{"id":27509,"date":"2014-02-17T21:19:05","date_gmt":"2014-02-17T20:19:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=27509"},"modified":"2014-02-17T21:27:07","modified_gmt":"2014-02-17T20:27:07","slug":"presseinformation-und-bilanz-der-ferienwelt-winterberg-niederlaender-sparen-am-urlaub","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/presseinformation-und-bilanz-der-ferienwelt-winterberg-niederlaender-sparen-am-urlaub\/","title":{"rendered":"Presseinformation und Bilanz der Ferienwelt Winterberg: Niederl\u00e4nder sparen am Urlaub"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_27511\" aria-describedby=\"caption-attachment-27511\" style=\"width: 512px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-27511\" alt=\"Landal und M\u00f6ppi\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/landal20140216.jpg\" width=\"512\" height=\"329\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/landal20140216.jpg 512w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/landal20140216-300x192.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 85vw, 512px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-27511\" class=\"wp-caption-text\">Warum bleiben die G\u00e4ste aus? Gestern nicht viel los bei M\u00f6ppi. Eine Pressemeldung sucht die Ursachen. (foto: Huebner)<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Winterberg. (<a href=\"http:\/\/www.newsroom-winterberg.de\/pressetext-1206-ferienwelt-zieht-bilanz-niederlaender-sparen-am-urlaub.html\" target=\"_blank\">pm<\/a>) Ein \u00dcbernachtungsr\u00fcckgang von rund vier Prozent steht unterm Strich der Jahresbilanz 2013 der Ferienwelt Winterberg. Dennoch liegt die Region mit 1,08 Millionen \u00dcbernachtungen nach wie vor an der Spitze der touristischen Destinationen im Sauerland.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><em>(Bemerkung: bei dem Text handelt es sich um eine <a href=\"www.newsroom-winterberg.de\/pressetext-1206-ferienwelt-zieht-bilanz-niederlaender-sparen-am-urlaub.html\" target=\"_blank\">Pressemeldung der Winterberg Touristik- und Wirtschaft GmbH<\/a>. Allein das Bild ist von uns und wurde am gestrigen Sonntag aufgenommen.)<\/em><\/p>\n<p><strong>Deutliche Einbu\u00dfen im Auslandsmarkt<\/strong><br \/>\nDie niederl\u00e4ndischen G\u00e4ste als wichtigste Auslandsklientel der Ferienwelt Winterberg zeigten sich in Sachen Urlaub im vergangenen Jahr sehr zur\u00fcckhaltend. Satte zw\u00f6lf Prozent betr\u00e4gt das Minus bei den niederl\u00e4ndischen \u00dcbernachtungen, acht Prozent bei den Ank\u00fcnften. Die Niederl\u00e4nder machten also weniger und k\u00fcrzer Urlaub. Bei einem Anteil von \u00fcber 30 Prozent an den gesamten \u00dcbernachtungen konnten das die anderen Auslandsm\u00e4rkte bei Weitem nicht auffangen. Zehn Prozent weniger \u00dcbernachtungen und sieben Prozent weniger Ank\u00fcnfte weist das Konto der belgischen G\u00e4ste. Auch hier machen sich Auswirkungen einer wirtschaftlich schwierigen Situation bemerkbar.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p>Anders sieht es bei den D\u00e4nen aus. 27 Prozent mehr \u00dcbernachtungen und 20 Prozent mehr Ank\u00fcnfte weist die Statistik aus. Zur\u00fcckzuf\u00fchren ist das auf eine Kooperation mit einem d\u00e4nischen Reiseveranstalter und der Deutschen Zentrale f\u00fcr Tourismus. Dennoch liegt das \u00dcbernachtungsminus im Gesamtauslandsmarkt bei \u00fcber zehn Prozent.