{"id":23532,"date":"2013-04-29T20:39:17","date_gmt":"2013-04-29T18:39:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=23532"},"modified":"2013-04-29T20:50:39","modified_gmt":"2013-04-29T18:50:39","slug":"gew-hsk-stellungnahme-zur-beabsichtigten-schliesung-aller-forderschulen-mit-dem-forderschwerpunkt-lernen-zum-31-07-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/gew-hsk-stellungnahme-zur-beabsichtigten-schliesung-aller-forderschulen-mit-dem-forderschwerpunkt-lernen-zum-31-07-2014\/","title":{"rendered":"GEW HSK: Stellungnahme zur beabsichtigten Schlie\u00dfung aller F\u00f6rderschulen mit dem F\u00f6rderschwerpunkt Lernen zum 31.07.2014"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Aufl\u00f6sung der F\u00f6rderschulen im Hochsauerland sowie die Intergration und Inklusion der F\u00f6rdersch\u00fclerinnen und F\u00f6rdersch\u00fcler in das &#8222;normale&#8220; Schulsystem wird Eltern, Sch\u00fcler und Lehrer in den n\u00e4chsten Jahren ganz besonders bewegen.<\/strong><\/p>\n<p>Es wird zu gro\u00dfen Ver\u00e4nderungen im Alltag der Sch\u00fcler und Eltern, aber auch in der Organisation des Systems Schule kommen (m\u00fcssen). Eine gro\u00dfe Bef\u00fcrchtung vieler Beteiligter ist es, dass die Aufl\u00f6sung der F\u00f6rderschulen vom Kreis in letzter Konsequenz als Sparpolitik und nicht als bildungspolitische Reform (Inklusion) betrieben wird.<\/p>\n<p>Wir ver\u00f6ffentlichen hier einen sehr langen<a title=\"Brief der GEW-HSK\" href=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/GEW-HSK-zur-beabsichtigten-Schulschlie_ung.pdf\" target=\"_blank\"> Brief der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hochsauerlandkreis (GEW-HSK)<\/a> an die Ratsmitglieder und B\u00fcrgermeister der St\u00e4dte und Gemeinden im Hochsauerlandkreis.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus verlinkt ist ein <a title=\"Positionspapier LAK\" href=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Positionspapier-des-LAK-Arnsberg.pdf\" target=\"_blank\">Positionspapier des Landesarbeitskreises der Schulleiterinnen und Schulleiter von F\u00f6rderschulen<\/a> mit Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit dem F\u00f6rderschwerpunkt \u201eLernen\u201c<\/p>\n<p><strong>Der Brief:<\/strong><\/p>\n<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p>\n<p>am 05.02.2013 hat der Schulausschuss des Hochsauerlandkreises beschlossen, die Verwaltung des HSK zu beauftragen, \u201eden Prozess der Schlie\u00dfung aller F\u00f6rderschulen mit dem F\u00f6rderschwerpunkt Lernen im Hochsauerlandkreis unter Federf\u00fchrung der jeweiligen Schultr\u00e4ger zum 31.07.2014 zu koordinieren.\u201c<\/p>\n<p>Sie, als Vertreterinnen und Vertreter der Schulaussch\u00fcsse sowie der Stadt- und Gemeinder\u00e4te, werden nun in der nahen Zukunft (ca. Mai bis Juli 2013) gefordert sein, \u00fcber die tats\u00e4chliche Schlie\u00dfung dieser Schulform mit allen Konsequenzen insbesondere f\u00fcr die betroffenen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, aber auch f\u00fcr die aufnehmenden Regelschulen sowie die betroffenen Lehrkr\u00e4fte zu entscheiden.<\/p>\n<p><strong>Mit diesem Schreiben wenden wir uns nun direkt an Sie, um Sie auf entscheidende Aspekte dieser Schlie\u00dfungen und vor allem die Besonderheiten der davon betroffenen Sch\u00fclergruppe hinzuweisen. Denn diese sollten Sie bei Ihren Entscheidungen mit ber\u00fccksichtigen.