{"id":14804,"date":"2011-11-15T19:18:20","date_gmt":"2011-11-15T18:18:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=14804"},"modified":"2011-11-16T10:14:38","modified_gmt":"2011-11-16T09:14:38","slug":"konzerthaus-dortmund-expedition-salonen-eine-musikalische-reise-in-drei-teilen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/konzerthaus-dortmund-expedition-salonen-eine-musikalische-reise-in-drei-teilen\/","title":{"rendered":"Konzerthaus Dortmund: &#8222;Expedition Salonen&#8220; &#8211; eine musikalische Reise in drei Teilen."},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_14806\" aria-describedby=\"caption-attachment-14806\" style=\"width: 512px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-14806\" title=\"kl_re-rite_1\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/kl_re-rite_1.jpg\" alt=\"Multimediale Installation des Konzertabends (fotos: pohl)\" width=\"512\" height=\"382\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/kl_re-rite_1.jpg 512w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/kl_re-rite_1-300x223.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 85vw, 512px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14806\" class=\"wp-caption-text\">&quot;re-rite&quot;-Videoinstallation im Dortmunder U  (fotos: Martin Pohl)<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Teil 1: Konzert am Freitagabend.<\/h2>\n<p><strong>Die vom Konzerthaus Dortmund als &#8222;<a href=\"http:\/\/www.konzerthaus-dortmund.de\/dramaturgie_salonen.html\" target=\"_blank\">Expedition Salonen<\/a>&#8220; betitelte Reihe geht ins zweite Jahr. Der finnische Dirigent und Komponist Esa Pekka Salonen gastierte mit seinem Philharmonia Orchestra London, einem der renommiertesten Orchester des United Kingdom, am vergangenen Wochenende f\u00fcr zwei Tage in der Westfalenmetropole. <\/strong><\/p>\n<p>Dass Salonen nicht nur Chef d&#8217;orchestre, sondern ein ganzheitlich und multimedial denkender K\u00fcnstler ist, zeigte sich schon daran, dass er die um 9 Trompeten erweiterte Blechbl\u00e4sergruppe f\u00fcr Leo\u00c5\u00a1 Jan\u00e1\u00c4\u008deks &#8222;Sinfonietta&#8220; von der R\u00fcckempore \u00fcber dem Orchesterraum spielen lie\u00df. Das Sp\u00e4twerk (erschienen 1926) des vom Sp\u00e4tromantiker zum Expressionisten mit starken Folkloreeinfl\u00fcssen gewandelten tschechischen Komponisten erklang in einer in jeder Hinsicht \u00fcberzeugenden Interpretation.<\/p>\n<p><strong>Musikalisches Abheben in rauschhafte H\u00f6hen<\/strong><br \/>\nAnschlie\u00dfend spielte Patricia Kopatchinskaja das Violinkonzert des Komponisten Salonen unter der Leitung des Meisters selbst. Ein m\u00f6rderisch schwerer Solopart, den die Geigerin bravour\u00f6s bew\u00e4ltigte. Dass sie barfu\u00df auftrat, interpretiere ich als Erdverbundenheit, die ihr das musikalische Abheben in rauschhafte H\u00f6hen erm\u00f6glichte, ohne den Boden zu verlieren. Ein sinnliches Erlebnis, auch in dieser Hinsicht. Das Werk selbst \u00fcberzeugte mich vor allem in den ersten beiden S\u00e4tzen. Mit zunehmender Dauer, vor allem gegen Ende, erschien es mir allzu heterogen, etwas in die L\u00e4nge gezogen. Ich h\u00e4tte mir mehr Klarheit gew\u00fcnscht. Letztlich aber ein Werk, das den Dirigenten Salonen auch als \u00fcberzeugenden Komponisten auswies.