Corona-Virus im Hochsauerlandkreis: Ein Neuinfizierter, 40 Genesene, 31 stationär, ein Todesfall. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 41,6.

Corona-Statistik: Die Aussichten sind anscheinend gut. (Symbolbild: zoom)

Hochsauerlandkreis. Mit Stand von Mittwoch, 26. Mai, 9 Uhr, gibt es im Hochsauerlandkreis einen Neuinfizierten und 40 Genesene. Die Statistik weist damit 205 Infizierte, 9.097 Genesene sowie 9.499 bestätigte Fälle auf. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 41,6 (Stand 26. Mai, 0 Uhr).

(Pressemitteilung HSK)

Stationär werden 31 Personen behandelt, sieben intensivmedizinisch und davon werden fünf Personen beatmet.

Der Hochsauerlandkreis muss einen weiteren Todesfall vermelden. Am 24. Mai ist ein 74-jähriger Mann aus Arnsberg verstorben. Damit sind es insgesamt 197 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

Die Infizierten verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (54), Bestwig (4), Brilon (28), Eslohe (9), Hallenberg (6), Marsberg (7), Medebach (16), Meschede (16), Olsberg (1), Schmallenberg (27), Sundern (33) und Winterberg (4).

Corona: Schulkinder werden unglücklich.
DAK-Präventionsradar zeigt: Lebenszufriedenheit der Mädchen und Jungen sinkt um rund 20 Prozent – Emotionale Probleme nehmen zu.

„Der starke Rückgang der Lebenszufriedenheit der Kinder und Jugendlichen ist erschreckend“, sagt Andreas Storm, Vorstandschef der DAK-Gesundheit. (Foto: DAK-Gesundheit)

Hamburg, 21. Mai 2021. Corona-Regeln, Homeschooling, Stress: Die Pandemie belastet viele Kinder und Jugendliche in Deutschland. Jedes dritte Schulkind fühlt sich nicht ausreichend vor dem Virus geschützt. Mehr als die Hälfte aller Mädchen und Jungen wurde im vergangenen Jahr unglücklicher. Die Lebenszufriedenheit der Schülerinnen und Schüler sank im Durchschnitt um 21 Prozent. Gleichzeitig nahmen emotionale Probleme stark zu. Das zeigt der aktuelle Präventionsradar 2021 der DAK-Gesundheit. Grundlage der Studie ist eine großangelegte Befragung von 14.000 Schulkindern in dreizehn Bundesländern im Schuljahr 2020/21 durch das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel (IFT-Nord).

(Pressemitteilung DAK)

„Der starke Rückgang der Lebenszufriedenheit der Kinder und Jugendlichen ist erschreckend“, sagt Andreas Storm, Vorstandschef der DAK-Gesundheit. „Unsere Studie zeigt, wie sehr Corona das Leben der Schulkinder belastet. Dabei ist eine möglichst unbeschwerte Kindheit wichtig, damit die Mädchen und Jungen gesund groß werden. Wir müssen jetzt gegensteuern, um das Risiko für langfristige Gesundheitsprobleme im Erwachsenenalter zu senken.“ Auf einer Skala von null bis zehn bewerten die Befragten ihre aktuelle Lebenszufriedenheit im Mittel mit 5,8 Punkten. Ihre aktuell empfundene Zufriedenheit liegt um 21 Prozent unter dem Niveau von vor der Pandemie (7,3 Punkte). Bei den Jüngeren der Klassenstufe fünf und sechs ist der Verlust mit 24 Prozent am stärksten.

Ein Drittel mehr Schulkinder mit emotionalen Problemen
Laut DAK-Studie finden nur 56 Prozent der Kinder und Jugendlichen die Corona-Regeln an ihrer Schule angemessen. Ein Drittel fühlt sich nicht gut vor einer Infektion geschützt. Und ein Viertel empfindet die Maßnahmen als starke oder sehr starke Belastung. Die Kontaktbeschränkungen und der Wegfall von Angeboten wirken sich negativ aus: Jedes siebte Schulkind fühlt sich oft niedergeschlagen und häufig unglücklich – ein Drittel mehr als vor Corona. Vor allem Mädchen sind von zunehmenden emotionalen Problemen betroffen: In der aktuellen Befragung zeigen 23 Prozent Symptome depressiver Störungen: Traurigkeit, geringes Selbstwertgefühl, Interessensverlust und sozialer Rückzug, deutlich mehr als im Vorjahr mit 18 Prozent.

