{"id":11574,"date":"2011-03-17T16:31:33","date_gmt":"2011-03-17T15:31:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/?p=11574"},"modified":"2011-03-17T21:45:13","modified_gmt":"2011-03-17T20:45:13","slug":"korrespondentenbericht-in-taiwan-hat-die-atomkraft-diskussion-gerade-erst-begonnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.schiebener.net\/wordpress\/korrespondentenbericht-in-taiwan-hat-die-atomkraft-diskussion-gerade-erst-begonnen\/","title":{"rendered":"Korrespondentenbericht: In Taiwan hat die Atomkraft-Diskussion gerade erst begonnen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Rhein-Neckar\/Taiwan, 17. M\u00e4rz 2011. (kor) <a href=\"http:\/\/www.taiwanreporter.de\/\" target=\"_blank\">Seit zwei Jahren berichtet Klaus Bardenhagen als freier Reporter f\u00fcr deutsche Medien aus Taiwan<\/a>. Von dort verfolgt der Journalist zur Zeit auch die Ereignisse im Nachbarland Japan.<a href=\"http:\/\/www.taiwanreporter.de\/\" target=\"_blank\"> <\/a> Taiwan hat ungef\u00e4hr die Gr\u00f6\u00dfe Baden-W\u00fcrttembergs. Der  Pro-Kopf-Stromverbrauch liegt 50 Prozent \u00fcber dem der Deutschen. Drei  Atomkraftwerke hat das Land \u00e2\u20ac\u201c weitere sind in Planung. Es gibt auch eine  \u00e2\u20ac\u0153gr\u00fcne Bewegung\u00e2\u20ac\u009d \u00e2\u20ac\u201c doch die hat bislang keinen nennenswerten Einfluss.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Klaus Bardenhagen<\/em><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist die Katastrophe in Japan Thema Nummer Eins in Taiwans  Medien. Auf der Insel von der Gr\u00f6\u00dfe Baden-W\u00fcrttembergs gibt es viele  Erdbeben und drei Atomkraftwerke, zu denen bald noch ein viertes kommen  soll.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Gro\u00dfe Betroffenheit in Taiwan.<\/h3>\n<p>Die Frage, wie sicher oder unsicher Atomkraft ist, steht hier aber  l\u00e4ngst nicht so im Mittelpunkt wie in Deutschland. Die Menschen  besch\u00e4ftigt vor allem das Schicksal der Opfer und die Frage, wie sie  helfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1336\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 490px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1336\" title=\"bardenhagen_taiwan_demo1\" src=\"http:\/\/rheinneckarblog.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/bardenhagen_taiwan_demo1.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"270\" \/><\/p>\n<p class=\"wp-caption-text\">Demo  von taiwanesischen Umweltaktivisten am 17. M\u00e4rz 2011. (Klicken Sie auf  das Bild f\u00fcr eine gr\u00f6\u00dfere Darstellung.) Foto: Klaus Bardenhagen<\/p>\n<\/div>\n<p>Taiwan war von 1895 bis 1945 japanische Kolonie. Viele Taiwaner  f\u00fchlen sich dem Land besonders verbunden, eifern seinem Aufstieg nach,  lernen Japanisch als zweite Fremdsprache oder \u00fcbernehmen angesagte Moden  und Trends. Umso gr\u00f6\u00dfer die Betroffenheit angesichts der Verw\u00fcstungen.<\/p>\n<p>Zwischen Taiwans Nordspitze und dem Kernkraftwerk Fukushima liegen  2300 Kilometer. Zum Vergleich: Von Stuttgart nach Tschernobyl sind es  800 Kilometer weniger.<\/p>\n<p>Der Wind weht g\u00fcnstig, es wurden noch keine erh\u00f6hten Strahlenwerte  gemessen, und die allermeisten Taiwaner f\u00fchlen sich nicht unmittelbar  bedroht. Da mich einige Anfragen von besorgten Deutschen erreichten, <a href=\"http:\/\/www.intaiwan.de\/2011\/03\/15\/warum-ich-taiwan-jetzt-nicht-wegen-japan-verlasse\/\" target=\"_blank\">habe ich dazu in meinem Blog gepostet<\/a>. Es ist dort einer der meist angeklickten Eintr\u00e4ge.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Taiwan blieb verschont.<\/h3>\n<p>In Taipeh war es Freitag Nachmittag, als ich \u00fcbers Internet zuerst  von dem Erdbeben in Japan erfuhr und kurz darauf von der  Tsunami-Warnung, die auch f\u00fcr Taiwan galt. Fast auf die Minute genau  wurde vorhergesagt, wann die Welle unsere Nordk\u00fcste erreicht \u00e2\u20ac\u201c in etwa  zwei Stunden.<\/p>\n<p>Wir in der Hauptstadt w\u00fcrden nicht betroffen sein, das war sicher.  