<\/p>\n<p>Die dort herrschende Wirtschaftskrise hat das Reiseverhalten der Niederl\u00e4nder stark beeinflusst. Schon im ersten Halbjahr lag das \u00dcbernachtungsdefizit bei sieben Prozent. Trotz Prognosen, dass sich die wirtschaftlichen Verh\u00e4ltnisse der westlichen Nachbarn auf niedrigem Niveau stabilisieren sollten, stieg das Minus im zweiten Halbjahr sogar weiter an. Dies unterstreicht die hohe Bedeutung des Winterurlaubs im Sauerland bei den Niederl\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Wirtschaftsexperten prophezeien dem Tourismus auch 2014 keine entscheidende Wende. Stattdessen soll sich die Situation weiter fortsetzen. Das erwartete geringe Wirtschaftswachstum wirkt sich auf das Ausgabeverhalten aus. Die niederl\u00e4ndischen G\u00e4ste werden weiter kommen, planen aber k\u00fcrzere Urlaube und suchen preiswertere Angebote. F\u00fcr das laufende Jahr erwartet die Ferienwelt Winterberg, dass die \u00dcbernachtungszahlen der Niederl\u00e4nder auf dem vergleichsweise niedrigen Niveau stagnieren.<br \/>\n<strong>\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>Leichtes Plus im deutschen Markt<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend die Niederl\u00e4nder Zur\u00fcckhaltung zeigten, reisten wieder mehr Deutsche in die Region. Die Ferienwelt Winterberg verzeichnet knapp zwei Prozent mehr \u00dcbernachtungen unter den Bundesb\u00fcrgern. Diese Entwicklung best\u00e4tigt den bundesweiten Trend, nach dem die Reiselust im Innland im vergangenen Jahr leicht gestiegen ist und der auch 2014 weiter anhalten soll. Hier spielt die gute wirtschaftliche Gesamtentwicklung eine wichtige Rolle. Allerdings werden die Urlaube der Deutschen immer k\u00fcrzer. Stattdessen starten sie lieber \u00f6fter und sehr spontan einen Kurztrip. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer eines deutschen Gastes liegt in der Ferienwelt Winterberg zurzeit bei 3,1 Tagen und hat sich im vergangenen Jahr leicht erh\u00f6ht.<\/p>\n<p><strong>Entwicklung vom Wetter abh\u00e4ngig<\/strong><br \/>\nMit einem Polster von 6,4 Prozent mehr \u00dcbernachtungen ist die Ferienwelt Winterberg aus der zur\u00fcckliegenden Wintersaison herausgegangen. Doch bereits der winterliche April lie\u00df diesen Vorsprung fast bis auf null schrumpfen. Daraufhin folgten lange Regenphasen im Mai und ein wechselhafter Juni, sodass das erste Halbjahr bereits ein Defizit von 0,5 Prozent auswies. Trotz vergleichsweise guten Wetters im Sp\u00e4tsommer und im Herbst sank das Defizit aufgrund der ausbleibenden niederl\u00e4ndischen G\u00e4ste weiter bis auf vier Prozent. Im Dezember war es der nicht einsetzen wollende Winter, der die Kurve weiter nach unten steuerte.<\/p>\n<p><strong>Zusammenarbeit mit Hallenberg<\/strong><br \/>\nDie Zusammenarbeit der Ferienwelt Winterberg mit Hallenberg hat sich im zur\u00fcckliegenden Jahr weiter erfolgreich fortgesetzt. Die Gastgeber in Hallenberg verzeichneten eine Auslastung von 42,3 Prozent und ein leichtes Plus bei den \u00dcbernachtungen. Im Gegensatz zu Winterberg hat Hallenberg einen deutlich geringeren Anteil an niederl\u00e4ndischen G\u00e4sten, sodass die dort herrschende wirtschaftliche Situation nicht so stark zu Buche schlug. Parallel zur Entwicklung in Winterberg verzeichnet auch Hallenberg ein Plus bei den d\u00e4nischen G\u00e4sten. Au\u00dferdem hat Hallenberg durch die drei dort ans\u00e4ssigen gro\u00dfen Firmen eine stetige Grundauslastung an Gesch\u00e4ftstouristen. Gesch\u00e4ftstourismus und sozialfinanzierter Tourismus in Form von Kuraufenthalten sind in Winterberg, anders wie im \u00dcbrigen Sauerland, kaum vorhanden.