Ein Fünftel weniger Kids mit ausreichend Bewegung
„Die Corona-Situation stellt Jungen und Mädchen vor große Herausforderungen“, sagt Studienleiter Professor Reiner Hanewinkel vom IFT-Nord. Ein beunruhigendes Ergebnis ist für ihn insbesondere die psychische Belastung der Mädchen. „Sie waren schon vor der Krise emotional auffälliger als Jungen, dies scheint sich durch die Krise zu verstärken. Gleichzeitig sehen wir den Wegfall von positiven Aktivitäten wie organisierter Sport- und Bewegungsangebote, die zu einer Verringerung der psychischen Belastung beitragen können.“ Laut Studie sind in Pandemie-Zeiten noch 34 Prozent der Jungen ausreichend körperlich aktiv, jedoch nur 24 Prozent der Mädchen. Insgesamt ist der Anteil der körperlich Aktiven im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel gesunken. Die Mehrheit kommt nicht auf die wissenschaftlich empfohlenen 90 Minuten täglich. „Das ist besorgniserregend, denn die Bedeutung von Bewegung für die psychische Gesundheit, ist immens“, so Hanewinkel.

Entschleunigter Alltag bringt keine Entlastung
Beim Thema Homeschooling ergibt sich im Präventionsradar kein eindeutiges Meinungsbild. Über die Hälfte (55 Prozent) der Schulkinder kommt mit dem Distanzlernen sehr gut oder gut zurecht. Etwa ein Viertel bewertet den eigenen Lernerfolg als mittelmäßig und rund ein Fünftel kommt mit dem Homeschooling nur schlecht oder sehr schlecht zu recht. Die Entschleunigung des Alltags durch die corona-bedingten Schulschließungen bringt in Sachen Stress keine Entlastung: Fast jedes zweite Schulkind (45 Prozent) ist oft oder sehr oft gestresst. Ältere Schülerinnen und Schüler fühlen sich deutlich häufiger gestresst als jüngere und Mädchen häufiger als Jungen.

Präventionsradar wird im Schuljahr 2021/22 fortgeführt
Für die aktuelle fünfte Welle des Präventionsradars wurden im Schuljahr 2020/2021 mehr als 14.000 Jungen und Mädchen der Klassen fünf bis zehn befragt. Die Befragungen fanden bundesweit an 90 Schulen im Rahmen des Unterrichts statt. Nur Hamburg, Bayern und das Saarland waren ausgenommen. Die DAK-Gesundheit wird zusammen mit dem IFT-Nord den Präventionsradar auch im Schuljahr 2021/22 fortsetzen und die weitere Entwicklung überprüfen.

Die DAK-Gesundheit ist mit 5,6 Millionen Versicherten die drittgrößte Krankenkasse Deutschlands und engagiert sich besonders für Kinder- und Jugendgesundheit.

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Zum Ergebnisbericht (PDF): ergebnisbericht-2456536

Umleitung: Deals mit Neonazis, Antisemitismus, ein jüdisches Theater, Robert Zimmerman, Kultur und Corona-Lockerungen sowie eine Anfrage zur Luca-App im HSK.

