung und den angebotenen Beteiligungsforen im Internet 2009 f\u00fcr das Oversum aus. Das aus guten Gr\u00fcnden, denn das Oversum ist mit einer \u201eaufgepeppten dezentralen Minimall\u00f6sung\u201c nicht vergleichbar. Das Oversum vereint eine Angebotsvielfalt unter einem Dach, die einmalig im Sauerland ist: ein Sport\/ Familienbad, ein Bewegungsbad, ein Kinderbecken, die Tourist-Information, das florierende Medizinische Versorgungszentrum, eine multifunktional teilbare und auch f\u00fcr Tagungen und Kongresse sehr gut geeignete Stadthalle sowie ein angeschlossenes Hotel mit einem \u00f6ffentlichen Sauna-und Wellnessbereich. Und wenn man schon \u00fcber Kostenverl\u00e4ufe spricht, darf nicht unerw\u00e4hnt bleiben, dass der Haushalt der Stadt Winterberg durch Abriss der alten Geb\u00e4udestrukturen bereits eine Entlastung \u00fcber 300.000 \u20ac j\u00e4hrlich erf\u00e4hrt \u2013 nicht unwichtig, wenn man Unw\u00e4gbarkeiten nicht ausblendet.<\/p>\n<p>Der Startschuss f\u00fcr die Wiederer\u00f6ffnung des Badbereiches f\u00e4llt am Samstag, 12.04.2014 mit einem Tag der offenen T\u00fcr des Badbereichs. Hierzu, wie auch zu \u00d6ffnungszeiten, Eintrittspreisen etc., wird noch erg\u00e4nzend informiert.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im folgenden ver\u00f6ffentlichen wir ungek\u00fcrzt und unver\u00e4ndert, die heutige Pressemitteilung der Stadt Winterberg zum Oversum. Winterberg, 31.03.2014 Oversum ab 1. 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