<\/p>\n<p><strong>Weniger Tagesg\u00e4ste<\/strong><br \/>\nRund 50 Prozent der Einnahmen generiert die Ferienwelt Winterberg \u00fcber Tagestouristen. Auch im Tagestourismus machte sich das schlechte Wetter im ersten Halbjahr negativ bemerkbar. Mai und April gaben wenig Anreize f\u00fcr einen Ausflug in die Ferienwelt. Erfolgreich war hingegen das iXS Dirt Masters Festival, das trotz wechselhaften Wetters 35.000 Zuschauer in die Region lockte. Ab Juli erreichte der Strom an Ausfl\u00fcglern wieder das gewohnte Niveau. Doch konnten auch der vergleichsweise gute Sp\u00e4tsommer und Herbst nicht die Defizite auffangen. Einer der H\u00f6hepunkte war das Hochsauerland Wanderfestival in Hallenberg, das deutliche \u00fcberregionale Ausstrahlungseffekte hatte und die Ferienregion Hochsauerland als hochwertige Wanderregion positioniert.<\/p>\n<p><strong>Freizeitbetriebe, Gastronomie, Einzelhandel<\/strong><br \/>\nBedingt durch Urlauberr\u00fcckgang und weniger Tagesg\u00e4ste verzeichneten die Freizeitbetriebe, Gastronomen und Einzelh\u00e4ndler Umsatzeinbu\u00dfen. Nach dem langen Winter konnten Freizeitgesch\u00e4fte erst sp\u00e4t \u00f6ffnen und in die \u201eGr\u00fcne Saison\u201c starten. Bei Einzelh\u00e4ndlern blieb aufgrund des schlechten Wetters die Sommerware liegen. Und Gastronomen verzeichneten kaum Umsatz im Terrassen- und Biergartengesch\u00e4ft. Ab Juli stieg aufgrund der wetterbedingt wachsenden G\u00e4stezahlen der Umsatz wieder an.<\/p>\n<p>Dem verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig guten Herbst wollte kein rechter Winterbeginn folgen. Zwischen ein und f\u00fcnf Lifte liefen in den Weihnachtsferien. Ein Angebot, das so gut wie kaum Tagesg\u00e4ste in die Region lockte. 50.000 weniger Tagesg\u00e4ste und Umsatzverluste in H\u00f6he von rund 2,5 Millionen Euro beziffert die Ferienwelt Winterberg alleine f\u00fcr die Weihnachtsferien. Aufgrund des ausbleibenden Winters blieb auch die Winterware in den Gesch\u00e4ften liegen. In Skih\u00fctten und bei Liftbetreibern fiel das Gesch\u00e4ft im Dezember fast komplett aus.<\/p>\n<p><strong>WinterbergCard plus als wichtiges Marketing-Element<\/strong><br \/>\nMehr als 70 Gastgeber und rund 40 Angebote, die bei einer vierk\u00f6pfigen Familie einen Wert von bis zu 1.000 Euro haben k\u00f6nnen, sind die schlagenden Argumente der WinterbergCard plus. 40.000 Karten haben die Touristiker von Mai bis Oktober herausgegeben. Das alleine zeigt schon: Die All-inclusive-Card ist zu einem der wichtigsten Verkaufsargumente in der gr\u00fcnen Saison geworden. Ohne diese attraktive Karte w\u00e4re die Bilanz wom\u00f6glich schlechter ausgefallen.<\/p>\n<p><strong>Die meisten Ziele erreicht<\/strong><br \/>\nZufrieden sind die Verantwortlichen\u00a0 nicht mit dem Ergebnis unterm Strich der Bilanz. Dennoch hat die Ferienwelt Winterberg viele von den f\u00fcr 2013 selbst gesetzten Zielen erreicht. Nach wie vor ist die Region mit mehr als einer Million \u00dcbernachtungen Spitzenreiter unter den Orten des Sauerlandes. Vor der wachsenden Bedeutung von Onlinebuchungen ist die Ferienwelt Winterberg rechtzeitig auf diesen Zug aufgesprungen. Trotz der niederl\u00e4ndischen Wirtschaftskrise stieg die Zahl der \u00fcber das Portal <a href=\"http:\/\/www.winterberg.de\" target=\"_blank\">www.winterberg.de<\/a> get\u00e4tigten Buchungen von 2.500 auf 3.200 und wuchs damit \u00fcber die zun\u00e4chst gestellten Erwartungen von 3.000 Buchungen hinaus. Der dadurch get\u00e4tigte Umsatz \u00fcberstieg die Grenze von 500.000 Euro.