Bäume und Wolken auf dem Kahlen Pön bei Düdinghausen. (foto: zoom)

Deals mit Neonazis vor Gericht: Nach dem Neustart des „Ballstädt-Prozesses“ hat das Landgericht Erfurt den Angeklagten Bewährungsstrafen angeboten. In der Öffentlichkeit sorgen diese Deals für Empörung … blicknachrechts

Judenfeindlichkeit in Deutschland: Der Antisemitismus der Anderen … krautreporter

»Familie ist am wichtigsten«: Alex Schneider leitet ein jüdisches Theater und blickt optimistisch in die Zukunft … jüdischeallgemeine

Bevor es alle anderen tun: unser royaler Popbeauftragter Bernhard Torsch gratuliert Bob Dylan … prinzessinnenreporter

Kultur und Corona: Nach und nach kehrt die Kultur zurück – mit neuer Lust und neuen Formen … revierpassagen

HSK und Corona: Jeder Einzelne ist aufgefordert abzuwägen, ob er die Luca-App nutzen will … sbl

Corona-Virus im HSK: 29 Neuinfizierte, 79 Genesene, 35 stationär. Zwei weitere Todesfälle in Meschede.

In unserem BriefkastenHochsauerlandkreis. Am Donnerstag, 20. Mai, 9 Uhr, verzeichnet die Statistik des Gesundheitsamtes des Hochsauerlandkreises 29 Neuinfizierte und 79 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 67,4 (Stand 20. Mai, 0 Uhr).

(Pressemitteilung HSK)

Insgesamt gibt es aktuell 331 Infizierte, 8.907 Genesene sowie 9.432 bestätigte Fälle. Stationär werden 35 Personen behandelt, elf intensivmedizinisch und davon werden sieben Personen beatmet.

Der Hochsauerlandkreis muss zwei weitere Todesfälle aus Meschede vermelden. Am 18. Mai ist ein 55-jahriger Mann verstorben und am 19. Mai ein 75-jahriger Mann. Insgesamt sind es 194 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

Update – Corona-Virus im HSK: 43 Neuinfizierte, 41 Genesene, 44 stationär. Die 7-Tage-Indizienz beträgt 71,6. Bundesnotbremse ab Freitag außer Kraft.

In unserem BriefkastenHochsauerlandkreis. Die Statistik des Kreisgesundheitsamtes verzeichnet am Mittwoch, 19. Mai, 9 Uhr, kreisweit 43 Neuinfizierte und 41 Genesene. Die 7-Tage-Indizienz beträgt 71,6 (Stand 19. Mai, 0 Uhr).

(Pressemitteilung HSK)

Insgesamt sind es damit aktuell 383 Infizierte, 8.828 Genesene sowie 192 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden 44 Personen behandelt, 13 intensivmedizinisch und davon werden neun Personen beatmet.

Die Zahl aller bestätigten Fälle beträgt 9.403. Aktuell sind eine Klinik, zwei Pflegeeinrichtungen, ein Ambulanter Dienst, drei Schulen und ein Kindergarten betroffen.

Alle 383 infizierten Personen verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (115), Bestwig (9), Brilon (42), Eslohe (7), Hallenberg (6), Marsberg (10), Medebach (22), Meschede (40), Olsberg (5), Schmallenberg (49), Sundern (65) und Winterberg (13).

Update:

Der Hochsauerlandkreis hat in den letzten fünf aufeinanderfolgenden Werktagen einen Inzidenzwert unter 100 verzeichnen können, so dass die aktuell für den Kreis geltende Corona-Bundesnotbremse am Freitag, 21. Mai, 0 Uhr, außer Kraft tritt.

Das Land NRW hat eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen, die der Kreisverwaltung nun vorliegt.

Damit gelten ab Freitag, 21. Mai, wieder die geltenden landesweiten und örtlichen Regelungen. So entfällt die Ausgangssperre und Corona-Schnelltests haben eine Gültigkeit von 48 Stunden.

Weitere Informationen zu den aktuellen Regelungen gibt es auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums www.land.nrw (Stichwort: Wichtige Fragen und Antworten zum Corona-Virus).

Corona-Virus im HSK: 63 Neuinfizierte, 144 Genesene, 41 stationär. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 77,4.

In unserem BriefkastenHochsauerlandkreis. Über das Wochenende gab es mit Stand von Montag, 17. Mai, 9 Uhr, 63 Neuinfizierte und 144 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 77,4 (Stand 17. Mai, 0 Uhr).

