{"id":20948,"date":"2012-10-30T21:51:30","date_gmt":"2012-10-30T20:51:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=20948"},"modified":"2012-10-30T22:03:18","modified_gmt":"2012-10-30T21:03:18","slug":"winterberg-anonyme-burgerbefragung-2012-hier-meine-antworten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/winterberg-anonyme-burgerbefragung-2012-hier-meine-antworten\/","title":{"rendered":"Winterberg: Anonyme B\u00fcrgerbefragung 2012  &#8211; hier meine Antworten."},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-20949\" title=\"buergerbefragung2012\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/buergerbefragung2012.png\" alt=\"buergerbefragung2012\" width=\"586\" height=\"247\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/buergerbefragung2012.png 976w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/10\/buergerbefragung2012-300x126.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 586px) 85vw, 586px\" \/><strong>Vor mir auf dem Schreibtisch liegt die <a href=\"https:\/\/websurveykoeln.de\/websurvey\/index.php?sid=86928&amp;lang=de\" target=\"_blank\">B\u00fcrgerbefragung 2012 der Stadt Winterberg<\/a>. Ausgedruckt sind es abz\u00fcglich Deckblatt und Gewinnspiel 13 DIN-A-4-Seiten mit insgesamt 67 Fragen.<\/strong><\/p>\n<p>Zum <strong>Ziel des Fragebogens<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.rathaus-winterberg.de\/Leben\/Demographie\/Befragung-gibt-Buergern-die-Moeglichkeit-ihre-Heimat-aktiv-mitzugestalten\" target=\"_blank\">hei\u00dft es auf der Website der Stadt Winterberg:<\/a> &#8222;Um die Menschen weiter zu sensibilisieren und insbesondere ihre  Bed\u00fcrfnisse und Meinungen vor dem Hintergrund des demographischen  Wandels abzufragen, haben die Demographie-Arbeitskreise eine  B\u00fcrgerbefragung initiiert. Die Arbeitskreise bestehen aus B\u00fcrgern, die  dort ehrenamtlich t\u00e4tig sind und sich f\u00fcr die Zukunft unserer Stadt  einsetzen. Beteiligen auch Sie sich und machen Sie mit bei der  Online-Umfrage!Bis Mitte November 2012 haben Sie Gelegenheit hierzu.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Anonymit\u00e4t leicht zu entschl\u00fcsseln<\/strong><br \/>\nSelbstverst\u00e4ndlich w\u00fcrden die Angaben <strong>streng vertraulich<\/strong> behandelt und <strong>anonym<\/strong> ausgewertet.<\/p>\n<p>Der Fragebogen ist in Zusammenarbeit mit dem privatwirtschaftlichen <a href=\"http:\/\/www.isg-institut.de\/\" target=\"_blank\">Institut f\u00fcr Sozialforschung und Gesellschaftspolitik<\/a> (ISG) in K\u00f6ln entwickelt worden.<\/p>\n<p>Ich behaupte, dass maximal zwei bis zehn Antworten ausreichen w\u00fcrden, um mich oder andere eindeutig zu identifizieren. Bei einer Einwohnerzahl von ungef\u00e4hr 13.000 wird sich der R\u00fccklauf in engen Grenzen halten, zumal die Zielsetzung des Fragebogens nicht klar sind.<\/p>\n<p><strong>Ketzerisch gefragt:<\/strong> Was bringt der Fragebogen \u00fcber das hinaus, was ich auch heute schon wissen kann.<\/p>\n<p><strong>Zweite ketzerische Frage:<\/strong> Was kostet es, diese &#8222;B\u00fcrgerbefragung 2012&#8220; durchzuf\u00fchren? Wie ist die Kosten-Nutzen Relation?<\/p>\n<p><strong>Ich beantworte den Fragebogen weder anonym, noch in seiner G\u00e4nze, sondern jetzt und hier und sinngem\u00e4\u00df und versuche mit dem Wichtigsten zu beginnen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Im Alter<\/strong> werde ich alles versuchen, um aus Winterberg wegzuziehen, da ich mir nicht vorstellen kann, als \u00e4lterer Mensch mit Vergn\u00fcgen die Berge hoch- und runter zu schnaufen. Ich stelle es mir als Qual vor.