<\/p>\n<p><strong>&#8222;Le sacre du printemps&#8220; &#8211; Skandalst\u00fcck auf einzigartig hohem Niveau<\/strong><br \/>\nNach der Pause dann\u00a0 &#8222;Le sacre du printemps&#8220;, das Skandalst\u00fcck des Jahres 1913 von Igor Strawinsky. Wer sich intensiv mit Musik auseinandersetzt, kennt dieses St\u00fcck, muss es einfach kennen oder kennenlernen. Ein Meilenstein der Musikgeschichte. Salonen nimmt tendenziell hohe Tempi, was die Sache f\u00fcr die Musiker nicht einfacher macht, aber einen besonderen, energiegeladenen Drive erzeugt. Auffallend eine (nicht notierte) Tempor\u00fcckung \u00e2\u20ac\u201c wie Strawinsky das beurteilt h\u00e4tte, sei dahingestellt (er selbst hat sich in den 60ern kritisch zu damals erschienen Neueinspielungen ge\u00e4u\u00dfert). Letztlich nichts zu bem\u00e4ngeln, besonders, da das Orchester auf einzigartig hohem Niveau spielte. Eine der besten Interpretationen, die ich bislang geh\u00f6rt habe.<\/p>\n<h2>Teil 2: re-rite und Lounge im Dortmunder &#8222;U&#8220;<\/h2>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-14807\" title=\"kl_view_dachterrasse\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/kl_view_dachterrasse.jpg\" alt=\"kl_view_dachterrasse\" width=\"215\" height=\"288\" \/>Das Besondere der Expedition Salonen ist sicher das von ihm initiierte re-rite-Projekt. Nur an drei Orten auf der Welt gibt es das zu sehen, in Deutschland nur in Dortmund. <\/strong><\/p>\n<p>In der 6. Etage des U-Turms geht man durch ein schwarz verkleidetes Labyrinth in verschiedene R\u00e4ume, die jeweils einer Instrumentengruppe des Orchesters gewidmet sind. In Endlosschleife l\u00e4uft das rund 35-min\u00fctige &#8222;Sacre du printemps&#8220; (englischer Titel &#8222;The Rite Of Spring&#8220;) in der Aufnahme des Philharmonia Orchestra unter Salonens Leitung. \u00dcberall sind auf Videoleinw\u00e4nden die Musiker (-Gruppen) zu sehen. In jedem Raum h\u00f6rt man vorzugsweise die entsprechende Gruppe, lauter als den Rest, so als s\u00e4\u00dfe man im Orchester. Je dichter man an eine Leinwand geht, desto lauter erklingt das Instrument. Auf einem Notenst\u00e4nder liegt die jeweilige Stimme zum Mitverfolgen.<\/p>\n<p><strong>Ausstellung noch bis 20. November<\/strong><br \/>\nSo wie beschrieben, l\u00e4uft die Ausstellung noch bis zum 20. November. Der Clou jenes Abends war, dass einige Orchestermusiker selbst hinzukamen, ihre Instrumente auspackten und live mitspielten, um sp\u00e4ter dann zu Gespr\u00e4chen zur Verf\u00fcgung zu stehen.<\/p>\n<p><strong>DJ Gabriel Prokofjev mixt Jan\u00e1\u00c4\u008deks und Strawinskys Kl\u00e4nge zu einer neuartigen Melange<\/strong><br \/>\n7. Etage, Restaurant &#8222;View&#8220;, 23 Uhr: nochmals Livemusik mit Salonen und der Blechbl\u00e4sertruppe, die den ersten Satz (Fanfare) der Sinfonietta von Leo\u00c5\u00a1 Jan\u00e1\u00c4\u008dek noch einmal spielten \u00e2\u20ac\u201c diesmal zum Greifen nah. Danach legte DJ Gabriel Prokofjev auf. Er mixte Jan\u00e1\u00c4\u008deks und Strawinskys Kl\u00e4nge zu einer neuartigen Melange. Das gleichzeitig laufende Videomaterial auf einer Gro\u00dfleinwand im View wirkte eher kurios denn innovativ. Lauschte man nur der Musik des DJ, dann konnte man dem durchaus Neues abgewinnen. Dennoch: nach 5 Minuten d\u00fcrfte jedem klar gewesen sein, wie es weitergeht. Ich meinerseits