(Pressemitteilung HSK)

Damit sind es aktuell 482 Infizierte, 8.674 Genesene sowie 9.348 bestätigte Fälle. Stationär werden 41 Personen behandelt, 16 intensivmedizinisch und davon werden neun Personen beatmet.

Der Hochsauerlandkreis muss einen weiteren Todesfall vermelden. Am 14. Mai ist ein 80-jähriger Mann aus Brilon verstorben. Insgesamt sind es somit 192 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

Die Infizierten verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (169), Bestwig (10), Brilon (43), Eslohe (5), Hallenberg (7), Marsberg (13), Medebach (22), Meschede (66), Olsberg (7), Schmallenberg (58), Sundern (70) und Winterberg (12).

Corona-Virus im HSK: 7-Tage-Inzidenz unter 100. Neue Verordnung: Tests 48 Stunden gültig. (*)

In unserem BriefkastenHochsauerlandkreis. Am Freitag, 14. Mai, 9 Uhr, weist die Statistik im Hochsauerlandkreis gegenüber vergangenem Mittwoch 83 Neuinfizierte und 63 Genesene aus. Aktuell gibt es damit 564 Infizierte, 8.530 Genesene sowie 9.285 bestätigte Fälle auf. Verzeichnet sind insgesamt 191 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 97,4 (Stand: 14. Mai, 0 Uhr).

(Pressemitteilung HSK mit späterer Korrektur s.u.)

[Anmerkung: Innerhalb eines Tages ist damit die 7-Tage-Inzidenz von 112,0 (RKI) auf 97,4 sehr stark gesunken.]

Stationär werden 48 Personen behandelt, 16 intensivmedizinisch und davon werden neun Personen beatmet. Kreisweit sind wie am Mittwoch zwei Kliniken, eine Pflegeeinrichtung, ein Ambulanter Dienst, fünf Schulen und zwei Kindergärten betroffen.

Die infizierten Personen verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (192), Bestwig (11), Brilon (53), Eslohe (5), Hallenberg (7), Marsberg (11), Medebach (19), Meschede (84), Olsberg (10), Schmallenberg (78), Sundern (80) und Winterberg (14).

Ab Samstag, 15. Mai, gilt die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW. Eine wesentliche Änderung gibt es bei der Gültigkeit der Testergebnisse. Diese beträgt nun 48 Stunden statt bisher 24. Nach wie vor sind Kinder bis zum Schuleintritt von dem Testerfordernis ausgenommen. Die Zahl von 200.000 Tests in den insgesamt 122 aktiven Bürgerteststellen wurde im Hochsauerlandkreis übertroffen, davon waren 714 positiv.

(*) Korrektur: Wir müssen die 48-Stunden-Regelung leider ein wenig konkretisieren. Sie gilt erst bei einer festgestellten Inzidenz von unter 100, wenn also die Bundesnotbremse im HSK nicht mehr greift. Wir bitten um Entschuldigung.

Ab Samstag, 15. Mai, gilt die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW. Eine wesentliche Änderung gibt es bei der Gültigkeit der Testergebnisse. Diese beträgt nun 48 Stunden statt bisher 24, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 vom Land per Allgemeinverfügung festgestellt worden ist und damit die Bundesnotbremse außer Kraft tritt. Im Hochsauerlandkreis ist dies bislang nicht der Fall und könnte frühestens am Freitag vor Pfingsten greifen.

Nach wie vor sind Kinder bis zum Schuleintritt von dem Testerfordernis ausgenommen. Die Zahl von 200.000 Tests in den insgesamt 122 aktiven Bürgerteststellen wurde im Hochsauerlandkreis übertroffen, davon waren 714 positiv.

Corona-Virus im HSK: 14 Neuinfizierte, 133 Genesene, 51 stationär. Keine Termine für Erstimpfungen im Impfzentrum bis Ende Mai.

In unserem BriefkastenHochsauerlandkreis. Der Hochsauerlandkreis verzeichnet am Dienstag, 11. Mai, 9 Uhr, kreisweit 14 Neuinfizierte und 133 Genesene. Die 7 Tage-Inzidenz beträgt nach Angaben des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) 115,5 (Stand 11. Mai, 0 Uhr).

