Umleitung: „Polizeiverordnung über die Kennzeichnung der Juden“, Rote Linien gegen die AfD, Wählertäuschung, Lehe in Bremerhaven, alte neue Rektorin der FU-Hagen sowie Beuys-Fotografien in Wuppertal.

Spaziergang oberhalb von Siedlinghausen (foto: zoom)

September 1941 – Beginn der Kennzeichnung der jüdischen Bevölkerung im Deutschen Reich: Am 19. September 1941 trat im Deutschen Reich die von Reinhard Heydrich unterzeichnete „Polizeiverordnung über die Kennzeichnung der Juden“ in Kraft – auf den Tag sechs Jahre nachdem mit den Nürnberger Gesetzen eine Trennung der Bevölkerung in jüdisch und nicht-jüdisch eingeführt worden war … ghwk

Rote Linien ziehen: Wie umgehen mit der »Alternative für Deutschland« in den Parlamenten? Diese Frage wird seit ihrem Einzug kontrovers diskutiert. Die Bundestagsabgeordnete Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) hat die AfD-Bundestagsfraktion fast vier Jahre lang erlebt. Sascha Schmidt hat im Juni 2021 mit ihr für »der rechte rand« gesprochen … derrechterand

Wählertäuschung (Satire): … gehe man auch im Konrad-Adenauer-Haus davon aus, dass es sich bei der Wahl leidlich um eine Momentaufnahme der politischen Meinung einer Minderheit handle, die an der Abstimmung teilgenommen habe … zynaesthesie

Lehe im Wandel: Der Stadtteil Lehe in Bremerhaven wird in einigen Medien als ärmster und asozialster Ort Deutschlands stilisiert. Doch Lehe ist im Wandel. Miriam Klingl hat die Menschen vor Ort portraitiert und sie gefragt, wie sie selbst Lehe wahrnehmen … kwerfeldein

Hagen: Ada Pellert bleibt Rektorin der FernUniversität … doppelwacholder

Joseph Beuys auf der Spur: Aktions-Fotografien von Ute Klophaus in Wuppertal … revierpassagen

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V.M.
1 Monat her

„Beuys?“ 

„So überflüssig wie die Gesellschaft, die ihn gemacht hat.“

Als Gegenpol zu Bernd Berkes bourgeoisen Huldigung des Großkünstlers Beuys gibt es „beuys behind the scenes“: https://beuysbts.de

zoom
1 Monat her
Reply to  V.M.

Danke für den Link!

Zitat aus der Einleitung zu den Videos:

“Beuys‘ Biografie, sein künstlerisches Schaffen und sein politischer Aktionismus bilden einen untrennbaren Konnex; Beuys selbst wurde nicht müde, dies immer wieder zu betonen. Über seine Wirkung als postnazistischen Vergangenheitsrelativierer erfährt man allerdings kaum etwas. Das verwundert, denn schließlich hatte Beuys selbst zu Protokoll gegeben: „Mein ganzes Leben war Werbung, aber man sollte sich einmal dafür interessieren, wofür ich geworben habe.“ Und genau dafür interessiert sich die Kampagne „beuys behind the scenes“, die sich als kritische Ergänzung zum offiziellen „beuys2021“-Jahr versteht.”

https://beuysbts.de/