<\/p>\n<p><strong>Die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel<\/strong> sind f\u00fcr mich unattraktiv: entweder fahren die Busse nicht, wenn man sie br\u00e4uchte, oder sie sind zu teuer oder in den Kernzeiten (Schulbusse!) \u00fcberf\u00fcllt.<\/p>\n<p><strong>Da ich gerne Rad fahre:<\/strong> die Situation f\u00fcr RadfahrerInnen, die dieses Fortbewegungsmittel im Alltag benutzen wollen ist katastrophal. Inzwischen habe ich auf meiner Strecke zur Arbeit zwischen Siedlinghausen und Olsberg immer \u00f6fter Todes\u00e4ngste. Der Schwerkraftverkehr hat die L 742\/L 740 entdeckt um die Autobahnen Richtung Frankfurt und zur\u00fcck abzuk\u00fcrzen.<\/p>\n<p><strong>Die Materialien des Steinbruchs<\/strong> in Silbach werden statt \u00fcber die Bahnlinie, die dort direkt vorbei f\u00fchrt, auf der schmalen Landstra\u00dfe transportiert.<\/p>\n<p><strong>Frage 48: <\/strong>Welche Erfahrungen habe Sie mit dem Bahnhof Winterberg gemacht?<\/p>\n<p>Warum werden hier nicht die Bahnh\u00f6fe Silbach und Siedlinghausen aufgef\u00fchrt? Das gr\u00f6\u00dfte Lob muss ich dem Schalterpersonal des Bahnhofs Winterberg ausstellen. Die dortigen Mitarbeiter haben seit 15 Jahren alle meine Fragen und Probleme zu vollster Zufriedenheit l\u00f6sen k\u00f6nnen. \u00dcber das Bahnhofsgeb\u00e4ude sage ich mal nichts.<\/p>\n<p><strong>Seit ich hier wohne, habe ich mich \u00fcber das mangelhafte Schulangebot<\/strong> im Hochsauerland ge\u00e4rgert. Dieser \u00c4rger hat sich mit der Einf\u00fchrung von G8 am Gymnasium Winterberg noch verst\u00e4rkt. Hinzu kommt die v\u00f6llige Zersplitterung der Schulstandorte, die auf keinen Fall zu den euphemistisch prognostizierten Synergieeffekten gef\u00fchrt hat. Das Winterberger Schulsystem ist ein Grund, nicht nach Winterberg zu ziehen, wenn man schulpflichtige Kinder hat.<\/p>\n<p><strong>Bei der Frage 28:<\/strong> Welche schulischen Angebote f\u00fcr ihr Kind sind Ihnen\u00a0 wichtig, wird (leider)\u00a0 folgerichtig weder die Sekundarschule, noch die Gesamtschule genannt.<\/p>\n<p>Die <strong>kinder\u00e4rztliche Versorgung<\/strong> in Winterberg fehlt.<\/p>\n<p>Die Stadt Winterberg hat <strong>keine \u00f6ffentliche B\u00fccherei<\/strong>. Das ist ein Symptom. Kultur und Bildung werden hier klein geschrieben.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Ausnahme ist f\u00fcr mich die <strong>Musikschule des Hochsauerlandkreises<\/strong>, die mit ihrem Angebot ein echter \u00fcberd\u00f6rflicher, die St\u00e4dte und Gemeinden verbindender, kultureller Kn\u00fcller ist.<\/p>\n<p>Es gibt <strong>kaum attraktive Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr gut ausgebildete Frauen<\/strong>. Im touristisch gepr\u00e4gten Winterberg \u00fcberwiegen Niedriglohn-Arbeitspl\u00e4tze in Gastronomie- und Hotelgewerbe. Frauen, die sich weiter entwickeln wollen, verlassen deswegen Winterberg.<\/p>\n<p><strong>Was mir gef\u00e4llt:<\/strong> Laufen im Wald, Schwimmen im Freibad Siedlinghausen, im Hallenbad Olsberg teilweise auch im Oversum in Winterberg.<\/p>\n<p>Das Kino in Winterberg.<\/p>\n<p>Die B\u00fccherhalle Olsberg.<\/p>\n<p>Der durchgehende Zug von Siedlinghausen nach Dortmund.<\/p>\n<p>Die ruhigen N\u00e4chte und die gute Luft.<\/p>\n<p>Die niedrigen Miet- und Hauspreise.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor mir auf dem Schreibtisch liegt die B\u00fcrgerbefragung 2012 der Stadt Winterberg. Ausgedruckt sind es abz\u00fcglich Deckblatt und Gewinnspiel 13 DIN-A-4-Seiten mit insgesamt 67 Fragen. 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