(Pressemitteilung HSK)

Aufgrund technischer Probleme hat das LZG am zweiten Tag in Folge die Meldungen des Hochsauerlandkreises nicht verarbeitet. Es fehlen 13 Fälle, die nach interner Abstimmung mit dem LZG morgen nacherfasst werden. Somit ist der tatsächliche Inzidenzwert des Hochsauerlandkreises nach eigenen Berechnungen 5 Punkte höher als der ausgewiesene RKI-Wert.

Die HSK-Statistik weist aktuell 560 Infizierte, 8.399 Genesene sowie 9.149 bestätigte Fälle auf. Stationär werden 51 Personen behandelt, 19 intensiv und davon werden elf Personen beatmet.

Am 09. Mai sind eine 80-jährige Frau und ein 84-jähriger Mann aus Meschede verstorben. Damit sind es 190 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

Aus gegebenem Anlass weist das Kreisgesundheitsamt daraufhin, dass es bei Pool-Lolli-Tests in Grund- und Förderschulen durchaus zu Quarantäne-Maßnahmen kommen kann. Gibt es ein positives Ergebnis innerhalb der Pooltestung, folgen Einzeltestungen. Sobald das positive Testergebnis des Betroffenen vorliegt, prüft das Fallmanagement das Infektionsgeschehen und ordnet dementsprechend für Kontaktpersonen eine häusliche Quarantäne an.

Keine Termine für Erstimpfungen im Impfzentrum bis Ende Mai.

Der Impferlass des Landes NRW vom 5. Mai hat den Kreis der Berechtigten deutlich vergrößert. Die Impfstoffmengen für das Impfzentrum Hochsauerlandkreis (IZ) sind aber weiterhin stark limitiert. Alle Termine bis zum 30. Mai sind derzeit ausgebucht. Terminverschiebungen sind in diesem Zeitraum deshalb nahezu unmöglich. Welche Mengen ab dem 31. Mai zur Verfügung stehen werden, ist derzeit unbekannt. Das sorgt natürlich für großen Unmut und Unverständnis bei vielen Betroffenen, die nun eine Berechtigung haben und gerne geimpft werden möchten. Landrat Dr. Schneider hat am Montag, 10. Mai, den Kreisausschuss bereits über die aktuelle Situation informiert.

Das IZ bittet um Geduld. Sobald weitere Impfdosen zur Verfügung stehen, werden direkt Termine freigeschaltet. Alternativ sollten sich die Impfwilligen aber auch bei ihren Hausärzten melden, für die insbesondere AstraZeneca und Johnson & Johnson freigegeben worden ist. Das IZ unterliegt den Erlassen des Gesundheitsministeriums NRW und der von dort vorgegebenen Priorisierungsliste.

Da im Februar und März im IZ nur Erstimpfungen durchgeführt wurden, müssen jetzt zusätzlich die Zweitimpfungen bei der täglichen Kapazitätsbeurteilung (Impfstoffmengen und mögliche Impftermine) berücksichtigt werden. Die Abstände für die Zweitimpfungen wurden zwar bisher schon zeitlich vergrößert, um möglichst viele Personen zum ersten Mal impfen zu können. Es ist nun aber nicht mehr möglich, die Zweittermine noch weiter hinauszuschieben. Deshalb muss jetzt den Zweitimpfungen Vorrang bei der Terminvergabe eingeräumt werden. Das führt ab sofort zwangsläufig zu einer Reduzierung der Termine für Erstimpfungen.

Von BioNTech erhält das Impfzentrum in den kommenden drei Wochen etwa 800 Impfdosen täglich. Der Großteil davon ist für die Zweitimpfungen reserviert, so dass ab Pfingsten nur etwa 125 Dosen am Tag für Erstimpfungen zur Verfügung stehen. Dies macht nur 15 Prozent der Tagesgesamtmenge aus. Mit dem Impfstoff Moderna sind nur 170 Impfungen pro Tag möglich. Die Aufgabe der Priorisierung von AstraZeneca hat keine Auswirkungen auf das IZ. AstraZeneca wird derzeit nur für Zweitimpfungen verwendet, Erstimpfungen sind momentan im IZ nicht vorgesehen.