<\/p>\n<p><strong>Ausblick auf 2014<\/strong><br \/>\nImmer wichtiger wird f\u00fcr die Ferienwelt Winterberg die sogenannte \u201eGr\u00fcne\u00a0 Saison\u201c. In der Zeit von April bis November generieren die Winterberger Gastgeber rund 60 Prozent ihrer \u00dcbernachtungen. Trotz der Entwicklungen im Wintersport ist dieser Anteil seit 2004 um f\u00fcnf Prozent gestiegen. Dem entsprechend investieren die Touristiker viel Kraft in die Entwicklung attraktiver Outdoor-Aktivangebote.<\/p>\n<p>Die Entwicklung der Ferienwelt Winterberg als sportliche Radregion treibt der neue Trailpark kr\u00e4ftig voran. Vom Bremberg bis hin\u00fcber zum Landal Ferienpark, durch das gesamte Skiliftkarussell sollen sich rund 60 Kilometer Strecken und Singletrails ziehen. Im Konzept steht das Streckennetz bereits. Direkt nach dem Winter geht es an den Ausbau und die Beschilderung. Fertigstellung ist f\u00fcr September geplant. Das Gesamtfinanzierungsvolumen liegt bei rund 270.000 Euro brutto, 170.000 Euro sind Ziel2-F\u00f6rdermittel.<\/p>\n<p>Auch das Projekt \u201eNat\u00fcrliches HochGef\u00fchl &#8211; Landschaftstherapie in der Hochheide\u201c steht kurz vor dem Abschluss. Es will G\u00e4sten das Erleben von Natur und die von ihr ausgehende gesundheitsf\u00f6rdernde Wirkung er\u00f6ffnen. Mit ausgewiesenen Wegen und besonderen Achtsamkeitsstationen will die Ferienwelt Winterberg nicht nur G\u00e4sten die M\u00f6glichkeiten n\u00e4her bringen, sondern auch Besucherstr\u00f6me gezielt durch die Heide lenken, um Vegetation und Tierwelt zu sch\u00fctzen. Auf Wunsch begleiten k\u00fcnftig ausgebildete Landschaftstherapeuten die G\u00e4ste. Die endg\u00fcltige Fertigstellung ist Ende Juli geplant. Zum Projektvolumen von 125.000 Euro steuern das Land NRW und die Europ\u00e4ische Union 100.000 Euro bei.<\/p>\n<p>Eine weitere Idee soll sportlich orientierte G\u00e4ste nach Winterberg locken. Erlebnisreiche Wanderwege und Singletails wollen die Touristiker zu einer Lauf-Arena b\u00fcndeln und Trailrunning als neues Produkt vermarkten. Damit will die Region Menschen der umliegenden Ballungsr\u00e4ume ansprechen, die regelm\u00e4\u00dfig Lauftraining betreiben. Im Gegensatz zu den St\u00e4dten bietet das Dach des Sauerlandes echte Natur und frische H\u00f6henluft und gesundes Heilklima.<\/p>\n<p>Ein Schwerpunkt in 2014 ist auch die Anwerbung Auszubildender f\u00fcr die Hotellerie und Gastronomie aus Kroatien. Die ersten kroatischen Jugendlichen werden bereits im April Betriebspraktika in Winterberg absolvieren.<\/p>\n<p>Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit im laufenden Jahr ist die Vorbereitung auf die Bob und Skeleton Weltmeisterschaft. Die Veranstaltung er\u00f6ffnet vielf\u00e4ltige Chancen. Sie kann die Region zeigen, dass Winterberg und das Sauerland der Welt zeigen, was man unter Gastfreundschaft versteht. Nicht nur touristische Betriebe k\u00f6nnen wertvolle Netzwerke aufbauen, Kontakte zu Reiseveranstaltern kn\u00fcpfen und vieles mehr. Jetzt gilt es, die Weichen richtigzustellen, um nachhaltige Wirkung zu erzeugen. In Zusammenarbeit mit der Bobbahngesellschaft und dem Sauerland Tourismus arbeitet die Ferienwelt Winterberg zudem an der Umsetzung des Marketingkonzeptes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Winterberg. (pm) Ein \u00dcbernachtungsr\u00fcckgang von rund vier Prozent steht unterm Strich der Jahresbilanz 2013 der Ferienwelt Winterberg. 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