<\/strong><\/p>\n<p>Die derzeitige hohe Qualit\u00e4t der sonderp\u00e4dagogischen F\u00f6rderung der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit dem F\u00f6rderschwerpunkt Lernen muss aufrechterhalten werden. K\u00f6nnen die notwendigen Rahmenbedingungen und Ressourcen bereitgestellt werden, wenn zeitgleich alle Kinder der aufgel\u00f6sten Schulen in Regelschulen wechseln? Weder f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit einem F\u00f6rderbedarf noch f\u00fcr die ohne einen solchen d\u00fcrfen sich die Lernbedingungen verschlechtern. Andernfalls w\u00fcrden die ehemaligen F\u00f6rdersch\u00fclerinnen und \u2013sch\u00fcler an ihrer neuen Schule nicht nur zu Au\u00dfenseitern sondern auch zu S\u00fcndenb\u00f6cken werden.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Die aktuellen Schlie\u00dfungspl\u00e4ne resultieren aus den nicht erreichten Mindestgr\u00f6\u00dfen der F\u00f6rderschulen.<\/strong> Schon seit einigen Jahren erreicht keine der F\u00f6rderschulen Lernen (im weiteren F\u00f6rderschule L) im HSK, au\u00dfer der Fr\u00f6belschule in Arnsberg, die geforderte Sch\u00fclerzahl. Dies war aber bislang kein Anlass, an die Schlie\u00dfung dieser Schulform im gesamten HSK zu denken. Die Sondergenehmigungen zur Weiterf\u00fchrung der Schulen wurden bislang stets erteilt.<\/p>\n<p><strong>Die nun angestellten \u00dcberlegungen und Beschl\u00fcsse haben das Fazit:<\/strong><br \/>\n\u201eAlle derzeitigen Sch\u00fcler der Klassen 5-8 k\u00f6nnen in das Regelschulsystem aufgenommen werden. Nur in einzelnen Jahrg\u00e4ngen w\u00e4ren bei einer ausschlie\u00dflichen Verteilung der F\u00f6rdersch\u00fcler L auf die Hauptschulen die Bildung neuer Klassen notwendig.\u201c<\/p>\n<p>Zu eventuell zus\u00e4tzlich entstehenden Kosten werden keine Aussagen gemacht. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass beispielsweise bauliche Ver\u00e4nderungen oder ein Sch\u00fclerspezialverkehr nicht n\u00f6tig seien. (siehe Beschluss des Schulausschusses des HSK)<\/p>\n<p><strong>Ist es wirklich so einfach, Sch\u00fcler aus gewachsenen Schulgemeinschaften in neue Systeme zu \u201everteilen\u201c?<\/strong><\/p>\n<p>Bis zu Beginn des Schuljahres 2014\/15 sind nach den Pl\u00e4nen der Landesregierung die Voraussetzungen f\u00fcr die schrittweise Inklusion von Kindern aller Behinderungsformen zu schaffen. Zu diesem Zeitpunkt sollen Eltern &#8211; bei erstmaliger Feststellung eines sonderp\u00e4dagogischen F\u00f6rderbedarfs oder wenn ihr Kind in die Klasse 5 wechselt &#8211; einen Rechtsanspruch auf einen Platz in der Regelschule f\u00fcr ihr Kind erhalten. Sie k\u00f6nnen aber auch die F\u00f6rderschule w\u00e4hlen. Allerdings ist dies noch nicht in Kraft, sondern besonders wegen erheblicher Bedenken des St\u00e4dte- und Gemeindetages hinsichtlich der Finanzierung (Stichwort \u201eKonnexit\u00e4t\u201c), aber auch der inhaltlichen Umsetzung, bisher bereits um ein Jahr verschoben worden.<\/p>\n<p>Zeitgleich zu dieser schwierigen, landesweiten Aufgabe b\u00fcrden sich die Schultr\u00e4ger im HSK als weitere Aufgabe die Schlie\u00dfung aller F\u00f6rderschulen Lernen mit den daraus erwachsenden Problemen auf. <strong>Sie tun dies als einziger Kreis in NRW!<\/strong> Ein \u201eAuslaufen\u201c der F\u00f6rderschulen Lernen wird ausdr\u00fccklich abgelehnt.<\/p>\n<p>Angesichts der geplanten landesweiten Ver\u00e4nderungen kann nach Ansicht der GEW-HSK nicht davon ausgegangen werden, dass gerade jetzt, im Gegensatz zu den Vorjahren, Genehmigungen zum weiteren Schulbetrieb der F\u00f6rderschulen Lernen versagt werden. An der Schaffung von Zwischenl\u00f6sungen auf dem Weg zur inklusiven Schule kann kein Interesse bestehen!