In den vergangenen Tagen haben häufig Personen am Abend vor dem IZ gewartet, um möglicherweise eine Impfung zu ergattern. Dies ist jedoch aussichtslos, da das IZ über eine große Registrierungsdatenbank mit impfberechtigten Personen verfügt. Aus dieser Datenbank werden die Einzelpersonen direkt benachrichtigt und gebeten, schnell in das IZ nach Olsberg zu kommen. Dabei handelt es sich meistens um zwei bis sechs Personen.

Corona: Werkkreis Kultur Meschede fährt weiter auf Sicht und muss erneut Kulturveranstaltungen verlegen.

Soll nun tatsächlich am Donnerstag, 10.03.22 auftreten: Konstantin Wecker „Solo zu zweit“ (Foto: Thomas Karsten)

Meschede. Die Pandemie hat so manche Veranstaltung schon eingeholt, sodass die neue, aktuelle Inszenierung des Theater Total aus Bochum auch in diesem Jahr abgesagt werden muss.

(Pressemitteilung WKM)

Geplant war die Aufführung am 27. Mai in der Stadthalle. Der WERKKREIS KULTUR MESCHEDE hat seit längeren eine Theaterpartnerschaft mit den Bochumern übernommen. Leider konnten schon des Öfteren die aufwendigen Auftritte nicht stattfinden, da die Stadthalle durch die Umbaupause geschlossen war. Nun durch Corona ist es besonders bitter für die jugendlichen Darsteller*innen: So im letzten Jahr eine Teilnehmerin aus Meschede, und in diesem Jahr aus Sundern, die sich gerne vor heimischen Publikum präsentiert hätten. Wichtig für das Theater ist die Planungssicherheit, damit es weiter geht. Daher hat sich der WKM spontan bereit erklärt, dass Jugendtheater in 2022 am 07. Mai einzuladen. Unterstützung erhält der örtliche Veranstalter hierfür durch die Sparkasse „Mitten im Sauerland“, Lions-Club Meschede, sowie dem städtischen Kulturamt.

Leider bleibt es nicht dabei, auch das für den 13.06.21 geplante Irish-Folkkonzert mit „SACKVILLE STREET“ in der Stadthalle muss zum zweiten Mal verschoben werden. Aber das Folk-Trio verliert nicht die Hoffnung, und freut sich auf Meschede im Frühjahr 2022.

Ob im Herbst schon Veranstaltungen für alle Besucher möglich sein werden, steht noch in den Sternen. Hoffen wir auf eine schnelle Herdenimmunität!

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Erste Termine für 2022/23 stehen bereits fest.

Freitag, 04.03.22 Manu Lanvin & the devil blues
Donnerstag, 10.03.22 Konstantin Wecker „Solo zu zweit“
Samstag, 07.05.22 Theater Total Bochum
Samstag, 14.01.23 Improvisationstheater Springmaus „Total Kollegial“

Corona-Virus im HSK: 104 Neuinfizierte, 96 Genesene, 50 stationär.

In unserem BriefkastenHochsauerlandkreis. Über das Wochenende gab es mit Stand von Montag, 10. Mai, 9 Uhr, 104 Neuinfizierte und 96 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 133,2 (Stand 10. Mai, 0 Uhr).

(Pressemitteilung HSK)

Damit sind es aktuell 681 Infizierte, 8.266 Genesene sowie 9.135 bestätigte Fälle. Stationär werden 50 Personen behandelt, 21 intensivmedizinisch und davon werden zehn Personen beatmet. Am 07. Mai ist eine 81-jährige Frau aus Meschede verstorben. Damit sind es insgesamt 188 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

Die Infizierten verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (248), Bestwig (13), Brilon (49), Eslohe (12), Hallenberg (8), Marsberg (17), Medebach (22), Meschede (78), Olsberg (19), Schmallenberg (90), Sundern (112) und Winterberg (13).