Aber in K\u00fcstenn\u00e4he r\u00e4umten die Beh\u00f6rden Str\u00e4nde, sperrten Stra\u00dfen und  schickten Sch\u00fcler nach Hause. In Deutschland war es kurz nach neun Uhr  morgens, da klingelte das Telefon und eine Kollegin vom NDR bat mich,  f\u00fcr den Fall der F\u00e4lle bereit zu stehen, wahrscheinlich gebe es am Abend  eine ARD-\u00e2\u20ac\u017eBrennpunkt\u00e2\u20ac\u0153-Sendung.<\/p>\n<p>F\u00fcr Journalisten bedeuten Katastrophen ja leider Hochkonjunktur. Ich  alarmierte eine Video-Produktionsfirma, mit der ich ab und zu  zusammenarbeite, packte Notizblock, Kamera und Handy-Ladeger\u00e4t ein und  machte mich auf den Weg zur U-Bahn.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Wie sicher sind die Atommeiler in Taiwan?<\/h3>\n<p>Als ich bei den Kollegen ankam, war schon klar, dass Taiwan zum Gl\u00fcck  von Sch\u00e4den verschont blieb. Es war gerade Niedrigwasser, und statt der  erwarteten Ein-Meter-Wellen stieg das Meer nur zw\u00f6lf Zentimeter h\u00f6her  als \u00fcblich. Sofort liefen auf allen Nachrichtensendern wieder die Bilder  aus Japan, wir mussten nicht aufbrechen, und die ARD-Kollegen haben ihr  Programm ohne mich bestritten. Nat\u00fcrlich h\u00e4tten wir uns nicht selbst in  Gefahr begeben.<\/p>\n<div id=\"attachment_1337\" class=\"wp-caption alignright\" style=\"width: 310px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1337\" title=\"bardenhagen_taiwan_demo2\" src=\"http:\/\/rheinneckarblog.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/bardenhagen_taiwan_demo2-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" \/><\/p>\n<p class=\"wp-caption-text\">Noch ist die Umweltbewegung in Taiwan nicht sehr gro\u00df &#8211; die Umweltprobleme hingegen wachsen. Foto: Klaus Bardenhagen<\/p>\n<\/div>\n<p>Am Samstag ereignete sich dann die Explosion im AKW Fukushima, und  damit stellte sich auch f\u00fcr Taiwan die Frage: Wie sicher sind die  hiesigen Kernkraftwerke?<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich zittert hier die Erde fast so oft wie in Japan. Erst 1999  gab es bei einem schweren Beben mehr als 2300 Tote. Drei Atomkraftwerke  sind in Taiwan am Netz, ein viertes ist fast fertig. Alle stehen an der  K\u00fcste, wo auch die Tsunami-Warnung galt.<\/p>\n<p>Atomstrom h\u00e4lt Taiwans energiehungrige Industrien in Gang. Der  Pro-Kopf-Stromverbrauch ist hier 50% h\u00f6her als in Deutschland, die  Regierung h\u00e4lt die Preise k\u00fcnstlich niedrig. Die Anti-Atombewegung hat  kaum Einfluss.<\/p>\n<p>Das liege auch an den oberfl\u00e4chlichen Medien, erkl\u00e4rte mir der Chef  der hiesigen Gr\u00fcnen. Seine Partei ist nicht im Parlament vertreten.  Schade, dass immer erst das Kind in den Brunnen fallen muss, damit sich  etwas \u00e4ndert, sagte er: \u00e2\u20ac\u017eWas wir in Taiwan erreichen k\u00f6nnen, h\u00e4ngt  leider davon ab, wie schlimm es in Japan wird.\u00e2\u20ac\u0153 <a href=\"http:\/\/www.intaiwan.de\/2011\/03\/13\/atomkraftwerke-in-taiwan-neue-diskussion-nach-japan\/\" target=\"_blank\">Diese Aussage landete nat\u00fcrlich in meinem Text f\u00fcr die Nachrichtenagentur dapd, den ich noch am Samstag absetzte. <\/a><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag sah ich meinen Gespr\u00e4chspartner mit einigen  Mitstreitern auf einer belebten Einkaufsstra\u00dfe. Mit \u00e2\u20ac\u017eAtomkraft \u00e2\u20ac\u201c Willst  Du das noch immer?\u00e2\u20ac\u0153- Schildern und einem Megaphon wandten sie sich an  die Passanten, doch die meisten gingen uninteressiert vorbei.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter fragte ich eine Taiwanerin, ob die Ereignisse in Japan ihr  Sorgen machen. Ja, sagte sie: Die armen Menschen. Und: Ob Taiwan bald  wohl kein Obst und Gem\u00fcse mehr aus Japan importieren kann?<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">W\u00fcrde in Taiwan eine Katastrophe passieren, w\u00e4re eine Evakuation nicht m\u00f6glich.<\/h3>\n<p>Am Donnerstag dann hatten die Atomkraftgegner einige hundert  Unterst\u00fctzer zusammengetrommelt und protestierten lautstark vor dem  Regierungssitz in der Innenstadt. Viele Anwohner aus Gongliao waren  darunter, dem Ort an der Nordk\u00fcste, wo demn\u00e4chst das vierte  Atomkraftwerk den Betrieb aufnehmen soll.