nutzte die Gelegenheit, Gespr\u00e4che mit einigen meiner Studierenden der Uni Dortmund zu f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Eine Zigarettenl\u00e4nge auf der Au\u00dfenterasse<\/strong><br \/>\nZur Schonung der eigenen Stimme gab es gl\u00fccklicherweise die M\u00f6glichkeit, auf die Au\u00dfenterrasse des View zu gehen, wo die inzwischen \u00fcblichen Heizstrahler f\u00fcr ausreichende W\u00e4rme sorgten. Der Rand, von dem aus\u00a0 man die Innenstadt \u00fcberblicken kann, war leider au\u00dfer Reichweite der W\u00e4rmequellen, aber die relativ milden Au\u00dfentemperaturen lie\u00dfen mich die Zigarettenl\u00e4nge meiner Gespr\u00e4chspartnerin so gerade \u00fcberstehen.<\/p>\n<p><strong>(Mit-)Dirigieren macht einfach Spa\u00df<\/strong><br \/>\nNach Mitternacht dann nochmal re-rite. Die Musiker hatten weitgehend eingepackt, das Endlosband war ungef\u00e4hr an derselben Stelle, an der ich ein Stunde zuvor das Labyrinth verlassen hatte, und so blieb ich bis zum Finale. Ein Raum erm\u00f6glicht den Besuchern n\u00e4mlich auch die Wahrnehmung aus Sicht des Dirigenten. Die Partitur l\u00e4dt zum Dirigieren ein, wozu sich auch einige Besucher trauen. Generell empfehle ich, nicht auf den Dirigenten zu schauen (das verwirrt nur), sondern in die Partitur (!) \u00e2\u20ac\u201c wenn man beim Lesen denn mitkommt. Ich jedenfalls erinnerte mich aktiv nachvollziehend an meine Studienzeit, als wir im Dirigierunterricht an diesem St\u00fcck gearbeitet haben. Dirigieren macht einfach Spa\u00df.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-14810\" title=\"kl_re-rite_2\" src=\"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/kl_re-rite_2.jpg\" alt=\"kl_re-rite_2\" width=\"512\" height=\"382\" srcset=\"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/kl_re-rite_2.jpg 512w, https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/kl_re-rite_2-300x223.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 85vw, 512px\" \/><\/p>\n<h2>Teil 3: Konzert am Samstag abend.<\/h2>\n<p><strong>Zum Bart\u00f3k-Abend waren weit weniger Besucher gekommen als zu Strawinsky. Zu unrecht, wie ich meine. Ohne \u00dcbertreibung: sie haben was verpasst. <\/strong><\/p>\n<p>Das Hauptwerk des Abends, Bart\u00f3ks einzige Oper &#8222;Herzog Blaubarts Burg&#8220;, erklang in einer halbszenischen Auff\u00fchrung. Es mag daran liegen, dass das skandalber\u00fchmte &#8222;Sacre&#8220; ungleich bekannter geworden ist, weshalb viele mit Blaubart nicht so viel anfangen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Skandal im Paris des Jahres 1911: Vaclav Nijinsky\u00a0 kr\u00f6nt seine Choreographie mit einer angedeuteten Masturbation<\/strong><br \/>\nDabei gab es bei Musik von Bart\u00f3k und sogar Debussy ebenfalls Skandale: Prof. Dr. Michael Stegemann von der Uni Dortmund erz\u00e4hlte in seinem Einf\u00fchrungsvortrag, dass es vor hundert Jahren eine Ballettauff\u00fchrung des (zum Auftakt des Konzertabends erklingenden) &#8222;Pr\u00e9lude \u00e0 l&#8217;apr\u00e8s-midi d&#8217;un faune&#8220; (Vorspiel zum Nachmittag eines Fauns) von Claude Debussy gegeben habe, bei der der ber\u00fchmte T\u00e4nzer Vaclav Nijinsky\u00a0 seine Choreographie mit einer angedeuteten Masturbation kr\u00f6nte. Das war wohl selbst im freiz\u00fcgigen Paris des Jahres 1911 zu liberal.