<\/p>\n<p><strong>Die Schlie\u00dfung der &#8222;F\u00f6rderschulen L&#8220; im HSK stellt zurzeit nicht den Inklusionsgedanken in den Vordergrund<\/strong>, sondern bietet unseres Erachtens eine schnelle M\u00f6glichkeit zur Einsparung von Geldern.<\/p>\n<p><strong>Mit der Schlie\u00dfung aller F\u00f6rderschulen Lernen im HSK endet auch f\u00fcr alle hier lebenden Eltern das Wahlrecht<\/strong>, ihr lernbehindertes Kind auch auf eine F\u00f6rderschule schicken zu k\u00f6nnen, da es keine mehr geben wird. Das l\u00f6st bei vielen Eltern, die gute Erfahrungen mit dieser Schulform gemacht haben, gro\u00dfe \u00c4ngste aus. Sie bef\u00fcrchten, ihr Kind werde wieder ungern zur Schule gehen oder zum Au\u00dfenseiter werden. F\u00fcr viele Kinder war dies vor ihrer \u00dcberweisung an die F\u00f6rderschule die Realit\u00e4t, weil ihren besonderen Bed\u00fcrfnissen nicht in erforderlichem Ma\u00dfe Rechnung getragen wurde.<\/p>\n<p><strong>Besonderheiten der Sch\u00fclerschaft der F\u00f6rderschule Lernen:<\/strong><\/p>\n<p>\u201eLernbehinderung liegt vor, wenn die Lern- und Leistungsausf\u00e4lle schwerwiegender, umf\u00e4nglicher und langdauernder Art sind und durch R\u00fcckstand der kognitiven Funktionen oder der sprachlichen Entwicklung oder des Sozialverhaltens verst\u00e4rkt werden.\u201c (\u00a7 5 der Ausbildungsordnung f\u00fcr die sonderp\u00e4dagogische F\u00f6rderung)<\/p>\n<p>Nach derzeitiger Rechtslage entscheidet das Schulamt f\u00fcr den HSK auf der Grundlage eines aufwendigen Diagnoseprozess mit anschlie\u00dfendem Gutachten dar\u00fcber, ob ein Kind sonderp\u00e4dagogische F\u00f6rderung braucht und wo die F\u00f6rderung (F\u00f6rderschule oder Regelschule) stattfinden soll. Die individuelle sonderp\u00e4dagogischen F\u00f6rderung erfolgt durch besonders ausgebildete Sonderp\u00e4dagogen.<\/p>\n<p><strong>Ein Positionspapier des Landesarbeitskreises der Schulleiterinnen und Schulleiter<\/strong> von &#8222;F\u00f6rderschulen L&#8220; (<a title=\"Positionspapier LAK Arnsberg\" href=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/Positionspapier-des-LAK-Arnsberg.pdf\" target=\"_blank\">siehe Anlage<\/a>) beschreibt die Sch\u00fclerschaft der F\u00f6rderschulen Lernen unserer Meinung nach sehr realistisch:<\/p>\n<p>\u201eSch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit dem F\u00f6rderschwerpunkt Lernen sind in unterschiedlicher Auspr\u00e4gung und Intensit\u00e4t entwicklungsverz\u00f6gert und <strong>haben einen erh\u00f6hten F\u00f6rderbedar<\/strong>f in:<\/p>\n<ul>\n<li>der Konzentration<\/li>\n<li>Aufmerksamkeit und Ausdauer<\/li>\n<li>der Wahrnehmung<\/li>\n<li>der Belastbarkeit<\/li>\n<li>der Merkf\u00e4higkeit<\/li>\n<li>der Motorik<\/li>\n<li>der Arbeitshaltung<\/li>\n<li>der Motivation<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Es fehlt ihnen h\u00e4ufig<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>an Selbstbewusstsein<\/li>\n<li>Selbstvertrauen<\/li>\n<li>Frustrationstoleranz<\/li>\n<li>Sie resignieren sehr schnell und ben\u00f6tigen ein hohes Ma\u00df an Zuwendung und Aufmerksamkeit.<\/li>\n<li>(\u2026)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Nicht selten wachsen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit Unterst\u00fctzungsbedarf im F\u00f6rderschwerpunkt Lernen in \u201eschwierigen Verh\u00e4ltnissen\u201c auf<\/strong>, als Stichwort k\u00f6nnen wir hier die soziale Randst\u00e4ndigkeit mit all ihren Folgen nennen. Um dieser Sch\u00fclerschaft gerecht zu werden, muss sonderp\u00e4dagogischer F\u00f6rderbedarf im Bereich Lernen \u201esystem-konstruktivistisch\u201c gedacht werden.