<\/p>\n<p>Eine Kette von Polizisten bewachte den Zugang zum Regierungsgeb\u00e4ude,  doch alles blieb friedlich. \u00e2\u20ac\u017e\u00dcberall auf der Welt sorgen sich die  Regierungen um die Sicherheit der Kraftwerke\u00e2\u20ac\u0153, sagte mir eine  Professorin, die seit 15 Jahren in der Umweltbewegung dabei ist. \u00e2\u20ac\u017eNur in  Taiwan hei\u00dft es immer, kein Grund zur Sorge.\u00e2\u20ac\u0153<\/p>\n<p>Mittlerweile aber hat die Diskussion auch Taiwans Politik erreicht.  Parlamentsabgeordnete bohrten den zust\u00e4ndigen Minister mit unangenehmen  Fragen, bis der einr\u00e4umen musste: Sollte eine Katastrophe wie in  Fukushima in einem der weniger als 30 Kilometer von Taipeh entfernten  Kraftwerken ereignen, gibt es keine Pl\u00e4ne, um die sieben Millionen  Einwohner des Gro\u00dfraums rund um die Hauptstadt zu evakuieren.<\/p>\n<p>Und auch die Zust\u00e4ndigkeiten der Beh\u00f6rden bei einem kombinierten  Erdbeben-Kernkraft-Ungl\u00fcck seien ungekl\u00e4rt. Da in weniger als einem Jahr  wichtige Wahlen anstehen, wird die Kernkraft-Diskussion uns in Taiwan  wohl noch eine Weile begleiten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Rei\u00dferische Meldungen in Deutschland vs. ausgewogene Berichterstattung.<\/h3>\n<p>Auf dem Laufenden \u00fcber die Lage in Japan halte ich mich vor allem \u00fcber <a href=\"http:\/\/twitter.com\/taiwanreporter\" target=\"_blank\">Online-Medien und Twitter<\/a>, das mehr und mehr zur unverzichtbaren und vor allem blitzschnellen Info-Quelle f\u00fcr Journalisten wird.<\/p>\n<p>Gutes setzt sich dabei durch, so meine Erfahrung. Kaum  ver\u00f6ffentlichte etwa die britische Zeitung Guardian einen besonnenen  Text, der Strahlungswerte ins Verh\u00e4ltnis setzt,<a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/news\/datablog\/2011\/mar\/15\/radiation-exposure-levels-guide\" target=\"_blank\"> leiteten verschiedene Twitter-Kontakte den Link kommentiert weiter<\/a>.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ich und andere im Ausland t\u00e4tige Kollegen den Eindruck haben,  dass einige deutsche Medien bevorzugt rei\u00dferisch berichten und st\u00e4ndig  neue Katastrophenmeldungen produzieren m\u00fcssen, heben sich etwa der  Guardian oder die New York Times durch unaufgeregte und fundierte  Berichte positiv ab.<\/p>\n<p><strong>Info:<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_1335\" class=\"wp-caption alignleft\" style=\"width: 145px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1335\" title=\"bardenhagen\" src=\"http:\/\/rheinneckarblog.de\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/bardenhagen-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"135\" height=\"180\" \/><\/p>\n<p class=\"wp-caption-text\">Taiwan-Reporter Klaus Bardenhagen. Foto: KB<\/p>\n<\/div>\n<p>Klaus Bardenhagen berichtet als <a href=\"http:\/\/taiwanreporter.de\/\" target=\"_blank\">taiwanreporter.de<\/a> aus Taiwan und anderen L\u00e4ndern der Region. Er schreibt f\u00fcr Print- und  Onlinemedien, arbeitet f\u00fcr Radiosender und dreht Fernsehbeitr\u00e4ge als  Videojournalist.<\/p>\n<p>Aus Taiwan berichtet er \u00fcber Menschen, die Chinesisch sprechen und  demokratisch w\u00e4hlen, \u00fcber eine Gesellschaft, die vor vielen \u00e4hnlichen  Herausforderungen steht wie Deutschland, und \u00fcber ein Land, das vom  Westen noch zu entdecken ist.<\/p>\n<p>Klaus Bardenhagen, Jahrgang 1976, hat beim Norddeutschen Rundfunk  volontiert. Danach war er Autor und Reporter in der Wirtschaftsredaktion  des NDR-Fernsehens sowie Nachrichtenredakteur beim ZDF.<\/p>\n<p>Dieser Text ist uns vom <a href=\"http:\/\/rheinneckarblog.de\/\" target=\"_blank\">http:\/\/rheinneckarblog.de<\/a> zur Verf\u00fcgung gestellt  worden, das wie unser redaktionelles Angebot zum Netzwerk  <a href=\"http:\/\/istlokal.de\/\" target=\"_blank\">http:\/\/istlokal.de<\/a> geh\u00f6rt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rhein-Neckar\/Taiwan, 17. M\u00e4rz 2011. (kor) Seit zwei Jahren berichtet Klaus Bardenhagen als freier Reporter f\u00fcr deutsche Medien aus Taiwan. 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