<\/p>\n<p><strong>Skandal in K\u00f6ln 1926: Oberb\u00fcrgermeister Adenauer verbietet Bart\u00f3ks Ballett<\/strong><br \/>\nDie andere Geschichte, die mir allerdings schon bekannt war, ist die der Urauff\u00fchrung von Bart\u00f3ks Ballett &#8222;Der wunderbare Mandarin&#8220; im Jahre 1926 in K\u00f6ln: schon einen Tag sp\u00e4ter wurde das St\u00fcck auf Gehei\u00df des damaligen K\u00f6lner Oberb\u00fcrgermeisters Konrad Adenauer wegen seines &#8222;unmoralischen&#8220; Inhalts (wir w\u00fcrden heute sagen erotischen Inhalts) verboten.<\/p>\n<p>Zum Konzert selbst: Das Debussy-Werk, \u00e4u\u00dferlich geh\u00f6rt eher unauff\u00e4llig, aber stilistisch zu Ende des 19. Jahrhunderts v\u00f6llig neuartig, gewisserma\u00dfen der Ursprung der Neuen Musik, wurde in schon gewohnt perfekter Weise dargeboten. Anschlie\u00dfend Bart\u00f3ks Tanzsuite (1923), in der er Folklore-Einfl\u00fcsse unterschiedlicher Ethnien verschmolz.<\/p>\n<p><strong>&#8222;A k\u00e9kszak\u00e1ll\u00fa herceg v\u00e1ra&#8220; &#8211; mit deutschen \u00dcbertiteln<\/strong><br \/>\nNach der Pause dann &#8222;A k\u00e9kszak\u00e1ll\u00fa herceg v\u00e1ra&#8220; (Herzog Blaubarts Burg, 1911) in ungarischer Sprache mit deutschen \u00dcbertiteln. Sir John Tomlinson als Blaubart und Michelle de Young als Judith \u00e2\u20ac\u201c beide Weltklasse \u00e2\u20ac\u201c sangen die einzigen Protagonisten des Werks \u00fcberzeugend und deuteten die Handlung mit angemessenen Gesten an.<\/p>\n<p><strong>Videoinstallation mit Raumklang<\/strong><br \/>\nDas Besondere dieser Auff\u00fchrung war die Videoinstallation eines britischen Teams um den Londoner K\u00fcnstler Nick Hillel (Yeast Culture). Eine angedeutete Burg um das Orchester herum und bewegliche, von der Decke h\u00e4ngende Elemente dienten als Projektionsfl\u00e4che des Videomaterials, das die Handlung und\/oder, je nach Interpretation des symbolistischen Dramas, das Innenleben Blaubarts illustrierte. Lichteffekte taten ihr \u00fcbriges. Salonen bezog auch hier Mittel des Raumklangs mit ein: die verst\u00e4rkenden Blechbl\u00e4ser (&#8222;B\u00fchnenmusik&#8220;) beim \u00d6ffnen der 5. T\u00fcre (einer der dynamischer H\u00f6hepunkte des Werkes) klangen von den R\u00e4ngen vorne im Konzerthaus, zu beiden Seiten des Orchesters.<\/p>\n<p><strong>\u00dcberw\u00e4ltigende dynamische Bandbreite und dramaturgische Gestaltung<\/strong><br \/>\nDie technischen M\u00f6glichkeiten mit Neuen Medien im digitalen Zeitalter bezieht Salonen gerne in seine Projekte mit ein und h\u00e4lt, weil die Organisatoren dies unterst\u00fctzen und es hier realisierbar ist, das Konzerthaus Dortmund f\u00fcr eines der innovativsten \u00fcberhaupt. Mich hat diese Auff\u00fchrung einschlie\u00dflich Video und Licht sehr beeindruckt, allerdings geht das ganz wesentlich vor allem auf die Leistungen von Orchester und Dirigent zur\u00fcck. Ich kenne alle in diesen Tagen geh\u00f6rten Werke sehr gut, aber diese dynamische Bandbreite und die dramaturgische Gestaltung haben mich einfach \u00fcberw\u00e4ltigt.<\/p>\n<p><em>Martin Pohl, am 15. November 2011<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Teil 1: Konzert am Freitagabend. Die vom Konzerthaus Dortmund als &#8222;Expedition Salonen&#8220; betitelte Reihe geht ins zweite Jahr. 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