<\/p>\n<p><strong>Grundvoraussetzung<\/strong> f\u00fcr die erfolgreiche Beschulung von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern mit dem F\u00f6rderschwerpunkt Lernen ist das Entgegenbringen einer wertsch\u00e4tzenden, ermunternden, zugewandten und aufbauenden Haltung.<\/p>\n<p><strong>Im Kontakt ist es wichtig, diese Sch\u00fcler anzuerkennen<\/strong> mit ihren Gef\u00fchlen, Bed\u00fcrfnissen, Interessen, W\u00fcnschen und Befindlichkeiten, ihren \u00c4ngsten, ihrer Sprache und ihrer Sozialisation.<\/p>\n<p><strong>Innerhalb des Unterrichts bedeutet dies<\/strong>, dass der Unterricht dem Kind angepasst wird und nicht dem Sch\u00fcler \u00fcbergest\u00fclpt wird. Der Unterricht muss von dem individuellen Lern- und Entwicklungsstand des Kindes ausgehen, der in einem F\u00f6rderplan festgehalten und in einer individuellen F\u00f6rderplanung regelm\u00e4\u00dfig fortgeschrieben wird.<\/p>\n<p><strong>Weitere Grundvoraussetzungen sind intensive Elternarbeit, Beratung und die Zusammenarbeit mit au\u00dferschulischen Betreuungskr\u00e4ften.<\/strong>\u201c<\/p>\n<p>Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit dem F\u00f6rderschwerpunkt Lernen werden in der Regelschule zieldifferent unterrichtet, d. h. es gibt f\u00fcr sie keine f\u00fcr alle verbindlichen Leistungsanforderungen, sie lernen nicht den gleichen Stoff wie die anderen, sie erhalten keine Noten und bis zur 10. Klasse <strong>Berichtszeugnisse.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Dennoch sollten sie bei gemeinsamer Beschulung in der Regelschule in die Klassengemeinschaft eingebunden werden. Dies kann unseres Erachtens nur gelingen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, das hei\u00dft unter anderem durch<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>m\u00f6glichst \u00fcberschaubare Klassengr\u00f6\u00dfen: h\u00f6chstens 20 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, davon h\u00f6chstens 5 mit sonderp\u00e4dagogischen F\u00f6rderbedarf<\/li>\n<li>h\u00e4ufige Doppelbesetzung mit Regelschul- und F\u00f6rderschullehrkraft (mindestens 4 Stunden t\u00e4glich)<\/li>\n<li>Zeit f\u00fcr die Kooperation der verschiedenen beteiligten Lehrkr\u00e4fte<\/li>\n<li>Spezielle Fortbildungen f\u00fcr alle betroffenen Lehrkr\u00e4fte, insbesondere der Regelschullehrkr\u00e4fte<\/li>\n<li>Finanzielle Ressourcen f\u00fcr besondere F\u00f6rdermaterialien<\/li>\n<li>Sozialvertr\u00e4glichen Einsatz der Lehrkr\u00e4fte der F\u00f6rderschulen, aber auch der Regelschulen (eigentlich Sache der Bezirksregierung, trotzdem Koordination der Beh\u00f6rden erforderlich)<\/li>\n<li>Erstellung eines langfristigen kreisweiten Schulentwicklungsplans bez\u00fcglich der Weiterf\u00fchrung der sonderp\u00e4dagogischen F\u00f6rderung im HSK<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Bei den aktuellen Bestrebungen zu den Schulschlie\u00dfungen muss besonders an die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler gedacht werden, die sich zurzeit in den Klassen 5 bis 8 befinden, ab Schuljahr 2014\/15 dann in den Klassen 7 bis 10.<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Wie k\u00f6nnen sie erfolgreich ihre Schullaufbahn beenden?<\/li>\n<li>Werden sie einfach in bestehende Klassen verteilt oder k\u00f6nnen sie ihre Schulzeit gemeinsam beenden?<\/li>\n<li>Wie wird die Berufsvorbereitung gestaltet?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Uns ist klar, dass sich<strong> in Zeiten geringer finanzieller Spielr\u00e4ume und zur\u00fcckgehender Sch\u00fclerzahlen<\/strong> die Schulentwicklungsplanung als besonders schwierig darstellt.<\/p>\n<p><strong>Dennoch sind auch Sie gefordert den Inklusionsgedanken umzusetzen.<\/strong> Inklusion bezogen auf die Schule bedeutet nicht, dass nichtbehinderte und behinderte Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sich im gleichen Schulgeb\u00e4ude befinden, sondern es geht um \u201egemeinsame Teilhabe in allen Bereichen\u201c, wo sich jeder mit seinen M\u00f6glichkeiten einbringen kann. Damit das gelingen kann, erfordert es genau \u00fcberlegte Entscheidungen bzgl. notwendiger Ver\u00e4nderungen und die Zurverf\u00fcgungstellung der erforderlichen personellen, s\u00e4chlichen und finanziellen Ressourcen. Inklusion ist kein Sparmodell.<\/p>\n<p><strong>F\u00f6rderschulen galten lange Zeit unbestritten als der beste F\u00f6rderort f\u00fcr behinderte Kinder.<\/strong> Die F\u00f6rderschulen im HSK, die stets kleine Schulen waren, sind von den Schultr\u00e4gern so ausgestattet worden, dass die Rahmenbedingungen f\u00fcr eine gute Arbeit vorhanden sind. Wir hoffen f\u00fcr unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, dass dieser Standard auch nach der Schlie\u00dfung mindestens erhalten bleibt.<\/p>\n<p>Wir bitten Sie, unsere Anmerkungen bei Ihrer Entscheidungsfindung mit zu ber\u00fccksichtigen. F\u00fcr weitere Gespr\u00e4che stehen wir sehr gerne zur Verf\u00fcgung. Wir w\u00fcrden uns auch gerne bei der Gestaltung eines Schulentwicklungsplans f\u00fcr die sonderp\u00e4dagogische F\u00f6rderung im Hochsauerlandkreis einbringen.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>Petra Hannemann<br \/>\nRoswitha Franz<br \/>\nWEB: www.gew-hsk.de<br \/>\nMAIL: geschaeftsstelle@gew-hsk.de<br \/>\nTEL: Tel.: 02992-5757<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Aufl\u00f6sung der F\u00f6rderschulen im Hochsauerland sowie die Intergration und Inklusion der F\u00f6rdersch\u00fclerinnen und F\u00f6rdersch\u00fcler in das &#8222;normale&#8220; Schulsystem wird Eltern, Sch\u00fcler und Lehrer in den n\u00e4chsten Jahren ganz besonders &hellip; <a href=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/gew-hsk-stellungnahme-zur-beabsichtigten-schliesung-aller-forderschulen-mit-dem-forderschwerpunkt-lernen-zum-31-07-2014\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eGEW HSK: Stellungnahme zur beabsichtigten Schlie\u00dfung aller F\u00f6rderschulen mit dem F\u00f6rderschwerpunkt Lernen zum 31.07.2014\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3,3182,303,80,24,1043],"tags":[4279,4281,4280,1781,655,1245],"class_list":["post-23532","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung-und-schule","category-finanzen","category-in-unserem-briefkasten","category-lokales","category-politik","category-pressemitteilungen","tag-forderschulen-hsk","tag-forderschwerpunkt-lernen","tag-gew-hsk","tag-inklusion","tag-pressemitteilung","tag-schulschliesungen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23532","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23532"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23532\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23532"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23532"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23532"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}